Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Jahre zwischen Episode 6 und 7
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- Sir Richfield
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Me personally, I loved the film!
- Kajetan
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Ich als EP7-Kritiker sage lediglich, dass jemand, dem EP7 gefallen hat, entweder keine Ahnung von guten Filmen hat oder keine Ansprüche an solche Filme stellt oder Fan-betriebsblind ist oder einfach Freude an hochwertig produziertem Trash hat
Denn EP7 ist faktisch Trash. Ein aufwendig verfilmter Mockbuster, der ohne Charme und Mut den Serienursprung kopiert, weil man vor lauter Flop-Panik alles entfernt hat, was über dieses simple Copy&Paste hinaus geht. EP8 kann eigentlich fast zwangsläufig nur besser werden. Obwohl ...
- Stalkingwolf
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Ich finde Rogue One auch besser als EP7.
Vor allem der "Bösewicht" ist in EP7 einfach scheiße. Den jungen kann man nicht ernst nehmen.
Vor allem der "Bösewicht" ist in EP7 einfach scheiße. Den jungen kann man nicht ernst nehmen.
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eigentlichegal
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Das wage ich auch irgendwie zu bezweifeln. Ich gehe davon aus, dass wir wieder einmal die typische Ausbildungsgeschichte sehen werden. Natürlich wird das wieder in irgendeiner Weise unterhaltsam sein, aber im besten Fall landet man bei einer Kopie von Episode V und im schlechtesten Fall landet man bei sowas wie Karate Kid.
- greenelve
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Das eine ist die helle Seite der Macht, das andere die dunkle Seite. Stärker kann man den Kontrast kaum darstellen. Jedis sind Bewahrer, Hüter. Alles was die Sith auszeichnet, geht Richtung Zerstörung.* Es sind die Emotionen, die Luke auf die dunkle Seite führen, und als Abschluss, quasi seine Menschlichkeit aufzugeben, ist es das Leben des Menschen zu ignorieren. Bei all dem Hass, den Luke hatte, der tödliche Schlag musste erfolgen, damit sich diese Gefühle manifestieren. ...eigentlich Unsinn, aber symbolisch war dies der Abschlusspunkt des "Rituals".
Überhaupt gibt es einige Szenen, die des Filmes wegen enthalten sind, nicht der Logik. Die von dir angesprochene Kantinaszene: Obi Wan sagt anschließend noch, sie sollten gehen, um keine weitere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Womit er sich mit seiner getätigten Aktion als, gelinde gesagt, wenig Intelligent entpuppt.** Oder bei der Besprechung zum Angriff auf den Todesstern, welches mit den Worten "Möge die Macht mit euch sein" beendet wird. Schade nur, keiner kennt die Macht. Jede Figur, der man bis dahin begegnet, spricht, wenn überhaupt, von einer altertümlichen Religion, deren letzten Überreste am Aussterben sind, Vader wird als letztes Relikt bezeichnet und Han Solo, der quer im All unterwegs war, hat noch nie davon gehört. Dennoch gibt es den Satz, der rein filmisch passt, mit der inneren Logik der vorgestellten Welt hingegen nicht.
Man kann wirklich ewig darüber philosophieren, und es macht auch Spaß, aber in den alten Filmen gibt es zwischen Protagonisten und Antagonisten eine klare Trennung von Gut und Böse.
*um einen anderen Film einzubringen, in Episode 7 wird es bei Kylo Ren aufgegriffen, der bei Misserfolgen zu Wutanfällen neigt; Zerstörerisch und unkontrolliert, das Gegenteil der Jedi. Böse und Gut, klare Gegensätze, besondern in den alten Filmen. Allen vorran der erste Film, der mit seiner naiven Handlung eine klare Grenze und Botschaft zeichnet.
**auch wenn die Szene für die Logik das Selbstverständnis von Rittertum im Star Wars Universum weiter stärkt.
edit:
Vader hat für seine Taten Buße getan mit dem Tot an Palpatine. Filmisch zeigt er mit dem Verrat am Imperator, dass er sich abgewendet hat und zu den Guten wechselt. Er wird quasi wieder Anakin. Er kann auch töten, da er bereits Blut an seinen Händen hat. Hätte Luke den Imperator umgebracht, wäre das Aufgegen im Duell mit Vader vollkommen sinnlos. Da der Tot als letzter Schritt innerhalb der Begegnung dennoch vorhanden wäre. Luke hat die Lektion gelernt, Kampf ist nicht die Lösung, und legte seine Waffe nieder.
- Sir Richfield
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Das sehe ich in der Richtung gleich, aber halt mit anderen Farben.greenelve hat geschrieben: ↑28.04.2017 15:21 Vader hat für seine Taten Buße getan mit dem Tot an Palpatine. Filmisch zeigt er mit dem Verrat am Imperator, dass er sich abgewendet hat und zu den Guten wechselt. Er wird quasi wieder Anakin. Er kann auch töten, da er bereits Blut an seinen Händen hat. Hätte Luke den Imperator umgebracht, wäre das Aufgegen im Duell mit Vader vollkommen sinnlos. Da der Tot als letzter Schritt innerhalb der Begegnung dennoch vorhanden wäre. Luke hat die Lektion gelernt, Kampf ist nicht die Lösung, und legte seine Waffe nieder.
Luke darf Vader nicht umbringen, weil er sich sonst seiner Wut ergeben hätte. Er hätte Palpatine umbringen können.
Er KANN Palpatine allerdings nicht besiegen, da er seine Waffe weggeworfen hat und zu schwach ist.
