Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

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Sir Richfield
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Sir Richfield »

SethSteiner hat geschrieben: 11.10.2017 14:14Du meinst so wie in Rebels und The Clone Wars?^^
Ja, so in der Art. Als Zeichentrick-Serie für Kinder kann ich damit leben.
Bei einer Realfilm Serie für Erwachsene Kinder würde ich eher mit den Augen rollen.
weil es einer effekthascherischen Hetzjagd wie etwa in Star Trek und The Force Awakens vorbeugt.
Du meinst so wie in der neuen Star Trek Serie, deren Piloten aussahen wie die J.J. Filme? ^^
Aber das was du aufgeführt hast in meinen Augen das riesige Problem das Star Wars für mich, zumindest im Fernsehen und Kino mittlerweile zunehmend abstößt. Diese Konzentration auf das was du auf Seite vier in dicken Buchstaben geschrieben hast " I CLAPPED BECAUSE I SAW THINGS I KNOW!". Das war schon bei The Clone Wars ziemlich symptomatisch,
Ich glaube aber auch, dass das schon ganz schön anstrengend ist, da den Mittelweg zu finden.
Disclaimer: Egal, was ich jetzt wie sage, bitte immer ein "IMHO" oder "Ist MEINE Sicht der Dinge" dabei denken.

Wenn ich in einen Star Wars Kino Film gehe, dann erwarte ich da tatsächlich Star Wars. Also das Universum Star Wars.
Und gerade wenn ein Film vor Episode 4 spielt, dann sollten da Tie Fighter, X-Wings und AT-ATs!!!!! herumstehen.
Sonst wäre es nicht Star Wars.
Es muss aber halt nicht alles mit GEWALT genau das Gleiche sein.
Die AT-ACTs bei Rogue One braucht kein Mensch. Die machen genau null Sinn. Sogar im SW Universum, wo man bei vielen Dingen nicht fragen sollte, machen die keinen Sinn.
AT-ATs sind Shock & Awe Dinger, die sollen bedrohlich aussehen und unverwundbar wirken, während sie die Truppen ins Gefecht bringen. Die zu einem TRANSPORTER umzubauen, der nur unglaublich schwer zu be/entladen ist, das ist Humbug.
Die sind wirklich nur da, damit jemand "I KNOW THOSE THINGS!" schreien kann.

Reys Landspeeder, ich meine... wie heißt das Ding eigentlich? wäre für mich ein positives Beispiel: Es sieht aus wie Star Wars, ist aber nicht 100% genau ein Ding, das wir schon kennen. (Auch wenn es aussieht, als hätte jemand Lukes Landsspeeder umgedreht und verdichtet. ;) )

In Clone Wars / Rebels sind solche Fanservice Momente dann solche, wo unbedingt It's a TRAP! Ackbar in die Story eingewoben werden musste. Oder Anakin auf Chewbacca trifft. Oder Ezra irgendwelche Wookies rettet. Sowas halt.
Kann man jetzt unter strengen Maßstäben auch für Tarkin gelten lassen, aber das ist so gerade noch an der Grenze des sinnvollen.
Und Antagonisten bleiben denke ich auch einfach nur wegen ihre Styles in Erinnerung, wie Ventress.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Karneval alle als Vader, Ren, Stromtrooper, etc. rumlaufen. ;)
Wenn da nicht diese kleine Sache wäre, nämlich wer die "Inspiration" für das "coole" Imperium ist.
Aber ja, Ventress fand ich auch interessanter als vieles andere. Wobei ich die SW Antagonisten grundsätzlich interessanter finde.
Irgendwie finde ich die weniger langweilig. Kommt mir vor, als hätten die viel mehr "Geschichte" als die Protagonisten.
Nicht falsch verstehen, ich finde einiges ja durchaus ganz richtig und gut. Das Ursprungskonzept sollte ja eigentlich der Aufbau der Rebellenallianz sein, da versteht es sich von selbst, dass man auch mal auf bekannte Charaktere und Dinge trifft aber die Umsetzung ist platt und inkonsequent.
Nö, passt schon. Ich finde deine Sichtweise interessant.

