A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

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DoktorDoh
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von DoktorDoh »

Xris hat geschrieben: 22.06.2017 14:03 Lieber alle 3-4 Jahre und ordentlich Dampf unter der Haube. Mit AK und auf Nimmerwiedersehen Next Gen.
Wie wäre es als Alternative mit einem Kinderleichten Stecksystem, was Graka, Cpu und Ram austauschen lässt. Sollte ja nicht so schwer sein da was vernünfigtes zu entwickeln. So könnte man den Lebenszyklus beibehalten und trotzdem die Entwickler bei Bedarf eine höhere Hardware anfordern.

Und solange man nicht mehr als 3-4 verschiedene Grafikkarten zum "umstecken" anbietet (low-mid-high-VR), hat man immernoch den Vorteil der hardwareoptimierten Programmierung.
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muecke-the-lietz
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von muecke-the-lietz »

Leon-x hat geschrieben: 22.06.2017 14:04
Sir Richfield hat geschrieben: 22.06.2017 11:20
Welche "Völlig anderen" Spiele sollen denn von einer besseren Hardware profitieren? Was soll auf einem PC mit 64 GB Ram und 16GB VRAM denn "völlig anders" sein als auf einer Konsole?
Was wird denn auf PS5 und Co in paar Jahren anders sein? Die Aussage bringt ja mit dass selbst da mit mehr Leistung nichts mehr ändert.^^
Aber der Herr Entwickler kann sich ja am PC mit den neuen 16-18 Kern Prozessoren jetzt schon austoben.


muecke-the-lietz hat geschrieben: 22.06.2017 13:23
Ich weiß auch nicht, warum das für viele so schwer zu verstehen ist. Man kauft sich mit einer Konsole ein Gerät zum Zocken, und eine Konsole macht eben genau das. Man kauft sich ein fertiges, funktionierendes Gerät, wie einen Fernseher, einen Bluray Player, einen Kühlschrank, ein Auto, was weiß ich. Und an den Fernseher angeschlossen, macht eine Konsole eben das, was sie machen soll, ohne, dass man in irgendeiner Weise ein Hobbybastler mit viel Geduld und hoher Frustgrenze sein muss, der seine Zeit eben auch gerne mal in Foren investiert, um herauszufinden, warum genau was nicht funktioniert, und wie man dieses Problem letztlich behebt.

Und so eine Konsole kauft man sich halt für 6 Jahre, es funktioniert und fertig. Das sind die gleichen Ansprüche, die man an beinahe jedes andere Gerät im Haushalt auch stellt. Wenn ich Nahrung kühlen will, möchte ich kein Elektrotechniker sein, wenn ich ein Autor kaufe, will ich kein KFZ Mechaniker sein, wenn ich einen Fernseher kaufe, will ich den nicht erst zu Hause komplett zusammen bauen, und wenn ich ein Videospielgerät kaufe, will eben auch einfach, dass ich es auspacke und es funktioniert.

Vielleicht sollte man mal verstehen, dass nicht der Anspruch der Konsoleros exotisch ist, sondern eben die Ansprüche von PClern, und dass dieser Bastelaspekt eben auch ein Teil ihres Hobbys ist, dass man aber nicht einfach auf alle übertragen kann, die einfach nur gerne zocken.
Klingt aber bei dir aus so als ob man Wissenschaft sein muss einen Rechner zu bedienen. So schwierig ist die Sache auch nicht mehr. Dauerprobleme gibt es auch nicht in Massen wenn man nicht gerade Dinge zusätzlich nutzen will.
Wie kommen die Leute nur im Altag auf der Arbeit mit den Rechnern zurecht? Hängen die echt ständig in der Service-Warteschleife? Kann ich so nicht bestättigen. Gibt nicht nur High End PC Gamer sondern auch welche die auf fertigen Nootbooks und Co zocken.

