Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschritt à la Skyrim

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Stalkingwolf
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Stalkingwolf »

Rabidgames hat geschrieben: 08.05.2017 21:58 Und wo ist das Gameplay eigentlich verhunzt?
Da hätte ich jetzt gerne mal eine Antwort.
Sie haben aus der Achievment Idee von Microsoft ein Spiel gemacht.
Sammel 20x, 100y, 30z. Töte 15g, besteige 20blah.
Und dann immer wieder nur mit neuer Grafik und anderem Design.

Das ist so primitiv billig. Das Gameplay zu nennen, beleidigt sogar f2p Smartphone Spiele.
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Bachstail
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Bachstail »

Rabidgames hat geschrieben: 08.05.2017 19:15Inwiefern waren die Punkte denn nicht gut?
Das kann ich nicht beurteilen, da ich bis auf den ersten Teil keinen einziges AC-Spiel gespielt habe.
Ob Gameplay und Inszenierung gut sind, kann man durchaus objektiv beurteilen.
Nein, kann man nicht, da hier jeder Spieler unterschiedliche Auffassungen besitzt.

Mir hat AC gerade wegen dem Gameplay nicht gefallen, andere finde das Gameplay richtig gut, allein dies ist schon Beweis genug, dass hier nichts objektiv zu bewerten gibt, selbiges gilt für die Inszenierung.

Hier nehme ich mal Mass Effect Andromeda als Beispiel, ich kenne Spieler, welche die Inszenierung gut fanden und ich kenne Spieler, welche sie sogar richtig schlecht fanden.

Die Aspekte des Gameplays und der Inszenierung sind subjektiv.
Wenn das Gameplay flüssig ist und alles anständig implementiert wurde (und das wesentlich besser als in Unity), kann es ja nicht schlecht sein, oder?
Natürlich kann es das, nur weil ein Gameplay flüssig läuft und anständig implementiert wurde, heißt das nicht, dass das Gameplay mir dann auch Spaß machen wird.

Und etwas, dass mir keinen Spaß macht, ist meiner Ansicht nach nicht gut.

Der flüssige Ablauf des Gameplays und eine vernünftige Implementierung des selbigen sind für mich Grundvorraussetzungen, so etwas muss jedes Spiel erfüllen.

Dieser Punkt mag zwar durchaus objektiv sein aber für mich ist dies ein Standard und keinerlei Qualitätsbeweis.
Ob das nun einem gefällt, ist subjektiv.
Und genau dies ist des Pudels Kern, denn nahezu alles im Bereich Videospiel ist eine subjektive Frage, einzig technische Aspekte wie die Grafik und die FPS lassen sich mehr oder weniger objektiv feststellen, der Rest ist absolut subjektiv, wenn mir also das Gameplay oder die Inszenierung nicht passen, dann soll dem so sein, diese Sichtweise ist weder richtig noch falsch.
monkeybrain hat geschrieben: 08.05.2017 21:25Handwerklich ist es gut gemacht
Meine Frage wäre an dieser Stelle, wie man das Gameplay handwerklich bewerten möchte, um die Qualität festzustellen.

Dass das Gameplay gemäß des Spiels funktioniert und alles einwandfrei implementiert wurde, erwarte ich eigentlich bei so ziemlich jedem Videospiel, so etwas würde ich nicht als Handwerklich gut gemacht bezeichnen, sondern als Grundvorraussetzung.

Die Bewertung, wie gut sich das Ganze steuert, ist dann wieder absolut subjektiv.
Bin auch kein Fan von SSB, aber in der Lage zu erkennen, dass es sich um ordentliche Spiele handelt.
Und diese Aussage ist ein wenig Schwierig, denn auch das ist wieder nur eine Meinungsfrage.

Ich zum Beispiel empfinde Horizon : Zero Dawn als gutes Spiel, es ist nicht mein Fall und ich werde es niemals spielen, erkenne aber den Reiz dahinter und kann nachvollziehen, warum das Spiel so beliebt ist.

