Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

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Maxi Musterfrau 2.0
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 10:54Die Ursprungsaussage war, dass ich 15€ für ein Auto, wenn man denn ingame Geld kaufen möchte, für zu teuer halte. Diese Aussage kann nicht falsch sein.
Ok Butter bei die Fische, für welches Auto muss ich 15€ bezahlen?

Wenn ich in den GTA Online Autoshop gehe, stehen da nur Ingamewährungen, nirgendswo Europreise.
Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 10:54Man kann nicht nur gemolken werden, indem man dazu gezwungen wird Echtgeld auszugeben. Deswegen habe ich auch nach einer Begründung gefragt.
Doch, wenn man nämlich nicht gezwungen wird, wird man auch nicht „gemolken“. Der Entschluss, Echtgeld auszugeben, ist ein freiwilliger, den jeder Spieler für sich selber treffen muss. Ich habe bisher (außer dem reinen Kaufpreis) kein Cent Echtgeld für GTA Online ausgegeben.
Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 10:54Dein einziges Argument, dass man kein Echtgeld ausgeben muss, widerspricht meiner Aussage nicht.
Doch, genau das tut er.
Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 10:54Ich kritisiere ein Geschäftsmodell bei dem sowohl Echtgeldpreise, als auch Zeitinvestition in keinem Verhältnis zum gelieferten Content stehen.
Deiner Meinung nach. Nach der Meinung von anderen, ist das nicht so.

Meinungen sind aber keine unumstößlichen Fakten. Also ist die Aussage (Spieler werden gemolken) falsch.

Würdest du schreiben: Ich bin der Meinung, dass Spieler gemolken werden, würde das ganz anders klingen.
Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 10:54Ich dachte, dass der Zusatz "[...] wenn man es haben möchte" aufgrund des Kontextes unnötig wäre :roll:
Wir reden hier schließlich von neuem Content. Klar: Wenn man keinen neuen Content haben will, dann ist GTA 5 genial :mrgreen:
Wenn man neuen Content haben will, kann man sich den a) erspielen oder b) die Abkürzung über Echtgeld nehmen.

Die Wahl hast ganz alleine du. Wenn du dich für die Echtgeldvariante entscheidest, ist das nicht die Schuld von R*, sondern deiner Ungeduld.
Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 10:54Also ist es ein Geschäftsmodell.
Das nur funktioniert, wenn man mitmacht. An mir z.B. hat R* nur den reinen Kaufpreis verdient, mehr nicht.
Senseo1990 hat geschrieben: 27.07.2017 10:54Möchte ich den neuen Content erleben, dann muss ich entweder dafür bezahlen (und dabei deutlich mehr als bei anderem DLC), oder enorm viel Zeit investieren. Ja, man "spielt" und dennoch ist es eine Zeitinvestition. Übrigens eine in zwangsläufig repetitiven Content. In dem Fall können wir sogar von einer "Playwall", anstatt einer Paywall sprechen.
Also das, was du in fast jedem MP hast. Du kannst nicht auf alles sofort zugreifen.

Herzlich willkommen in der Welt des Gaming.

PS: Als ich damals auf dem Schulhof Pokemon gespielt habe, konnte ich nicht sofort Mewtu einsetzen, sondern musste mich erst durchs Spiel "grinden".

Voll unfair von Nintendo :lol:
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Sindri
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Sindri »

Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:54 @ Sindri

Der PvP Bereich ist aber nur ein Teil des Gesamtkonzepts, wäre es das Grundprinzip hätte man ein Problem.
Auch wenn es nur ein Teil ist, es wirkt sich genau auf den Teil aus. Wenn du Geld investierst, hast du einen Vorteil gegenüber Spielern, die es nicht machen. Zeitaufwand, Lootluck oder spielerisches Können sind nicht mehr so wichtig.
Man kann das alles umgehen und das ist für mich persönlich eine fürchterliche Entwicklung.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 13:24 Also das, was du in fast jedem MP hast. Du kannst nicht auf alles sofort zugreifen.