Insgesamt stimmt es natürlich dass eine Konsole in der Handhabung "noch" wesentlich einfacher ist. Man muss auch nicht viele verschiedene Plattformen/Programme starten.
Aber trotzdem sollte man auch nicht in anderer Richtung übertreiben dass PCler anstatt zu zocken sich nur um Probleme kümmern.
Konsolen haben auch schon paar Problemchen zusätzlich bekommen. Dank Installation und großen Patches und alle paar Monate ein Firmwareupdate.
Baralin hat geschrieben: 22.06.2017 13:44
Leon-x hat geschrieben: 22.06.2017 09:08 Wer vertitt die PC Gamer denn?
Bringt die Kinder ins Bett, Leon will über Titten reden!!einseinself :lol:
Jo, habe ich gefickt eingeschädelt.

Zum Glück geht es hier nicht um "Joysticks". ;)
Ich kenne das doch aber selber. Natürlich ist man nicht die ganze Zeit mit Problemlösen beschäftigt, aber so zu tun, als müsste man das gar nicht, halte ich auch für ein bisschen naiv.

Und auf Arbeit gibt es meistens eine IT-Hotline, die sich um die kleinen Wehwehchen kümmert. Da muss sich keiner nen Platten machen. Wenn man was absolut nicht zum laufen kriegt, gibt man ne Hotline auf, oder ruft an und alles andere wird für einen erledigt.

Das hast du aber zu Hause nicht. Und es ist mir bisher nicht nur einmal passiert, dass ich nach dem Kauf eines neuen Spiels erstmal den Samstag Vormittag darin versenkt habe, das Ding ordentlich zum Laufen zu bringen. Neulich gerade bei Nier: Automata. Und bei Dishonored 2 wurde es mir dermaßen bunt, dass ich mir das Ding einfach für die Ps4 pro geholt habe, und fertig. Sauberes Bild durch Supersampling und flüssige 30 fps, an die man sich bei diesem tollen Spiel auch schnell gewöhnt.

Spielen ist ein Massenhobby geworden, und die meisten Leute wollen sich halt ein Gerät kaufen, mit dem sie das machen können und das kann ich absolut nachvollziehen, denn, ich persönliche kaufe mir auch kein Auto um daran rum zu basteln. Wer das möchte, kann das gerne tun, aber soll sich auch nicht über die aufregen, die einfach nur mit dem Auto von A nach B fahren wollen.

Und bei manchen PClern habe ich nicht selten das Gefühl, dass sie ihre Art das Hobby auszuleben, als Maßstab setzen.

Ich mache auch Musik, und konsumiere daher Musik ganz anders, als viele andere, aber das kann ich nicht zum Maßstab setzten, wie es einige Jazz Polizisten gerne tun.

Und zu guter Letzt noch eine weitere provokante Aussage: Spiele sehen mittlerweile so gut aus, dass grafischer Fortschritt doch eine eher untergeordnete Rolle spielt, und viel mehr das Design, der spielerische Fortschritt und Innovationen im Mittelpunkt stehen sollten. Und grafische Perlen bekommt man nun mal mittlerweile auch schon auf 200€ Geräten, wenn man sich mal Uncharted 4, Horizon: Zero Dawn, Forza (6, Horizon 3) und Gears of War 4 so anschaut.

Und das wirklich in jedem Konsolenzyklus erneut von irgendwem dieses Fass aufgemacht wird, finde ich mittlerweile sogar fast langweilig. Zumal A Way Out für mich auch eher auf spielerische Innovation setzt, als jetzt das nächste Grafikmonster für die High End Crowd zu sein. Deswegen finde ich auch die Ecke, aus der diese Aussage kommt, ein bisschen schwierig. Immerhin macht man hier ein Couch Koop Spiel, und richtet sich damit stark an den Konsolenmarkt, und muss dann nun mal mit der üblichen Limitierung leben, die dieser Markt mit sich bringt. Ich finde es daher sogar fast ein bisschen unsympathisch, auch wenn er natürlich im Prinzip die Wahrheit sagt.
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sourcOr
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von sourcOr »