Nur mit seiner Schwäche kann er allerdings Vader triggern, der daraufhin hat das tut, was er kann, Palpatine überraschen und schnell loswerden. Dafür zahlt er dann auch mit seinem Leben.
Vader tut aber nicht dadurch Buße, dass Palpatine tot ist, sondern er entscheidet sich in dem Moment gegen die Dunkle Seite*. Er hätte an der Stelle auch erfolglos sein können und wäre ein "Guter" gewesen.
Was ich mit dem Moment meinte ist, dass ihm alle Protagonisten mal eben so alles verzeihen, was er als Darth Vader getan hat.
Inklusive Obi Wan und Yoda**, die ja noch am nächsten dran waren.
All das Leid und den Tod... schwamm drüber, du bist ja katholisch, am Ende bereuen reicht.
Will sagen, ob jemand in dem Universum stirbt oder nicht hat - in meinen Augen - sehr wenig mit dem Kampf Hell gegen Dunkel zu tun.
In dem Sinne, dass der Akt an sich, jemandem das Leben zu nehmen, kein "Grund" für irgendwas ist.
Die Geschichte an sich hätte auch funktioniert, wenn Luke Vader im Zorn erschlägt und sich dann dem Imperator verweigert.
Wichtig ist nur, dass Luke eben nicht seines Vaters Platz an seiner Seite einnimmt. (Wäre allerdings weniger glaubwürdig, dass Luke sich nach einer solchen Aktion besinnen könnte).
Für den Rest der Galaxie ist wohl nur wichtig, dass Luke Vader und Palpatine lange genug ablenkt, damit die den Angriff nicht persönlich abwehren. Ich würde sogar behaupten wollen, dass Luke das als Himmelfahrtskommado betrachtet hat, aber halt etwas, was er unbedingt tun muss, will er seinen inneren Frieden.
* Eigentlich entscheidet er sich "nur" für seinen Sohn. Er wirft Papa Palapatine nicht die Mutter aller Lüftungsschächte herunter, weil er erlöst werden oder die Welt oder sonstwas retten will. Er will seinen Sohn retten.
Was, das muss ich der Vollständigkeit halber sagen, überhaupt kein Problem ist, solange man sich die drei Filme ohne ihren später dazugedichteten Kontext ansieht. Also auch diese Konversation, streng genommen.
** Ich muss zugeben, die Änderung, dass Anakins Force Ghost aussieht wie Hayden, hat Sinn.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Was genau erwartet man denn bitte von einem Star Wars? Du sagst Ep.7 ist Trash. Ich sage es ist Popcorn-Kino ohne hohen Anspruch. War es schon immer und sollte auch immer so bleiben. Ep.1-3 hat gezeigt was alles schief gehen kann, wenn man die Ausrichtung ändert und versucht mehr Bedeutung in Star Wars rein zu packen.Kajetan hat geschrieben: ↑28.04.2017 14:47 Ich als EP7-Kritiker sage lediglich, dass jemand, dem EP7 gefallen hat, entweder keine Ahnung von guten Filmen hat oder keine Ansprüche an solche Filme stellt oder Fan-betriebsblind ist oder einfach Freude an hochwertig produziertem Trash hat
Denn EP7 ist faktisch Trash. Ein aufwendig verfilmter Mockbuster, der ohne Charme und Mut den Serienursprung kopiert, weil man vor lauter Flop-Panik alles entfernt hat, was über dieses simple Copy&Paste hinaus geht. EP8 kann eigentlich fast zwangsläufig nur besser werden. Obwohl ...
Braucht Star Wars nicht. Star Wars muss nicht erklärt werden, Star Wars muss keine abgefahrene Handlung haben. Mir reicht schon das Geheimnis um Rey, wer sie in Wirklichkeit ist etc., um Spannung aufzubauen.
Den gleichen WoW-Effekt, wie bei Vader wird es nie wieder geben. Das war eine einmalige Sache. Ein neuer Bösewicht muss anders sein aber trotzdem, was seine Motive angeht, einfach zu verstehen sein. Ja und er muss wütend sein, leute killen bla bla.
Star Wars braucht keine komplexen Antagonisten. Einfach, böse und ein Ziel. Das alles hat Kylo und einen "Meister" den wir noch nicht kennen. Star Wars Herz was willst du mehr?
Star Wars ist Trash auf Hochglanz. Aber geiler Trash, der Spass macht.
Differenziert darüber unterhalten ist eine Sache oder wie die ganzen Fans, die Ep.7 schlimmer als Ep.1-3 empfinden eine andere Sache. Ich frage mich immer noch was ein alter Star Wars-Fan von einem Star Wars erwartet? Ich werde das Gefühl nicht los, daß man von einem SciFi-Epos mehr erwartet als es liefern kann.sourcOr hat geschrieben: ↑28.04.2017 14:15 Wie, "so what"? Kaum was neues aufbringen zu können ist kein Kritikpunkt? Mag ja sein, dass der Film dir gefallen hat, aber ich weiß net, warum man sich dann net auch differenzierter darüber unterhalten kann ob das gut ist, was sie da gemacht haben. Dass 1-3 es schlecht gemacht haben heißt nicht, dass man es gar nicht mehr versuchen sollte. Davon abgesehen war es ja aber anscheinend schon zu viel verlangt, sich an 4-6 zu orientieren ohne fast alles zu übernehmen. Der Weg ansich ist ja nicht falsch. Muss net unbedingt total politisch sein, aber wenigstens originell oder zumindest in sich halbwegs schlüssig.