Es wird jedoch einige geben, welche meine Meinung nicht teilen werden und weder den Reiz erkennen, noch verstehen können, warum das Spiel so beliebt ist, da sie das Spiel in keinem Aspekt sonderlich ansprechend finden.

Zu AC erlaube ich mir kein Urteil, ich habe bezüglich dieser Reihe schlicht zu wenig Erfahrungswerte, ich finde die Reihe weder gut noch schlecht.
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von CJHunter »

Ihr mit eurem Gameplay;-). Ein Spiel besteht aus so vielen Bereichen. Story, Charaktere, Umfang, Grafik, Soundtrack, Inszenierung, Atmosphäre und und und...Wenn das Gameplay mal zweckmäßig ist, mein Gott. Wenn das Spiel trotzdem zu unterhalten weiss dann kann man beim Gameplay auch mal ein Auge zudrücken. Wenn ich so gameplayvernarrt wäre wie manche hier hätte ich viele Spiele verpasst die mir ein unglaublich unterhaltsames Spielerlebnis beschert haben...
Das war jetzt überhaupt nicht speziell auf AC bezogen, sondern einfach mal allgemein formuliert.
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Bachstail
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Bachstail »

CJHunter hat geschrieben: 08.05.2017 22:58 Ihr mit eurem Gameplay;-). Ein Spiel besteht aus so vielen Bereichen. Story, Charaktere, Umfang, Grafik, Soundtrack, Inszenierung, Atmosphäre und und und...Wenn das Gameplay mal zweckmäßig ist, mein Gott. Wenn das Spiel trotzdem zu unterhalten weiss dann kann man beim Gameplay auch mal ein Auge zudrücken. Wenn ich so gameplayvernarrt wäre wie manche hier hätte ich viele Spiele verpasst die mir ein unglaublich unterhaltsames Spielerlebnis beschert haben...
Das war jetzt überhaupt nicht speziell auf AC bezogen, sondern einfach mal allgemein formuliert.
Dies liegt dann aber an deinem subjektiven Fokus.

Für mich ist das Gameplay beispielsweise der wichtigste Aspekt eines Spiels und zwar so wichtig, dass ich dafür locker auf die Grafik, die Story, die Inszenierung oder was auch immer verzichten kann, solange das Gameplay stimmt, sind mir die anderen Punkte egal.

Die Charaktere und der Soundtrack sind mir ebenfalls nicht unwichtig aber darauf kann ich zur Not auch noch verzichten, auf subjektiv gutes Gameplay aber nicht.

Du hast recht, Spiele bieten viele Aspekte und jeder Spieler weiß für sich, welche Aspekte ihn an einem Spiel wichtig sind und kann Spiele anhand dieser Meinung bewerten.

Wer AC aufgrund welcher Begründung auch immer gerne spielt, soll das weiterhin mit viel Spaß tun, AC ist nicht mein Fall aber ich äußere nur eine Meinung von vielen, die Verkaufszahlen zeigen, dass immer noch viele Leute Spaß damit haben und ich gönne jedem einzelnen Spieler eben jenen Spaß mit dieser Reihe.
Grauer_Prophet
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Grauer_Prophet »

Rabidgames hat geschrieben: 08.05.2017 21:58
Grauer_Prophet hat geschrieben: 08.05.2017 21:51 Nichtmal das beste Setting der Welt kann das verhunzte GamePlay retten.

Noch mehr Open World obwohl es vielen schon zum Hals raushängt.Aber gut verkauft sich halt immer wieder.
Tja, die 4players-Meckerer sind halt nur einige, nicht viele. Sieht man ja an den Verkaufszahlen, aber das stört die Elite-Zocker natürlich auch.
Es soll auch Leute geben, die Spaß mit Open World haben. Nicht an allem, Sniper Ghost Warrior 3 ist da ein gutes Gegenbeispiel (wobei die offene Welt da bei weitem nicht das Hauptproblem ist).

