PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

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Onekles
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von Onekles »

Balmung hat geschrieben: 30.09.2017 19:29 [...]
Und nein, VR wird nicht "schneller tot sein als du gucken kannst", dafür ist VR schon viel zu groß. Heute sind wird bereits über die Millionen Grenze hinweg, nimmt man Smartphone VR hinzu, das das Interesse an VR durchaus auch weckt sind wir auch schon bei über 10 Millionen, in den 90ern kam es so lahm weg, da dürfte man selbst von 100k geträumt haben.
Da muss ich die 90er mal in Schutz nehmen. Der Virtual Boy alleine war ungefähr ein Jahr auf dem Markt (und das nicht mal global, sondern nur in Japan und den USA) und hat sich in dieser Zeit 770.000 mal verkauft. Das ist ziemlich genau doppelt soviel wie bei Oculus Rift im gleichen Zeitraum!

Zu anderen Systemen aus der Zeit konnte ich auf die Schnelle keine Zahlen finden.
unknown_18
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von unknown_18 »

Der Virtual Boy war verdammt noch mal keine VR Brille sondern viel eher eine 3D Brille, wie oft noch? Nur weil das Teil "Virtual" Boy heißt hat dieses Teil nichts mit VR zu tun, nicht mal Nintendo hat es als VR Brille beworben, sondern als 3D Gerät. Das verdammte Teil hatte noch nicht mal Headtracking und wirklich auf den Kopf setze man sich das Teil auch nicht, von daher wäre Headtracking eh unsinnig gewesen, aber genau Headtracking macht den Unterschied zwischen VR und 3D Video Brille.

Aber das beweist nur mal wieder wie wenig du dich mit der Materie selbst beschäftigt hast sondern nur auf Zahlen rum reitest, die du nicht wirklich richtig einzuordnen weißt, aber da bist du nicht der Einzige.

Edit: Rechtschreibung verbessert, damit endlich Ruhe ist.
Zuletzt geändert von unknown_18 am 01.10.2017 01:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Raskir
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von Raskir »

Wow 770 k ist schon eine hausummer. Hoffe doch sehr dass diese Technik noch viel unterstützt wird. Bei der zweiten gen von Konsolen vr bin ich dann evtl auch dabei. Die Frage ist aber wie sie es handeln werden. Sind die Kunden nach 3 oder 4 Jahren bereit sich ein neues Gerät zu holen? Gibt es dann trade in Aktionen? Das ist alles ein wenig ungewiss. Eine neue gen muss aber kommen, idealerweise zur ps5. Nur wie die Kunden das annehmen, puh das kann ich null abschätzen.
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Raskir
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von Raskir »

Balmung hat geschrieben: 30.09.2017 21:05 Der Virtual Boy war verdammt noch mal keine VR Brille sondern viel eher eine 3D Brille, wie oft noch? Nur weil das Teil "Virtual" Boy heißt hat dieses Teil nichts mit VR zu tun, nicht mal Nintendo hat es als VR Brille beworben, sondern als 3D Gerät. Das verdammte Teil hatte noch nicht mal Headtracking und wirklich auf den Kopf setze man sich das Teil auch nicht, von daher wäre Headtracking eh unsinnig gewesen, aber genau Headtracking macht den Unterschied zwischen VR und 3D Video Brille.

Aber das beweist nur mal wieder wie wenig du dich mit der Materie selbst beschäftigt hast sondern nur auf Zahlen rum reitest, die du nicht wirklich richtig einzuordnen weißt, aber da bist du nicht der Einzigste.
Erstens, das heißt "einzige" ;)
Und zweitens, der virtual Boy war schon sowas wie vr von damals. Dann das was wir hier haben, ist auch nicht wirklich vr. Wird nur so genannt. Also übertreibe es bitte nicht. Dein Post vermittelt nämlich auch nicht den Eindruck von wissen, Bildung und Anstand ;)
unknown_18
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von unknown_18 »

Nein, der VB war nie VR, da dichten den VB nur Leute rein die keine Ahnung haben was VR ist und überhaupt aus macht. Selbst die richtigen VR Brillen in den 90ern hatten Headtracking, darfst gerne googeln. Und wenn VB VR sein soll, dann ist es jede verdammte Video Brille erst recht.

