Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein ausgelaufenes Ultimatum

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Kajetan
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Kajetan »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 10.04.2017 09:27 Und der Einwand der "Globaliserung" finde ich ja auch ganz lustig. Wieviele Puplisher lassen denn bitte in Bangladesh oder anderen dritte Welt Länder Spiele entwicklen um Kosten zu sparen?

Die größten Entwickler sitzen wahlweise in den USA oder Europa und sind dementsprechend nicht gerade günstig.
Alle großen Publisher unterhalten Studios in Kanada, bzw. Montreal, weil die kanadische Regierung den Standort mit massiven Steuererleichterungen und Subventionen fördert. Ubisoft, Squareenix und EA lassen dort immer mehr Titel produzieren.

Art Assets, Texturen, Sounds oder Cinematics werden gerne günstig in Osteuropa produziert. Im teuren Westen wird dann nur noch an der Gameplay-Logik geschraubt und alles zusammengepackt. Gerade die großen AAA-Spiele beinhalten Beiträge aus allen möglichen Ecken der Erde, mit dem großen Credo möglichst preiswert, möglichst billig, möglichst schnell. Spiele-Entwicklung ist vor allem im AAA-Bereich vollständig globalisiert. Bei immer mehr Projekten stellt der Publisher nur noch das Projektmanagement, während alles andere günstig eingekauft wird, an externe Firmen ausgelagert wird.

Ist im Software-Bereich zwar schon lange üblich, der Spielebereich hinkt hier aus Gründen, die mir nicht immer klar sind, in Sachen Arbeits- und Projektmanagement dem Rest der IT-Branche oft Jahre hinterher.
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NewRaven
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von NewRaven »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 10.04.2017 09:27
Und der Einwand der "Globaliserung" finde ich ja auch ganz lustig. Wieviele Puplisher lassen denn bitte in Bangladesh oder anderen dritte Welt Länder Spiele entwicklen um Kosten zu sparen?

Die größten Entwickler sitzen wahlweise in den USA oder Europa und sind dementsprechend nicht gerade günstig.
Du hast wenig Ahnung von Spieleentwicklung, oder? ;) Selbst ein großer Publisher/Entwickler, der nicht einmal eine Zweigstelle in... keine Ahnung... Indien hat, nutzt dennoch die Möglichkeiten des Outsourcings in - z.B. Indien. Du wirst absolut kein Triple-A-Produkt auf dem Markt finden, dass nicht zu Teilen (gern Animationen und Soundeffekte, oft auch Datenträgerpressung) in einem günstigeren Land entstanden ist. Die Namen der Studios findest du dann meist ganz klein am Ende der Credits. Das die Hauptentwicklung in einem anderen Land stattfindet ändert nicht im Geringsten etwas daran, dass die Spieleindustrie - wie im übrigen nahezu jede andere Industrie ebenso - massiv von der Globalisierung profitiert. Was per se ja nicht schlimm ist - sonst wäre es ja vermutlich auch verboten - schlimm ist aber, Kunden dafür zu verurteilen, diese Möglichkeiten eben auch zu nutzen. Das sie das aufgrund anderer Gründe wie der zweifelhaften Seriosität meiner Meinung nach nicht bei G2A tun sollten, ist ne andere Geschichte.

Edit: oh, da hätte ich den Browser wohl nicht so lang offen lassen sollen... nun hat Kajetan quasi das gleiche wie ich getippt - nur ne halbe Stunde früher. Ups :lol:
Zuletzt geändert von NewRaven am 10.04.2017 12:48, insgesamt 3-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Kajetan »

NewRaven hat geschrieben: 10.04.2017 11:13 Edit: oh, da hätte ich den Browser wohl nicht so lang offen lassen sollen... nun hat Kajetan quasi das gleiche wie ich getippt - nur ne halbe Stunde früher. Ups :lol:
Zwei Dumme, ein Gedanke! :)
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SethSteiner
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von SethSteiner »

Wenn ich mich recht entsinne, hatte Square Enix bei Deus Ex Human Revolution die Bosskämpfe in Indien machen lassen. Von demher, ja Spielefirmen nutzen gern ausländische Studios, um lästige Arbeit kostengünstig von anderen machen zu lassen.
Marobod
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Marobod »