Wenn ich so drüber nachdenke kann es nämlich gut sein, dass ich Rebels irgendwie "besser" fand als Clone Wars, weil mir in Rebels kein Intro auf den Sack ging. Und weil mir das trotz allem irgendwie weniger hektisch vorkam.
Wobei ich fest glaube, mich da selber zu täuschen, denn Rebels müsste eigentlich noch "schneller" sein als Clone Wars, weil da selten mal eine Story über mehrere Folgen ging.

Aber ich kann das halt alles mit "You know? For kids" abtun und auch wenn das anders klingt, aber sooooooooooooo tief bin ich dann doch nicht mehr drin.

Dennoch gehe ich aus Prinzip in jeden SW Film ins Kino, fand Rogue One trotz vieler Schwächen einen Schritt in die richtige Richtung, bin gespannt, ob sie den in EP8 weiter gehen. (Habe aber Bedenken. Ich meine, der Trailer beginnt mit AT-ATs und AT-weißderGeierwasdasseinsoll,hattendienochKonzeptevondenPlanetderAffenFilme?) auf einem WEISSEN BODEN. Hoth, irgendjemand? Und allem Anschein nach greifen die da eine Rebellenbasis an, die wahrscheinlich aufgegeben werden muss. HOTH, IRGENDJEMAND???)

Edit: Episode 1 in die an dieser Stelle korrekte 4 geändert.
Zuletzt geändert von Sir Richfield am 11.10.2017 19:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Sir Richfield
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Sir Richfield »

Kajetan hat geschrieben: 11.10.2017 14:22 "The normal life and it's challenges of John Doe - BUT IN STAR WARS!!!" ... warum nicht?
Kann gut sein, dass bei einigen halt noch ein Trauma vorhanden ist. Sowas in Richtung gab es ja schonmal.
Lebenstag bei den Chewbaccas Zuhause. :)

Für mich spräche dagegen, dass mich solche Geschichten ja schon ausserhalb Star Wars dermaßen nicht interessieren, dass nur Star Wars als und IM Hintergrund mich da auch nicht vom Hocker reißen würden.
Dann wäre aber die Frage zu stellen, was das Universum von SW einzigartig macht, das man als Gimmick für eine "geerdete" Serie benutzen kann.
Das Leben des jungen Sebulba? Aufstieg zum gefürchtetsten Podrace Fahrer?
Würde ein Hcrees nur deshalb interessanter (für mich) sein, weil die Kneipe jetzt auf Corellia steht?

Ich halte übrigens keinen davon ab, es zu versuchen. Die ersten Folgen gucke ich auf jeden Fall. ;)
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Temeter 
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Temeter  »

Cheraa hat geschrieben: 11.10.2017 07:34Du meinst die Frau welche seit ihrem 7. Lebensjahr auf einem Wüstenplaneten ausgesetzt wurde und seit her nach den Regeln Survival of the fittest lebt? Sie hat definitiv Talent im Nahkampf. Was ist mit Ren ? Jedi gibt es keine mehr und selbst Luke war kein ausgebildeter Lichtschwert Kämpfer. Und ja, Rey hat Ren im Kampf besiegt. Ren, der einen Wooki Blasterschuss in den Bauch kassiert hat und dessen Befehl von Smoke war Rey nicht zu töten sondern auf seine Seite zu ziehen.
Viele Leute überleben auf dem Wüstenplaneten, trotzdem dürften die chancenlos von Sith niedergemetzelt werden. Ren wurde tatsächlich fürden Kampf und Machtbeherrschung ausgebildet, war sogar der beste Schüler von Luke. Sollte also ziemlich klar was drauf haben.

Ist ja nicht nur der Lichtschwertkampf, sondern auch, wie Rey sich problemlos Ren beim Verhör widersetzen kann, und einfach so die Macht beherrscht. Alles was sie versucht, gelingt ihr, ohne jegliche Grundlage - deswegen wirkt sie halt wie eine Mary Sue.

Denk mal zurück an Luke: In Episode 4 war er die ganze Zeit ein weinerliches, nutzloses Anhängsel, welches von talentierteren und klügeren Leuten durch die Galaxie geschleppt wird. Sein einziger echter Beitrag im gesamten Film waren die beiden Torpedos in den Graben am Ende. Auch noch in Episode 5 rennt er plan- und ahnungslos in eine völlig offensichtliche Falle.
Der erwachsenere, abgebrühtere Luke aus Episode 6 ist ein ganz anderer Charachter nach all den Erfahrungen.
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Sir Richfield
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Sir Richfield »

Temeter  hat geschrieben: 11.10.2017 15:29Sein einziger echter Beitrag im gesamten Film waren die beiden Torpedos in den Graben am Ende.
Wollte gerade was von "und da nutzt er auch ohne Vorwissen die Macht", aber dann fiel mir ein, dass Obi Wan mit Luke trainiert. Auf dem Millenium Falcon. Und was trainiert er da? Die Macht zu nutzen, um Dinge zu "sehen" und zu zielen...