DoktorDoh hat geschrieben: 22.06.2017 14:21
Xris hat geschrieben: 22.06.2017 14:03 Lieber alle 3-4 Jahre und ordentlich Dampf unter der Haube. Mit AK und auf Nimmerwiedersehen Next Gen.
Wie wäre es als Alternative mit einem Kinderleichten Stecksystem, was Graka, Cpu und Ram austauschen lässt. Sollte ja nicht so schwer sein da was vernünfigtes zu entwickeln. So könnte man den Lebenszyklus beibehalten und trotzdem die Entwickler bei Bedarf eine höhere Hardware anfordern.

Und solange man nicht mehr als 3-4 verschiedene Grafikkarten zum "umstecken" anbietet (low-mid-high-VR), hat man immernoch den Vorteil der hardwareoptimierten Programmierung.
Weil das weder kinderleicht wäre, noch so schicke Boxen ermöglichen würde wie wir sie jetzt haben. Wer nen "kinderleichtes Stecksystem" möchte, muss sich schon ne PC kaufen.
Sir Richfield hat geschrieben: 22.06.2017 11:20Das gesagt, dann soll der Herr Chef-Entwickler doch mal Butter bei die Fische tun und Spiele für PC entwicklen, die wir halt nicht auf den Konsolen sehen könnten.
Welche "Völlig anderen" Spiele sollen denn von einer besseren Hardware profitieren? Was soll auf einem PC mit 64 GB Ram und 16GB VRAM denn "völlig anders" sein als auf einer Konsole?
Warum soll er das machen? Er sagt doch nur, dass man diese sehen würde und seine Feststellung bzgl der Hardware ist - wie du ja auch schon sagst - eigentlich absolut korrekt. Da is es ja auch erstmal egal, welche Herausforderungen die Konsolenhersteller zu bewältigen haben - das Ergebnis ist nun mal dieser mittlerweile eher betagte "PC".

Und ich würd nicht unterschätzen, in wie weit das Spiele verändern würde; man muss sich mal überlegen, wie das damals war, als es noch die großen PC-Kracher wie Deus Ex gab, die dann auf Konsole portiert wurden, aber eben mit starken Einschränkungen. Die Spiele die wir heute sehen sind wiederum so ausgelegt, dass das Spiel auch auf Konsole funktioniert. Das mag dann hin und wieder mehr schlecht als recht sein (Performance, Ladezeiten etc.), aber im Kern läuft es eben, weil es dort auch genauso laufen muss. Wie sähen Spiele aus, wenn sich das wieder umkehren würde, mehr Spiele, die für den PC ausgelegt werden und dann erst als Nachgedanke auch auf Konsolen erscheinen würden?

Wenn ich z.B. Horizon: Zero Dawn mal anschaue: Open World, ja, aber alle Dinos nur in ihren eigenen Parzellen, die sie nicht verlassen dürfen. Da beschleicht mich schon das Gefühl, dass das nicht hauptsächlich balance-technische Gründe hatte. Wenn sich das öffnen ließe, würde das Spiel sich schon deutlich verändern.
DESIGN kann man auch mit weniger Leistung haben. Nicht wenige würden sogar sagen, dass gerade Limitierungen die Kreativität wachkitzeln. (Gut, die meisten von denen müssen aber auch nicht gestern den neusten Blockbuster liefern).
(Wollte jetzt auf die Metroid Prime Reihe anspielen von wegen wie gut sie sind, trotz nur Gamecube, aber muss ein wenig haushalten, damit ich noch genug Energie für den Hype in drei Jahren habe. ;) )
Die Kreativität dürfte durch eigentlich Deadlines schon genügend limitiert werden :wink:
Etwas auf einer Konsole mit Köpfchen zum Laufen bringen zu müssen lenkt ja nun auch eigentlich nur vom eigentlichen Spielinhalt ab oder nicht? Wenn man sich z.B. keine Gedanken darüber machen müsste, wie man irgend was bestimmtes noch in den Speicher quetscht, bliebe mehr Zeit für andere, wichtigere Dinge. Denn letzten Endes ist beim fertigen Spiel für uns ja relativ egal, wie etwas erreicht wurde, sondern schlichtweg was erreicht wurde.
Die Restriktionen fielen natürlich nicht völlständig weg, aber man kann sich dann eben seine eigenen setzen.
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Leon-x
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von Leon-x »