Ach komm, die Lichtschwert-Diskussion ging doch beim ersten Teaser schon los. Da sind alle Fans durchgedreht und haben was von Realismus gefaselt. Ich weiche nicht auf Strohmänner aus. Ich zeige nur auf, wie lächerlich der Grossteil der Kritik ist, wenn man eine Sache in einem Universum ohne Probleme akzeptieren kann, die in unserer Welt völlig unlogisch ist aber bei Lichtschwertzacken den Teufel an die Wand malt.sourcOr hat geschrieben: ↑28.04.2017 14:15 Richtig. Das ist meine Meinung und meine Kritik. Darauf kommen aber keine Argumente, sondern nur Versuche das Ganze lächerlich erscheinen zu lassen. Warum kannst du dich net normal damit befassen, anstatt ständig auf irgendwelche Strohmänner auszuweichen? Du tust doch quasi so, als ob jeder deiner (oder viel mehr eurer - ihr seid eh in der Überzahl) Meinung sein müsste, nur weil irgendwelche Fanboys irgendwo über Sinn und Unsinn von bestimmten Lichtschwertformen diskutiert haben :wink:
Genauso wie die Diskussion um Rey. Wir wissen so gut wie gar nix über sie. Wir wissen nur, daß Machtaffin ist und ziemlich gut kämpfen kann. Keiner weiss wieso aber trotzdem hätte sie laut Fanbase nicht gegen Kylo gewinnen dürfen, weil er ein Sith in Ausbildung ist. Dass Sith's und Jedis in der Lore ständig von "Normalos" gekillt werden, wenn sie net aufpassen, vergessen dann wieder viele. Bei solchen Argumenten wirkt die Diskussion lächerlich.
- Kajetan
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Ich erwarte auch von einem Popcorn-Film wie Star Wars ein wenig mehr als nur uninspiriertes, fast schon ängstliches Kopieren bekannter Versatzstücke, die dann auch nicht zu einer packenden Geschichte, sondern zu einer hohlen Nummernrevue zusammengeschustert wurden.
Ich kann nämlich zwischen guten SW-Filmen (EP5) und eher mißratenen Werken (EP1, 6 und 7) differenzieren. EP7 war nach ganz allgemein geltenden Maßstäben einfach kein guter Film, SW-Szenario hin oder her.
- sourcOr
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Also wenn Ep7 das markiert, was ein Scifi-Epos heutzutage liefern kann, dann gute Nacht. Davon abgesehen erübrigt sich deine Frage doch, wenn du dir die Kritikpunkte hier im Thread anschaust?Sindri hat geschrieben: ↑28.04.2017 16:56Differenziert darüber unterhalten ist eine Sache oder wie die ganzen Fans, die Ep.7 schlimmer als Ep.1-3 empfinden eine andere Sache. Ich frage mich immer noch was ein alter Star Wars-Fan von einem Star Wars erwartet? Ich werde das Gefühl nicht los, daß man von einem SciFi-Epos mehr erwartet als es liefern kann.
Ep1-3 rechne ich noch hoch an, dass sie wenigstens was neues gemacht haben. 3 fand ich sogar besser als 6. Aber genauso wie die Prequels verglichen mit den OT-Filmen versagt haben, hat 7 eben auch seine Probleme und die haben mich halt extrem gestört.
Es sind doch aber Strohmänner, wenn das hier im Thread gar net Gegenstand der Kritik war. Ich weiß auch net inwiefern das der Großteil der Kritik sein soll, das ist doch auch wiederum unwahr, selbst wenn man über den Thread hinausschaut.Ach komm, die Lichtschwert-Diskussion ging doch beim ersten Teaser schon los. Da sind alle Fans durchgedreht und haben was von Realismus gefaselt. Ich weiche nicht auf Strohmänner aus. Ich zeige nur auf, wie lächerlich der Grossteil der Kritik ist, wenn man eine Sache in einem Universum ohne Probleme akzeptieren kann, die in unserer Welt völlig unlogisch ist aber bei Lichtschwertzacken den Teufel an die Wand malt.
Genauso wie die Diskussion um Rey. Wir wissen so gut wie gar nix über sie. Wir wissen nur, daß Machtaffin ist und ziemlich gut kämpfen kann. Keiner weiss wieso aber trotzdem hätte sie laut Fanbase nicht gegen Kylo gewinnen dürfen, weil er ein Sith in Ausbildung ist. Dass Sith's und Jedis in der Lore ständig von "Normalos" gekillt werden, wenn sie net aufpassen, vergessen dann wieder viele. Bei solchen Argumenten wirkt die Diskussion lächerlich.
Und zu Rey: Es ist doch nun egal, ob sie das noch aufklären oder nicht. Fakt ist, sie kann alles super und hatte zumindest im ersten Film jetzt keine Schwächen. Die Logik hinter ihrem Sieg am Ende ist mir da glaube ich viel unwichtiger als einfach die Tatsache, dass sie ohne Übung Kylo in seinem Feld geschlagen hat. Als ob sie vorher nicht schon gut genug gewesen wäre, musste diese Trophäe auch noch dazukommen. Das ist ein verdammt langweiliger Charakter.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
@greenelve
Ich denke ein Problem bei der ganzen Geschichte ist: Was ist klassisch? Wenn ich von der Unterhaltung des 20. Jahrhunderts ausgehe, dann ist es ziemlich klassisch, dass der Held die Welt rettet und der Bösewicht besiegt wird. Wenn ich nun weiter zurückgehe, Sagen, Legenden, Märchen, Mythen betrachte, wird es dagegen wieder komplexer. Man schaue sich nur Das Nibelungenlied, in dem der Held in der Hälfte auch noch einfach draufgeht und sich denke ich aus heutiger Perspektive in Hinsicht auf Brunhilde auch nur noch schwerlich als Held klassifiziert. In den letzten Jahrzehnten gab es natürlich auch immer wieder Abweichungen vom Schema F und vermehrt Grau, statt Schwarz und Weiß, man darf aber denke ich auch die Frage stellen, welchen Einfluss Star Wars auf nachfolgende Filme und Co. hatte und Sailor Moon ist da ja auch ein gutes Stück später erschienen. Ich finde interessant was du zu Sailor Moon sagst, ich habe die Serie ziemlich intensiv verfolgt in den 90ern aber erinnere mich heute kaum noch daran.