Ansonsten ist mein Fanherz in der Lage, eine Menge Dinge zu Rey zu "erklären".
Wir wissen ja auch noch nicht, warum genau die Macht so stark in ihr zu sein scheint.
Gut, ist Strohhalmgreiferei und Finn ist der besser geschriebene Charakter (Simpler Stromtrooper, der gegen seine besser ausgebildeten Kollegen kein Land sieht und auch von Ben roflstomped wird), aber...

Was ich allerdings nicht wegdiskutieren kann ist, dass Rey plötzlich weiß, wie man Gedanken manipulieren kann.
Und schon gar nicht, dass James Bond von allen Leuten eher einen schwachen Geist haben soll. ;)
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Eisenherz
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Eisenherz »

Übrigens finde ich die neue Star Trek-Serie durchaus gelungen. Schon die dritte Folge schlägt nach dem Kriegsfilm-artigen Piloten eine ganz andere Richtung ein. Und Captain Lorca ist ja wohl der abgefuckteste Sternenflottenkapitän überhaupt. Einen skrupellosen Waffenfetischisten gab es in der Serie wohl noch nicht. Erinnerte mich streckenweise an die böse Janeway aus dieser genialen Voyager-Folge.

Hach ja, die liebe Kathryn ... killt einen Verwundeten auf der Krankenstation mit dem Phaser. Dieser Kontrast war so brutal lustig. :mrgreen:
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Usul
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Usul »

Eisenherz hat geschrieben: 11.10.2017 16:29Übrigens finde ich die neue Star Trek-Serie durchaus gelungen.
Nach dem einen Trailer, den ich gesehen habe, bringe ich es nicht übers Herz, mir die Serie anzuschauen - als STTNG-Fan. Das Ganze wirkte zu cineastisch, zu actiongeladen... alleine die Nahaufnahmen der Leute, wie sie dann agitiert an der Kamera vorbei ins Nichts blicken. Grausig.

ABER... das ist natürlich nur der Trailer-Eindruck. Allein ich kann mich nicht dazu bringen, mal damit anzufangen. :( Dann doch lieber mal The Orville probieren. :D
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Eisenherz
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Eisenherz »

Usul hat geschrieben: 11.10.2017 17:18 ABER... das ist natürlich nur der Trailer-Eindruck. Allein ich kann mich nicht dazu bringen, mal damit anzufangen. :( Dann doch lieber mal The Orville probieren. :D
Glaub mir, der Trailer ist nicht repräsentativ. Ich hatte die selben J.J Abrams-LensFlare-PewPew-Quatsch im Kopf, als ich die erste Folge angefangen habe. Aber es ist dann doch anders gekommen. Der Look erinnert zwar an die neueren Filme, ist allerdings lange nicht so hektisch geschnitten. Denk eher an Mass Effect, das trifft es irgendwie weit besser! Ich hab selber am Anfang das N7-Logo gesucht. :Häschen:

Worauf du dich aber definitiv einstellen musst, ist ein komplett veränderter Look der Klingonen, die viel animalischer und fremdartiger wirken als in den bisherigen Serien. Darüber hinaus sind sie aber auch ziemlich interessant, denn man hat ihnen einen stark religiösen Hintergrund verpasst. Man muss sich aber definitiv drauf einlassen können, sonst hat man keine Freude dran.

