DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

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Levi 
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von Levi  »

Das wird aber ein extrem kleiner Userkreis sein, auf das das zutrifft: Leute, die das Spiel anspricht, werden es gewiss anderswo schon gespielt haben (es läuft auch auf extrem schwacher Hardware), war ja auch nicht mit einen Port zu rechnen...

Und selbst in diesen Kreis sind Enthusiasten wie ich und yopp doch eher die Ausnahme... Da gucken Leute auch mal aufs Geld, und wenn die mitbekommen, dass im Regal daneben das gleiche doom für 15 Euro liegt, werden die auch ins grübeln kommen...


Edit: durch dein Edit liest sich mein erster Absatz etwas merkwürdig :ugly:
yopparai
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von yopparai »

Ich bin ehrlich gesagt total gespannt, wie das angenommen wird. Sollte das wirklich vernünftig laufen, dann würde ich das als starkes Zeichen werten, dass der einzige Vorteil dieser Version, die Mobilität, tatsächlich den Drittherstellern die erfolgreiche Zweitverwurstung ihres Zeugs ermöglicht. Und das wäre mehr als die U ihnen je bieten konnte (wir erinnern uns an MassEffect 3, das ja finanziell ähnlich unattraktiv war). Dann können wir uns vielleicht wirklich auf deutlich mehr Support einstellen.
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Civarello
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von Civarello »

CJHunter hat geschrieben: 28.09.2017 10:04
Erkundung? Naja man läuft halt ein bisschen die Gänge nach muition oder waffen ab. Sehe ich eher als normalen Vorgang und nicht unbedingt als Erkundung.
Taktisch muss man auch nicht vorgehen da man je nach Gegner sich die passende Waffe aus dem Inventar anschaut und dann einfach feste draufhält und immer schön im Bewegung bleibt:-)...
Es kommt halt auch, wie so oft, darauf an, auf welchem Schwierigkeitsgrad gespielt wird. Auf den unteren Schwierigkeitsgraden werden viele Shooter, auch ein Wolfenstein, zum taktiklosen Rumgeballere. Nur die leichten Stealth-Sequenzen stechen dann noch raus; andererseits kann man in Wolfenstein auch einfach den Rambo spielen, wenn man keine Lust hat, Leise vorzugehen. Aber auch das wird natürlich auf höheren Schwierigkeitsgraden schwerer.

Und was DooM 2016 betrifft: Auf den höheren Schwierigkeitsgraden muss man schon etwas taktischer spielen als auf Hurty Me Plenty (Normal); so wie in den alten DooMs muss man Prioritäten bei den Gegnern setzen, und die passende Waffe wählen. Muss man teilweise zwar auch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad, aber auf zb. Nightmare hat man viel weniger Raum für Fehler.

Die Erkundung in DooM 2016 ist schon ein bisschen mehr als nur nach Waffen und Munition Ausschau zu halten; um alle Secrets zu finden muss man sich schon ein wenig mit dem Level auseinandersetzen; gerade weil die Secrets Auswirkungen auf den Charakter haben.

Zum Schluss: Mir haben die beiden Wolfensteins auch super gefallen. Nur DooM 2016 eben ein bisschen mehr. Vielleicht eben WEGEN dem schnörkellosen, straight-in-your-face-gameplay. Nach all den Shootern, die eine Kinoreife Erzählung bieten wollten, war DooM 2016 endlich mal wieder (zum grossen Teil) frei von all dem belastenden Schmonz......

Ich habe es glaub ich schon mal erwähnt, aber ich hatte allein in der ersten DooM 2016 Arena, nachdem man die Shotgun bekommt, mehr Spaß als in den ganzen 10 Kapiteln, welche ich 2 Tage vorher in Uncharted 4 gespielt habe (2 Tage vor DooM -Steam-Release für 35 Euro im Saturn gekauft, und noch am selben Abend wieder über Ebay-Kleinanzeigen (für 40 Euro) verkauft). DooM 2016 ist für mich persönlich nicht nur der beste Shooter in den letzten Jahren, es ist auch generell eins der besten Spiele, die ich in den letzten Jahren gespielt habe.
CJHunter
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von CJHunter »

Civarello hat geschrieben: 28.09.2017 12:03
CJHunter hat geschrieben: 28.09.2017 10:04
Erkundung? Naja man läuft halt ein bisschen die Gänge nach muition oder waffen ab. Sehe ich eher als normalen Vorgang und nicht unbedingt als Erkundung.
Taktisch muss man auch nicht vorgehen da man je nach Gegner sich die passende Waffe aus dem Inventar anschaut und dann einfach feste draufhält und immer schön im Bewegung bleibt:-)...
Es kommt halt auch, wie so oft, darauf an, auf welchem Schwierigkeitsgrad gespielt wird. Auf den unteren Schwierigkeitsgraden werden viele Shooter, auch ein Wolfenstein, zum taktiklosen Rumgeballere. Nur die leichten Stealth-Sequenzen stechen dann noch raus; andererseits kann man in Wolfenstein auch einfach den Rambo spielen, wenn man keine Lust hat, Leise vorzugehen. Aber auch das wird natürlich auf höheren Schwierigkeitsgraden schwerer.

