SethSteiner hat geschrieben: ↑11.10.2017 11:45Ist doch kein Grund, es gibt dauernd Spiele die irgendwie mit Filmmarken verknüpft sind. Würde mich nicht wundern, wenn das hier nicht einfach nicht markierte, von Disney initiierte Promotion ist.
Ich sehe, dein Aluhut ist genuso groß wie meiner. Mal sehen, wie gut du damit umgehen kannst.
Ich nehme dich jetzt mal stellvertretend für die Serien Diskussion, damit ich nicht alle anderen mühselig zitieren muss.
Clone Wars war sicher besser aber auch nie perfekt. Die ersten Staffeln waren ein reiner Kindergeburtstag, erst relativ spät begann es wirklich ernsthaft zu werden und selbst da tat man sich noch schwer aus gewohnten Mustern auszubrechen.
Clone Wars macht es einem mit seinem Aufbau nicht leicht. Also, mir nicht. Kann aber auch sein, dass ich die Binge gesehen habe und dann wird das Wochenschauartige Intro echt... anstrengend.
Der Inhalt an sich ist OK, es zeigt tatsächlich besser als die Prequels den Weg von Anakin. Aber dafür hat so eine Serie ja auch Zeit.
So richtig haften geblieben ist nichts, nur so ein paar Fanservice Schlüsselszenen, weil ja irgendwie jede Figur, die in den Filmen auftaucht, ihre Cameo haben musste.
Und dass ich bestimmte machtbezogene Dinge eher... SEHR ALBERN fand...
Was Rebels allerdings angeht, hier ist wirklich kaum Entwicklung zusehen. Klares Gut und Böse Schema, A-Team in Space mit Aladdin der natürlich wie könnte es anders sein einen inneren Kampf mit der Verführung zur dunklen Seite austrägt.
Ja, Star Wars eben.

In Rebels geht es hauptsächlich um Familie mit all dem Kitsch und Drama, was dazugehört.
Für mich ist Rebels eine nette Erweiterung des Universums, man "lernt" Dinge über z.B. Mandalore, Darth Mopps Geschichte... Äh, würde ich jemanden hier Spoilern?
An Rebels gefallen mir die Szenen, in denen sie Clone Wars aufgreifen und schon mal in die Zukunft (Gut, ist Fanservice) gucken.
Die Begegnung zwischen Ahsoka und dem, was mal Anakin war fand ich z.B. sehr gut.
Rex als Veteran mit dem ein oder anderen Problem.
Unter dem Zukunfts Fanservice verstehe ich z.B. die Entdeckung des B-Wing Prototyps, die Besorgung ausgemusteter Y-Wings, die Einführung der Hammerhead-Corvette, die in Rogue One eine Rolle spielt, etc. pp.
(Dafür darf Chopper ja auch in Rogue One durch einen Hangar fahren und jemand fragt nach Gen. Syndulla)
Ich bin ja mal gespannt ob das Writing wenigstens irgendwann mit einer Realserie mal besser wird aber ich fürchte fast dazu braucht es einen grundlegenden Wechsel im Management für neue Impulse und vielleicht auch einfach mal Leute die sich nicht selbst als Fans bezeichnen und einfach nur ihre plumpen Sandkastenstories auf den Bildschirm bringen wollen.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich eine Realserie haben wollte...
Nicht, dass ich mir das bildlich nicht vorstellen könnte, The Expanse zeigt, dass man auch heute noch ein echt dreckiges Universum auf den Schirm zaubern kann.
Aber ich hätte Angst, dass man aus Budgetgründen entweder keinen "glaubwürdigen" Hintergrund mehr hat ODER in jeder Folge jemand ganz dringend einen Lichtschwertkampf oder einen Raumkampf oder am besten BEIDES haben muss, weil: Sonst guckt ja keiner!
Und ob "The normal life and it's challenges of John Doe - BUT IN STAR WARS!!!" jetzt interessanter wäre als all die anderen Serien??