muecke-the-lietz hat geschrieben: 22.06.2017 14:22

Ich kenne das doch aber selber. Natürlich ist man nicht die ganze Zeit mit Problemlösen beschäftigt, aber so zu tun, als müsste man das gar nicht, halte ich auch für ein bisschen naiv.

Ich habe nicht geschrieben dass man es gar nicht muss. Sondern nur in den Raum geworfen dass es Heutzutage nicht mehr so häufig und schwierig ist.
Manche Sachen lassen sich recht einfach lösen. Allein wenn man das Programm unter Steam, Origin und Co "reparieren" lässt ist maches Wehwechen schon weg.
Wenn man ein sauberes Betriebsstem hat, nicht übermäßig Übertaktet(was nun mal ein instabiles System hervorrufen kann) und zich Sonderprogramne nutzt die sich in die Quere kommen können sollten sich die Schwierigkeiten in Grenzen halten.
Das ein Game die ersten Tage nicht sauber läuft ist krin reines Problrm des PCs. Auch Konsolengames können Performanceschwierigkeiten und vermehrt Abstürtze aufweisen. Beiden Fällen muss eh mit einem Patch nachgebessert werden.

Ich schätze auch die Vorteile meiner Konsolen aber habe trotzdem im Gegenzug bei normaler Handhsbung keine übermässigen Schwierigkeiten auf dem Rechner. Der bringt mir wiederum die Freiheit oft Games so zu spielen wie ich es von Performance und Optik mag. Dass sich Manches lösen lässt ohne ewig auf einem Patch zu warten.
Da kann ich dein Beispiel Nier Automata auch nennen was immer noch keinen Performance Patch auf Konsole hat.


Wird halt immer Dinge geben die für und wieder bei etwas sprechen.
Wenn man sich respektiert können PC umd Konsolenplattform wunderbar nebeneinander existieren.
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DoktorDoh
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von DoktorDoh »

sourcOr hat geschrieben: 22.06.2017 14:48 Weil das weder kinderleicht wäre, noch so schicke Boxen ermöglichen würde wie wir sie jetzt haben. Wer nen "kinderleichtes Stecksystem" möchte, muss sich schon ne PC kaufen.
So n schmarrn. Schau einfach mal wie man bei einem Lenovo Aio y910 die GPU oder Festplatte entfernen kann und sag mir nochmal dass daraus rein theoretisch nicht ein "kinderleichtes Stecksystem" entstehen könnte, wenn man nur will.
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von johndoe1824162 »

Ok, das Ding kostet 2500 Euro. Bitte mal realistische Vorschläge bringen.
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Sir Richfield
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von Sir Richfield »