Und was DooM 2016 betrifft: Auf den höheren Schwierigkeitsgraden muss man schon etwas taktischer spielen als auf Hurty Me Plenty (Normal); so wie in den alten DooMs muss man Prioritäten bei den Gegnern setzen, und die passende Waffe wählen. Muss man teilweise zwar auch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad, aber auf zb. Nightmare hat man viel weniger Raum für Fehler.

Die Erkundung in DooM 2016 ist schon ein bisschen mehr als nur nach Waffen und Munition Ausschau zu halten; um alle Secrets zu finden muss man sich schon ein wenig mit dem Level auseinandersetzen; gerade weil die Secrets Auswirkungen auf den Charakter haben.

Zum Schluss: Mir haben die beiden Wolfensteins auch super gefallen. Nur DooM 2016 eben ein bisschen mehr. Vielleicht eben WEGEN dem schnörkellosen, straight-in-your-face-gameplay. Nach all den Shootern, die eine Kinoreife Erzählung bieten wollten, war DooM 2016 endlich mal wieder (zum grossen Teil) frei von all dem belastenden Schmonz......

Ich habe es glaub ich schon mal erwähnt, aber ich hatte allein in der ersten DooM 2016 Arena, nachdem man die Shotgun bekommt, mehr Spaß als in den ganzen 10 Kapiteln, welche ich 2 Tage vorher in Uncharted 4 gespielt habe (2 Tage vor DooM -Steam-Release für 35 Euro im Saturn gekauft, und noch am selben Abend wieder über Ebay-Kleinanzeigen (für 40 Euro) verkauft). DooM 2016 ist für mich persönlich nicht nur der beste Shooter in den letzten Jahren, es ist auch generell eins der besten Spiele, die ich in den letzten Jahren gespielt habe.
Kein Ding. Ist halt Geschmacksache. Mir fehlt bei Doom halt einfach das erzählerische a la wolfenstein und das atmosphärische a la Metro. Ist mir halt dann auch einfach zu viel reines geballer ohne echte story, ohne wirkliche Charaktere etc....das reine geballere bei Doom macht natürlich Spass, gar keine Frage. Aber ich bin halt mehr der story-typ, deswegen ist bei mir Doom halt nach dem durchspielen nicht wirklich was hängen geblieben;-)...
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Levi 
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von Levi  »

Am liebsten würde ich dir um die Ohren hauen: "warum spielst du überhaupt? Guck doch lieber Filme! Oder ließ ein Buch"
.... Aber irgendwie bin ich zu alt dafür :ugly:
yopparai
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von yopparai »

Hm ich weiß nicht. Ist doch OK. Geschmackssache halt. Ich "spiele" z.B. auch gerne mal ne gute VN oder irgendein lächerlich textintensives, obskures JRPG ohne viel Gameplay-Nährwert. Alles zu seiner Zeit. Zum Glück gibt's ja beides am Markt.
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Civarello
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von Civarello »

yopparai hat geschrieben: 28.09.2017 14:18 Hm ich weiß nicht. Ist doch OK. Geschmackssache halt. Ich "spiele" z.B. auch gerne mal ne gute VN oder irgendein lächerlich textintensives, obskures JRPG ohne viel Gameplay-Nährwert. Alles zu seiner Zeit. Zum Glück gibt's ja beides am Markt.
Eben. Ich habe ja absolut nichts gegen Storyintensive Spiele. Ich habe auch absolut nichts dagegen, in Spielen viel zu lesen. Die neueren Shadowrun-RPGs auf dem PC zb. sind sehr textlastig, ohne Sprachausgabe; hat meinem Vergnügen dennoch nicht geschadet. Auch die Story in den beiden neueren Wolfensteins war gut erzählt und hat mich nicht gestört; eher noch hat mich gestört, dass man jedesmal bei einem neuen Playthrough den langweiligen Castle Wolfenstein-Ausbruch in The Old Blood spielen musste; da fängt das Spiel so gut an, mit dem Shootout, nur um dann wieder ein paar Gänge zurück zu schalten. Was an sich ja gar kein Problem ist; nur halt wenn man mehrere Playthroughs spielt.

DooM 2016 war halt mal wieder richtig erfrischend (für einen modernen Shooter); pures Gameplay, ohne gefühlt alle 5 Minuten von einer Zwischensequenz oder anderem Firlefanz unterbrochen zu werden. Auch wenn mich persönlich das generelle Gameplay, bzw. der Ablauf dessen, häufiger an Painkiller/Serious Sam erinnert hat, als an das altehrwürdige DooM ´93 oder DooM 2.
Zuletzt geändert von Civarello am 28.09.2017 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe1904612
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von johndoe1904612 »

Völlig korrekt. Das ist erfrischend oldschool pur. Wie in den guten alten Zeiten™. Da hier Metro erwähnt wurde. Katastrophe! Da kann man ja keine 5 Meter laufen ohne nervige Cutscene. Nein Danke.
CJHunter
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von CJHunter »