Und wo ist das Gameplay eigentlich verhunzt?
Da hätte ich jetzt gerne mal eine Antwort.
Ich seh mich absolut nicht als Elite Zocker aber das Ubisoft in den letzten Jahren immer den einfachsten und langweiligsten Weg bei ihren Spielen geht ist halt fakt.
Lies dir einfach zig Tests durch da feiern auch nicht wirklich viele das Gameplay.
Wems gefällt bitte ich halte euch nicht auf :lol:
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Hyeson
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Hyeson »

Gibt's Türme? Ich hoffe es gibt Türme!

..und gut das schon "mindestens einige Jahre vorher" geklärt ist, was bei welcher Vorbestellversion dabei ist! Prioritäten muss man haben!
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Leon-x
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Leon-x »

Stalkingwolf hat geschrieben: 08.05.2017 22:28
Sie haben aus der Achievment Idee von Microsoft ein Spiel gemacht.
Sammel 20x, 100y, 30z. Töte 15g, besteige 20blah.
Und dann immer wieder nur mit neuer Grafik und anderem Design.

Das ist so primitiv billig. Das Gameplay zu nennen, beleidigt sogar f2p Smartphone Spiele.
Sowas ist doch nicht Hauptbestandteil des Gameplay um durch das Spiel zu kommen. Sondern lediglich Nebenaufgaben. Die kann man dann gern als uninspiriert oder langweilig nennen. Mich haben sie auch nie groß bewogen alles abzuklappern. Höchstens die Aufgaben um an die speziellen Rüstungen bzw Outfits zu kommen.

Überragend fand ich AC auch nie aber es kann halt unterhalten und man bestimmt oft selber was man machen will und welchen Weg man wählt. Gibt halt viele Optionen. Jeder kann anders spielen.
Das Grundgameplay besteht meiner Meinung nach nicht aus Sammeln da es nicht nötig ist.
In einem Super Mario Bros muss ich auch nicht alle Münzen in einem Level sammeln wenn ich nicht will. Man kommt auch so durch mit Springen, Springen und wieder Springen.^^

Wenn dann bewertet man in erste Line doch Kampfsystem, Schleichen oder wie man die Umgebung nutzen kann oder welche Upgradewege einem geboten werden.
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Wigggenz
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Wigggenz »

"Ihr immer mit eurem Gameplay" Diesen Satz in einem Spieleforum bringen! :lol:

@Topic
Joa, AC hat halt ne ordentliche optische Präsentation (was wie wir wissen neben dem Preis Verkaufsgrund Nr. 1 ist) und gelegentlich guten Soundtrack.
Die Story der ersten Teile geht für mich auch noch als ok durch.
Mehr verbinde ich mit AC nicht. Nach Brotherhood keines mehr gekauft und nur Black Flag mal angezockt. Das war ein hübscher Hollywood-Piratensimulator, aber leider unfassbare Verschwendung, daraus keine eigenständige IP zu machen.
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Miep_Miep »

Balla-Balla hat geschrieben: 08.05.2017 20:15Tja, man muss eventuell noch geringste Eigeninitiative betreiben und auch mal ein paar Zusatzinfos gugln und altes sowie neues Halbwissen ergänzen. Puh, ich weiss.
Mich hat AC immerhin sogar soweit inspiriert, dass ich meine Lady schnappte und ein paar Tage nach Florenz bin. Volles Medici Programm, eine tolle Stadt. War schon sehr schräge, zT auf locations zu stehen, die ich schon virtuell abgeklappert habe. Wüsste nicht, welches Game mir da ähnliche Impulse gegeben hat.
Genauso wars bei mir mit Syndicat. Ich hatte London schon zwei mal vorher besucht und nachdem ich das Spiel durchgespielt hatte, bin ich spontan ein Wochenende rübergeflogen. Es war irgendwie cool dort zu stehen und zu sagen "Da der Trafalga Square, da oben bin ich virtuel rumgeklettert" ... Nerd sein ist schon toll :lol:
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von CJHunter »

