PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

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flo-rida86
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von flo-rida86 »

Arkatrex hat geschrieben: 28.08.2017 07:36 Die Art und Weise PUBG zu spielen ist die gleiche die Menschen bei einem realen Battle Royale anwenden würden (würde es so etwas tatsächlich geben). Es gibt die Stürmer (sterben meist schnell, da unbesonnen) die Taktiker aka Camper (aufrüsten, vorsichtig von Haus zu Haus ziehen und die Umwelt im Auge behalten, gegen Ende dann einen guten Spot suchen). Im Grunde wird es erst ganz am Ende interessant wo die Spreu vom Weizen getrennt wurde und der Adrenalin unter den Top 5 so richtig in Fahrt kommt.

Dazu kommen Entscheidungen:

Bewege ich mich früh in den nächsten Kreis um eventuellen Campern zuvor zu kommen? Oder warte ich bis kurz vor Schluss und sich die Wand zum nächsten Kreis aufschließt um Kills von Nachzüglern einzufahren?

Setze ich diesen Fallen mit einem Fahrzeug da diese eh in Eile sind und kaum eine Wahl haben als zuzugreifen?

Das ist PUBG und was es ausmacht. Und man kann durchaus auch stärker bewaffnete mit Pistolen töten wenn man besser spielt (gerade am Anfang).

Was will man mehr? Selbst das Zeroing / Nullen der Waffen auf große Entfernungen erfordert Skills / Erfahrung.

Beste Vorraussetzungen für den eSport also. Vor allem da es durch Battle Royale itself eh schon Turnier Charakter hat:

Der Beste gewinnt. Oder im Highlander Style: Es kann nur einen geben.
wenn diese Sachen zu einem erfolgreichen esports führen würde dan sag mir warum hat es noch kein battle royale titel geschafft?
klar jedenfalls für mich ist pubg mit abstand der beste Vertreter im genre aber ich bezweifle das dies alleine ausreicht.
letztlich wird ja gerne so Sachen wie campen und sonstiges in cod auch gerne mit der Realität gerechtfertigt.oubg ist da zwar realistischer aber dennoch spielerisch nervend den letztlich hat es nichts mit skill zu tun wenn ein spieler ohne einen kill eine runde gewinnt.dso einen einmaligen fall hatte ich auch und von allen wins war das einer der unbefriedigsten jedenfalls dachte ich mir nicht das ich der king der runde war auch wenn man so eine runde alleine verhindern kann in dem man in einer Stadt den Startpunkt wählt.
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Onekles
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von Onekles »

Campen gehört halt dazu. Ich fänd's ja gut, wenn Camper nach einer gewissen Zeit einfach leicht sichtbar markiert werden. Nach ein paar Minuten spawnt ein Lagerfeuer, später kommt ein Wohnwagen mit lauter Holländern angefahren und nach und nach entsteht ein richtiger Camping-Platz. Sowas würd ich feiern. *g*

Ansonsten, wem das auf die Eier geht, der spielt halt was anderes. In diesem Spiel ist es elementar. Das wird sich so schnell auch nicht ändern. Das liegt bei riesigen Maps in der Natur der Sache.
Liesel Weppen
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von Liesel Weppen »