Insgesamt war ich nach dem Abrams-haften Trailer schon erstaunt, dass es eben genau nicht so gekommen ist, wie ich dachte. Vor allem die technische Seite ist absolut fantastisch, denn die Spezialeffekte haben absolute Kinoqualität.
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SethSteiner
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von SethSteiner »

Sir Richfield hat geschrieben: 11.10.2017 15:08 Du meinst so wie in der neuen Star Trek Serie, deren Piloten aussahen wie die J.J. Filme? ^^
Genau^^ Und genau bei diesem Piloten hatte ich eine extreme Erinnerung an Star Wars, maßgeblich was das Writing betraf. Ich will nicht unbedingt sagen, dass ich diesen Piloten hasse, denn als Serienauftakt war es in seinem Kern in meinen Augen kurzweiliger als Voyager oder Enterprise wo ich fast eingenickt wäre, weil es so langweilig war aber es macht dafür an anderen Dingen dermaßen viel falsch.. ich war echt sehr erleichtert, dass die zwei folgenden Episoden nun schon deutlich besser wurden (auch wenn es hier ebenso Kritikpunkte gibt, wenn man zu den Klingonen geht).
Ich glaube aber auch, dass das schon ganz schön anstrengend ist, da den Mittelweg zu finden.
Disclaimer: Egal, was ich jetzt wie sage, bitte immer ein "IMHO" oder "Ist MEINE Sicht der Dinge" dabei denken.

Wenn ich in einen Star Wars Kino Film gehe, dann erwarte ich da tatsächlich Star Wars. Also das Universum Star Wars.
Und gerade wenn ein Film vor Episode 1 spielt, dann sollten da Tie Fighter, X-Wings und AT-ATs!!!!! herumstehen.
Sonst wäre es nicht Star Wars.
Es muss aber halt nicht alles mit GEWALT genau das Gleiche sein.
Die AT-ACTs bei Rogue One braucht kein Mensch. Die machen genau null Sinn. Sogar im SW Universum, wo man bei vielen Dingen nicht fragen sollte, machen die keinen Sinn.
AT-ATs sind Shock & Awe Dinger, die sollen bedrohlich aussehen und unverwundbar wirken, während sie die Truppen ins Gefecht bringen. Die zu einem TRANSPORTER umzubauen, der nur unglaublich schwer zu be/entladen ist, das ist Humbug.
Die sind wirklich nur da, damit jemand "I KNOW THOSE THINGS!" schreien kann.

Reys Landspeeder, ich meine... wie heißt das Ding eigentlich? wäre für mich ein positives Beispiel: Es sieht aus wie Star Wars, ist aber nicht 100% genau ein Ding, das wir schon kennen. (Auch wenn es aussieht, als hätte jemand Lukes Landsspeeder umgedreht und verdichtet. ;) ) (...)
Absolut! Ich habe ein T-Shirt mit Reys Speeder, weil es genau das war was mir vom Trailer bis in den Film hinein gefiel. Es hat ein Design genommen und weiterentwickelt, eine Parallele ist erkennbar, fügt sich aber wirklich hervorragend in die Welt an, ohne direkt höher, schneller, weiter zusein. Perfekt. Und auf der anderen Seite hat man dann AT-ACTs, die als Transporter wirklich 0 Sinn machen und einfach nur AT-ATs mit gelben Dingens dran sind. Oder die neuen Gorillas die AT-ATs in "böse" sind, doppelt so groß, doppelt so mächtig, mit rotem Visier. Ich war vor TFA wirklich sehr positiv gestimmt, X-Wings sind wieder da, Ties sind wieder da, der Falke ist wieder da, die Macht und die Lichtschwertkämpfe sind reduzierter. Die Antagonisten sind eine zurückgezogene Organisation, es gibt eine Art kalter Krieg Stimmung. Das war alles sehr vielversprechend bis der Film dann rauskam...
Und Antagonisten bleiben denke ich auch einfach nur wegen ihre Styles in Erinnerung, wie Ventress.
Es kommt nicht von ungefähr, dass Karneval alle als Vader, Ren, Stromtrooper, etc. rumlaufen. ;)
Wenn da nicht diese kleine Sache wäre, nämlich wer die "Inspiration" für das "coole" Imperium ist.
Aber ja, Ventress fand ich auch interessanter als vieles andere. Wobei ich die SW Antagonisten grundsätzlich interessanter finde.
Irgendwie finde ich die weniger langweilig. Kommt mir vor, als hätten die viel mehr "Geschichte" als die Protagonisten.
Ich WILL die Antagonisten eigentlich cool finden aber ich kann es nicht mehr. Abgesehen von Thrawn. Das Problem ist einfach, dass diese, genauso wie zu häufig die Helden, zu eindimensional sind. In den letzten vierzig Jahren hat sich viel getan in sachen Storytelling, habe ich viele Serien gesehen, Literatur gelesen von Büchern bis Manga, Filme gesehen und dementsprechend reicht mir ein "der ist böse, sieht cool aus, hat ein rotes Schwert und die da ist gut, hat ein blaues Schwert und das Herz am rechten Fleck aber eine tragische Geschichte" nicht aus. Ich bin ziemlicher Star Wars Fan aber ich habe Vader einfach satt, ich kotze im Strahl, wenn der auftaucht. Als ich neulich las, das Zahn eine Fortsetzung seines letzten Thrawn Buches rausbringt wollte ich mich gerade freuen als ich las, dass Vader darin auftaucht. Man stelle sich das bei Star Trek vor, überall Kirk oder Kahn, Kirk und Kahn, nichts anderes als Kirk und Kahn. Ich kann mir genau vorstellen, wie ein Auftritt der Figur aussieht, ich habe es zigfach gesehen und gelesen. Für mich zumindest bereichert diese Figur keine Geschichte, sondern zieht sie runter und leider ist das fast überall der Fall. Ventress fand ich damals auch sehr interessant aber wenn ich die Gegenwart betrachte, mit so Leuten wie den Inquisitoren oder Agent Kallus und auch Tarkin... mir fehlt einfach intelligentes Writing, dass diese Figuren abhebt und zu mehr macht als stumpfen Abziehbildern. Ich weiß, bei Kallus hat man es mit einer Kopie von Enemy Mine versucht aber ich kaufe einem Charakter keinen Wechsel ab, der vor der Episode keine Hemmungen hatte aus reiner Boshaftigkeit einen unschuldigen Untergebenen in den Tod zu treten. Und Krennic in Rogue One schlug in dieselbe Kerbe.