Bachstail hat geschrieben: 08.05.2017 23:22
CJHunter hat geschrieben: 08.05.2017 22:58 Ihr mit eurem Gameplay;-). Ein Spiel besteht aus so vielen Bereichen. Story, Charaktere, Umfang, Grafik, Soundtrack, Inszenierung, Atmosphäre und und und...Wenn das Gameplay mal zweckmäßig ist, mein Gott. Wenn das Spiel trotzdem zu unterhalten weiss dann kann man beim Gameplay auch mal ein Auge zudrücken. Wenn ich so gameplayvernarrt wäre wie manche hier hätte ich viele Spiele verpasst die mir ein unglaublich unterhaltsames Spielerlebnis beschert haben...
Das war jetzt überhaupt nicht speziell auf AC bezogen, sondern einfach mal allgemein formuliert.
Dies liegt dann aber an deinem subjektiven Fokus.

Für mich ist das Gameplay beispielsweise der wichtigste Aspekt eines Spiels und zwar so wichtig, dass ich dafür locker auf die Grafik, die Story, die Inszenierung oder was auch immer verzichten kann, solange das Gameplay stimmt, sind mir die anderen Punkte egal.

Die Charaktere und der Soundtrack sind mir ebenfalls nicht unwichtig aber darauf kann ich zur Not auch noch verzichten, auf subjektiv gutes Gameplay aber nicht.

Du hast recht, Spiele bieten viele Aspekte und jeder Spieler weiß für sich, welche Aspekte ihn an einem Spiel wichtig sind und kann Spiele anhand dieser Meinung bewerten.

Wer AC aufgrund welcher Begründung auch immer gerne spielt, soll das weiterhin mit viel Spaß tun, AC ist nicht mein Fall aber ich äußere nur eine Meinung von vielen, die Verkaufszahlen zeigen, dass immer noch viele Leute Spaß damit haben und ich gönne jedem einzelnen Spieler eben jenen Spaß mit dieser Reihe.
Wobei Gameplay wohl jeder etwas anders definiert:-). Sicherlich hast du da recht, nur wollte ich eben nur ausdrücken das sich viele lediglich aufs Gameplay fokussieren als wäre dies der einzige stützpfeiler. Gerade bei vielen Titeln wo die story im Mittelpunkt steht und es um den Unterhaltungswert geht wird hier und da am Gameplay etwa gespart. Das kann, muss aber einen nicht stören. Wenn es das tut ist es nur etwas schade wenn man dann auf das Spiel und auf ein gutes storyerlebnis verzichtet. Muss halt wie gesagt jeder für sich selbst entscheiden, war dazu auch nur meine meinung.
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von CJHunter »

Wigggenz hat geschrieben: 09.05.2017 00:16 "Ihr immer mit eurem Gameplay" Diesen Satz in einem Spieleforum bringen! :lol:

@Topic
Joa, AC hat halt ne ordentliche optische Präsentation (was wie wir wissen neben dem Preis Verkaufsgrund Nr. 1 ist) und gelegentlich guten Soundtrack.
Die Story der ersten Teile geht für mich auch noch als ok durch.
Mehr verbinde ich mit AC nicht. Nach Brotherhood keines mehr gekauft und nur Black Flag mal angezockt. Das war ein hübscher Hollywood-Piratensimulator, aber leider unfassbare Verschwendung, daraus keine eigenständige IP zu machen.
Hab's ja erläutert wie ich das meinte:-)
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Kuttelfisch
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Kuttelfisch »

Deine Meinung ja streng genommen ja auch überhaupt keine Ausnahme. Kann mich da selbst an einige Diskussionen mit bekannten über The Order 1880 erinnern. Ja es war ein grottiger Deckungsshooter aber die Inszenierung (kann ich nachvollziehen) und die Story (kann ich subjektiv weniger nachvollziehen) waren ja sooo toll...

