Sindri hat geschrieben: ↑13.04.2017 16:06
Menschen mit Down-Syndrom gab es schon immer. Sie sind permanent der Natur ausgesetzt(unsere Gesellschaft) und trotzdem sterben sie nicht aus, weil sie trotz Behinderung überleben und diese Gendefekte nicht für immer verschwinden.
Das Down-Syndrom existiert ja nicht nur bei Menschen.
Und trotzdem ist es ein Gendeffekt, der von der Norm abweicht und den Träger dieses Defekts nahezu hilflos der Welt aussetzt.
Oder ist Trisomie 21 die Norm beim Menschen? Dagegen spricht schon alleine die Häufigkeit.
Wigggenz hat geschrieben: ↑13.04.2017 16:08
Da du derjenige bist, der unbedingt andere als fortpflanzungsfähiges Erbgüter oder Konstellationen in Widerspruch zu einem von dir behaupteten, wissenschaftlich jedoch allgemein abgelehnten Sinn und Zweck der Evolution sehen will, wertest allein du.
Der „Zweck“ ist, dass sich starke Gene durchsetzen. Dauerhaft hat sich bisher beim Menschen allerdings nur die Anzahl von 46 Chromosomen durchgesetzt. Daran ändern anderen Chromosomenanzahlen (die wie gesagt im Promiliebereich stattfinden) nichts.
Die Norm beim Menschen sind nun mal 46 Chromosomen. Punkt.
Wenn sich irgendwann mal dauerhaft eine andere Anzahl durchsetzt, ist das dann die neue Norm. Bis dahin ist aber die Anzahl 46 die Norm beim Menschen.
Wigggenz hat geschrieben: ↑13.04.2017 16:08
Das nur bestimmte Erbgüter oder Konstellationen fortpflanzungsfähig sind, mag Fakt sein, ist allerdings für die ganze Diskussion hier absolut bedeutungslos und es gibt somit keinerlei Grund das hier zu nennen. Es sei denn man will unbedingt eine Wertung daraus ziehen, ob man sich nun traut das zuzugeben oder nicht.

Es ist eben nicht bedeutungslos, weil es zum vorgenannten Punkt führt. Wenn sich eine andere Anzahl als die von 46 bisher nicht dauerhaft durchsetzen konnte, ist das eben von Bedeutung.