Ich stimme an und für sich deinem gesagten zu aber mein Problem ist die Begrifflichkeit der klassischen Kampfs. Allenfalls die Geschichte um Jesus fällt mir noch ein aber so einen richtigen Kampf Gut gegen Böse gibts jetzt auch nicht und Jesus ist jetzt auch nicht so nett mit seiner Randale und Aussprüche wie "Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.".
Ich finde es auch bei direkter Betrachtung schwierig klar zusehen, dass jetzt Lukes letzte Prüfung beim Imperator war, denn Obi-Wans Worte sind schon ziemlich klar. Niemand versucht Luke zu erklären, dass Gewalt schlecht ist, stattdessen versucht Obi-Wan ja noch Lukes Gedanken zu zerstreuen, weil Vader mehr Maschine als Mensch ist und sagt zu ihm auch noch, dass Luke für ihn und Yoda seine letzte Hoffnung war. Was Luke in der Höhle erlebt hat, wissen die beiden ja nicht, ich denke eher Yoda und Obi-Wan, werden von Luke selbst eines besseren belehrt.
Gleichzeitig würde ich Luke aber dennoch nicht als absoluten Pazifisten sehen, der gegen Gewalt und Zerstörung wäre. Er bevorzugt es keine Gewalt anzuwenden aber im Jabba-Arc ist Luke schon ein richtiger Actionheld beim Kampf gegen den Rancor und dem nachfolgenden Kampf beim Sarlacc und auf der Segelbarke, die schließlich auch spektakulös in die Luft fliegt. Das passiert zwar bevor Luke auf seinen Vater trifft aber ich denke nicht, dass der Kampf einen grundsätzlichen Wechsel seiner Natur markiert, sondern viel mehr seinen individuellen Pfad unterstreicht, die Wiedergeburt der Jedi, denen Gewalt nicht fremd ist, die aber ein Vertrauen in das Gute haben, auch wenn es völlig vom Bösen umgeben ist. Zumindest, wenns ein Familienmitglied ist.^^ Während die alten Jedi der Meinung waren, wenn man ein Mal auf dem einen Pfad wandelt, kann man nie wieder zurück.
Darüber hinaus kann man in Zweifel ziehen, ob George Lucas tatsächlich mehr Tiefe mit der Prequeltrilogie geschaffen hat und nicht etwa gescheitert ist, weil George Lucas Writing einfach ziemlich schlecht ist. Das Original Star Wars (Also "The Star Wars", vor dem Film) war nämlich auch schon nicht pralle und benötigte gehörige Übearbeitung.
Du sagst, du willst Kritik lächerlich erscheinen lassen, weil sie es ist. Das funktioniert nicht. Wenn Kritik lächerlich ist, muss man sie nicht lächerlich entscheiden. Stattdessen machst du sehr klar, dass die etwas gefällt und darum argumentierst du nicht inhaltlich, sondern greifst die Kritik als solche an.
Was ich also von Star Wars erwarte? Eine frische Abenteuergeschichte. Und das war mal so, ist jetzt gerade nicht so.
Und warum soll ein Bösewicht wütend sein müssen, Leute killen bla bla? Ich mein, ich sehe dass es dafür eine Nachfrage gibt, das finde ich auch nicht problematisch aber "muss"? Also ich denke nicht, dass die Masse immer dasselbe sehen muss, um Spaß zu haben.
Mir scheint dass du dich mit Kritik einfach nicht beschäftigst, aus welchem Grund auch immer. Reys Problem ist ja schon umfassend dargelegt worden, auch bezüglich ihres siegs über Kylo Ren. Natürlich gibt es bei Fans in Millionengröße (wenn nicht zehn Millionengröße) auch Leute die sehr einfach sind und sagen, dass ein "Sith" (es ist übrigens immer noch keiner) nicht von einer Schrottsammlerin geschlagen werden darf, denen bin ich auch begegnet aber von "laut Fanbase" kann gar keine Rede sein. Und Lore ist auch wieder ein Thema für sich, es gibt nämlich mehr als eine Lore.
Ich denke ein Problem bei der ganzen Geschichte ist: Was ist klassisch? Wenn ich von der Unterhaltung des 20. Jahrhunderts ausgehe, dann ist es ziemlich klassisch, dass der Held die Welt rettet und der Bösewicht besiegt wird. Wenn ich nun weiter zurückgehe, Sagen, Legenden, Märchen, Mythen betrachte, wird es dagegen wieder komplexer. Man schaue sich nur Das Nibelungenlied, in dem der Held in der Hälfte auch noch einfach draufgeht und sich denke ich aus heutiger Perspektive in Hinsicht auf Brunhilde auch nur noch schwerlich als Held klassifiziert. In den letzten Jahrzehnten gab es natürlich auch immer wieder Abweichungen vom Schema F und vermehrt Grau, statt Schwarz und Weiß, man darf aber denke ich auch die Frage stellen, welchen Einfluss Star Wars auf nachfolgende Filme und Co. hatte und Sailor Moon ist da ja auch ein gutes Stück später erschienen. Ich finde interessant was du zu Sailor Moon sagst, ich habe die Serie ziemlich intensiv verfolgt in den 90ern aber erinnere mich heute kaum noch daran.
