Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschritt à la Skyrim

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Stalkingwolf
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von Stalkingwolf »

CJHunter hat geschrieben: 07.05.2017 19:26 Im Prinzip kann und konnte ich das ewige Ubi-Gehate auch noch nie so wirklich nachvollziehen.
Kennst du eins, kennst du alle.
Das zugepflaster der Map mit Icons mag ja 1-2x ganz interessant sein, aber auf Dauer ist es busy work.
Content um des Contentswillen der aber keine Spieletiefe hat.

Black Flag war ein gutes Spiel, aber kein gutes AC.
Auf Dauer wurde man aber mit den Schiffskämpfen zugeschmissen und auf dem Meer war mehr los, als zur Rushhour in Downtown New York.
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The_Outlaw
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von The_Outlaw »

Ich bin spätestens seit Far Cry 4 mit Ubisofts Open World-Spielen durch und ich kann mir nicht vorstellen, dass da etwas fundamental am Konzept geändert wird. Wäre schon überrascht, wenn es im Kern nicht doch einfach ''more of the same'' wird.

Vielleicht setze ich irgendwann in diesem Leben noch meinen Vorsatz um, wenigstens noch Revelations zu spielen, um die Ezio-Saga zu beenden. Bis dahin kann ich nämlich nicht mal von Abneigung oder Ermüdung bei AC sprechen, da ich nur die ersten 3 Teile gespielt habe und sie mir da doch immer besser gefallen haben. Teil 1 würde ich nicht mal unter Folter erneut spielen, Teil 2 fand ich okay und Brotherhood sogar echt gut.
johndoe1824162
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von johndoe1824162 »

Press X to win die Hundertste. Ein neues Rayman, ok. Ansonsten brauch ich nix von ubisoft.
CJHunter
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von CJHunter »

Stalkingwolf hat geschrieben: 07.05.2017 19:36
CJHunter hat geschrieben: 07.05.2017 19:26 Im Prinzip kann und konnte ich das ewige Ubi-Gehate auch noch nie so wirklich nachvollziehen.
Kennst du eins, kennst du alle.
Das zugepflaster der Map mit Icons mag ja 1-2x ganz interessant sein, aber auf Dauer ist es busy work.
Content um des Contentswillen der aber keine Spieletiefe hat.

Black Flag war ein gutes Spiel, aber kein gutes AC.
Auf Dauer wurde man aber mit den Schiffskämpfen zugeschmissen und auf dem Meer war mehr los, als zur Rushhour in Downtown New York.
Du kannst auch nur die Hauptmissionen machen und sporadisch mal eine Nebenmission die gerade in der Nähe ist:-). Keiner zwingt einen jeden Firlefanz zu finden oder jeden cm abzugrasen.
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VincentValentine
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von VincentValentine »

grizzer_66 hat geschrieben: 07.05.2017 19:29
VincentValentine hat geschrieben: 07.05.2017 18:26 hab die Reihe seit Unity gemieden (da es für mich seit AC3 bergab ging)
Na ja so viele Assassin's Creeds gab es nicht seit Unity, wenn ich mich nicht irre genau einen (Syndicate) :D Aber da geb ich dir absolut recht, Unity fand ich eigentlich ganz anständig, habs dann aber trotzdem nie fertig gespielt. Syndicate hab ich dann auch ausgelassen. Wenn die Ezio Edition mal wieder im Sale ist, kauf ich mir die nach den Prüfungen. Auf einen ganz neuen Teil freue ich mich. Meiner Meinung nach war kein AC richtig schlecht, höchstens langweilig.
stimmt ich vergesse immer wieder das im letzten Jahr kein AC Titel mehr rauskam. Ist halt schon ne Weile her seit Unity
Bei Unity hat sich Ubisoft meiner Meinung nach übernommen und zu sehr darauf geachtet uns grafisch umzuhauen, sodass die spielerischen Aspekte darunter litten.
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VincentValentine
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von VincentValentine »

CJHunter hat geschrieben: 07.05.2017 19:45
Du kannst auch nur die Hauptmissionen machen und sporadisch mal eine Nebenmission die gerade in der Nähe ist:-). Keiner zwingt einen jeden Firlefanz zu finden oder jeden cm abzugrasen.
wenn du aber so ein OpenWorld Titel in einer riesigen Stadt hast, dann sind Nebenquest meiner Meinung nach elementar wichtig. Du läufst durch die stadt herum, und da will man halt schon interessante Nebengeschichten erleben so wie es im Falle von The Witcher 3 war und keine 0815 Quests nur um die Spiellänge künstlich zu verlängern.