SethSteiner hat geschrieben: 10.04.2017 12:23 Wenn ich mich recht entsinne, hatte Square Enix bei Deus Ex Human Revolution die Bosskämpfe in Indien machen lassen. Von demher, ja Spielefirmen nutzen gern ausländische Studios, um lästige Arbeit kostengünstig von anderen machen zu lassen.
Nur hat man das da gemerkt :ugly:
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Knarfe1000
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Knarfe1000 »

Sn@keEater hat geschrieben: 08.04.2017 18:05 Wer war noch mal Gearbox....??? Ach ja moment...die mega dreist gelogen haben was das Spiel Alien CM anging + in ein mießen Zustand veröffentlicht + die Schuld den anderen gegeben :roll:

Ich mag ja Borderlands aber Gearbox soll mal schön die Füße stillhalten.
Finde auch, dass Gearbox - allen voran der werte Herr Pitchford - sich zu angeblich "unlauteren Methoden" nicht äußern sollte.
Maxi Musterfrau 2.0
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Kajetan hat geschrieben: 10.04.2017 10:46Alle großen Publisher unterhalten Studios in Kanada, bzw. Montreal, weil die kanadische Regierung den Standort mit massiven Steuererleichterungen und Subventionen fördert. Ubisoft, Squareenix und EA lassen dort immer mehr Titel produzieren.
Und trotzdem muss der kanadische Entwickler vor Ort noch bezahlt werden.

Was eben nicht das gleiche ist, wenn man eine Firma nach Bangladesch auslagert.
Kajetan hat geschrieben: 10.04.2017 10:46Art Assets, Texturen, Sounds oder Cinematics werden gerne günstig in Osteuropa produziert. Im teuren Westen wird dann nur noch an der Gameplay-Logik geschraubt und alles zusammengepackt. Gerade die großen AAA-Spiele beinhalten Beiträge aus allen möglichen Ecken der Erde, mit dem großen Credo möglichst preiswert, möglichst billig, möglichst schnell. Spiele-Entwicklung ist vor allem im AAA-Bereich vollständig globalisiert. Bei immer mehr Projekten stellt der Publisher nur noch das Projektmanagement, während alles andere günstig eingekauft wird, an externe Firmen ausgelagert wird. Ist im Software-Bereich zwar schon lange üblich, der Spielebereich hinkt hier aus Gründen, die mir nicht immer klar sind, in Sachen Arbeits- und Projektmanagement dem Rest der IT-Branche oft Jahre hinterher.
Und auch der osteuropäische Arbeiter (der zweifellos günstiger ist, als sein Kollege in den USA/Kanda/Westeuropa) kostet immer noch Geld.

Es ist nunmal nicht mit der klassischen Situation des Outsorcings vergleichbar, wo für Löhne im Centbereich in der dritten Welt produziert werden.
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Kajetan
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Kajetan »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 10.04.2017 13:58 Und trotzdem muss der kanadische Entwickler vor Ort noch bezahlt werden.
Richtig. Aber das mit Steuererleichterungen und Subventionen hast Du gelesen?
Was eben nicht das gleiche ist, wenn man eine Firma nach Bangladesch auslagert.
Das mit Steuererleichterungen und Subventionen hast Du gelesen? Da eröffnet ein französischer Publisher kein etliche hundert Mitarbeiter umfassender Studio in Paris, sondern eben in Montreal, wo man die Subventionen der kanadischen Regierung beziehen kann.
Kajetan hat geschrieben: 10.04.2017 10:46Art Assets, Texturen, Sounds oder Cinematics werden gerne Und auch der osteuropäische Arbeiter (der zweifellos günstiger ist, als sein Kollege in den USA/Kanda/Westeuropa) kostet immer noch Geld.

Es ist nunmal nicht mit der klassischen Situation des Outsorcings vergleichbar, wo für Löhne im Centbereich in der dritten Welt produziert werden.
Was ich beschrieben habe IST KLASSISCHES Outsourcing. Outsourcing hat nichts mit der Region zu tun, wohin outgesourced wird. Outsourcing kann aus verschiedenen Gründen erfolgen. Die bedeutenste davon ist Kosteneinsparung. Was im Falle des Standortes Montreal für die großen Spieleanbieter, ja sogar für kleine Entwickler wie Larian zutrifft. Und wie schon berichtet, so wird immer mehr nach Indien ausgelagert, wo im Laufe der Jahre das Bildungsniveau genug gestiegen ist, dass qualifizierte Kräfte sogar im Videospielbereich tätig werden.
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Kajetan
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Kajetan »