Und bevor du mit Korrekturen kommst, solltest du erst mal vor deiner eigenen Haustüre kehren, "Dann das"... "Virtual Boy" und nicht "virtual Boy"... "VR" und nicht "vr", "Wissen" und nicht "wissen". :P Davon ab nutzt man in Foren auch mal Umgangssprache/Dialekt und da passt "Einzigste" durchaus, zumal eine Sprache nichts in Stein gemeiseltes ist sondern "lebt". Aber ich will hier jetzt auch keine Diskussion über Rechtschreibung und Sprachen starten. :P
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Onekles
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von Onekles »

Da hast du aber fein Palmer Luckey nachgeplappert. Sonst konnte ich keine einzige Quelle finden, die den Virtual Boy nicht als VR bezeichnen würde. Klar fehlte dieses und jenes Feature. Auch bei den heutigen Lösungen fehlt so einiges. Ich wüsste aber nicht, dass du oder Herr Luckey die Instanz sind, die darüber entscheidet, was VR ist und was nicht. Da kann ich auch hergehen und behaupten, alles was kein Holodeck ist, ist kein VR, weil dieses oder jenes fehlt.

Und selbst wenn der Virtual Boy kein VR war, ändert es nichts daran, dass er sich innerhalb eines Jahres öfter verkaufte als Oculus Rift. Also hatte dieses Nicht-VR anscheinend sogar noch mehr Interessenten. =P

Und nein, "das einzigste" ist in keiner Weise vertretbar, auch mit Umgangssprache kann man da nicht kommen. Ein Superlativ von "einzig" ist schlicht sinnlos. Auch "als wie" wird häufig benutzt, wird dadurch aber nicht richtig. Ja, Sprache ist lebendig, das bezieht sich aber nicht auf offensichtlich logische Fehler. Solche werden immer falsch bleiben. Sonst würden wir auch irgendwann bitterböse Probleme mit unseren Gesetzbüchern bekommen.
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Alter Sack
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von Alter Sack »

Balmung hat geschrieben: 30.09.2017 19:29
Alter Sack hat geschrieben: 30.09.2017 18:37
Balmung hat geschrieben: 30.09.2017 17:45 Du meinst was du als VR Laie daraus ziehst. Tatsache ist, dass es sehr viele Leute gibt die VR unbedingt wollen, denen aber die 1. Generation schlicht noch nicht gut genug ist, das hab ich nun wirklich oft genug gelesen als das das nur ein paar wenige sind. Das ist schon etwas mehr als nur VR "ganz interessant" zu finden. Darüber hinaus sind auch solche Leute bereits sichere Käufer, nur halt nicht Morgen, sondern eher Übermorgen, wenn die Technik und VR Software ausgereifter ist und damit besser überzeugen kann.
Als VR Laie. Wie süß. Komm runter. Nur weil du einer der ersten Besteller warst und dich womöglich in sämtlichen Foren dazu rumtreibst meinst du du wärst der Checker. Ich hatte zum ersten Mal während meines Studiums in den 90er mit VR Kontakt.
Das macht dich eher voreingenommen. ;)
Und Leute die irgendwann mal vielleicht etwas kaufen wollen sind keine Interessenten. Das sind Schwätzer.
Ein kleiner Teil sind sicher Schwätzer, aber garantiert nicht alle.

Und ich erinnere mich noch gut an die Diskussionen von vor 2 Jahren bei denen unter anderem du die Revolution eingeläutet hast. Und jetzt? Nix is. Und wenn die Hersteller nicht langsam aus den Puschen kommen ist der Gaul schneller Tod als du gucken kannst. Mit etwas Glück bleibt es dann noch ein nettes Gimmick.
Ähm, ich hab nie "damals" eine Revolution eingeläutet, es war immer klar das VR noch brauchen wird, lediglich mit der Dauer hatte ich mich etwas verschätzt, schon allein weil ich mit der 1. Gen gut 1 1/2 Jahre früher gerechnet hatte. Ich weiß nun mal nicht was die Firmen so hinter verschlossenen Türen planen. Und VR ist eine Revolution, nur braucht auch eine Revolution Zeit zur Umsetzung dieser. :P

