Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charakters Hainly Abrams

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Sindri
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Sindri »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 13.04.2017 15:59 Und Spezien die einen Nachteil haben (gerade durch Gendeffekte) setzen sich eben nicht durch.

Ganz kalt und zynisch gesprochen. Setz nen Menschen mit Trisomie 21 in der Natur aus und sieh zu wie die natürlich Auslese den Selektionsprozess übernimmt.

Bei Menschen hat sich nunmal die Chromosomenzahl von 46 durchgesetzt, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Menschen mit Down-Syndrom gab es schon immer. Sie sind permanent der Natur ausgesetzt(unsere Gesellschaft) und trotzdem sterben sie nicht aus, weil sie trotz Behinderung überleben und diese Gendefekte nicht für immer verschwinden.
Das Down-Syndrom existiert ja nicht nur bei Menschen.
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Wigggenz
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Wigggenz »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 13.04.2017 15:31
Wigggenz hat geschrieben: 13.04.2017 15:30 Wofür?
Ja, nur die Kombination XX/XY ist beim Menschen in der Lage, sich fortzupflanzen. Das ist der Sachverhalt auf den du dich berufst. Nenn das Fakt, Tatsache, wie auch immer.

Nur impliziert das unter normativen Gesichtspunkten gar nichts. Es gibt keinen natürlichen Zweck, gegen den andere Kombinationen verstoßen könnten.

Wenn du aus dem o.g. Fakt eine normative Implikation herauslesen möchtest, musst du den Bereich der (Evolutions-)biologie verlassen, und auf gesellschaftapolitischen Feldern argumentieren. Und in diesen Bereichen wirst du zwangsläufig werten müssen.
Ich muss überhaupt nichts werten. Ich habe lediglich Fakten benannt. Die Wertung die du daraus ziehst, bleibt dir überlassen.
Da du derjenige bist, der unbedingt andere als fortpflanzungsfähiges Erbgüter oder Konstellationen in Widerspruch zu einem von dir behaupteten, wissenschaftlich jedoch allgemein abgelehnten Sinn und Zweck der Evolution sehen will, wertest allein du.

Das nur bestimmte Erbgüter oder Konstellationen fortpflanzungsfähig sind, mag Fakt sein, ist allerdings für die ganze Diskussion hier absolut bedeutungslos und es gibt somit keinerlei Grund das hier zu nennen. Es sei denn man will unbedingt eine Wertung daraus ziehen, ob man sich nun traut das zuzugeben oder nicht. ;)
Maxi Musterfrau 2.0
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Sindri hat geschrieben: 13.04.2017 16:06 Menschen mit Down-Syndrom gab es schon immer. Sie sind permanent der Natur ausgesetzt(unsere Gesellschaft) und trotzdem sterben sie nicht aus, weil sie trotz Behinderung überleben und diese Gendefekte nicht für immer verschwinden.
Das Down-Syndrom existiert ja nicht nur bei Menschen.
Und trotzdem ist es ein Gendeffekt, der von der Norm abweicht und den Träger dieses Defekts nahezu hilflos der Welt aussetzt.

Oder ist Trisomie 21 die Norm beim Menschen? Dagegen spricht schon alleine die Häufigkeit.
Wigggenz hat geschrieben: 13.04.2017 16:08 Da du derjenige bist, der unbedingt andere als fortpflanzungsfähiges Erbgüter oder Konstellationen in Widerspruch zu einem von dir behaupteten, wissenschaftlich jedoch allgemein abgelehnten Sinn und Zweck der Evolution sehen will, wertest allein du.
Der „Zweck“ ist, dass sich starke Gene durchsetzen. Dauerhaft hat sich bisher beim Menschen allerdings nur die Anzahl von 46 Chromosomen durchgesetzt. Daran ändern anderen Chromosomenanzahlen (die wie gesagt im Promiliebereich stattfinden) nichts.

Die Norm beim Menschen sind nun mal 46 Chromosomen. Punkt.

Wenn sich irgendwann mal dauerhaft eine andere Anzahl durchsetzt, ist das dann die neue Norm. Bis dahin ist aber die Anzahl 46 die Norm beim Menschen.
Wigggenz hat geschrieben: 13.04.2017 16:08 Das nur bestimmte Erbgüter oder Konstellationen fortpflanzungsfähig sind, mag Fakt sein, ist allerdings für die ganze Diskussion hier absolut bedeutungslos und es gibt somit keinerlei Grund das hier zu nennen. Es sei denn man will unbedingt eine Wertung daraus ziehen, ob man sich nun traut das zuzugeben oder nicht. ;)
Es ist eben nicht bedeutungslos, weil es zum vorgenannten Punkt führt. Wenn sich eine andere Anzahl als die von 46 bisher nicht dauerhaft durchsetzen konnte, ist das eben von Bedeutung.
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Sindri
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Sindri »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 13.04.2017 16:10
Sindri hat geschrieben: 13.04.2017 16:06 Menschen mit Down-Syndrom gab es schon immer. Sie sind permanent der Natur ausgesetzt(unsere Gesellschaft) und trotzdem sterben sie nicht aus, weil sie trotz Behinderung überleben und diese Gendefekte nicht für immer verschwinden.
Das Down-Syndrom existiert ja nicht nur bei Menschen.
Und trotzdem ist es ein Gendeffekt, der von der Norm abweicht und den Träger dieses Defekts nahezu hilflos der Welt aussetzt.