Herzlich willkommen in der Welt des Gaming.
Damit hat niemand ein Problem. Wobei es auf das Spiel ankommt. Bei einem Ego-Shooter MP-Spiel, wie BF oder CoD finde ich es albern.
Bei MMOs oder RPGs im Allgemeinen gehört es zum Spielkonzept selber, daß man nicht alles von Anfang hat.

Wenn ich aber ein Spielkonzept anbiete, welches dir gegen Echtgeld Vorteile bietet, wirkt sich das auch auf den Spieler aus, der kein Geld ausgibt. Ich als Hersteller muss die Playwall erhöhen, denn ich will doch auch, daß die Spieler Echtgeld ausgeben.
Dein Argument, daß der Spieler, der kein Geld ausgibt, keine Nachteile hat solange er nur Zeit investiert ist Unsinn.
Zuletzt geändert von Sindri am 27.07.2017 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Imperator Palpatine
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Imperator Palpatine »

Sindri hat geschrieben: 27.07.2017 13:27
Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:54 @ Sindri

Der PvP Bereich ist aber nur ein Teil des Gesamtkonzepts, wäre es das Grundprinzip hätte man ein Problem.
Auch wenn es nur ein Teil ist, es wirkt sich genau auf den Teil aus. Wenn du Geld investierst, hast du einen Vorteil gegenüber Spielern, die es nicht machen. Zeitaufwand, Lootluck oder spielerisches Können sind nicht mehr so wichtig.
Man kann das alles umgehen und das ist für mich persönlich eine fürchterliche Entwicklung.
Ich mag das auch nicht aber ich verstehe es 100 % aus unternehmerischer Sicht und würde es ganz genau so handhaben wenn ich der Meinung wäre es hätte keine langfristigen negativen Folgen die ich nicht kompensieren könnte.
Wer bitte möchte bei EA rationale Gründe gegenüber deren Preis- und Designpolitik bei FIFA Ultimate anbringen ? Bei momentan 800 Millionen Dollar jährlichem Nettoumsatz ?
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Sindri
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Sindri »

Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 13:32
Sindri hat geschrieben: 27.07.2017 13:27
Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 12:54 @ Sindri

Der PvP Bereich ist aber nur ein Teil des Gesamtkonzepts, wäre es das Grundprinzip hätte man ein Problem.
Auch wenn es nur ein Teil ist, es wirkt sich genau auf den Teil aus. Wenn du Geld investierst, hast du einen Vorteil gegenüber Spielern, die es nicht machen. Zeitaufwand, Lootluck oder spielerisches Können sind nicht mehr so wichtig.
Man kann das alles umgehen und das ist für mich persönlich eine fürchterliche Entwicklung.
Ich mag das auch nicht aber ich verstehe es 100 % aus unternehmerischer Sicht und würde es ganz genau so handhaben wenn ich der Meinung wäre es hätte keine langfristigen negativen Folgen die ich nicht kompensieren könnte.
Wer bitte möchte bei EA rationale Gründe gegenüber deren Preis- und Designpolitik bei FIFA Ultimate anbringen ? Bei momentan 800 Millionen Dollar jährlichem Nettoumsatz ?
Natürlich macht es aus Sicht des Unternehmens absolut Sinn. Daran besteht kein Zweifel. Nur werden die Kunden auch dazu erzogen.