Ich stimme an und für sich deinem gesagten zu aber mein Problem ist die Begrifflichkeit der klassischen Kampfs. Allenfalls die Geschichte um Jesus fällt mir noch ein aber so einen richtigen Kampf Gut gegen Böse gibts jetzt auch nicht und Jesus ist jetzt auch nicht so nett mit seiner Randale und Aussprüche wie "Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.".
Ich finde es auch bei direkter Betrachtung schwierig klar zusehen, dass jetzt Lukes letzte Prüfung beim Imperator war, denn Obi-Wans Worte sind schon ziemlich klar. Niemand versucht Luke zu erklären, dass Gewalt schlecht ist, stattdessen versucht Obi-Wan ja noch Lukes Gedanken zu zerstreuen, weil Vader mehr Maschine als Mensch ist und sagt zu ihm auch noch, dass Luke für ihn und Yoda seine letzte Hoffnung war. Was Luke in der Höhle erlebt hat, wissen die beiden ja nicht, ich denke eher Yoda und Obi-Wan, werden von Luke selbst eines besseren belehrt.
Gleichzeitig würde ich Luke aber dennoch nicht als absoluten Pazifisten sehen, der gegen Gewalt und Zerstörung wäre. Er bevorzugt es keine Gewalt anzuwenden aber im Jabba-Arc ist Luke schon ein richtiger Actionheld beim Kampf gegen den Rancor und dem nachfolgenden Kampf beim Sarlacc und auf der Segelbarke, die schließlich auch spektakulös in die Luft fliegt. Das passiert zwar bevor Luke auf seinen Vater trifft aber ich denke nicht, dass der Kampf einen grundsätzlichen Wechsel seiner Natur markiert, sondern viel mehr seinen individuellen Pfad unterstreicht, die Wiedergeburt der Jedi, denen Gewalt nicht fremd ist, die aber ein Vertrauen in das Gute haben, auch wenn es völlig vom Bösen umgeben ist. Zumindest, wenns ein Familienmitglied ist.^^ Während die alten Jedi der Meinung waren, wenn man ein Mal auf dem einen Pfad wandelt, kann man nie wieder zurück.
Okay.. dann.. danke, schätze ich.Mordender-Raubender-Bastard-Link hat geschrieben: ↑28.04.2017 00:46 Ihr kleinen Äffchen habt das völlig missverstanden! Das war ein Kompliment.
War grundsätzlich mit Alderaan nicht anders aber ich sehe dennoch einen Unterschied. Hosnian spielt absolut keine Rolle. Alderaan wurde mehrfach erwähnt, es war Leias Ziel, das Ziel der Truppe um Obi-Wan, Leia hatte auch noch eine persönliche Verbindung dazu (ihre Heimat). Das macht die Zerstörung nicht grundsätzlich emotionaler aber sie hat mehr Gewicht. Alderaan ist im Universum und Fandom ein Name, doch wem ist ein Jahr nach TFA Hosnian noch ein Begriff?Star Wars hat das Problem, das seine Fans schlauer sind als seiner Maker....und dann kommt so ein Mist wie Teil 7 raus, wo milliarden Aliens sterben und man gar nichts fühlt...sowie bei allen Dingen im Film.
Du verallgemeinerst. Du meinst, keine Sau braucht mehr Tiefe, mehr Politik, neue Wege und wenn ich das, zumindest bei Politik, so andere Frage werden wohl viele zustimmen aber stimmen sie zu weil es tatsächlich ihre Ansicht wäre oder stimmen sie nur zu, weil die Prequeltrilogie diesen Aspekt beinhaltete und dieser schlecht war? Letzteres funktioniert als Argument nicht, denn du implizierst damit, dass weil wir "wissen was dabei rausgekommen ist", es ja immer so ist. Die Einbindung von Politik also alternativlos Episode I bis III ergeben muss. Das ist natürlich kompletter humbug. Eine der erfolgreichsten Serien, Game of Thrones, baut stark auf Politik, genauso wie etwa House of Cards. Da kommt dann auch Tiefe (die Star Wars, wie man an der Diskussion sieht, sehr wohl besitzt und das im Original mit einem alles in allem recht plumben Schwarz-Weiß Schema).Sindri hat geschrieben: ↑28.04.2017 13:43Ja sie haben sich beim eigenen Film bedient. Episode 4. So what? Die Grütze, die Lucas zu verantworten hat, ist einen ganz neuen Weg gegangen....mehr Tiefe, mehr Politik. Wir wissen was dabei raus gekommen ist. Brauch keine Sau bei Star Wars.sourcOr hat geschrieben: ↑27.04.2017 18:10 Ich weiß net, warum du das jetzt auf "aktuelle Scifi-Filme" ausdehnst, wenns eigentlich nur um SW geht, aber ne Mary Sue wie Rey gabs halt schon mal nicht. Sie waren auch nicht so derbe unlogisch und haben sich nicht fast komplett bei anderen Filmen bedient, was den Plot angeht. Von Lichtschwert-Designs oder so nem Quark redet doch überhaupt niemand. Soll das die ganze Kritik lächerlich erscheinen lassen oder wie.
Ja, definitiv soll das die Kritik lächerlich erscheinen lassen, weil sie es ist.
Darüber hinaus kann man in Zweifel ziehen, ob George Lucas tatsächlich mehr Tiefe mit der Prequeltrilogie geschaffen hat und nicht etwa gescheitert ist, weil George Lucas Writing einfach ziemlich schlecht ist. Das Original Star Wars (Also "The Star Wars", vor dem Film) war nämlich auch schon nicht pralle und benötigte gehörige Übearbeitung.