Und nein, VR wird nicht "schneller tot sein als du gucken kannst", dafür ist VR schon viel zu groß. Heute sind wird bereits über die Millionen Grenze hinweg, nimmt man Smartphone VR hinzu, das das Interesse an VR durchaus auch weckt sind wir auch schon bei über 10 Millionen, in den 90ern kam es so lahm weg, da dürfte man selbst von 100k geträumt haben.
Schlag mal den Begriff Revolution nach und dann bring den nochmal mit VR in Verbindung.
Ansonsten ist es müßig sich mit dir über dieses Thema zu unterhalten. Du bist dermaßen fanatisch blind das geht auf keine Kuhhaut.
johndoe1904612
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von johndoe1904612 »

Revolution. Es wird ja immer besser. Die muss natürlich sorgfältig geplant sein. 1 Mio ist eben überhaupt nix in der heutigen Zeit. Kann man doch gar nicht mit den 90ern vergleichen. Da wirkt es noch erbärmlicher in Anbetracht der Größe des Marktes. Wenn die Revolution los bricht, also so richtig mit Inhalten, bitte Bescheid geben.
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NotSo_Sunny
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von NotSo_Sunny »

Alter Sack hat geschrieben: 30.09.2017 18:37 Und Leute die irgendwann mal vielleicht etwas kaufen wollen sind keine Interessenten. Das sind Schwätzer.
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unknown_18
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von unknown_18 »

Alter Sack hat geschrieben: 30.09.2017 22:02Schlag mal den Begriff Revolution nach und dann bring den nochmal mit VR in Verbindung.
Kein Problem, denn eine Revolution läuft zwar in "relative kurzer Zeit" ab, aber 1. was ist bitte "relativ kurz"? Und 2. kann das immer noch passieren. Und im übrigen, wenn es danach geht war vieles keine Revolution, weder das Internet noch Smartphones... oder "relativ kurz" kann eben doch ein paar wenige Jahre sein und da ist VR noch locker im soll.
Ansonsten ist es müßig sich mit dir über dieses Thema zu unterhalten. Du bist dermaßen fanatisch blind das geht auf keine Kuhhaut.
Genauso wie ihr fanatisch VR schlechter macht als es ist. ^^
Kya
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von Kya »

Balmung hat geschrieben: 30.09.2017 21:32 Davon ab nutzt man in Foren auch mal Umgangssprache/Dialekt und da passt "Einzigste" durchaus, zumal eine Sprache nichts in Stein gemeiseltes ist sondern "lebt".
Nö.
http://www.einzigste.info/
unknown_18
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von unknown_18 »

Gut, ich werd versuchen es mir zu merken. Seid/seit finde ich da aber wesentlich schlimmer.
Onekles hat geschrieben: 30.09.2017 21:46 Da hast du aber fein Palmer Luckey nachgeplappert. Sonst konnte ich keine einzige Quelle finden, die den Virtual Boy nicht als VR bezeichnen würde.
Klar, und wenn fast Jeder behaupten würde die Erde wäre eine Scheibe, dann würdest du auch das glauben. Ich empfehle dir mal deinen eigenen Kopf einzuschalten. Im übrigen redet selbst Wikipedia lediglich davon, dass das der Virtual Boy an einen VR Helm erinnert, mehr aber auch nicht und viele Artikel reden von einer 3D Brille.

Das natürlich wieder mal ein paar Artikel Schreiber auf diversen Seiten zu blöd sind sich vor dem schreiben ihres Artikels richtig zu informieren oder gar schlimmer bewusst den VB in VR stecken um mehr Klicks zu generieren, ist schlimm genug, macht es dennoch nicht richtiger.
Klar fehlte dieses und jenes Feature. Auch bei den heutigen Lösungen fehlt so einiges.
Achja, was fehlt denn den VR Brillen(!) für VR? Du solltest echt mal dir selbst zuhören...
Ich wüsste aber nicht, dass du oder Herr Luckey die Instanz sind, die darüber entscheidet, was VR ist und was nicht. Da kann ich auch hergehen und behaupten, alles was kein Holodeck ist, ist kein VR, weil dieses oder jenes fehlt.
Dazu müsste man auch erst mal begreifen was ein Holodeck ist, ein echtes Holodeck, wie man es aus z.B. StarTrek kennt ist kein VR sondern deutlich mehr AR. In einem Holodeck steckt man mit seinem echten Körper, in der richtigen VR nicht. Und das die jetzige VR Technik nur ein Übergang/Einstieg ist, sollte wohl klar sein. Die Frage ist nur ob wir den nächsten Schritt für echtes VR wirklich wollen, also das wirklich alles nur noch im Kopf statt findet.