flo-rida86 hat geschrieben: 28.08.2017 08:30 es ist ja ohnehin nur einsätzung aber ich rede ja von den Zuschauern und die wollen eben kein zufallselement.
Es ist nur eine Einschätzung, und meine Einschätzung ist da etwas anders. Ich glaube, den Zuschaue interessiert erstmal gar nicht, ob da der Zufall mitspielt oder nicht. Aber Zufall ist ein Element, das Würze ins Spiel bringt, und deswegen glaube ich, dass gerade Zuschauer gar nicht so darauf aussind, dass Zufall ausgeschlossen werden sollte.
Die Spieler schon eher, weil die wollen mit ihrem Skill gewinnen und möglichst vermeiden dass ihnen der Zufall das durchkreuzt.
flo-rida86 hat geschrieben: 28.08.2017 08:30 cs:go brauch ja nicht nur Reflexe sondern auch extrem präzises zielen den hier sind ja fast die headshots das ein und alles.dazu hat cs:go auch ein sehr hohes tempo was letztlich auch nicht pubg hat und somit null mit schach zu tun hat.
Ja und wenn dann alle Spieler auf so einem hohen Niveau sind, dass ohnhin nur noch Kopfschüsse verteilt werden, dann ist das auch schon wieder langweilig.
Schachspiele gibt es übrigens auch mit Zeitbegrenzung, bzw auf Zeit gespielt. Nur weil CS:GO "schnell" ist, macht das also keinen Unterschied. Schach war ausserdem nur ein Beispiel für eine (aus meiner Sicht extrem langweilige) "Sportart", weil sie eben praktisch nur noch steriale Strategie ist.
flo-rida86 hat geschrieben: 28.08.2017 08:30 es mag sich ja sowieso mal was ändern aber es gibt einen grund warum cs:go quasi den esports unter den shootern alleine dominiert,jedenfalls bestimmt nicht wegen der Langeweile. :wink:
CS ist über 10 Jahre alt. PUBG gibt es seit... 6 Monaten?
Es hat schon einen Grund, warum die Spielerzahl weit vor CS:GO liegt und mit dieser News sogar Dota 2 von der Spitze gestossen hat?!
flo-rida86 hat geschrieben: 28.08.2017 08:30 ich glaube (und damit meine ich jetzt keinen hier)vielen leute ist das ganze zu kopf gestiegen mit pubg so das die jetzt denken wo pubg dabei ist das es auch super und beliebt wird.
Es ist schon super und beliebt. Und im Gegensatz zu CS:GO finde ich es einigermaßen interessant bei PUBG zuzugucken. CS interessiert mich überhaupt nicht.
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Arkatrex
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von Arkatrex »

flo-rida86 hat geschrieben: 28.08.2017 08:45
Arkatrex hat geschrieben: 28.08.2017 07:36 Die Art und Weise PUBG zu spielen ist die gleiche die Menschen bei einem realen Battle Royale anwenden würden (würde es so etwas tatsächlich geben). Es gibt die Stürmer (sterben meist schnell, da unbesonnen) die Taktiker aka Camper (aufrüsten, vorsichtig von Haus zu Haus ziehen und die Umwelt im Auge behalten, gegen Ende dann einen guten Spot suchen). Im Grunde wird es erst ganz am Ende interessant wo die Spreu vom Weizen getrennt wurde und der Adrenalin unter den Top 5 so richtig in Fahrt kommt.

Dazu kommen Entscheidungen:

Bewege ich mich früh in den nächsten Kreis um eventuellen Campern zuvor zu kommen? Oder warte ich bis kurz vor Schluss und sich die Wand zum nächsten Kreis aufschließt um Kills von Nachzüglern einzufahren?

Setze ich diesen Fallen mit einem Fahrzeug da diese eh in Eile sind und kaum eine Wahl haben als zuzugreifen?

Das ist PUBG und was es ausmacht. Und man kann durchaus auch stärker bewaffnete mit Pistolen töten wenn man besser spielt (gerade am Anfang).

Was will man mehr? Selbst das Zeroing / Nullen der Waffen auf große Entfernungen erfordert Skills / Erfahrung.

Beste Vorraussetzungen für den eSport also. Vor allem da es durch Battle Royale itself eh schon Turnier Charakter hat:

Der Beste gewinnt. Oder im Highlander Style: Es kann nur einen geben.
wenn diese Sachen zu einem erfolgreichen esports führen würde dan sag mir warum hat es noch kein battle royale titel geschafft?
klar jedenfalls für mich ist pubg mit abstand der beste Vertreter im genre aber ich bezweifle das dies alleine ausreicht.
letztlich wird ja gerne so Sachen wie campen und sonstiges in cod auch gerne mit der Realität gerechtfertigt.oubg ist da zwar realistischer aber dennoch spielerisch nervend den letztlich hat es nichts mit skill zu tun wenn ein spieler ohne einen kill eine runde gewinnt.dso einen einmaligen fall hatte ich auch und von allen wins war das einer der unbefriedigsten jedenfalls dachte ich mir nicht das ich der king der runde war auch wenn man so eine runde alleine verhindern kann in dem man in einer Stadt den Startpunkt wählt.
Ich habe nicht geschrieben das PUBG erfolgreich im eSport vertreten ist, sondern das es das Zeug dazu hat. Ich bezweifle aber das Du der Maßstab dafür bist was die Leute sehen wollen (Wer ist das schon?). Auch wenn Du Dich hier in Rage schreibst und irgendwie nen schlechten Start mit dem Spiel hattest.

Es ist aktuell erfolgreich und man muß sehen wie es sich entwickelt. Aber es wird auf jeden Fall seine Fans haben. Der Zufallsaspekt ist nicht so gigantisch wie Du Ihn hier beschreibst.

Ich konnte bis auf ganz wenige Runden immer mit meiner Taktik unter die Top 10 im Solo kommen. Zufall? Weiss nicht....
Am Ende entscheidet immer der persönliche Skill und das alle Bewegungen Konsequenzen haben.

Auch ein gutes Headset ist hier Pflicht damit man die Richtungen ordentlich einsortieren kann. Der Rest steht in meinem vorherigen Post. Zufall ist hier nur ein minimaler Faktor.

Es beginnt ja schon mit dem Absprung.
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adventureFAN
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von adventureFAN »

Arkatrex hat geschrieben: 28.08.2017 07:36 Die Art und Weise PUBG zu spielen ist die gleiche die Menschen bei einem realen Battle Royale anwenden würden (würde es so etwas tatsächlich geben). Es gibt die Stürmer (sterben meist schnell, da unbesonnen) die Taktiker aka Camper (aufrüsten, vorsichtig von Haus zu Haus ziehen und die Umwelt im Auge behalten, gegen Ende dann einen guten Spot suchen). Im Grunde wird es erst ganz am Ende interessant wo die Spreu vom Weizen getrennt wurde und der Adrenalin unter den Top 5 so richtig in Fahrt kommt.
Und ich verstecke mich in Büschen. Keine Sau sieht mich... schaff es mit dieser "Taktik" fast immer in die Top10 x]
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Arkatrex
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von Arkatrex »

adventureFAN hat geschrieben: 28.08.2017 11:36
Arkatrex hat geschrieben: 28.08.2017 07:36 Die Art und Weise PUBG zu spielen ist die gleiche die Menschen bei einem realen Battle Royale anwenden würden (würde es so etwas tatsächlich geben). Es gibt die Stürmer (sterben meist schnell, da unbesonnen) die Taktiker aka Camper (aufrüsten, vorsichtig von Haus zu Haus ziehen und die Umwelt im Auge behalten, gegen Ende dann einen guten Spot suchen). Im Grunde wird es erst ganz am Ende interessant wo die Spreu vom Weizen getrennt wurde und der Adrenalin unter den Top 5 so richtig in Fahrt kommt.
Und ich verstecke mich in Büschen. Keine Sau sieht mich... schaff es mit dieser "Taktik" fast immer in die Top10 x]
Z.B.!
Ich mache das ähnlich. Auch ein Grund warum campen so lukrativ ist. Bei nahezu stillstehendem Bild sieht man eben wenn sich was in den Büschen bewegt oder jemand hektisch von A nach B übers offene Feld rennt (Yammy!) :mrgreen:
Flachpfeife
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von Flachpfeife »

Seit der First-Person-Only Modus eingefuehrt wurde, spiel ich es auch wieder.

3rd Person in kompetitiven Shootern is einfach die behindertste, was sich je einer ausdenken konnte.

Ich finds klasse, ein Zombie-Survival-Spiele ohne die langeweiligen Aspekte.
Ich hab frueher ziemlich viel DayZ (Mod) gezockt. Im Endeffekt gings auch da immer nur drum sich hoch zu looten und dann entweder zum FLughafen, sich mit anderen high-gears battlen, oder in die Kuestenstaedte und low-gears snacken.