Levi  hat geschrieben: 28.09.2017 14:11 Am liebsten würde ich dir um die Ohren hauen: "warum spielst du überhaupt? Guck doch lieber Filme! Oder ließ ein Buch"
.... Aber irgendwie bin ich zu alt dafür :ugly:
Man mag es kaum glauben, aber es gibt Spiele die BEIDES bieten. Ich werde aber ohnehin nie den Vorwurf verstehen der dann immer wieder kommt wenn man mehr Story haben möchte: Ja dann schau halt einen Film o.ä...Hat halt damit überhaupt nichts zu tun, es muss einfach die Balance stimmen...
Was ist denn per se so schlimm dran wenn man beim Zocken auch unterhalten werden möchte?...Reines Geballer ist halt "nur" das simple Gameplay, aber es kommt da halt unterhaltungstechnisch nichts rüber.
Aber ok, wir kommen vielleicht da eh nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Bei JumpnRuns juckt mich die Story auch nicht, da gehts mir um das Leveldesign und um das strikte Gameplay, aber was andere Genres angeht möchte ich dann schon das mich irgendwas unterhält.

Mir hat Doom Spaß gemacht und es war ein sehr guter Shooter, aber es reiht sich eben bei mir hinter Titeln wie Wolfenstein, Metro oder auch Spec Ops etc. ein da es halt "nur" Geballer war. Ist mir persönlich leider zu wenig.
johndoe1197293
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von johndoe1197293 »

CJHunter hat geschrieben: 28.09.2017 16:37Was ist denn per se so schlimm dran wenn man beim Zocken auch unterhalten werden möchte?...Reines Geballer ist halt "nur" das simple Gameplay, aber es kommt da halt unterhaltungstechnisch nichts rüber.
Die Unchartedisierung von Videospielen trägt Früchte...
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danke15jahre4p
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von danke15jahre4p »

wenn das verhältnis stimmt, wäre das problem genau wo?

greetingz
CJHunter
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von CJHunter »

Die Frage wurde schon oft gestellt, aber irgendwie noch nie hinreichend beantwortet:-). Habe da auch nie ein Problem darin gesehen. Aber ok, vielleicht bin ich auch einfach zu wenig oldschool.
yopparai
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von yopparai »

leifman hat geschrieben: 28.09.2017 17:47 wenn das verhältnis stimmt, wäre das problem genau wo?

greetingz
Dem muss ich mich anschließen, auch wenn ich mich zu denen zähle, die Uncharted und eigentlich das ganze Naughty Dog tendenziell für deutlich überschätzt halten. Solang nicht _nur_ so'n Kram kommt (und danach sieht's gerade wirklich nicht aus) ist doch alles in Butter.

Dass CJs Geschmack eher in die Richtung tendiert hat er ja schon mehrfach angedeutet. Und das kann man kaum als Problem sehen.
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Civarello
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von Civarello »

Ich finds halt schade, dass es solche "only-gameplay-matters-shooter" so gut wie gar nicht mehr gibt. DooM 2016 war mal wieder eine Ausnahme, ansonsten muss man eher im Indie-Bereich suchen; aber auch hier siehts eher mager aus. Solche Perlen wie DUSK (ich werde nicht müde dieses Spiel zu erwähnen) sind leider auch im Indie-Segment eher die Ausnahme denn die Regel.

Ich würde so gern wieder öfter solche Spiele, auch im "Tripple-A"-Segment, sehen. Natürlich sind die Bedingungen heute besser als noch vor ein paar Jahren; wir haben heutzutage wenigstens Spiele wie Wolfenstein: TNO und TOB, DooM 2016, Quake Champions, Shadow Warrior etc. Ich würde mir wünschen, dass gerade solche Shooter eine solche Rennaisance erleben wie die Open World-Shooter vor ein paar Jahren.
CJHunter
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Re: DOOM auf Switch angespielt: "Nintendo is doomed!"

Beitrag von CJHunter »

yopparai hat geschrieben: 28.09.2017 18:33
leifman hat geschrieben: 28.09.2017 17:47 wenn das verhältnis stimmt, wäre das problem genau wo?

greetingz
Dem muss ich mich anschließen, auch wenn ich mich zu denen zähle, die Uncharted und eigentlich das ganze Naughty Dog tendenziell für deutlich überschätzt halten. Solang nicht _nur_ so'n Kram kommt (und danach sieht's gerade wirklich nicht aus) ist doch alles in Butter.

Dass CJs Geschmack eher in die Richtung tendiert hat er ja schon mehrfach angedeutet. Und das kann man kaum als Problem sehen.
Womit wir eigentlich auch schon bei der nächsten Frage wären;-). Warum muss man Spiele die nicht den persönlichen Spielegeschmack treffen für deutlich überschätzt halten?. Ich kann z.b. mit JRPG´s nichts anfangen, sehe aber z.b. bei Persona 5 eine stramme 93. Warum soll ich das Spiel oder gleich Atlus jetzt für deutlich überschätzt halten bloß weil mich deren Spiele nicht ansprechen?. Die Qualität ist ja letztlich dann doch da und nicht zu knapp.