Als Kunde verliere ich persönlich das Interesse an dem Produkt und sehe diese Entwicklung in fast jedem Genre. Live-Gaming Service da, Live-Gaming Service hier... :Spuckrechts:
Ich will den Scheiss nicht und finanziere ihn auch nicht aber umso mehr sich solche Geschäftsmodelle durchsetzen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß es auch ein Spiel oder Genre betrifft das mir noch Spass macht.
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Senseo1990 »

Imperator Palpatine hat geschrieben: 27.07.2017 13:17 Ich sprach mit keinem Wort davon auf welche Art und Weise die neuen Inhalte wie Fahrzeuge erworben werden. Sondern nur ob der neue Content angenommen wird. Und dies kann sich auch durch entsprechende Spielerzahlen zeigen. Wer schon sehr lange spielt hat auch die entsprechenden Ingamesummen. Dies geht mir z.B so mit World of Warships. Dadurch könnte ich auf dem Weg zu den Mid und High Tier Schiffen den unteren Bereich überspringen.

Allgemein bleibt es dabei: Wenn Spieler bereit sind für entsprechende Inhalte Geld zu bezahlen agiert der Entwickler/Publisher darauf. Auch bei kommenden Spielen, denn der Erfolg gibt ihnen Recht. Niemand zwingt die Spieler hierzu. In diesem Zusammenhang wäre auch ein Blick auf die Altersstruktur interessant.
Ob das " in Ordnung " ist, ist völlig irrelevant. Moral spielt hier keine Rolle.
Ich kritisiere das Geschäftsmodell ja auch nicht mit Blick auf den wirtschaftlichen Aspekt. Für Rockstar ist das logischerweise ein super Konzept. Ich sehe nur eben das ständige Nörgeln über Preis/Leistungsverhältnis von DLC bei anderen Titeln, die wesentlich günstiger bei gleichem Content sind als GTA 5. Ich spreche nicht von Moral, sondern aus der Sicht der Konsumenten.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 13:24 Ok Butter bei die Fische, für welches Auto muss ich 15€ bezahlen?

Wenn ich in den GTA Online Autoshop gehe, stehen da nur Ingamewährungen, nirgendswo Europreise.
Habe ich auch nicht behauptet. Bist du nicht in der Lage Ingame-Preise auf Echtgeld-Preise zu übertragen?
Eine Great-White-Shark-Card kostet 15€ und bietet 1,250,000 ingame Dollar. In der Preiskategorie gibt es so einige Fahrzeuge.

Und jetzt wiederhole nicht "Man kann aber auch kostenlos...", denn ja: Das wissen wir alle. Das hat weiterhin keinerlei Relevanz bei der Aussage "Die Preise sind überhöht, wenn man mit Echtgeld bezahlt.".
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 13:24 Doch, wenn man nämlich nicht gezwungen wird, wird man auch nicht „gemolken“. Der Entschluss, Echtgeld auszugeben, ist ein freiwilliger, den jeder Spieler für sich selber treffen muss. Ich habe bisher (außer dem reinen Kaufpreis) kein Cent Echtgeld für GTA Online ausgegeben.
Dann wurde noch nie ein Spieler bei irgendeinem Spiel gemolken. Denn es ist immer ein freiwilliger Entschluss, ob man Geld ausgeben möchte, oder nicht. Zumindest ist mir kein Developer/Publisher bekannt, der Spieler mit vorgehaltener Waffe zum Kauf gezwungen hat.

Also doch: Spieler können gemolken werden.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 13:24 Doch, genau das tut er.
Nein, das würde er dann tun, wenn meine Aussage beinhalten würde, dass es überhaupt keine kostenfreie Alternative gibt. Tut sie aber nicht.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 13:24 Deiner Meinung nach. Nach der Meinung von anderen, ist das nicht so.

Meinungen sind aber keine unumstößlichen Fakten. Also ist die Aussage (Spieler werden gemolken) falsch.

Würdest du schreiben: Ich bin der Meinung, dass Spieler gemolken werden, würde das ganz anders klingen.
:mrgreen:
Ich bitte dich...jetzt die alte Meinungsschiene zu fahren hilft deiner Argumentation auch nicht weiter. Damit legst du dir nur selbst ein Ei.