Lerne erst mal die Unterschiede, bevor du hier den Klugscheißer spielen willst.
Und selbst wenn der Virtual Boy kein VR war, ändert es nichts daran, dass er sich innerhalb eines Jahres öfter verkaufte als Oculus Rift. Also hatte dieses Nicht-VR anscheinend sogar noch mehr Interessenten. =P
Was aber völlig uninteressant ist.

Und dafür das du so viel Wert auf Zahlen legst, informierst du dich echt miserable. Die 770K wurden nicht innerhalb eines Jahres verkauft, das sind die Gesamtverkaufszahlen, so viele wurden je verkauft. Der Virtual Boy wurde lediglich ein Jahr lang produziert und dann eingestellt, das heißt aber nicht das alle Exemplare auch in dem Zeitraum verkauft wurden.
Hence, only 770,000 units were ever sold, and the Virtual Boy was discontinued after just one year.
Quelle: https://web.archive.org/web/20070508035 ... 1823.shtml

Im übrigen kostete der VB gerade mal 180$, "etwas" weniger als eine Rift, selbst nach der Preissenkung.

Und auf die Rechtschreibklugscheißerei lass ich mich nicht weiter ein. ;)
Zuletzt geändert von unknown_18 am 01.10.2017 01:20, insgesamt 2-mal geändert.
CritsJumper
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von CritsJumper »

Raskir hat geschrieben: 30.09.2017 21:11 Und zweitens, der virtual Boy war schon sowas wie vr von damals. Dann das was wir hier haben, ist auch nicht wirklich vr. Wird nur so genannt. Also übertreibe es bitte nicht.
Wer Fehler macht muss einfach dazu stehen. Wenn man aber deine Maßstäbe von VR anlegt, ist jedes Videospiel schon VR. Aktuelle VR-Technik unterscheidet sich aber gravierend von dem was vor 5 oder 10 Jahren möglich war. Allein das ist schon beeindruckend. Selbst mit schlechtem Tracking, lassen sich VR-Games in Form der PS2/PS3 Zeit erstellen.

Nur die Finanzwirtschaft/Publisher halten die Entwickler an der Kurzen Leine. Auch nur weil bisher erst 1,8 Mio Geräte verkauft wurden. Letztlich empfinde ich die Technik auch viel imposanter als einen normalen Bildschirm. Ich hoffe sehr das es seinen Markt erschaffen wird und die Nachfrage auch noch steigt. Mehr als 2D-Fernsehen kann es alle mal.

Doch so lange keine Filme in 360 Grad gedreht und gezeigt werden, wird das vielleicht nur eine Nische bleiben. Ich hoffe sehr das der 360 Grad Porno, der Branche noch mal einen Schwung verleiht.** Es ist einfach ein besonders Erlebnis. Quasi Videospiele in einer neuen Dimension. Das ist genauso wie der Schritt damals von 2D zu 3D.

**Für Darsteller ist das sehr unbequem und wirklich nicht sexy. Aber ein anderes Massenmedium sehe ich hier nicht kommen. Noch sind die Spiele zu speziell. Aber das war bei Büchern auch so wo viele Menschen noch nicht lesen konnten.

Edit: Irgendwie lesen viele die Zahlen falsch. Es gibt 1,8 Mio PSVR Geräte aktuell im Umlauf. Also grob ca. 100.000 neue verkaufte Geräte pro Monat seit Release. Ich hatte a gehofft das bis Juli die 2 Mio Marke geknackt wird. Aber aufgrund fehlender Software schleppt sich das aktuell ein wenig hin. :/
Obduction, hat ja immer noch kein PSVR Mode nachgereicht.. und die 10 Spiele sind zwar in Ordnung um zwei drei mal gespielt zu werden, aber halt nichts was einen wirklich in den Bann zieht. Wobei Resident Evil... schon wenn man nicht zu viel Angst hat. ;)
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Raskir
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von Raskir »

Virtuelle Realität bedeutet nichts weiter als eine künstlich, elektronischerschaffene Welt die unseren sinnen vermittelt echt zu sein oder dies zumindest suggeriert. Bei den vr Brillen geschieht das nur in der audiovisuellen Ebene. Die haptische nur zum Teil und die letzten zwei Sinne fehlen komplett. Auch bei der visuellen Ebene gibt es starke Defizite zur Zeit.