sourcOr hat geschrieben: 22.06.2017 14:48
Sir Richfield hat geschrieben: 22.06.2017 11:20Das gesagt, dann soll der Herr Chef-Entwickler doch mal Butter bei die Fische tun und Spiele für PC entwicklen, die wir halt nicht auf den Konsolen sehen könnten.
Warum soll er das machen?
Weil er es behauptet.
Er sagt doch nur, dass man diese sehen würde und seine Feststellung bzgl der Hardware ist - wie du ja auch schon sagst - eigentlich absolut korrekt. Da is es ja auch erstmal egal, welche Herausforderungen die Konsolenhersteller zu bewältigen haben - das Ergebnis ist nun mal dieser mittlerweile eher betagte "PC".
Ja, die Aussage zur Technik ist korrekt.
Die Behauptung, dass der PC aufgrund der schieren Power "völlig andere" Spiele möglich machen würde, die kritisiere ich.
Bzw. soll er den Fuß dahin stellen, wo sein Mund ist, denn es *gibt* diese PCs. Jetzt. Gut, die Zielgruppe ist verschwindend gering, aber darum ging es ja nicht.
aber im Kern läuft es eben, weil es dort auch genauso laufen muss. Wie sähen Spiele aus, wenn sich das wieder umkehren würde, mehr Spiele, die für den PC ausgelegt werden und dann erst als Nachgedanke auch auf Konsolen erscheinen würden?
Vielleicht würden wir auf dem PC mal wieder OPTIONEN bekommen, mit dem wir das Spiel an den individuellen PC anpassen könnten.
Das ist aber nicht der Punkt meiner Kritik.

Wobei... etwas weniger aufgeregt: Ja, es sind wahrscheinlich andere Spiele möglich. Spiele, die tatsächlich zur Berechnung von X mehr Leistung brauchen, als wir sie heute haben.
Aber wenn ich mir so die Entwicklung der Spiele in den letzten Jahrzehnten so ansehe und wo "Innovation" bei den meistverkauften Titeln steckt, dann kommen mir da Zweifel, dass wir wirklich mal was anderes erleben.
Interessanterweise kommen "neue" Entwicklungen aus der Indieszene und die kommen mit weniger Leistung aus. Das Spiel mit den beiden Brüdern wurde ja auch durch die Bank gelobt, aber nicht für Dinge, für die man reine Rechenkraft bräuchte.
Damit hätte man das Spiel nur hübscher machen können, aber das hätte ja am Kern und der positiven Reaktion auf das Gameplay nichts geändert.
Wenn man sich z.B. keine Gedanken darüber machen müsste, wie man irgend was bestimmtes noch in den Speicher quetscht, bliebe mehr Zeit für andere, wichtigere Dinge. Denn letzten Endes ist beim fertigen Spiel für uns ja relativ egal, wie etwas erreicht wurde, sondern schlichtweg was erreicht wurde.
Klingt gut, aber guck doch mal, wie der Datenverbrauch moderner Spiele explodiert ist, als die Bluray kam und was "wir" dafür bekommen. (Das ist ein weit komplexeres Thema, aber es ist zu warm hier und ich muss noch was schaffen. Es hat schon seinen Grund, dass die Daten auf der Scheibe für Konsolen weniger bis gar nicht komprimiert sind.)

Aber das ist wie gesagt alles nicht mein Punkt. Mir geht "völlig andere" auf den Keks, von jemandem, der gerade noch gezeigt hat, dass man für anders nicht zwingend mehr Leistung braucht.

PS: ich habe vergessen, wer das meinte, aber: F.E.A.R. hatte gute SCRIPTE, ja. Und Bots, die nicht super lobotomisiert waren wie die CoD Schießbudenfiguren. Und einen Levelaufbau, der den Scripten sehr gelegen kam.
Aber eine brilliante KI will ich denen nicht unterstellen.
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Sir Richfield
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von Sir Richfield »

PPS: Der PC hat doch bereits kinderleichte Stecksysteme, oder? Du musst doch inzwischen Gewalt anwenden, die Graka in den falschen Slot stecken zu wollen.

Ansonsten hat so ein Stecksystem die Herausforderung, dass die Schnittstelle zum Nadelör für Daten werden kann. Die GPU kannst du nicht einfach per USB anstecken und hoffen, dass die Doom 4 in 4K zurückgibt.
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von johndoe1824162 »

Es ging ja wohl um die Kompaktheit einer Konsole. Da ist eben mal nicht so nebenbei eine andere GPU/CPU einstecken.
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Lumilicious
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von Lumilicious »