Du sagst, du willst Kritik lächerlich erscheinen lassen, weil sie es ist. Das funktioniert nicht. Wenn Kritik lächerlich ist, muss man sie nicht lächerlich entscheiden. Stattdessen machst du sehr klar, dass die etwas gefällt und darum argumentierst du nicht inhaltlich, sondern greifst die Kritik als solche an.
Wer ist denn "die ganzen Episode VII Kritiker"? Ich sehe hier niemanden der so tut als seie jeder seiner Meinung, ebensowenig sehe ich, dass hier irgendjemand behaupten würde, man sei kein "wahrer Star Wars Fan", nur weil man ein qualitativ minderwertiges Produkt der Marke mag. Ich schließe mich Kajetan in seiner Meinung an aber Fan ist Fan, soetwas wie wahre oder nicht-wahre Fans gibt es nichts und ich sehe niemanden hier, der eine solche Ansicht vertreten würde.Das ist deine eigene, persönliche, unverbindliche Meinung. Die ganzen Ep.7-Kritiker tun so als wenn jeder ihrer Meinung sei und Ep.7 schlecht sei und jeder der das nicht so sieht ist kein wahrer Star Wars Fan sei.
Episode I bis III haben nur gezeigt, was alles schief gehen kann, wenn eine Person nur von Ja-Sagern umgeben ist und versucht eine neue epische Saga zu schrieben, ohne das Händchen dafür zu haben. George Lucas Vorteil war es in der OT nun Mal, dass er anderen das Szepter überlassen hat und er hat das mit der PT ja auch erst versucht aber als sich niemand dafür fand, hat er es selbst gemacht und das ist der Fehler. Episode VII zeigt, was schief gehen kann, wenn ein Megakonzern eine der größten Popkulur-Marken der Welt kauft und sich an einer Fortsetzung versucht. Ein Soft-Reboot nämlich. Beide Fälle sind aber wie oben bereits beschrieben keinerlei Grund davon abzusehen, dasselbe zutun also Fortsetzung, Politik, Romanze, Tiefe ecetera pp sondern nur Beispiele dafür, was passiert wenn das können fehlt oder gewaltige Versagensängste existieren.Sindri hat geschrieben: ↑28.04.2017 16:56 Was genau erwartet man denn bitte von einem Star Wars? Du sagst Ep.7 ist Trash. Ich sage es ist Popcorn-Kino ohne hohen Anspruch. War es schon immer und sollte auch immer so bleiben. Ep.1-3 hat gezeigt was alles schief gehen kann, wenn man die Ausrichtung ändert und versucht mehr Bedeutung in Star Wars rein zu packen.
Was ich also von Star Wars erwarte? Eine frische Abenteuergeschichte. Und das war mal so, ist jetzt gerade nicht so.
Dir vielleicht. Mir hat das kaum Spaß gemacht und anderen ebensowenig. Wenn ich A New Hope sehen will, dann werfe ich die Despecialized Edition an und schaue keinen Film, der dasselbe noch mal versucht aber an allen Ecken und Enden mit defiziten zu kämpfen hat. Das ist Hochglanz Trash und man kriegt damit die Zeit rum, es gibt auch Dinge die man richtig gemacht hat und es ist schön, dass du deinen Spaß damit hast aber es geht halt auch besser und das hat Star Wars auch schon bewiesen. Sowohl im Buchformat als auch schon damals im Kino.Braucht Star Wars nicht. Star Wars muss nicht erklärt werden, Star Wars muss keine abgefahrene Handlung haben. Mir reicht schon das Geheimnis um Rey, wer sie in Wirklichkeit ist etc., um Spannung aufzubauen.
Den gleichen WoW-Effekt, wie bei Vader wird es nie wieder geben. Das war eine einmalige Sache. Ein neuer Bösewicht muss anders sein aber trotzdem, was seine Motive angeht, einfach zu verstehen sein. Ja und er muss wütend sein, leute killen bla bla.
Star Wars braucht keine komplexen Antagonisten. Einfach, böse und ein Ziel. Das alles hat Kylo und einen "Meister" den wir noch nicht kennen. Star Wars Herz was willst du mehr?
Star Wars ist Trash auf Hochglanz. Aber geiler Trash, der Spass macht.
Und warum soll ein Bösewicht wütend sein müssen, Leute killen bla bla? Ich mein, ich sehe dass es dafür eine Nachfrage gibt, das finde ich auch nicht problematisch aber "muss"? Also ich denke nicht, dass die Masse immer dasselbe sehen muss, um Spaß zu haben.
Das hat ein bisschen was davon, wenn Spiele kritisiert werden und gegen die Kritik damit argumentiert wird, dass die Erwartungshaltung zu hoch ist, damit unterstellend dass das ergebnis ja so sein muss und mal wieder alternativlos ist. Wie man aber schon mit geringen Anpassungen das Vorhandene verbessern kann, habe ich ja auch schon beispielhaft gezeigt. Es ist alles andere als unmöglich mehr zu liefern, es ist nicht mal schwer, geschweige denn würde es mehr Zeit oder Geld kosten.Ich werde das Gefühl nicht los, daß man von einem SciFi-Epos mehr erwartet als es liefern kann.