Von daher trifft das Spiel genau meinen Geschmack. Und ohne 3rd Person isses sogar spannend.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass sie den Quatsch mit den Crossplay ganz schnell wieder vergessen...
Liesel Weppen
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von Liesel Weppen »

Arkatrex hat geschrieben: 28.08.2017 11:40 Z.B.!
Ich mache das ähnlich. Auch ein Grund warum campen so lukrativ ist. Bei nahezu stillstehendem Bild sieht man eben wenn sich was in den Büschen bewegt oder jemand hektisch von A nach B übers offene Feld rennt (Yammy!) :mrgreen:
Und wie bewegst du dich zum Kreis und zwischen Büschen? Wie lootest du, oder versteckst du dich nackt und ohne Ausrüstung in Büschen um am Ende die Top10 abzuwarten?
Die Taktik ist übrigens hinreichend bekannt, deswegen sehen sich mittlerweile immer mehr Spieler Büsche immer genauer an, vorallem im Lategame. Dazu brauchts allerdings nichtmal Büsche. Sobald du den Anfang überstanden hast, kannst du dich in jedes x-beliebige Haus setzen und einfach abwarten und hast ebenso gute Chancen, dass dich nie jemand findet.

Unter Campen verstehe ich übrigens nicht, sich in eine Ecke zu verkrümeln und abwarten, sondern Campen ist für mich aus einer überlegenen Position heraus gezielt Gegner zu töten. Snipen ist damit eine Untergruppe von Campen. Einfach irgendwo hinsetzen und gar nichts tun hat dagegen (für mich) gar nichts mit Campen zu tun. Das ist einfach nur Tarnen, Täuschen, Verpissen. Und ja, das kann in PUBG durchaus eine gute Taktik sein und man mag damit auch gerne mal in die Top10 kommen, aber rechtviel weiter als eben gerade so in die Top10 kommt man damit eben auch nicht.
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von adventureFAN »

Jepp, mach ich auch oft: Also in nem Haus verstecken.
Viele versuchen es dann mit Granaten in die Fenster schmeißen, aber das bringt nix - denen weiche ich gekonnt aus =P
Wenn sie dann doch hochkommen, sind sie Weg vom Fenster.

Aber gut, klappt auch nicht immer.

Und Ausrüstung hole ich mir dann immer in den ersten Minuten. ist mal Gutes und mal Schlechtes dabei.
Die Kunst ist da eigentlich nur, unbebemerkt in den Kreis zu kommen wenn man nicht gerade drin steht.
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von bird.gif »

Ich wünsche mir ja , dass der Kreis am Ende etwas entschärft wird , sprich mehr Zeit und weniger Schaden.
Das würde den Campern etwas Wind aus den Segeln nehmen (mehr Zeit sie zu flankieren zb) und den RNG Faktor etwas abschwächen.
Zusätzlich würde es vermutlich auch den Spielspaß erhöhen , weil wenn ich am Ende Gegner sehe aber mich dafür Entscheiden muss einfach weiter zu laufen , weil ein 40Sek Kampf schon den Tod bedeuten würde , dann finde ich hat der Kreis seinen Sinn verfehlt.Zumindest meinen Empfinden nach ,soll dieser doch quasi PvP fördern indem er Spieler zueinander treibt , aber selbst nicht zum krassesten Gegner werden.
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von adventureFAN »

Ich finde wiederum, das "campen" macht das Spielprinzip von Battle Royale aus.
Auch in den Filmen/Mangas gabs Personen die sich versteckt haben. das gehört einfach dazu.

Ist halt einfach nur eine Typfrage und das macht PUBG erst so interessant.
So bekommen auch nicht so geübte Schützen eine Chance.
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

PUBG hat sicherlich einige gute Vorzeichen, um ein eSport-Titel. Eine große PC-Spielerschaft ist dafür immer eine gesunde Grundlage. Allerdings auch nicht die einzige Voraussetzung. Wie man ja an Shootern wie Halo, Call of Duty oder jüngst Overwatch sieht, führen große Spielerschaften nicht automatisch zu hohen Zuschauerzahlen.

