Kajetan hat geschrieben: ↑03.08.2017 13:29
Ansonsten ... wie bereits gesagt, die Wahrscheinlichkeit, dass Star Citizen vor Erreichen von 1.0 auf der Zielgeraden verhungert, sinkt mit jedem neuen Release. Ich persönlich gehe sogar von einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit aus, dass SC erscheinen wird, weil mittlerweile alle grundlegenden technischen Herausforderungen gelöst wurden, fast alle geplanten Gameplay-Features mittlerweile eine spielbare Einheit bilden und man das Spiel sehen kann, welches SC sein möchte. Jetzt muss "nur noch" Content produziert und Bugs beseitigt werden.
Eine Aussage darüber, ob SC ein gutes Spiel wird, lässt sich daraus aber immer noch nicht ableiten.
Version 3.0 wird die größte Hürde werden. Ab dieser Version werden jede Menge Funktionen miteinander verzahnt. Dann wird sich zeigen wie gut die einzelnen Spieleelemente miteinander harmonieren.
Die Skalierbarkeit der Server wird noch ein großes Thema sein, denn man möchte ja nicht mit nur 20 Leuten auf dem Server abhängen.
Den bisher nicht vorhandenen Content sehe ich auch als einen der schwerwiegensten Punkte.
Wenn es möglich ist auf Planeten zu landen, dann möchte man ja auch was entdecken. Und wenn es was zu entdecken gibt, dann möchte man auch eine Info bekommen um was es sich bei dem entdeckten handelt und damit dann eventuell eine Folgequest starten oder das gefundene weiterverarbeiten und nicht nur im Hangar in den Glaskasten stellen.
Die Interaktion der Spieler untereinander wird auch sehr wichtig werden. Niemand möchte sich trotz der Anwesenheit der anderen Spieler alleine fühlen oder nur als FRAG-Futter angesehen werden.
Das eine Quest auch gleichzeitig an andere Spieler gehen kann finde ich dabei sehr gut. Das wird neue Ansätze für die Bewältigung der Quests geben.
Wir werden sehen was wird.
Wenn das Spiel absoluter Bockmist wird und meine Euronen den Bach runter gehen, dann ist mir das auch egal.
Ich wollte in eine Idee investieren, die bei Erfolg eines der besten Spiele unserer Zeit hervorbringt. Selbst bei nichtgelingen, wird die bisher gewonnene Entwicklererfahrung nicht verloren sein.
Chris Roberts ist wie Peter Molyneux ein Träumer und Visionär. Für Publisher sind das ungelegene Personen, denn diese Personen brauchen einfach die Zeit, um ihre Visionen umzusetzen.
Wenn es noch ein paar Jahre dauert, dann bitteschön. Es gibt derweil genügend Games zum zocken.
Hauptsache es wird keine Banana Ware.