Marobod hat geschrieben: 10.04.2017 13:47 Nur hat man das da gemerkt :ugly:
Was aber lediglich eine Folge mangelnder Abstimmung mit dem externen Entwickler war und NICHT an einer wie auch immer gearteten Unfähigkeit der indischen Kollegen.
Maxi Musterfrau 2.0
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Kajetan hat geschrieben: 10.04.2017 14:14Richtig. Aber das mit Steuererleichterungen und Subventionen hast Du gelesen?
Davon ist der Angestellte immer noch nicht bezahlt. Und der Lohn eines ITlers in Kanada ist immer noch recht hoch.
Kajetan hat geschrieben: 10.04.2017 14:14Das mit Steuererleichterungen und Subventionen hast Du gelesen? Da eröffnet ein französischer Publisher kein etliche hundert Mitarbeiter umfassender Studio in Paris, sondern eben in Montreal, wo man die Subventionen der kanadischen Regierung beziehen kann.
Und der kanadische Angestellte will trotzdem noch bezahlt werden.
Kajetan hat geschrieben: 10.04.2017 14:14Was ich beschrieben habe IST KLASSISCHES Outsourcing. Outsourcing hat nichts mit der Region zu tun, wohin outgesourced wird. Outsourcing kann aus verschiedenen Gründen erfolgen. Die bedeutenste davon ist Kosteneinsparung. Was im Falle des Standortes Montreal für die großen Spieleanbieter, ja sogar für kleine Entwickler wie Larian zutrifft. Und wie schon berichtet, so wird immer mehr nach Indien ausgelagert, wo im Laufe der Jahre das Bildungsniveau genug gestiegen ist, dass qualifizierte Kräfte sogar im Videospielbereich tätig werden.
Und trotzdem sind es keine vergleichbaren Einsparungen, wie wenn eine Stahlfirma aus den USA (mit Stundenlöhnen um die 30 Dollar) in eine Dritte Welt Land ausgelagert wird, wo wir uns ziemlich schnell im Centbereich beim Stundenlohn finden.
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Kajetan
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Kajetan »

Maxi Musterfrau 2.0 hat geschrieben: 10.04.2017 14:19 Und trotzdem sind es keine vergleichbaren Einsparungen, wie wenn eine Stahlfirma aus den USA (mit Stundenlöhnen um die 30 Dollar) in eine Dritte Welt Land ausgelagert wird, wo wir uns ziemlich schnell im Centbereich beim Stundenlohn finden.
So what? Ändert doch nix daran, dass auf Grund von Einsparungspotential auch in der Spieleindustrie regionale Lohnunterschiede genutzt werden und die Standortwahl auf der Basis regionaler Subventionen erfolgt. Und nein, kanadische Spieleentwickler werden nicht bezahlt, sondern nur kurz in Ahornsirup getunkt.
Maxi Musterfrau 2.0
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Maxi Musterfrau 2.0 »

Kajetan hat geschrieben: 10.04.2017 14:44So what? Ändert doch nix daran, dass auf Grund von Einsparungspotential auch in der Spieleindustrie regionale Lohnunterschiede genutzt werden und die Standortwahl auf der Basis regionaler Subventionen erfolgt. Und nein, kanadische Spieleentwickler werden nicht bezahlt, sondern nur kurz in Ahornsirup getunkt.
Ok, dann entschuldige ich mich für meinen Einwand und gebe dir Recht :lol:
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NewRaven
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von NewRaven »

Das eine hat ja nichts mit dem anderen zu tun. Selbst wenn nicht immer ein absolutes Niedriglohnland genutzt wird, wird häufig genug eben einfach aus Gründen des höheren Profits eine Firma in einem Land genutzt, dass die Assets günstiger herstellt (Outsourcing) oder eben die Assets dort auf dem freien Markt eingekauft. Das ist quasi mehr oder minder die Definition von Globalisierung - ich verstehe also gerade das Problem nicht. Es gibt da doch keine "Messlatte", die nicht greift, wenn die Ware nur 20% günstiger statt 90% ist. Das man das im Detail nicht mit ausgelagerten Callcenter-Mitarbeitern, die pro Stunde ein paar Cent verdienen, vergleichen kann, ändert an dem zugrunde liegenden Prinzip schlicht nicht das Geringste. Und das wird wie gesagt in allen Branchen genutzt. In kaum einer anderen Branche hingegen wird hingegen so gegen Weiterverarbeiter oder auch in diesem Fall den Endkunde gearbeitet wie hier, wenn er dieses Recht auch nutzen will.
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von GrinderFX »