Sir Richfield hat geschrieben: 22.06.2017 15:21 PPS: Der PC hat doch bereits kinderleichte Stecksysteme, oder? Du musst doch inzwischen Gewalt anwenden, die Graka in den falschen Slot stecken zu wollen.
Wenn Ich mich da an die Rocketbeans und Ede erinnere der mal locker flockig den ganzen PCIe Steckplatz rausreisst, weil er die GPU noch mal entfernen mag, dann muss Ich das "kinderleicht" noch einmal hinterfragen. :(

Es waren aber mal modulare Systeme angekündigt wie Razers Project Christine, daraus ist nur nie was geworden. Es zeigt aber das es möglich ist auf kinderleichte Art Hardware auszutauschen.
Das ganze in nen kleinen Formfaktor packen dürfte den Preis einer Konsole aber massiv in die höhe treiben.
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von Kirk22 »

In den 90ern war die Kluft zwischen PC und Konsolen sogar noch viel größer heute, find ich zumindest. Man muss sich z.B. nur Vergleichsvideos angucken zwischen PC- und PS1-Spielen. Von Detailgrad her entsprachen die meisten PS1-Spiele der niedrigsten PC-Einstellung und hatten trotzdem Framerateprobleme (z.B. Shadow Man). Es ging sogar soweit, dass selbst Levels bei den Konsolenversionen entfernt werden mussten, weil es technisch nicht anders ging (z.B. Quake II). Trotz diese Kompromisse waren die Konsolen erfolgreich. Ich selber besaß neben den PC eine PS1. Habe jedoch so gut wie alle Multiplattform damals auf dem PC gezockt. Obwohl diese eher ein Mittelklasserechner war, liefen alle Spiele besser als auf der Konsole. Kriege heute mal ein aktuelles Spiel auf einem 270€-PC zum laufen.

Was ich damit sagen will: Konsolen hinkten schon damals den PC deutlich hinterher, sogar mehr als es heute der Fall ist. Entwickler mussten will mehr Kompromisse eigehen. Erst ab der PS2/Xbox-Ära kam es einigermaßen zum Gleichstand.
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von DoktorDoh »

Leaks hat geschrieben: 22.06.2017 15:09 Ok, das Ding kostet 2500 Euro. Bitte mal realistische Vorschläge bringen.
Weil ich auch gesagt habe, dass Sony oder MS sofort morgen ein Stecksystem für 400€ rausbringen soll. Gott ey... Es war lediglich ein Vorschlag, dass man in diese Richtung ja investieren könnte und von mir aus erst die Ps7 eben genau dieses Stecksystem für 400€ bietet anstatt die Konsolengeneration auf 2 Jahre zu reduzieren. Dass das gerade noch nicht existiert ist mir klar. (Und btw kommt der Preis von dem Teil ganz sicher nicht aufgrund der Steckmechanik zu stande...)
Lumilicious hat geschrieben: 22.06.2017 15:32 Es waren aber mal modulare Systeme angekündigt wie Razers Project Christine, daraus ist nur nie was geworden. Es zeigt aber das es möglich ist auf kinderleichte Art Hardware auszutauschen.
Das ganze in nen kleinen Formfaktor packen dürfte den Preis einer Konsole aber massiv in die höhe treiben.
Das Ding sieht ja nice aus :D
Sir Richfield hat geschrieben: 22.06.2017 15:21 Ansonsten hat so ein Stecksystem die Herausforderung, dass die Schnittstelle zum Nadelör für Daten werden kann. Die GPU kannst du nicht einfach per USB anstecken und hoffen, dass die Doom 4 in 4K zurückgibt.
Das stimmt natürlich, da müssen sich dann Ingenieure etwas schlaues einfallen lassen, damit auch eine GPU einfach austauschbar ist. Aber wenn wir es geschafft haben Mario auf einem Gerät zum laufen zu bringen, was trotz Bildschirm und Kontrollern nur halb so groß ist wie damals die n64, schaffen wir das doch auch ;)
Zuletzt geändert von DoktorDoh am 22.06.2017 16:08, insgesamt 3-mal geändert.
Baralin
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von Baralin »

muecke-the-lietz hat geschrieben: 22.06.2017 14:22 Ich mache auch Musik, und konsumiere daher Musik ganz anders, als viele andere, aber das kann ich nicht zum Maßstab setzten, wie es einige Jazz Polizisten gerne tun.
Was ist das denn für ein possierliches Tierchen, würde Heinz Sielmann jetzt sagen. *neugierig*
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von sourcOr »