Da wurde viel Potential weggeschmissen
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superboss
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von superboss »

Mich regt bei Ac immer auf, dass die Figur überall hängen bleibt. Außerdem hätte ich gerne mehr Musik während der Open World Erkundung .

Ansonsten einfach mal schauen, was da auf uns zukommt..
Ägypten ist sicherlich ein nettes Setting, kann bei Ubi aber natürtlich auch recht lächerlich rüberkommen.

Was mich wiederum zu Far Cry 5 bringt, wo es hoffentlich nicht wieder so ein Teeni Drama mit Psycho Bösewicht geben iwrd.
CJHunter
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von CJHunter »

VincentValentine hat geschrieben: 07.05.2017 19:48
CJHunter hat geschrieben: 07.05.2017 19:45
Du kannst auch nur die Hauptmissionen machen und sporadisch mal eine Nebenmission die gerade in der Nähe ist:-). Keiner zwingt einen jeden Firlefanz zu finden oder jeden cm abzugrasen.
wenn du aber so ein OpenWorld Titel in einer riesigen Stadt hast, dann sind Nebenquest meiner Meinung nach elementar wichtig. Du läufst durch die stadt herum, und da will man halt schon interessante Nebengeschichten erleben so wie es im Falle von The Witcher 3 war und keine 0815 Quests nur um die Spiellänge künstlich zu verlängern.

Da wurde viel Potential weggeschmissen
Auch in einer Open World musst du nicht jede Nebenquest machen und alles sammeln um das Spiel auf 100 % zu bringen. Habe ich bei der AC-Reihe z.b. nie gemacht. Logischerweise die Hauptmissionen und dann die ein oder andere Nebenmission erledigt die eventuell mal auf dem Weg zur nächsten Hauptmission war oder diverse Truhen geöffnet o.ä...Bei The Division habe ich z.b. die Story auf 100 % gebracht (hat ca. 43h gedauert), bin aber z.b. nie in die Darkzone und habe auch nicht wirklich ALLE Nebenmissionen erledigt...Wer zuviel Zeit hat darf in einem Spiel jede Ecke absuchen, alles sammeln und alles an Missionen erledigen was das Spiel hergibt, ich konzentriere mich da lieber aufs Wesentliche;-)..
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von CJHunter »

Der Chris hat geschrieben: 07.05.2017 20:34
Leaks hat geschrieben: 07.05.2017 19:42 Press X to win die Hundertste. Ein neues Rayman, ok. Ansonsten brauch ich nix von ubisoft.
Jap. Genau dieses nämlich. Abgesehen von den Jungs und Madels, die für Rayman zuständig sind, scheint vor etwa 10 Jahren schlagartig bei Ubisoft fast jeder verlernt zu haben wie man ein Spiel mit Gameplay baut. Zuvor gabs noch Prince of Persia, Splinter Cell und ein paar vereinzelte Franchises die von mindestens sehr guter Qualität waren. Dann ging es mit dem ersten AC und dem Erfolg, rasend schnell bergab. Als Lebenszeichen kam dann nochmal das ziemlich starke Prince of Persia auf der Wii und seitdem ist nahezu komplett Feierabend. Zwischendurch gibt es mal ein Rayman oder ganz ganz selten mal so was wie Child of Light, aber im Triple-A-Segment sieht es echt ganz traurig aus. Eine kleine Hoffnung von mir ruht noch in South Park.
Ist halt deine Meinung. Mir reichen solche leicht zugänglichen Ubi-Titel wenn ich einigermaßen gut unterhalten werde. Wenn ich abends mal ne Stunde zocke brauche ich kein Gameplayungeheuer, sondern leicht verdauliche Videospielkost.
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VincentValentine
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von VincentValentine »

