sourcOr hat geschrieben: ↑22.06.2017 14:48Sir Richfield hat geschrieben: ↑22.06.2017 11:20Das gesagt, dann soll der Herr Chef-Entwickler doch mal Butter bei die Fische tun und Spiele für PC entwicklen, die wir halt nicht auf den Konsolen sehen könnten.
Warum soll er das machen?
Weil er es behauptet.
Er sagt doch nur, dass man diese sehen würde und seine Feststellung bzgl der Hardware ist - wie du ja auch schon sagst - eigentlich absolut korrekt. Da is es ja auch erstmal egal, welche Herausforderungen die Konsolenhersteller zu bewältigen haben - das Ergebnis ist nun mal dieser mittlerweile eher betagte "PC".
Ja, die Aussage zur Technik ist korrekt.
Die Behauptung, dass der PC aufgrund der schieren Power "völlig andere" Spiele möglich machen würde, die kritisiere ich.
Bzw. soll er den Fuß dahin stellen, wo sein Mund ist, denn es *gibt* diese PCs. Jetzt. Gut, die Zielgruppe ist verschwindend gering, aber darum ging es ja nicht.
aber im Kern läuft es eben, weil es dort auch genauso laufen muss. Wie sähen Spiele aus, wenn sich das wieder umkehren würde, mehr Spiele, die für den PC ausgelegt werden und dann erst als Nachgedanke auch auf Konsolen erscheinen würden?
Vielleicht würden wir auf dem PC mal wieder OPTIONEN bekommen, mit dem wir das Spiel an den individuellen PC anpassen könnten.
Das ist aber nicht der Punkt meiner Kritik.
Wobei... etwas weniger aufgeregt: Ja, es sind wahrscheinlich andere Spiele möglich. Spiele, die tatsächlich zur Berechnung von X mehr Leistung brauchen, als wir sie heute haben.
Aber wenn ich mir so die Entwicklung der Spiele in den letzten Jahrzehnten so ansehe und wo "Innovation" bei den meistverkauften Titeln steckt, dann kommen mir da Zweifel, dass wir wirklich mal was anderes erleben.
Interessanterweise kommen "neue" Entwicklungen aus der Indieszene und die kommen mit weniger Leistung aus. Das Spiel mit den beiden Brüdern wurde ja auch durch die Bank gelobt, aber nicht für Dinge, für die man reine Rechenkraft bräuchte.
Damit hätte man das Spiel nur hübscher machen können, aber das hätte ja am Kern und der positiven Reaktion auf das Gameplay nichts geändert.
Wenn man sich z.B. keine Gedanken darüber machen müsste, wie man irgend was bestimmtes noch in den Speicher quetscht, bliebe mehr Zeit für andere, wichtigere Dinge. Denn letzten Endes ist beim fertigen Spiel für uns ja relativ egal, wie etwas erreicht wurde, sondern schlichtweg was erreicht wurde.
Klingt gut, aber guck doch mal, wie der Datenverbrauch moderner Spiele explodiert ist, als die Bluray kam und was "wir" dafür bekommen. (Das ist ein weit komplexeres Thema, aber es ist zu warm hier und ich muss noch was schaffen. Es hat schon seinen Grund, dass die Daten auf der Scheibe für Konsolen weniger bis gar nicht komprimiert sind.)
Aber das ist wie gesagt alles nicht mein Punkt. Mir geht "völlig andere" auf den Keks, von jemandem, der gerade noch gezeigt hat, dass man für anders nicht zwingend mehr Leistung braucht.
PS: ich habe vergessen, wer das meinte, aber: F.E.A.R. hatte gute SCRIPTE, ja. Und Bots, die nicht super lobotomisiert waren wie die CoD Schießbudenfiguren. Und einen Levelaufbau, der den Scripten sehr gelegen kam.
Aber eine brilliante KI will ich denen nicht unterstellen.