Ja, wir schreiben hier über Meinungen. Schade, dass du das erst jetzt bemerkst. Ob Spieler gemolken werden, oder nicht, kann nur eine Meinungsfrage sein. Betrachtet man die Faktoren, die überlicherweise zur derjenigen Meinung führen, dass ein Entwickler, die Spieler unnötig melkt, dann spielen davon in GTA:O so einige eine Rolle. Welche das unter anderem sind, habe ich ja bereits erwähnt.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 13:24
Also das, was du in fast jedem MP hast. Du kannst nicht auf alles sofort zugreifen.

Herzlich willkommen in der Welt des Gaming.

PS: Als ich damals auf dem Schulhof Pokemon gespielt habe, konnte ich nicht sofort Mewtu einsetzen, sondern musste mich erst durchs Spiel "grinden".

Voll unfair von Nintendo :lol:
Pokemon habe ich nie gespielt und kann demnach nicht einschätzen, wieviel Grind da war.

Weiterhin unterscheidet sich GTA:O durch das Ausmaß und die Art des Grindens von anderen Multiplayer-Titeln. Nicht jedes Progression-/Unlock-System ist automatisch ein Grind.
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Imperator Palpatine
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Imperator Palpatine »

Sindri hat geschrieben: 27.07.2017 13:47 Natürlich macht es aus Sicht des Unternehmens absolut Sinn. Daran besteht kein Zweifel. Nur werden die Kunden auch dazu erzogen.

Als Kunde verliere ich persönlich das Interesse an dem Produkt und sehe diese Entwicklung in fast jedem Genre. Live-Gaming Service da, Live-Gaming Service hier... :Spuckrechts:
Ich will den Scheiss nicht und finanziere ihn auch nicht aber umso mehr sich solche Geschäftsmodelle durchsetzen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß es auch ein Spiel oder Genre betrifft das mir noch Spass macht.
Natürlich. Und dass ist mehr als ärgerlich. Nur gehören zu diesem Spiel immer zwei. Jene die " erziehen " und jene die dies mit sich machen lassen. Oder denen die Intention bewusst ist, aber für die Kaufentscheidung trotzdem irrelevant.
Ansonsten ist es einfach eine Frage der entsprechenden Kundengrösse. Und da fällst du dann raus. Oder nicht in die Gleichung, je nachdem wie man es betrachtet.
Dies ist nun einmal eine Folge davon dass Videospiele global gesehen ein entsprechend großer und lukrativer Umsatzzweig sind und der Großteil der Spieler aufgrund ihrer Alters- und Sozialstruktur das entsprechende Geld haben. Und einsetzen.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 27.07.2017 22:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Easy Lee »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 27.07.2017 13:24 Die Wahl hast ganz alleine du. Wenn du dich für die Echtgeldvariante entscheidest, ist das nicht die Schuld von R*, sondern deiner Ungeduld.
Der ganze Modus dreht sich nur um Inhalte und die Währung diese zu bezahen. Und das nicht etwa rein virtuell mit Augenzwinkern und ganz subversiv-sozialkritsch - die Zeiten sind bei Rockstar vorbei. Klar kannst du auch herumplänkeln und die Kaufaufforderungen ignorieren. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Spiel diese in einem immensen Ausmaß triggert.
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ZackeZells
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von ZackeZells »

Frage mich was wäre, wenn es keinen RMT-Shortcut gäbe: - Hätten die Spieler dann die Foren vollgejammert, weils so verdammt lange dauert ne Million an Land zu grinden? Oder hätte man darum gebeten den Grind zu strecken?
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Senseo1990 »

ZackeZells hat geschrieben: 27.07.2017 14:38 Frage mich was wäre, wenn es keinen RMT-Shortcut gäbe: - Hätten die Spieler dann die Foren vollgejammert, weils so verdammt lange dauert ne Million an Land zu grinden? Oder hätte man darum gebeten den Grind zu strecken?
Dann gäbe es keinen langen Grind. Dafür höchstwahrscheinlich mehr Single Player Content :)