FlyingDutch hat geschrieben: 08.04.2017 15:53
D_Radical hat geschrieben: 08.04.2017 15:23 Mein letzter G2A-Kauf ist auch nicht allzu lange her und ich gebe zu, dass ich mich mit dem Thema aus Bequemlichkeit auch nicht übermäßig auseinander gesetzt habe. Wird vielleicht mal Zeit.
Finds gut wie sich TB hier einsetzt und seine äh "Macht" nutzt.
Kann man sehen wie man will. Ich kaufe eigentlich alle meine Spiele für den PC seit Jahren bei MMOGA oder G2A. Weil ich geizig bin, wähle ich den Käuferschutz immer ab. Hat trotzdem bisher alles einwandfrei geklappt. Aber ich nehme an, dass ich einfach nur Glück hatte bei meinen knapp 100 Einkäufen. :roll:

Im übrigen erinnere ich an die Aussage von irgendeinem Publisher zum Thema "Graukopien". Es geht weniger um geklaute Keys als um Keys die für einen anderen Markt vorgesehen wurden. Auf gut deutsch: Der Endnutzer soll gefälligst in seinem Land festgelegte Preise zahlen. Globalisierung darf nur für Publisher sein. Deshalb werden eben die Tatsachen verdreht und aus total legalen Keys aus China oder sonst woher werden auf einmal "Graukopien".
Dann lässt man noch mal einen beliebten Youtuber seinen Senf dazu geben und fertig ist die publishergefällige Massenmeinung.
:Vaterschlumpf:
Sorry aber du lügst dir das gewaltig zu recht.
Gerade die Keys für den europäischen Raum haben mit deiner Aussage rein gar nichts zutun Wenn du Keys mit den europäischen Flaggen kaufst (Spanien, England, Deutschland, Frankreich, Niederlande), sind das KEINE Keys aus China oder Russland.
Diese werden ja separat geführt und benötigen auch oft einen Proxy zum aktivieren.
Wenn der Preis dann so abartig günstig für einen europäischen Key ist, kannst du dir sicher sein, dass dieser mit geklauten Kreditkartendaten erworben wurde. Wenn ein Spiel überall mind. 20 Euro kostet und dann bei g2a nur 2 Euro, sollte sich jeder bewusst sein, dass dies nicht mit rechten Dingen zugehen kann.
Und nur weil dir aus Kulanz nachträglich nicht die Spiele weggenommen werden, heißt nicht, dass das Spiel legal erworben wurde.
Denn anfänglich tat man dies, nur war das Geheule zu groß und die Publisher standen hart in der Kritik, denn grundsätzlich gibt man ja immer erst mal denen die Schuld.
Mir wurde schon paar mal der eine oder andere Key gesperrt, das letzte mal war Parkitect, dem spiel trauere ich allerdings nicht hinterher.
Ich kaufe auch bei g2a, bin mir allerdings bewusst, dass dies nicht legal ist und lüg mir nicht so wie du was vor.
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Master Chief 1978
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Re: Gearbox Publishing vs. G2A.com: Kritik an Zusammenarbeit, Forderung nach Veränderungen des Geschäftsmodells und ein

Beitrag von Master Chief 1978 »

EllieJoel hat geschrieben: 08.04.2017 15:32 Typisch Randy schuld sind immer die anderen. Gearbox ist genau so unseriös wie G2A wäre ne schöne Partnerschaft gewesen.
Jupp passt wie die Faust auf's Auge!
Balmung hat geschrieben: 09.04.2017 18:13 Klingt für mich eher als würde Videospiele nicht besonders viel für dich bedeuten. Hauptsache die Spiele sind zum spielen da und gut ist. ^^
Na das ist doch aber Quark, auch wenn ich viel Zeit und Schweiß in mein Lieblingshobby stecke, muss es mich doch nicht Interessieren was irgend ein You Tuber darüber schwafelt, noch nie ein Video von dem gesehen. Den Firmen geht es um Kostenlose Werbung okay, trotzdem würde ich mir von so einem nicht Vorhalten lassen mit wem ich Geschäfte zu machen habe oder nicht.
Zeigt auch mal wieder was für ne Tröte der Randy ist.