CJHunter hat geschrieben: 07.05.2017 21:12
Auch in einer Open World musst du nicht jede Nebenquest machen und alles sammeln um das Spiel auf 100 % zu bringen. Habe ich bei der AC-Reihe z.b. nie gemacht. Logischerweise die Hauptmissionen und dann die ein oder andere Nebenmission erledigt die eventuell mal auf dem Weg zur nächsten Hauptmission war oder diverse Truhen geöffnet o.ä...Bei The Division habe ich z.b. die Story auf 100 % gebracht (hat ca. 43h gedauert), bin aber z.b. nie in die Darkzone und habe auch nicht wirklich ALLE Nebenmissionen erledigt...Wer zuviel Zeit hat darf in einem Spiel jede Ecke absuchen, alles sammeln und alles an Missionen erledigen was das Spiel hergibt, ich konzentriere mich da lieber aufs Wesentliche;-)..

Darum geht es auch nicht. Nicht jede Quest muss hochwertig sein und nein meine Kritikpunkte waren nicht für Platinum/Trophy Fetischisten gedacht.

Wenn du schon eine OpenWorld präsentierst - eine riesige stadt zum erkunden, dann musst diese Welt auch mit Qualität füllen.
Wie sagt man so schön - große Schale, nichts dahinter.
Paris in Unity war voller NPCs, die Stadt war riesig und sehr detailgetreu dargestellt und trotzdem wirkte sie leblos. Man wirkte verlassen und einsam darin.

Wenn ich nur die Story durchzocken will, brauche ich keine Openworld, dann zock ich Uncharted.

Und wenn dann ein Entwickler daherkommt und davon redet das die welten so viel größer sind, und man so viel erkunden kann, dann darf man ja auch gewisse Ansprüche haben an die Fülle der Möglichkeiten und sinnvollen Nebenaufgaben in dieser Welt.

Ein Witcher 3 wäre für mich niemal solche eine tolle Erfahrung gewesen, wenn es nicht die Nebenquest gegeben hätte.
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von CJHunter »

VincentValentine hat geschrieben: 07.05.2017 21:23
CJHunter hat geschrieben: 07.05.2017 21:12
Auch in einer Open World musst du nicht jede Nebenquest machen und alles sammeln um das Spiel auf 100 % zu bringen. Habe ich bei der AC-Reihe z.b. nie gemacht. Logischerweise die Hauptmissionen und dann die ein oder andere Nebenmission erledigt die eventuell mal auf dem Weg zur nächsten Hauptmission war oder diverse Truhen geöffnet o.ä...Bei The Division habe ich z.b. die Story auf 100 % gebracht (hat ca. 43h gedauert), bin aber z.b. nie in die Darkzone und habe auch nicht wirklich ALLE Nebenmissionen erledigt...Wer zuviel Zeit hat darf in einem Spiel jede Ecke absuchen, alles sammeln und alles an Missionen erledigen was das Spiel hergibt, ich konzentriere mich da lieber aufs Wesentliche;-)..

Darum geht es auch nicht. Nicht jede Quest muss hochwertig sein und nein meine Kritikpunkte waren nicht für Platinum/Trophy Fetischisten gedacht.

Wenn du schon eine OpenWorld präsentierst - eine riesige stadt zum erkunden, dann musst diese Welt auch mit Qualität füllen.
Wie sagt man so schön - große Schale, nichts dahinter.
Paris in Unity war voller NPCs, die Stadt war riesig und sehr detailgetreu dargestellt und trotzdem wirkte sie leblos. Man wirkte verlassen und einsam darin.

Wenn ich nur die Story durchzocken will, brauche ich keine Openworld, dann zock ich Uncharted.