Was ich meine ist, wenn man strickt nach dem Begriff geht, sind vr Brillen von heute auch kein vr. Und wenn doch, dann sind dies evtl auch schon Spiele auf dem TV. Es muss nur so überzeugend und immersionsreich sein, dass man das virtuelle Erlebnis so stark erlebt, dass man sie mit der Wirklichkeit verwechselt. (so oder so ähnlich wird vr tatsächlich definiert, schaut ruhig nach)

Der Begriff wird aber nicht 100% wörtlich genommen. Deshalb bezeichnen wir vr Brillen als VR. Nur, wo ist die Grenze? Wer hat sie gezogen? Warum ist sie dort? Und ist der virtual Boy nun vr oder nicht? Die Erfahrung war in relation zu der Zeit, eine relativ ähnliche. Jemand der behauptet der vb ist nicht vr hat genauso recht wie jemand der sagt, die jetzigen Systeme sind es auch nicht. Ich finde man sollte das nicht zu eng sehen. Es schlägt bzw schlug alles in die gleiche Nische. Vr ist halt streng genommen entweder fast alles oder (noch) nichts oder auch. Je nachdem was man unter vr versteht. Bzw wann die Gesichtspunkte von vr auf einen selber zutreffen.
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Onekles
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Re: PlayStation VR: Sony wünscht sich stärkere Konkurrenz für sein Headset

Beitrag von Onekles »

Balmung hat geschrieben: 01.10.2017 01:02 [...]
Klar, und wenn fast Jeder behaupten würde die Erde wäre eine Scheibe, dann würdest du auch das glauben. Ich empfehle dir mal deinen eigenen Kopf einzuschalten. Im übrigen redet selbst Wikipedia lediglich davon, dass das der Virtual Boy an einen VR Helm erinnert, mehr aber auch nicht und viele Artikel reden von einer 3D Brille.

Das natürlich wieder mal ein paar Artikel Schreiber auf diversen Seiten zu blöd sind sich vor dem schreiben ihres Artikels richtig zu informieren oder gar schlimmer bewusst den VB in VR stecken um mehr Klicks zu generieren, ist schlimm genug, macht es dennoch nicht richtiger.
[...]
Gut, ich hab mal das Zitat von Herrn Luckey von reddit rausgesucht, auf das Du dich offensichtlich beziehst (Nehm ich einfach mal an, weil es so gleich klingt =P) . Da schrieb der gute Mann:
Not really a VR device, IMO. No head tracking, low field of view, essentially a monochrome 3DTV.
A real shame, too, because the association of the Virtual Boy with VR hurt the industry in the long run.
It did have the first LED display in a consumer device, though - probably the best contrast of any display up to that point!
Gleich am Anfang merkt er an, dass es sich nur um seine eigene Meinung handelt und schließt damit selbst schon mal jede Allgemeingültigkeit aus. Etwas, was ich auch dir ans Herz legen möchte. Dann fährt er fort und beschreibt fehlendes Headtracking und ein geringes Sichtfeld als die Gründe. Du fragst, was heutigen VR-Headsets fehlt? Wenn du mich fragst, unter anderem ein größeres Sichtfeld. Bisher ist man bei sämtlichen Lösungen noch mit einer Taucherbrille unterwegs.
Balmung hat geschrieben: 01.10.2017 01:02 [...]
Dazu müsste man auch erst mal begreifen was ein Holodeck ist, ein echtes Holodeck, wie man es aus z.B. StarTrek kennt ist kein VR sondern deutlich mehr AR. In einem Holodeck steckt man mit seinem echten Körper, in der richtigen VR nicht. Und das die jetzige VR Technik nur ein Übergang/Einstieg ist, sollte wohl klar sein. Die Frage ist nur ob wir den nächsten Schritt für echtes VR wirklich wollen, also das wirklich alles nur noch im Kopf statt findet.

Lerne erst mal die Unterschiede, bevor du hier den Klugscheißer spielen willst.
[...]
Ich bin sicherlich nicht derjenige, der hier den Klugscheißer spielt. Das Problem ist, dass wir uns hier gerade um Worthülsen streiten. You say tomatoe, I say tomato. Es gibt keine allgemeingültige Definiton von VR. Wikipedia schreibt dazu:

"Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet."