DoktorDoh hat geschrieben: 22.06.2017 15:05
sourcOr hat geschrieben: 22.06.2017 14:48 Weil das weder kinderleicht wäre, noch so schicke Boxen ermöglichen würde wie wir sie jetzt haben. Wer nen "kinderleichtes Stecksystem" möchte, muss sich schon ne PC kaufen.
So n schmarrn. Schau einfach mal wie man bei einem Lenovo Aio y910 die GPU oder Festplatte entfernen kann und sag mir nochmal dass daraus rein theoretisch nicht ein "kinderleichtes Stecksystem" entstehen könnte, wenn man nur will.
Ich sag, du musst dir dann nen PC kaufen und du sagst "Schmarn" und kommst mit nem PC in Form eines Bildschirms, der mal eben ne ganze Graka hinten eingehängt hat? :D
Das eheste was ich akzeptieren würde sind diese Steck-GPUs bei Gamer-Notebooks, aber das ist alles andere als kinderleicht auszutauschen.
Solche Teilupgrades wären ja auch net ewig kompatibel, irgend wann müsste man dann doch wieder den "Boden" auswechseln mit ner neuen Konsole, also warum überhaupt erst irgendwelche neuartigen Stecksystem austüfteln, wenn das eh immer nur ein paar Jahre geht und wohl kaum billiger wäre für uns?
Sir Richfield hat geschrieben: 22.06.2017 15:18Vielleicht würden wir auf dem PC mal wieder OPTIONEN bekommen, mit dem wir das Spiel an den individuellen PC anpassen könnten.
Das ist aber nicht der Punkt meiner Kritik.
Würde ich sowieso net nachvollziehen können. Gerade AAA-Spiele haben doch Optionen ohne Ende, das is eigentlich immer besser geworden.
Da würde ich dann eher zu den Indies rüberschielen, bei denen man glatt von Unity übernommen nur die Grafik von "Scheiße" bis hoch zu "affengeil" einstellen kann, was auch immer das dann genau bedeutet. Falls man überhaupt irgend was in der Richtung einstellen darf.
Klingt gut, aber guck doch mal, wie der Datenverbrauch moderner Spiele explodiert ist, als die Bluray kam und was "wir" dafür bekommen. (Das ist ein weit komplexeres Thema, aber es ist zu warm hier und ich muss noch was schaffen. Es hat schon seinen Grund, dass die Daten auf der Scheibe für Konsolen weniger bis gar nicht komprimiert sind.)
War früher auch kein Problem, Spiele dann eben auf mehreren Discs auszuliefern. Nehmen wir mal an 100GB wären Standard heute; das wären grad mal zwei Discs. Das wäre nach älteren Maßstäben ja quasi nix. Wer dann noch stolz zur Schau tragen wollte, dass er schon seit Jahren "all digital" sei, wäre halt selber schuld.

Aber was meinst du mit "nicht komprimiert"? Das was dort auf der Scheibe ist, ist doch nur so klein, weil es bereits komprimiert wurde :wink: Ohne wäre das alles noch viel mehr.
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Re: A Way Out: Chef-Entwickler vergleicht Konsolen mit fünf Jahre alten PCs, welche die Entwicklung einschränken

Beitrag von Dantohr »

Momentan bekomme ich eine ps4 neu für 250 Euro.
Viele Leute sagen immer man bekommt bessere PCs für den gleichen Preis.
Kann mir jemand die Komponenten aufzeigen mit Preis und Quelle damit ich aktuelle Titel gut zocken kann?

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