mafuba hat geschrieben: ↑06.07.2017 15:44
muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑06.07.2017 13:11
Leben haben in modernen JnR nichts mehr zu suchen.
Sehe ich nicht so. Manche Jump & Runs häten ohne begrenzte Leben gar kein Anspruch mehr.
Was alle an Crash so unfair/schwierig finden kann ich auch nicht nachvollziehen.
Ich kann mich noch auf Mario auf Snes erinnern, wo ich damals immer leben in den ersten levels gefarmt hatte um die späteren levels zu bestehen. Als ich das Spiel damals durch hatte war das ein richtig gutes Gefühl.
Bei manchen Spielen Heutzutage ist es so eher: Endboss besiegt, Abspann gesehen, neues Spiel anmachen. Gerade bei dem letzten Zelda hatte ich nach dem ich Ganon besiegt hatte kein richtiges Erfolg erlebniss. Lag beim 2. Try. Beim 1. Hatte ich eine mechanik von der 2. Phase nicht ganz verstanden.
Nach einem sehr solidem Spiel blieb so nur ein biederer Nachgeschmack über...
Ich wollte auch nichts schlechtes über Crash sagen - Gott bewahre. Aber in meinen Augen bremsen diese Leben den Spielfluss einfach aus. Und das tut gar nicht Not. Der Umfang der Trilogie ist ein so gigantischer, dass es dieser künstlichen Spielzeitstrecker eigentlich überhaupt nicht bedarf.
Anspruch bietet das Spiel nämlich auch so genug. Und ein Rayman Legends beweist eben in meinen Augen, wie man ein JnR anspruchsvoll und fordernd gestalten kann, ohne dieses Überbleibsel aus Arcade Zeiten mitschleppen zu müssen. Denn da fühlt sich nichts beliebig an, und das Erfolgserlebnis bei den herausfordernden Leveln ist ebenso groß, wie bei einem Crash.
Natürlich gehören die Leben bei Crash trotz meiner grundsätzlichen Ablehnung gegen begrenzte Leben einfach dazu (schon aus Nostalgiegründen), aber dass man bei neueren JnRs drauf verzichtet, und stattdessen andere Mittel und Wege zur Motivation zu finden versucht, halte ich für sinnvoll - denn mMn haben begrenzte Leben eben nichts mehr in modernen Spielen zu suchen.