Ich habe das Gefühl, sobald jemand für Star Wars schreibt passiert sowas hier:
Bild
Nö, passt schon. Ich finde deine Sichtweise interessant.

Wenn ich so drüber nachdenke kann es nämlich gut sein, dass ich Rebels irgendwie "besser" fand als Clone Wars, weil mir in Rebels kein Intro auf den Sack ging. Und weil mir das trotz allem irgendwie weniger hektisch vorkam.
Wobei ich fest glaube, mich da selber zu täuschen, denn Rebels müsste eigentlich noch "schneller" sein als Clone Wars, weil da selten mal eine Story über mehrere Folgen ging.

Aber ich kann das halt alles mit "You know? For kids" abtun und auch wenn das anders klingt, aber sooooooooooooo tief bin ich dann doch nicht mehr drin.

Dennoch gehe ich aus Prinzip in jeden SW Film ins Kino, fand Rogue One trotz vieler Schwächen einen Schritt in die richtige Richtung, bin gespannt, ob sie den in EP8 weiter gehen. (Habe aber Bedenken. Ich meine, der Trailer beginnt mit AT-ATs und AT-weißderGeierwasdasseinsoll,hattendienochKonzeptevondenPlanetderAffenFilme?) auf einem WEISSEN BODEN. Hoth, irgendjemand? Und allem Anschein nach greifen die da eine Rebellenbasis an, die wahrscheinlich aufgegeben werden muss. HOTH, IRGENDJEMAND???)
Mein Problem mit Rebels war vor allem, dass dieses "You know? For Kids" mein Umgang mit TCW war die ganzen Jahre. Ich sagte immer "Na gut, diese Serie ist halt für die Kleinen und PT Fans aber irgendwann hat das auch ein Ende" und dann.. kommt das schon wieder. Und das schlimme, in der Zwischenzeit kamen eben auch andere Serien heraus, wie Avatar, die einfach deutlich besser geschrieben war und das für dieselbe Grund-Zielgruppe. Es ist, für mich persönlich der so lange Fan ist, einfach frustrierend das wenig bis gar nichts in nun bald zwanzig Jahren dabei ist, abgesehen von ein paar Comics und Büchern. Ein Back to the Roots war von mir immer erwünscht aber kein Be Kind Rewind. Rogue One hat mir zugegebenermaßen schon deutlich besser gefallen aber leider geht es ja demnächst dann direkt mit bekannten Namen wie Han Solo und voraussichtlich Obi-Wan weiter. Und das einzige was mich an letzterem begeistern würde wäre Ewan McGregor den ich immer schon gern gesehen habe, auch als Obi-Wan und dessen Storystrang in Episode II das einzige war, was diesen Film für mich erträglich gemacht hatte. Ausgerechnet die Hauptsaga allerdings scheint dies mal ein "The First Order Strikes Back" zu werden und Abrams in IX.. ich will gar nicht dran denken.
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Sir Richfield
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Sir Richfield »