Letzten Endes haben sie auch festgestellt das es ihnen einfach mehr auf das visuelle Erlebnis oder das passive schauen der Story geht. Das zocken mitten drin ist ein willkommener Bonus der auch oft in der geringsten Schwierigkeitsstufe genossen wird um den Fluss zu gewährleisten.

Ich selbst bin einfach mehr auf der Gameplay Seite. Für den Rest würden mir auch Netflix, Kino, Comics und Bücher reichen :-)

Was nicht heißt das die anderen Punkte ein tolles Spiel nicht grandios machen können. Aber ein für mich miserables Gameplay kann damit einfach nicht aufgefangen werden. Beispiel: Story Modus bei Mortal Kombat und Injustice hab ich trotz oder wegen B-Movie Flair abgefeiert. Bei Bioshock infinite hat mir ein kommentarloses long play auf YouTube gereicht wo ich die Gameplay Sequenzen fast komplett übersprungen habe.

Assassin's Creed hab ich seit dem für mich extrem grottigen Erstling nie wieder angeschaut. Fand den Vergleich mit - aus dem Archievment-Konzept ein spiel herum aufzubauen - relativ passend. Die Hauptmissionen fand ich aber ebenfalls nicht toll Designt.

(Und zum Mario Vergleich: Mich stört es extrem wenn ein Spiel bestimmte langweilig designte sammel Fleissaufgaben voraussetzt um als abgeschlossen zu gelten. Würde mich bei nem Mario extrem abturnen wenn es auf einmal will das ich krampfhaft alle Münzen sammeln soll... )
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von CJHunter »

The order 1886 ist jetzt aber leider ein eher schwaches Beispiel da hier insgesamt relativ wenig gepasst hat;-).
Du sprichst es hier auch indirekt an was bei solchen Themen auch leider immer wieder gerne behauptet wird, wenn es heisst gameplay sei bei vielen spielen eher zweitrangig wenn ein spiel anderweitig glänzen kann. Dann kommt dann eben naja dann kann ich mir auch gleich einen Film anschauen:-). Das würde eventuell noch bei den telltale oder quantic dream-titeln soweit gelten. Aber ansonsten haben die anderen schon noch genug Gameplay:-). Nur halt teilweise nicht besonders herausfordernd.
EightySix86
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von EightySix86 »

Ich habe lange kein Mario mehr gespielt, aber auf dem N64 ging es u.a. darum alle Sterne zu sammeln...

Das ist weder ein Microsoft Erfindung, noch per se schlecht - es kommt halt darauf an, in wie weit man sich davon beeinflussen lässt. Bei mir hat es dafür gesorgt, dass ich mich deutlich länger mit Mario 64 beschäftigt habe, als es ohne die Sterne gewesen wäre (das gleiche bei Donkey Kong 64 mit den Bananen) - ohne das ich je alle gefunden/gewonnen hätte, ist aber ok für mich, ich lebe noch 8)

AC ist eigentlich nur ein modernes Jump n Run - bei meinem ersten Super Mario auf dem Original Game Boy ging es nur in eine Richtung und alles was man tun musste war im richtigen Moment springen (abgesehen von 2-3 Sonder Leveln in denen man tauchte oder flog). Ich habe hier schon gelesen "press X to win" - damals war es noch A..., dennoch kann ich mich nicht daran erinnern, dass sich jemand über das "simple" Gameplay beschwert hat.
Es kam rein auf das Timing an - Gameplay, Inzsenierung, Grafik, Story oder Soundtrack - alles quasi nicht vorhanden, dennoch hatten wir Spaß daran, damals.
AC bietet heute alles zusammen (gut über manche Dinge kann man streiten), man läuft springt und kämpft und das mit wenigen Befehlen.
Früher hat ein Spiel wie Super Mario seinen Reiz "nur" aus der Schwierigkeit des richtigen Timings gezogen - dies ist heute nicht mehr nötig, man kann Geschichten nun auch visuell reizvoll machen, frustrierendes immer wieder abstürzen an Abgründen ist nicht mehr nötig, um Spannung zu erzeugen.