Oder ist Trisomie 21 die Norm beim Menschen? Dagegen spricht schon alleine die Häufigkeit.
In der Natur gibt es keine Norm, wie oft denn noch?
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Also ist die Anzahl von 46 Chromosomen beim Menschen nicht die Norm? Das willst du mir weißmachen?
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Sindri
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Sindri »

Der Natur/Evolution ist es wurscht, wie viele Chromosomen du hast. Kannst du damit überleben? ja/nein. Punkt. Kein Sinn, Zweck oder Norm.

Und genau das ist Stärke der Natur. So enstehen durch Zufall Mutationen, welche super sein können oder auch scheisse im Sinne von Gendefekten.
Zuletzt geändert von Sindri am 13.04.2017 16:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Wozu machen wir uns dann die Mühe, die Chromsomenanzahl beim Menschen (und anderen Spezien) zu bestimmen?

Ist ja scheinbar überflüssig, wenn ich dich richtig verstehe.

Natürlich gibt es eine Norm bei der Anzahl an Chromosomen. Beim Menschen sind das nunmal 46.
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Sindri
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Sindri »

WIR ist ein grosser Unterschied zur NATUR/EVOLUTION.
Maxi Musterfrau 2.0
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Ja wir bestimmen die Anzahl nur durch Messungen. Aber wodurch hat sich die Anzahl durchgesetzt?

Große Frage? Richtig, durch die Evolution. Die Anzahl von 46 Chromosmen ist evolutionär gewachsen und die Norm beim Menschen.

Der durschnittliche Mensch hast 46 Chromosomen. Punkt. Das ist bei der Spezies Mensch die Norm.
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ZackeZells
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von ZackeZells »

Ein Schimpanse hat 48. Ob das bei der Art schon immer so war oder immer so sein wird?

Selbiges gilt auch für den Menschen.
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Sindri
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Sindri »

ZackeZells hat geschrieben: 13.04.2017 16:31 Ein Schimpanse hat 48. Ob das bei der Art schon immer so war oder immer so sein wird?

Selbiges gilt auch für den Menschen.
Eben! Wenn sich das von Tier zu Tier ändert und sogar über die Zeit hinweg bei der gleichen Spezies, dann ist der Begriff Norm, im evolutionären Kontext unsinnig.
Es überlebt das was überleben kann.
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

ZackeZells hat geschrieben: 13.04.2017 16:31 Ein Schimpanse hat 48. Ob das bei der Art schon immer so war oder immer so sein wird?

Selbiges gilt auch für den Menschen.
Richtig. Stand heute ist es abeim Schimpansen nunmal 48. Das kenn sich irgendwann mal ändern (genauso auch beim Menschen), aber zur Zeit sind beim Schimpansen 48 und beim Menschen 46 Chromosomen die Norm.

Eine andere Anzahl konnte sich bisher nicht dauerhaft durchsetzt.
Sindri hat geschrieben: 13.04.2017 16:33 Eben! Wenn sich das von Tier zu Tier ändert und sogar über die Zeit hinweg bei der gleichen Spezies, dann ist der Begriff Norm, im evolutionären Kontext unsinnig. Es überlebt das was überleben kann.
Unsinnig ist es eher, die Anzahl von 46 Chromosomen beim Menschen nicht als Norm anzuerkennen.

Eine andere Anzahl hat sich bisher evolutionär nicht durchgesetzt.
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Sindri
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Sindri »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 13.04.2017 16:34 Richtig. Stand heute ist es abeim Schimpansen nunmal 48. Das kenn sich irgendwann mal ändern (genauso auch beim Menschen), aber zur Zeit sind beim Schimpansen 48 und beim Menschen 46 Chromosomen die Norm.

Eine andere Anzahl konnte sich bisher nicht dauerhaft durchsetzt.
Wenn es in der Natur eine Norm gäbe, würde sich nichts ändern. Wir würden nicht existieren. Evolution ist deswegen so erfolgreich weil es die Spielregeln durch Zufall ständig verändert und die Lebewesen auch dazu zwingt, weil sich die Umwelt ständig verändert.
Eine Norm wäre in der Natur Stillstand und das führt zum Aussterben.
Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 13.04.2017 16:34
Unsinnig ist es eher, die Anzahl von 46 Chromosomen beim Menschen nicht als Norm anzuerkennen.

Eine andere Anzahl hat sich bisher evolutionär nicht durchgesetzt.

Also ist deine "Meinung" richtiger als die Aussage von Wissentschaftlern, die sich seit Jahrhunderten mit diesem Thema beschäftigen? :lol:
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Ich habe mal eben kurz im Internet diverse Lexika zum Thema Chromosomen angeguckt. Die geben alle für den Menschen eine Anzahl von 46 an. Komisch, warum machen die das, wo das doch nicht die "Norm" ist?

PS: Welcher Wissenschaftler der sich mit diesem Thema beschäftigt, nennt eine andere Anzahl als 46? Bitte mit Link.

Die Anzahl von 46 ist nicht meine "Meinung", sondern ein biologischer Fakt.
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ZackeZells
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Re: Mass Effect: Andromeda: Bioware entschuldigt sich für die "nicht rücksichtsvollen" Dialoge des transsexuellen Charak

Beitrag von ZackeZells »

Man sollte die 46 evtl. auch im richtigen Kontext betrachten, ausserhalb dieses ist 46 nicht die Norm, nur innerhalb....