Für's Protokoll: Von allen Spinoffs brauche ich einen Han Solo Film am allerwenigsten.
Nicht, weil ich glaube, Hans Vergangenheit wäre langweilig oder so.
Aber Han ist für mich Harrison Ford und der kann die Rolle aus offensichtlichen Gründen nicht mehr spielen (selbst wenn er wollte) und damit ist das ganze Konzept im Kern für mich fürn Arsch.

Mal abgesehen davon, dass ich diese Art Geschichten auch nicht brauche. Been there, done that. Mich interessiert nicht, was Obi Wan auf Tatooine gemacht hat (ausser Darth Mopp mördern). Mich kratzt nicht, wie sich Han und Chewie kennengelernt haben.
Ich will nichts von Leia - Kindertage einer Prinzessin wissen.
Nicht nur weil ich die Figuren satt habe (Auch wenn TFA ohne Luke, Leia, Chewie und Han ärmer gewesen wäre. Aber ich bin froh, dass die mehr oder weniger dazu genutzt werden, die Fackel weiterzureichen. Auch wenn ich fürchte, dass das wahre Leben diesen Prozess deutlich beschleunigt.), sondern weil mich dieser Teil ihrer Geschichte NULL kratzt. Zumal ja nichts davon wichtig ist, um die Story Star Wars zu erzählen.
Die Figuren und ihre Motivationen sind in 4-6 hinreichend erklärt.

Natürlich hätte ich mit der Prämisse Rogue One ungefähr so gebraucht wie einen Abszess am Steiß, aber da wurde einfach nur ein anderer Teil der Geschichte erzählt, mit hauptsächlich anderen Figuren.
UND der Film passt auch wunderbar zwischen die Episoden (Allerdings nicht in die Machete-Order, denn mit dem kann man die SW Saga nicht beginnen. Was schade ist, denn als Intro für Darth Vader wäre der cool.)

Wenn die schon in die Vergangenheit gehen und mir irgendwelche Origin Stories erzählen wollen, warum nicht gleich zur alten Republik zurückkehren? Mit Cameo von HK-47. ;)
Da könnten die ganz losgelöst irgendwelche Geschichten erzählen und kämen sich nicht mit der Filmreihe ins Gehege.

/rant :)
Zuletzt geändert von Sir Richfield am 11.10.2017 21:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von SethSteiner »

Kann ich so vollends unterschreiben.^^ Tausende von Jahre, eine ganze Galaxis, mehr als genug Stoff für ganz neue Geschichten statt "Been There Done That: Origins - The Movie".
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Sindri
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Sindri »

Kajetan hat geschrieben: 10.10.2017 14:57 HIER in diesem Thread wird nicht allgemein gegen die neuen Filme gemeckert, sondern explizit gegen The Force Awakens. Weil das kein guter Fim war, sondern nichts weiter als ein ängstlicher, übervorsichtiger Rehash von Episode IV.
Ach absoluter Bullshit. Die einzigen, die rum heulen, sind absoluten Hardcore Nerds, die in ihrem eigenen Kopf ne Vorstellung davon hatten, wie Star Wars zu sein hat.
Buhu, Kylo sieht wie ein emo aus. Buhu, Darth Vader war fiiehl kuuhler.
Kajetan hat geschrieben: 10.10.2017 14:57 Rogue One, obwohl auch nicht fehlerfrei und perfekt, war der sehr viel bessere, interessantere Film, weil man hier endlich frischen Wind in die Sache gebracht hat, sich was getraut hat. Unsymphatische Charaktere als Helden, alle Hauptcharaktere sterben, der Kampf Imperium gegen Allianz ist kein sauberer Feldkrieg, sondern auf Grund des eklatant verschobenen Kräfteverhältnisses eine schmutzige Guerillakiste, bei der auch Unbeteiligte unter die Räder kommen. Und es gibt kein explizites Gut oder Böse, sondern nur Leute (Menschen, Aliens, Droiden), die sterben und Leute, die am Leben bleiben.
Auch wenn ich den Film ebenfalls gut fand, hat Rogue One keinen klassischen Star Wars Flair. Ist auch gut so aber das heisst nicht, daß alle Star Wars Filme so sein müssen.