Und wenn dann ein Entwickler daherkommt und davon redet das die welten so viel größer sind, und man so viel erkunden kann, dann darf man ja auch gewisse Ansprüche haben an die Fülle der Möglichkeiten und sinnvollen Nebenaufgaben in dieser Welt.

Ein Witcher 3 wäre für mich niemal solche eine tolle Erfahrung gewesen, wenn es nicht die Nebenquest gegeben hätte.
Da geb ich dir natürlich Recht, nur gehts mir persönlich (unabhängig davon ob Open World oder nicht) vornehmlich darum der Hauptstory zu folgen. Ich halte mich eher nicht zu lange an Spielen auf, sondern zocke dann nach einer gewissen zeit auch lieber was anderes. Mag paradox klingen, aber ein The Witcher 3 wäre mir z.b. zu groß und das in allen Belangen. Bis ich in EINEM Spiel 50 und mehr Stunden verbringe muss schon sehr viel passieren, vielleicht mal als Rentner;-)...Open World ist zwar ganz nett, in Unity wurde die Welt wie ich finde richtig gut in Szene gesetzt, aber nach rund 20h wars dann auch genug, zumindest für mich..
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von CJHunter »

Der Chris hat geschrieben: 07.05.2017 21:32
CJHunter hat geschrieben: 07.05.2017 21:15 Ist halt deine Meinung. Mir reichen solche leicht zugänglichen Ubi-Titel wenn ich einigermaßen gut unterhalten werde. Wenn ich abends mal ne Stunde zocke brauche ich kein Gameplayungeheuer, sondern leicht verdauliche Videospielkost.
Ja klar. Geht mir ja nicht drum andere davon zu überzeugen Ubisoft auch scheiße zu finden. :P Die Entwicklung finde ich dennoch traurig, weil Ubisoft es mal besser konnte und inzwischen alles rundgelutscht wurde, damit auch Nicht-Gamer mit den Spielen klarkommen.

Die Einstellung "will nur unterhalten werden" find ich allerdings für alle möglichen Medien immer ziemlich problematisch. Dass man manchmal Berieselung braucht ist allzu verständlich...kann allerdings nicht unbedingt der Anspruch von Medienschaffenden sein. Anspruch und Unterhaltung sollten nicht als Gegensätze begriffen werden. Sollte diese Prämisse flächendeckend Einzug halten, kann man alle Kunstformen in der Pfeife rauchen. Games wollen ja so gerne (vor allem auch hier bei 4P) als Kunstform begriffen werden.
Ja aber genau darum gehts ja bei solchen Studio-Schwergewichten wie Ubisoft. Ein Spiel für den Mainstream, damit auch Nicht-Gamer mit den Spielen klarkommen. Die Spiele müssen die Masse ansprechen, sich gut verkaufen....Wenn du dich für einen Hardcore-Gamer hälst der in Spielen richtig gefordert werden will und gehörig Anspruch sucht darfst halt bei Ubisoft und Konsorten nicht abbiegen, sondern erstmal weiterfahren:-). Es gibt genug Spiele da draußen die fordern und mit denen du glücklich wirst.

P.S: Ubisoft konnte es mal besser?...Muss aber sehr weit zurück liegen;-). Im Prinzip könnte man da die Anfänge von Splinter Cell nennen.
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von KalkGehirn »

Der Chris hat geschrieben:Die Einstellung "will nur unterhalten werden" find ich allerdings für alle möglichen Medien immer ziemlich problematisch. Dass man manchmal Berieselung braucht ist allzu verständlich...kann allerdings nicht unbedingt der Anspruch von Medienschaffenden sein. Anspruch und Unterhaltung sollten nicht als Gegensätze begriffen werden.
Andersherum aber auch nicht als Voraussetzung.
Wo ist der Anspruch bei Indiana Jones, Police Academy oder Popmusik? <Kunst?!
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von sabienchen.banned »

250 Federn ..Confirmed!... :Häschen:
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Re: Assassin's Creed Origins - Gerüchte: Mehr Freiheiten im alten Ägypten; Erkundung wird wichtiger; Charakter-Fortschri