Bezieht sich also nur auf die Umgebung. Wie genau die erschaffen wird, ist dabei doch uninteressant. AR beschreibt den Vorgang, ein bereits real existierendes Szenario zu ergänzen. Das passiert aber doch auf einem Holodeck nicht. Da wird eine komplette Welt erschaffen, die sich sogar anfassen lässt, die täuschend echter nicht sein könnte. Und um nochmal darauf zurückzukommen, was VR heute fehlt, um überhaupt als VR durchzugehen:

- Künstliche Intelligenz (Nur Idioten hier unterwegs)
- Haptik in jeglicher Form (Ich soll eine Welt als Realität akzeptieren, die ich nicht mal anfassen kann? Pft.)
- Gerüche (Ich bin im Dschungel, aber es rieht immer noch wie in meinem Arbeitszimmer!)
- grfxxx (Was soll die N64-Optik von heute mit einer Realität zu tun haben?)
- Schwerkraft (Ausflüge ins Weltall sind nur halb so beeindruckend, wenn ich dabei genau fühle, wie ich ständig auf meinem Arsch hocke. Achterbahnen sind ohne G-Kräfte schrecklich langweilig.)
- Schmerzen (Ich hab grad ne Kugel in den Bauch gekriegt und spüre nichts. Immersion kaputt.)
- Temperatur (In der Antarktis ist es genauso warm wie in meiner Küche. Halte ich nicht für realistisch.)

Ich könnte noch weiter machen! Ein Holodeck kann all sowas. Also warum soll ich dann die Headsets von heute als VR bezeichnen? Du legst dir die Begriffe so zurecht, wie es gerade zu deiner Agenda passt. Wie gesagt bist du aber nicht die Instanz, die über die Bedeutung der Begriffe entscheidet.
Balmung hat geschrieben: 01.10.2017 01:02 [...]
Was aber völlig uninteressant ist.
[...]
Ja, das kennt man ja mittlerweile. Was nicht zu den eigenen Vorstellungen passt, das ist einfach uninteressant. Gildet nix, wie im Kindergarten. Genau wie Du sämtliche Verkaufszahlen außer Q3 2017 auf einmal als total unwichtig darstellst, nur wegen dieser einen Preissenkung. Bei einem solchen Tunnelblick lässt sich natürlich auch nicht diskutieren.

Balmung hat geschrieben: 01.10.2017 01:02 [...]
Und dafür das du so viel Wert auf Zahlen legst, informierst du dich echt miserable. Die 770K wurden nicht innerhalb eines Jahres verkauft, das sind die Gesamtverkaufszahlen, so viele wurden je verkauft. Der Virtual Boy wurde lediglich ein Jahr lang produziert und dann eingestellt, das heißt aber nicht das alle Exemplare auch in dem Zeitraum verkauft wurden.
Hence, only 770,000 units were ever sold, and the Virtual Boy was discontinued after just one year.
Quelle: https://web.archive.org/web/20070508035 ... 1823.shtml

Im übrigen kostete der VB gerade mal 180$, "etwas" weniger als eine Rift, selbst nach der Preissenkung.
Der Virtual Boy erschien aber auch nur in den USA und Japan, Oculus Rift weltweit. Das gleicht sich schon ganz gut aus, würde ich sagen. Preise von damals und heute zu vergleichen, ist nicht zielführend. Das NES kam auch für 199 $ (mit Spiel) auf den Markt. Heute kosten Konsolen selbst unter Berücksichtigung der Inflation gut und gerne das Doppelte bei Release und sie verkaufen sich trotzdem 10-mal so oft. Damit hat auch das Einkommen, Kaufkraft und all sowas zu tun. Aber ich bin kein Ökonom. Ich glaube allerdings auch gar nicht, dass der Preis ein ausschlaggebender Grund für den ausbleibenden Erfolg von VR ist. Viel mehr fehlt es an Inhalten, und das jetzt schon viel zu lange. Reggie trifft das meiner Ansicht nach ganz gut:

"We have knowledge of the technical space, and we've been experimenting with this for a long, long time," said Nintendo of America president Reggie Fils-Aime. "What we believe is that, in order for this technology to move forward, you need to make it fun and you need to make it social.

"[...]based on what I've seen to date, it's not fun, and it's not social. It's just tech."