Ich verstehe dein Problem mit Licht-Schwertdiskussionen nicht. Ich will sicher nicht abstreiten, dass das Wort Realismus fällt aber sich daran zu stören, bedingt schon eine gute Portion Ignoranz gegenüber dem was man damit aussagen will. Wer einen SciFi Film sieht und dann mangelnden Realismus in irgendeinen Aspekt kritisiert, hat doch kein Problem mit fehlendem Realismus, sondern (wie schon gesagt) mit Glaubwürdigkeit. Und es sind immer noch Parierstangen, keien Lichtschwertzacken.Ach komm, die Lichtschwert-Diskussion ging doch beim ersten Teaser schon los. Da sind alle Fans durchgedreht und haben was von Realismus gefaselt. Ich weiche nicht auf Strohmänner aus. Ich zeige nur auf, wie lächerlich der Grossteil der Kritik ist, wenn man eine Sache in einem Universum ohne Probleme akzeptieren kann, die in unserer Welt völlig unlogisch ist aber bei Lichtschwertzacken den Teufel an die Wand malt.
Genauso wie die Diskussion um Rey. Wir wissen so gut wie gar nix über sie. Wir wissen nur, daß Machtaffin ist und ziemlich gut kämpfen kann. Keiner weiss wieso aber trotzdem hätte sie laut Fanbase nicht gegen Kylo gewinnen dürfen, weil er ein Sith in Ausbildung ist. Dass Sith's und Jedis in der Lore ständig von "Normalos" gekillt werden, wenn sie net aufpassen, vergessen dann wieder viele. Bei solchen Argumenten wirkt die Diskussion lächerlich.
Mir scheint dass du dich mit Kritik einfach nicht beschäftigst, aus welchem Grund auch immer. Reys Problem ist ja schon umfassend dargelegt worden, auch bezüglich ihres siegs über Kylo Ren. Natürlich gibt es bei Fans in Millionengröße (wenn nicht zehn Millionengröße) auch Leute die sehr einfach sind und sagen, dass ein "Sith" (es ist übrigens immer noch keiner) nicht von einer Schrottsammlerin geschlagen werden darf, denen bin ich auch begegnet aber von "laut Fanbase" kann gar keine Rede sein. Und Lore ist auch wieder ein Thema für sich, es gibt nämlich mehr als eine Lore.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Sir Richfield hat geschrieben: ↑28.04.2017 09:16
Hast du den Film von 2018 schon gesehen?
Oder meinst du Episode VII? Das ist doch eine Erfüllung von Fords altem Wunsch. Der wollte die Figur Han Solo schon damals nicht mehr spielen und wollte eigentlich, dass der umkommt.
Dass die Szene an sich etwas... würdevoller hätte gestaltet werden können, nunja.
Ich habe gelesen was man vorhat ja. Schon wieder eine Tatsache ruinieren und Han Solo einen Jedi an die Seite stellen, obwohl es nicht mal den Hauch eines Hinweises gab, das Han Solo vor Ben und Luke mit einem konfrontiert wurde, er hielt es für ein asbolutes Ammenärchen anfangs, nicht weniger glaubhaft so wie viele heute Jesus dafür halten.
Braucht jeder Star Wrs Film einen mysteriösen, verwegenen Jedi der aus dem nichts auftaucht um die Welt zu retten?! ich denke nicht. Der 2016 Film, der ja wohl der beste Star Wars seiten den classic teilen war, kam bis auf Darth Vade ganz am Ende, komplett ohne Jedi-Magie aus.
Ich weiß das es sein Wunsch war zu sterben, nur hat es absolut gar keinen Zweck gedient und der gewollte Effekt ging nicht auf. Er wurde einfach wieder für ein schlechtes Drehbuch verworfen, um eine dramatische Figur zu boosten, die an King John aus Kevin Costners Robin Hood erinnert - ein Comic Relief.
- Sir Richfield
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Was ich übrigens für ein ziemliches Loch in der Geschichte halte. Wenn man bedenkt, wie viele Jedi vor Order 66 offensichtlich herumliefen und wie bekannt Jedi waren, wenige Jahrzehnte später ist das Ancient History? Lebdach net.Mordender-Raubender-Bastard-Link hat geschrieben: ↑28.04.2017 18:36 Ich habe gelesen was man vorhat ja. Schon wieder eine Tatsache ruinieren und Han Solo einen Jedi an die Seite stellen, obwohl es nicht mal den Hauch eines Hinweises gab, das Han Solo vor Ben und Luke mit einem konfrontiert wurde, er hielt es für ein asbolutes Ammenärchen anfangs, nicht weniger glaubhaft so wie viele heute Jesus dafür halten.
Schlimmer noch, die Prequels machen das ganz kaputt, sollen wir glauben, Chewbacca hat nie von den Klonkriegen erzählt und dass er Yoda persönlich kennt?
Leider nicht ganz, dafür war da zu viel Gefasel um die Wächter des Whills und Chirruts Moment am Ende.Braucht jeder Star Wrs Film einen mysteriösen, verwegenen Jedi der aus dem nichts auftaucht um die Welt zu retten?! ich denke nicht. Der 2016 Film, der ja wohl der beste Star Wars seiten den classic teilen war, kam bis auf Darth Vade ganz am Ende, komplett ohne Jedi-Magie aus.
Ja, ein Star Wars Film kann auch ohne Jedi funktionieren. Aber das kann sich halt der Massenmarkt und somit die Wasserköpfe nicht mehr vorstellen.
Die Hoffnung ist nicht ganz verloren, in der Han Solo Geschichte dürften ja keine Jedi vorkommen.
Allerdings weiß ich nicht, was ich von DER Idee an sich halten soll. Warum muss es eine Han Solo Geschichte sein? Damit die Leute überhaupt eine Figur kennen? Sollte das Universum an sich nicht stark genug sein, eigene Geschichten zu erzählen?