Edit: Naja, oder eben auch nicht, weil es einfach gar keinen neuen Content gäbe :mrgreen:
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von ZackeZells »

Dann hätte ein Neueinsteiger alles nach 2-3 Wochen MP erspielt und würde sich das nächste Spiel suchen.
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Senseo1990 »

ZackeZells hat geschrieben: 27.07.2017 14:47 Dann hätte ein Neueinsteiger alles nach 2-3 Wochen MP erspielt und würde sich das nächste Spiel suchen.
Also ich habe den GTA4 mp nicht nur die ersten 2-3 Wochen gespielt. Denn das Spiel war nicht so stark auf Unlocks ausgerichtet. Und hätte Rockstar kein Pay-Shortcuts geplant, dann wäre das bei dem GTA 5 Multiplayer Part vermutlich ähnlich geworden.

Aber wer weiß das schon...
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ZackeZells
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von ZackeZells »

Hab GTA5 bestimmt 2 (können auch 3 gewesen sein) Jahre all Abendlich im Mp gezockt. Hätte ich all den Kram nach kurzer Zeit freigespielt, hätte mich die Lust/Motivation sicherlich viel viel früher verlassen.
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Jondoan
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Jondoan »

Die Lächerlichkeit einiger Aussagen hier ist ja geradezu abstrus. Bezahlte Rocktar-Trolle? Wusste noch gar nicht, dass es die gibt :roll:

"Es gibt keinen Grind. Das ist alles völlig normales Spielen. Rockstar sollte einen Autogame Modus einbauen für faule Säcke wie dich. Bei Pokemon hat man auch nicht Mewtu am Anfang."

Es gibt Grind. Immer wieder diesselben Aufgaben machen zu müssen, wobei dies (neben Cashcards) die einzige attraktive Möglichkeit darstellt, um gewissen Content zu erreichen, ist Grind. Man kann darüber streiten. Wer mir jetzt sagt, ich könne über so viiieeellee andere Wege Geld verdienen, hat schlichtweg keine Ahnung. Theoretisch kann ich auch Zivilisten erschießen und um ihre durchschnittlich 30 $ erleichtern. Hey, gerademal 100.000 muss man abballern um sich das schnellste Auto plus Tuning zu kaufen! Nein, Rockstar hat ganz akribisch festgelegt, auf welche Weise in diesem Spiel Geld verdient wird. Und sie haben sichergestellt, dass es repetiv und ermüdend ist. Punkt.
Es geht nicht darum, dass einem das Spiel keinen Spaß macht - sonst würden wir gewiss nicht soviel grinden. Trotzdem beklagen wir uns über diese überdimensionale "Playwall", die - wie Sindri so schön gesagt hat - entsprechend hoch sein muss, um die Paywall attraktiv zu machen. Es ist nicht als ob ich Pokemon ganz normal durchspiele und am Ende mit meinen stärksten Pokemon gegen Mewtu kämpfe, um es zu erhalten - es ist, als müsste ich 10.000 mal gegen Enton kämpfen, um Mewtu zu erhalten.

"Man kann auch alles so freispielen. Die Preise sind angemessen!"

Ich finde der meiste Content ist hart an der Grenze zu "angemessen". Viele andere Inhalte allerdings absolut nicht. Und die in Relation stehenden Echtgeldpreise sind in jeder Hinsicht absolut übertrieben. Über Preise lässt sich bekanntlich streiten, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Das Spiel ist auch eindeutig so konzipiert, dass man nicht alles erreichen kann. Völlig in Ordnung. ABER es gaukelt dir vor, du könntest alles oder einen großen Teil davon erreichen. "Hey, kauf dir doch die CEO-Garage mit 60 Stellplätzen!"

"Für neuen Content muss man NICHTS bezahlen und er muss auch NICHT freigespielt werden. Du kannst es ja auch von anderen stehlen. Außerdem ergibt sich daraus keinerlei Vorteil."