Beitrag von CJHunter »

Der Chris hat geschrieben: 07.05.2017 22:25
KalkGehirn hat geschrieben: 07.05.2017 21:53
Der Chris hat geschrieben:Die Einstellung "will nur unterhalten werden" find ich allerdings für alle möglichen Medien immer ziemlich problematisch. Dass man manchmal Berieselung braucht ist allzu verständlich...kann allerdings nicht unbedingt der Anspruch von Medienschaffenden sein. Anspruch und Unterhaltung sollten nicht als Gegensätze begriffen werden.
Andersherum aber auch nicht als Voraussetzung.
Wo ist der Anspruch bei Indiana Jones, Police Academy oder Popmusik? <Kunst?!
Joa, das ist aber nicht wirklich der Punkt. Wenn wir betonen müssen, dass Anspruch nicht zwingend nötig ist, haben wir einen faszinierenden Schritt in eine von Intellekt getriebene Gesellschaft gemacht. Dann müssen wir Kindern Nietzsche entreißen, damit gefälligst wieder mehr Pokemon gespielt werden kann. (Wie erstrebenswert auch immer das sein mag) Aber der Fall ist doch eher, dass jeder Quatsch mit "nur unterhalten" entschuldigt wird. Meistens passiert das um sich jeglicher Kritik/Anfechtbarkeit zu entziehen.

Die Logik läuft da meist: neuer Transformers Film --> unterhält mich --> guter Film --> darf gefälligst nicht durch Kritik bewertet/eingestuft werden, weil --> unterhält ja --> der nächsten Filme dürfen gerne wieder etwas dümmer ausfallen

Daraus wird dann immer wieder der Schluss gezogen, dass Unterhaltung genau so auszusehen hat, um vom Publikum als unterhaltsam aufgenommen zu werden. Wie gesagt, man muss ja schon immer betonen, dass beides möglich ist.
Du pauschalisierst hier allerdings schon extrem. Wenn wir mal bei Videospielen bleiben stellt sich doch die Frage welcher Spielertyp man ist und wieviel Zeit man in Videospiele investiert. Zockt man eher gelegentlich?, welches Genres werden bevorzugt?, worauf setze ich den Fokus (Gameplay, Inszenierung, Grafik, Story etc.)?...
Man wird da immer schnell in eine Schublade gesteckt wenn man meint man will einfach nur Spaß am Spiel haben oder gut unterhalten werden. Dann heisst es doch gleich naja man wäre eher der anspruchslose Gamer. Ich denke das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, weil es immer auf den Spielertyp ankommt. Ich für meine Begriffe zocke heute relativ selten, viel seltener als früher und wenn ich abends dann mal eine Stunde zocke habe ich weder die Lust, noch die Zeit mich in ein Spiel reinzufuchsen, mit dem Spiel zu "arbeiten". Ich spiele heute z.b. hauptsächlich storybasierte SP-Games, die sollten leicht zugänglich sein, nicht zu schwer und einen hohen Unterhaltungswert haben. Zeitfresser oder bockschwere Games kommen mir heute nicht (mehr) in die Tüte. Bin ich deswegen anspruchslos?. Nein, ich bin dann einfach ein anderer Spielertyp als du, Spiele können mich durchaus sehr gut unterhalten auch wenn sie schlicht rüberkommen, das Gameplay eher zweckmäßig um die Ecke kommt. Ich spiele z.b. keine RPG´s/JRPG´s. Ein The Witcher 3 mag grandios sein, ist mir aber schlicht zu lang wo ich Monate dransitzen würde. Ein Bloodborne mag ebenso grandios sein, wäre mir aber zu schwer. AC ist weder zu lang, noch zu schwer oder besonders anspruchsvoll. Es ist leicht verdauliche Videospielkost die zudem auch noch sehr hübsch aussieht und wo man einfach mal abends ne Stunde zocken kann ohne sich zu überanstengen;-). Soll aber jetzt nicht heissen das ich AC besonders gern spiele, da gibts weitaus bessere Games, nur gings halt hier primär um AC.