Denkt euch irgendeinen Kopfgeldjäger aus und gebt dem eine gute Geschichte zu erzählen.
Oder dreht Tie Fighter nach (Obschon, da kommt Palatine drin vor...)
Hmm, doch, es diente schon einem Zweck. Es war nur meiner Meinung nach eher unglücklich gelöst.Ich weiß das es sein Wunsch war zu sterben, nur hat es absolut gar keinen Zweck gedient und der gewollte Effekt ging nicht auf. Er wurde einfach wieder für ein schlechtes Drehbuch verworfen, um eine dramatische Figur zu boosten, die an King John aus Kevin Costners Robin Hood erinnert - ein Comic Relief.
Aber so ein richtiges Fuck You in Richtung Fans hat sich halt keiner getraut: Han stirbt vollkommen unspektakulär an irgendwas. Oder Greebos Enkel trifft. Irgendwas saublödes halt, das hätte echtes Schockmoment gehabt.
Und dann hätte Chewie Rey die Freundschaft angeboten. In Episode VIII, nachdem die mehr Zeit miteinander verbracht haben.
So wirkt das so "Oh, mein bester Freund ist tot, aber er hat dir die Schlüssel von unserem Hobel geschenkt, du bist jetzt mein neuer bester Freund UND Anführer."
Mir macht ein wenig Sorge, wie das weitergehen soll. Ich meine, welche "Spirituelle Reise" soll Rey unternehmen?
Wo soll ein Konflikt von der Wucht Skywalker vs. Skywalker herkommen? Und damit meine ich nicht aus dem Arsch gezogen.
Wie dämlich genau wird der Hintergrund von Snoke? Ich sehe da wenig Hoffnung.
Und vor allem: Was soll danach kommen? Durchdrehen wie Clone Wars, mit Manifestationen der Macht? Noch eine gigantische Armee aus dem Nichts, die jetzt aber einen Milchstraßenkiller hat?
- Sir Richfield
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Ein "Bösewicht" an sich nicht, ein Sith schon.SethSteiner hat geschrieben: ↑28.04.2017 18:27Und warum soll ein Bösewicht wütend sein müssen, Leute killen bla bla? Ich mein, ich sehe dass es dafür eine Nachfrage gibt, das finde ich auch nicht problematisch aber "muss"? Also ich denke nicht, dass die Masse immer dasselbe sehen muss, um Spaß zu haben.
Wenn ich mir die Reaktionen auf Wolf of Wallstreet so ansehe, ein Fiesmatz, der nicht breit grinsend "Unschuldige" tötet, den versteht das gemeine Publikum wohl nicht. Und das nach Jahrzehnten von Filmen, in denen die Helden den deutlich höheren Killcount haben.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Nun, eigentlich doch genau das Gegenteil, oder? Zumindest nach geltendem Kanon kennen wir eigentlich nur 3 Siths: Darth Tyrannus, Darth Sidiuous und Darth Vader. Die ersten beiden sind nicht gerade durch ihre Unbeherrschtheit aufgefallen, im Gegenteil. Sie waren beide ausgenommen ruhig und kontrolliert. Und Vader (zumindest als maskierte Version) war sicherlich brutaler und gandenloser, aber zu keinem Zeitpunkt hat man den Eindruck, dass er blindwütig wird. Also wie kommst du darauf, dass gerade Siths wütend sein sollen?
Nach allem was wir laut dem neuen Kanon wissen sind Wookies eine relativ primitive Spezies. Wer weiß, wie lange sie sich an irgendwas erinnern können.Sir Richfield hat geschrieben: ↑28.04.2017 19:38 Schlimmer noch, die Prequels machen das ganz kaputt, sollen wir glauben, Chewbacca hat nie von den Klonkriegen erzählt und dass er Yoda persönlich kennt?
Ja, ein Film kann ohne Jedi funktionieren. Aber Star Wars ohne Jedi ist eigentlich nur eine relativ beliebige Science Fiction. Die Macht und die Jedi machen Star Wars zu dem, was es so weltbekannt gemacht hat. Die ganze erste Hexalogie dreht sich ausschließlich um einen Klan von Machtnutzern. Zu glauben, dass Star Wars ohne die Macht auf Dauer funktionieren kann halte ich da für sehr blauäugig.Sir Richfield hat geschrieben: ↑28.04.2017 19:38 Ja, ein Star Wars Film kann auch ohne Jedi funktionieren.
Chewbacca ist ein großer, laufender Hund. Solange man ihm was zu fressen gibt, wird er jedermans bester Freund sein.Sir Richfield hat geschrieben: ↑28.04.2017 19:38 So wirkt das so "Oh, mein bester Freund ist tot, aber er hat dir die Schlüssel von unserem Hobel geschenkt, du bist jetzt mein neuer bester Freund UND Anführer."
Star Wars Episode IV die dritte?Sir Richfield hat geschrieben: ↑28.04.2017 19:38 Und vor allem: Was soll danach kommen? Durchdrehen wie Clone Wars, mit Manifestationen der Macht? Noch eine gigantische Armee aus dem Nichts, die jetzt aber einen Milchstraßenkiller hat?
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja
Schön geantwortet Richfield.
Ich finde auch das neue Geschichten und neue Figuren her müssen, vielleicht aus einer noch unbehandelten Ecke des Universums.
Was mich immer gewundert hat...gibt es ein Planet Erde?
Ich finde auch das neue Geschichten und neue Figuren her müssen, vielleicht aus einer noch unbehandelten Ecke des Universums.
Was mich immer gewundert hat...gibt es ein Planet Erde?