Ich mochte damals Mario sehr, nur ist diese Zeit für mich vorbei und ich finde es nicht mehr zeitgemäß, dass meine Hauptfigur nicht über einen 1m Abgrund springt, weil ich zu spät springen drücke..., das ist etwas was mich aus der Geschichte raus reißt :wink:

Das andere, aber genau diese Art noch suchen kann ich nachvollziehen und respektieren, nur bietet sie AC nicht und will sie auch gar nicht bieten. Für mich eine geniale Reihe, die leider immer etwas unnötig aufgeblasen wurde, weniger ist manchmal mehr traf noch nie so gut zu wie hier.
Syndicate ist hier, von vielen, fast unbemerkt in die richtige Richtung gegangen, nur gefiel mir dort einfach das Setting nicht mehr so gut, als das ich es als großen Wurf bezeichnen würde.

Nur mal meine Gedanken zu AC
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Rabidgames
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Rabidgames »

Stalkingwolf hat geschrieben: 08.05.2017 22:28
Rabidgames hat geschrieben: 08.05.2017 21:58 Und wo ist das Gameplay eigentlich verhunzt?
Da hätte ich jetzt gerne mal eine Antwort.
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Das ist so primitiv billig. Das Gameplay zu nennen, beleidigt sogar f2p Smartphone Spiele.
Nur dass das auf Syndicate nicht zutrifft.
Ärgerlich aber auch, wenn man keine Ahnung hat, aber alles nachbrabbelt. Vermutlich haben einer von 10, die AC kritisieren, Syndicate nicht gespielt. Würde man die Kritik an Unity richten, wäre sie durchaus berechtigt, da das Gameplay träge war (dank den Bugs und Glitches auch nicht gut spielbar) und die Idee, Kisten ins Spiel zu bringen und hinter einer Handy-App zu verstecken, wirklich schwachsinnig war. Zudem fand ich den Hauptcharakter uninteressant und die Französische Revolution als Kulisse zu nutzen hätte auch besser umgesetzt werden können.

Aber Syndicate macht da alles besser: Wer will, kann da nur die Missionen spielen, die abwechslungsreich sind - Verfolgungsjagden mit Kutschen, Attentatsmissionen im Hitman-Stil, selbst ein kleiner Zeitsprung ist drin. Generell ist es dir überlassen, ob du laut oder leise vorgehen willst (du kannst deinen Charakter entsprechend leveln, aber beide Wege sind immer möglich). Syndicate funktioniert als Action-Spiel oder als Stealth-Spiel.

Und die Sammelobjekte sind eh gänzlich optional. Nicht mal AC1 baute darauf auf. Sich daran aufzugeilen ist kleingeistig.

Und überhaupt - dieser abstrusen Logik zufolge kann man alle Spiele so "erklären":
Dark Souls - bekämpfe 100 Skelette, erledige 10 Bosse, beschaffe stärkere Rüstungen
Skyrim - erforsche 100 Dungeons, werde Chef von 5 Gilden, levele Magie, Fernkampf und Nahkampf
GTA - fahre rum, knalle alles ab
PES - schieße 100 Tore, werde Weltmeister

Zu "immer wieder nur mit neuer Grafik und anderem Design" kann ich mich nur fragen, wie du dir dann Seeschlachten erklärst. Das ist ja nun was fundamental anderes als alles, was vorher kam. Oder hast du vorm Posten einfach nicht nachgedacht?