Gut, PUBG ist momentan auf Twitch tonangebend. Es scheinen also auch viele Leute zuschauen zu wollen. Dennoch muss sich erst einmal mit der Zeit zeigen, ob das Interesse von Spielern und Zuschauern dauerhaft gehalten werden kann.

Das gamescom-Turnier hatte auf eher unkonventionelle Weise seinen Unterhaltungswert. Für mich war das ein Promiauflauf mit Showeinlagen. Es ist durchaus witzig eSportlern und Streamern aus verschiedenen Disziplinen bei einem Battle Royal zuzusehen. Aber ob ich mir das ahseits solcher Shows, zB in Form einer Liga anschauen würde bleibt fraglich.

Zum einen ist das Spiel eben doch sehr zufallsbasiert, wo ich dann am Ende meine Zweifel hätte ob wirklich der Beste gewonnen hat.
Zum anderen hat das aktuelle Turnier auch gezeigt, daß es überhaupt schwierig ist das Spiel interessant zu präsentieren. Aufgrund der Anzahl der Teams und Spieler in einem einzigen Spiel fiel es der Regie merklich schwer immer auf das aktive Spielgeschehen zu schalten. Viele Gefechte und Frags wurden einfach verpasst und auch nicht in Wiederholungen gezeigt.

Man merkt einfach das PUBG konzeptionell garnicht auf den eSport ausgerichtet ist. Vielleicht wird sich das dank des großen Erfolges noch ändern, vielleicht wird man noch Modi einbauen, die ein zuschauerfreundlicheres, sportlicheres Erlebnis bieten. In seinem derzeitigen Zustand halte ich das Spiel allerdings nur für bedingt eSport-tauglich.
Liesel Weppen hat geschrieben: 27.08.2017 22:08 Ja, und der afaik beliebteste Sport der Welt spielt immernoch mit einem "Ei", statt einem runden Ball. Auch wenn es lokal hier aus Deutschland gesehen nicht der verbreiteste Sport sein mag.
Auch global betrachtet ist Fußball der beliebteste Sport. Rugby mag zwar in einigen Commonwealthstaaten beliebter sein, aber Fußball ist in jeder Nation des Erdballs wenigstens einigermaßen beliebt, und in jedem 2. Land immer noch der Nationalsport. Daran kommt keine andere Sportart ansatzweise heran.

Ich meine sogar Basketball müsste beliebter sein als Rugby und das spielt man auch mit einem Ball :)
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von Liesel Weppen »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben: 28.08.2017 12:57 Auch global betrachtet ist Fußball der beliebteste Sport. Rugby mag zwar in einigen Commonwealthstaaten beliebter sein, aber Fußball ist in jeder Nation des Erdballs wenigstens einigermaßen beliebt, und in jedem 2. Land immer noch der Nationalsport. Daran kommt keine andere Sportart ansatzweise heran.

Ich meine sogar Basketball müsste beliebter sein als Rugby und das spielt man auch mit einem Ball :)
Afaik ist das Superbowl-Finale das TV-Ereignis mit den meisten Zuschauern weltweit. Beim letzten haben iirc ~2 Milliarden Menschen zugeguckt. Da kommt kein Fussball-WM-Finalspiel ran.
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Liesel Weppen hat geschrieben: 28.08.2017 13:38
Lebensmittelspekulant hat geschrieben: 28.08.2017 12:57 Auch global betrachtet ist Fußball der beliebteste Sport. Rugby mag zwar in einigen Commonwealthstaaten beliebter sein, aber Fußball ist in jeder Nation des Erdballs wenigstens einigermaßen beliebt, und in jedem 2. Land immer noch der Nationalsport. Daran kommt keine andere Sportart ansatzweise heran.