Unsinn. Das einzige, was ich bei einem neuen Update kostenlos bekomme, ist die explosive Sniper meines Gegners in die Fresse. Stehlen kann ich lediglich Fahrzeuge, WENN derjenige Spieler das nicht deaktiviert hat (wie geschätzt 99% aller Spieler). Auch kann ich das Fahrzeug nicht behalten, ich kann es nicht einmal wirklich davonfahren und den anderen dazu zwingen, mich zu jagen. Per simplem Tastendruck kann er es wieder zu sich bringen lassen - und mich kickts raus. Was ja auch gut so ist. Nur ist es eben absolut falsch zu behaupten, ich könne mir den Content auf diese Art und Weise wirklich beschaffen.
Dementsprechend muss man beim Erscheinen eines Updates Unmengen an Kohle ausgeben, um auch nur einen Teil der Inhalte freizuschalten. Es wird sogar noch künstlich rausgestreckt, z.B. indem ich die Forschungen für Upgrades nicht selbst bestimmen kann und auf den Zufall angewiesen bin, wenn ich etwas bestimmtes haben möchte.
Da es im Freeroam Modus kein klassisches "Gewinnen" gibt, ist es auch schwer, von "Pay2Win" zu reden. Wer allerdings wert auf seine Statistiken legt oder den Grind gerne auf vollen Lobbies erledigt, einfach weil es spaßiger ist, sollte aber schleunigst zusehen, dass er up 2 date ist. Wer mir jetzt sagen will, dass Panzerfahrzeuge, fliegende Motorräder mit Raketen, das verfluchte Gegenstück zu K.I.T.T. aus Knight Rider oder Scharfenschützengewehre mit Wärmebildvisier und Explosivmunition keinen Vorteil bringen, der labert einfach Müll.
Und eben das führt wieder zu, na? Genau: grinden, grinden, grinden.

"Grinden muss lang dauern! Sonst würde es nach 3 Wochen keiner mehr zocken."

Wenn das ein Entwickler so behaupten würde, würde ich ihm mal unterstellen, dass er kein Vertrauen in sein Spiel hat. Die lange Spielzeit ergibt sich außerdem über die regelmäßigen Updates. Hätte es nie eines gegeben, würde selbst bei 1000 fachem Grind keiner mehr das Spiel spielen. Ja, irgendwo zählt immer die Devise "der Weg ist das Ziel", nur wenn der Weg eben voller kleiner Steinchen ist und sich ewig hinzieht (und insgesamt 100 mal gegangen werden muss) dann wird eben die exklusive Abkürzung per Cityshuttle zusehends attraktiver. Einige scheißen drauf und laufen einfach weiter. Einige stolpern und verrenken sich den Knöchel, sind gefrustet, dann fängt's auch noch an zu regnen und sie steigen zu Daddy Rockstar in die Pimpkutsche, um sich erstmal schön in den Arsch ...

Ich hab bis heute meinen Spaß mit GTAO, sonst würde ich es längst nicht mehr zocken. Trotzdem schwellt im Hintergrund immer wieder diese fiese Rockstarvisage an, die sich grinsend über Liberty City erhebt und wie ein Puppenspieler auf unsere kleine Ameisenwelt herabblickt, die so fein darauf abgestimmt ist, die Schwächsten von uns um ihre mühseelig zusammengeklaubten Brotkrumen zu erleichtern.
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von ZackeZells »

Jondoan hat geschrieben: 27.07.2017 15:08 ...
Merkwürdig, bei deiner Wall of Text dachte ich mir in etwa das gleiche - Lohnschreiberling :)
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Jondoan
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Jondoan »

ZackeZells hat geschrieben: 27.07.2017 15:13
Jondoan hat geschrieben: 27.07.2017 15:08 ...
Merkwürdig, bei deiner Wall of Text dachte ich mir in etwa das gleiche - Lohnschreiberling :)
Und für wen genau schreibe ich?