Man merkt richtig wie beschränkt die Vive sein muss, wenn du gerade mal auf diese 3 Möglichkeiten kommst oder dich selbst darauf beschränkst. Schau dir mal Lone Echo an, kann man notfalls auch auf YT um das Gameplay zu sehen.Duugu hat geschrieben: ↑27.09.2017 23:24 Entweder, Ihr versteht das Grundproblem nicht, oder ihr wollt es nicht wahr haben.
Natürlich sind Shooter 1000x besser als am Monitor. Aber leider auch NUR FP-Shooter (um es mal überspitzt auszudrücken). Was geht denn in VR? Spiele, in denen man auf was schießt, in denen man in was sitzt und in denen man sich irgendwas anguckt. Könnte irgendwann jemand noch auf die System-Seller-Idee kommen? Möglicherweise. Aber bisher ist das nicht passiert und auch nicht in Aussicht.
*gähn* langsam wird es anstrengend. 1. hat Niemand behauptet VR wäre JETZT kein Nischenprodukt 2. sieht du mal wieder den Ist Zustand und folgerst daraus das es in der Zukunft nicht anders sein wird. Genau so etwas nennt man eine beschränkte Sichtweise und wenig Weitsicht.Natürlich ist das mit der Brille Gewohnheitssache. Die meisten meiner Bekannten könnten sich aber auch nach tollen Ersterlebnissen nicht vorstellen, stundenlang oder dauernd mit der Brille auf den Kopf zu spielen. Ich zeige Neulingen immer theBlue zum Einstieg. Davon ist jeder begeistert. Dann spielen sie noch ein paar Runden The Lab und Audioshield beim nächsten mal, und dann haben die meisten auch schon nicht mehr so eine große Motivation sich die olle, schwitzige Brille wieder länger aufzusetzen. Ab und zu macht man halt mal eine halbe Stunde irgendwas schickes in VR, und das wars dann. Sowas nennt man ein Nischenprodukt.
Wenn die VR Brillen besser werden, in allen Punkten, steigt der Reiz von VR irgendwann auf einen Punkt, der je nach Mensch unterschiedlich ist, an dem dieser dann sagt "Ja, jetzt ist VR so gut, dass ich auch die negativen Dinge in Kauf nehme". Und genau solche Dinge lässt du in deiner beschränkten Sichweite völlig außen vor und glaubst in 10 Jahren werden die gleichen Leute noch immer sagen "dafür setze ich mir keine VR Brille auf", wenn diese mit den VR Brillen in 10 Jahren konfrontiert werden, die praktisch alles besser machen als die heutigen VR Brillen.
Ja, wenn man von den Vive Controllern ausgeht tatsächlich. Das denke ich mir auch immer wenn ich mit den Touch Conrollern ein VR Spiel spiele, das lediglich für die Vive Controller ausgelegt ist.Und eine realistische Eingabemechanik tut einem Computerspiel nicht zwangsweise gut. Der große Vorteil an Computerspielen ist nicht, dass sie realistisch sind, sondern dass man mit ihnen Dinge abbilden kann, die eben nicht realistisch sind. Gerade bei VR sieht man doch wunderbar, dass die Beschränkung auf "realistische" Hände zur Eingabe statt per Gamepad, Maus und Tastatur eher ein Blocker ist.
Davon ab steht nirgends geschrieben das ein VR Spiel keinen Controller benutzen darf, aber wenn du ernsthaft meinst auch in VR wäre Tastatur+Maus bzw. Controller die idealen Eingabemethoden, dann brauchen wir wirklich nicht weiter reden, dann hast du endgültig bewiesen das du eine beschränkte Sichtweise hast und lieber an altem festhalten willst als dich auf neues einzulassen, womit du aber definitiv nicht allein bist, so denken leider viel zu viele.
Nope, wir reden nichts schön, wir akzeptieren lediglich die Tatsache was der aktuelle Status ist und das diese eben definitiv nicht so bleiben wird und Probleme oft viel größer erscheinen als sie am Ende wirklich sind. Bei VR Nutzern wie dir habe ich eher immer den Eindruck das ihr aus einer Mücke einen Elefanten macht, nur weil ihr selbst keine Lösung für Probleme seht. Ich zumindest hab Vertrauen in die VR Entwickler, das diese die Probleme auf die ein oder andere Art lösen werden und wenn man sich intensiv damit beschäftigt hört man auch zu gewissen Problemen immer wieder mögliche Lösungsansätze und oft Ansätze, auf die ich so nicht gekommen wäre.Ich persönlich finde VR gut. Mir machen zumindest einige Spiele viel Spaß. Aber das bedeutet nicht, dass das ein Massenphänomen wird und sich entsprechend durchsetzt. Das kann ich beim besten Willen nicht sehen. Ich finde im Gegenteil, dass ihr eure Augen vor der Realität verschließt und euch die eindeutig vorhanden Blocker schönredet (warum auch immer).
Du siehst eben nur den Spielemarkt, weil die VR Firmen diesen als Einstiegspunkt gewählt haben, dabei wird VR abseits von Spielen schon zur genüge genutzt, wobei man auch sagen muss das die Grenze zwischen Spiel und VR Anwendung teilweise verschwimmen. Bei manchen VR Anwendungen ist es nicht so leicht zu sagen ob das jetzt noch ein Spiel ist oder nicht, zum Beispiel wenn es um VR Metaverse Ansätze geht.Ich behaupte btw ja nicht mal unbedingt, dass VR scheitern wird. Ich glaube nur nicht, dass es zu einem Massenmarkt wird. (Obwohl man sich natürlich fragen kann, ob VR ohne Massenmarkt eine Überlebenschance hat - aber das steht auf einem anderen Blatt.)