Ich meine sogar Basketball müsste beliebter sein als Rugby und das spielt man auch mit einem Ball :)
Afaik ist das Superbowl-Finale das TV-Ereignis mit den meisten Zuschauern weltweit. Beim letzten haben iirc ~2 Milliarden Menschen zugeguckt. Da kommt kein Fussball-WM-Finalspiel ran.
Das klingt eher wie der feuchte Traum eines NFL-Bosses. Du musst nicht jeden Mist glauben, den solche Narzissten verbreiten. ^^

Die tatsächliche Einschaltquote ist deutlichst geringer als das. Sie ist auch geringer als bei vielen Fußballspielen.

https://www.tagesanzeiger.ch/sport/fuss ... y/24075887

Da haben selbst einige Ligaspiele in Europa (Derbys wie die das El Clasico zB) eine höhere, globale Einschaltquoten.

Der Super Bowl ist lediglich ein einigermaßen beliebtes Jahresereignis. Selbst unter den nicht einmal 200 Millionen Zuschauern finden sich viele, die den Super Bowl nur wegen dem Eventcharakter einschalten und nicht unbedingt, weil sie sich generell für den Sport interessieren. Auch abseits von Zuschauerzahlen ist American Football keine populäre Sportart. Fußball wird auch tatsächlich am meisten gespielt, und wie schon erwähnt dürften auch Sportarten wie Rugby und Basketball global weitaus mehr aktive Spieler anlocken als American Football.
Denn selbst in den USA, dem einzigen Land auf dem Erdball, wo Football zweifelsfrei als Nationalsport angesehen werden kann, werfen die Leute lieber Bowlingkugeln statt Ledereier.

Dementsprechend frag ich mich nun wieso du ausgerechnet auf Football als Weltsportart kommst und überhaupt woher du diese irrwitzige Einschaltqute von 2 Milliarden her hast. :)
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds - PUBG schlägt Dota 2: Mehr als 873.000 Spieler gleichzeitig aktiv

Beitrag von Arkatrex »

Liesel Weppen hat geschrieben: 28.08.2017 12:07
Arkatrex hat geschrieben: 28.08.2017 11:40 Z.B.!
Ich mache das ähnlich. Auch ein Grund warum campen so lukrativ ist. Bei nahezu stillstehendem Bild sieht man eben wenn sich was in den Büschen bewegt oder jemand hektisch von A nach B übers offene Feld rennt (Yammy!) :mrgreen:
Und wie bewegst du dich zum Kreis und zwischen Büschen? Wie lootest du, oder versteckst du dich nackt und ohne Ausrüstung in Büschen um am Ende die Top10 abzuwarten?
Die Taktik ist übrigens hinreichend bekannt, deswegen sehen sich mittlerweile immer mehr Spieler Büsche immer genauer an, vorallem im Lategame. Dazu brauchts allerdings nichtmal Büsche. Sobald du den Anfang überstanden hast, kannst du dich in jedes x-beliebige Haus setzen und einfach abwarten und hast ebenso gute Chancen, dass dich nie jemand findet.

Unter Campen verstehe ich übrigens nicht, sich in eine Ecke zu verkrümeln und abwarten, sondern Campen ist für mich aus einer überlegenen Position heraus gezielt Gegner zu töten. Snipen ist damit eine Untergruppe von Campen. Einfach irgendwo hinsetzen und gar nichts tun hat dagegen (für mich) gar nichts mit Campen zu tun. Das ist einfach nur Tarnen, Täuschen, Verpissen. Und ja, das kann in PUBG durchaus eine gute Taktik sein und man mag damit auch gerne mal in die Top10 kommen, aber rechtviel weiter als eben gerade so in die Top10 kommt man damit eben auch nicht.
Dann nenn es ruhig "aktives campen" was ich mache. Ich gammel ja nicht von Anfang bis Ende an einem Spot (bringt ja eh nix), aber ich verweile gerne mal ne Minute an einer Stelle und beobachte die Umwelt um etwaige Fallen auszumachen. Und manchmal kommt so die Munition zu einem freiwillig hereinspaziert durch die absichtlich verschlossene Tür (Shotgun >> RUMMS :D)