An dich hätte ich noch ne persönliche Frage: Kann es sein, daß du auch im Gamestar Forum unter dem gleichen Namen Beiträge verfasst?
Eisenherz hat geschrieben: 11.10.2017 16:29 Übrigens finde ich die neue Star Trek-Serie durchaus gelungen.
Ne sry, absoluter Müll. Die Serie ist vollgestopft mit ungewolltem Slapstick. Die Effekte sind super! Der Rest einfach nur sau dämlich. Die klassische Lore wird einfach ignoriert obwohl ganz anders angekündigt.
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Kajetan
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Kajetan »

Sindri hat geschrieben: 12.10.2017 11:53 Ach absoluter Bullshit. Die einzigen, die rum heulen, sind absoluten Hardcore Nerds, die in ihrem eigenen Kopf ne Vorstellung davon hatten, wie Star Wars zu sein hat.
Buhu, Kylo sieht wie ein emo aus. Buhu, Darth Vader war fiiehl kuuhler.
Und im selben Atemzug jammerst Du wegen Star Trek - DIS, weil das nicht so sei, wie Du Dir ST vorstellst :)
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Sir Richfield
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Sir Richfield »

Sindri hat geschrieben: 12.10.2017 11:53 Ach absoluter Bullshit. Die einzigen, die rum heulen, sind absoluten Hardcore Nerds, die in ihrem eigenen Kopf ne Vorstellung davon hatten, wie Star Wars zu sein hat.
Buhu, Kylo sieht wie ein emo aus. Buhu, Darth Vader war fiiehl kuuhler.
Nein, das verstehst du falsch. Die absoluten Nerds verteidigen Kylo bis aufs Messer, weil der genau richtig ist, wie er ist: Ein Darth Vader Fan, der aus $Gründen unbedingt gaaaaaaaaaanz Böse sein will, aber den Weg dahin noch nicht ganz geschafft hat.
Warum er das sein will, das muss noch erzählt werden.
Das sind die Leute, die dir die "Parierstangen" seines Lichtschwerts erklären und warum die "Klinge" seine Persönlichkeit spiegelt.

Wen du meinst, das sind die Hobbyfans. Bei Fußball wären das die, die nur für das Team sind, solange die in der 1. Liga sind und gewinnen. Beim ersten verlorenen Spiel haben die dann eh nie was mit Fußball am Hut gehabt.
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Purple Heart
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Purple Heart »

Trotzdem ist Kylo immer noch der interessanteste neue Charakter der neuen Trilogie.
Ich mein ja nur, er ist bisher der einziges Lichtschwertnutzer der sein Schwert wie einen Knüppel schwingt. :ugly:
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Usul
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Re: Star Wars: Die letzten Jedi - Trailer zum Kinofilm dreht sich um die "ungezähmte Macht"

Beitrag von Usul »

Sir Richfield hat geschrieben: 12.10.2017 13:14Nein, das verstehst du falsch.
Mit Nerds meint Sindri sicher halt einfach die Über-Fans - also euch, die ihr hier davon redet, was für euch wichtig gewesen wäre, auf was man (ginge es nach euch) hätte verzichten können, was für euch viel interessanter gewesen wäre usw. usf.
Sicherlich sehr interessant, aber angesichts der potentiellen 5000 Mrd. Menschen, die noch nicht mit dem SW-Virus infiziert sind, ist es nicht verwunderlich, daß die Macher halt nicht auf das achten, was den paar hartgesottenen Fans wichtig ist/wäre, sondern viele neue Leute überwältigen wollen. Es gibt auch junge Menschen, für die The Force Awakens z.B. den ersten Kontakt mit SW darstellt.

So wie es auch Leute gibt, für die ST-Discovery den ersten Kontakt mit ST darstellt. DAS allerdings ist nicht hinzunehmen! Denn wie wir alle wissen, ist STTNG die einzig wahre Form von ST. Von mir aus noch DS9. Aber doch bitte nicht Discovery oder die neuen Filme. ;)