The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

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casanoffi
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von casanoffi »

LordBen hat geschrieben: Zu einer lebendigen, offenen Spielwelt gehören auch Charaktere mit bösen Absichten.
Ich bin im Grunde bei Balmung. MMORPGs waren damals viel cooler. Ich glaub nicht unbedingt dass sie damals auch besser waren, aber die Mentalität der Spieler war einfach einer andere.
Nun, im Prinzip hatte ich genau davon gesprochen :)

In den Anfängen der MMOs war die Mentalität der Spieler noch stärker mit der der Pen&Paper-Generation verbunden.
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winkekatze
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von winkekatze »

Das Problem ist doch dass die Leute gar nicht mehr miteinander kommunizieren müssen. Selbst in WoW war man in den Anfangstagen, vor X-Realm und automatisierter Gruppensuche und DailyQ´s, darauf angewiesen mit anderen Spielern, teilweise auch in "Großgruppen" zu Kooperieren. Damals gab es eine Servergemeinschaft, jeder "kannte" quasi jeden...Das ist doch heute garnicht mehr der Fall bei den meisten MMORPGs, die man häufig auch als Singleplayer, oder in einer Kleingruppe ohne großartige Kompromisse spielen kann.
Ich denke das kann man, und darf man nicht nur aus der elitären Haltung eines RP´lers erklären...Ich kann mit RP zum beispiel ziemlich wenig anfangen. Trotzdem hat WoW für mich extrem an Reiz verloren als die Notwendigkeit zu kooperieren, und damit auch die Hilfsbereitschaft unter den Spielern abnahm.

TLDR: MMORPGs sind heute Singleplayer bzw. Koop Games, wo halt nebenbei noch andere Spieler rumrennen :)
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casanoffi
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von casanoffi »

winkekatze hat geschrieben:MMORPGs sind heute Singleplayer bzw. Koop Games, wo halt nebenbei noch andere Spieler rumrennen :)
Wohl wahr.
Wobei man hier auch wieder differenzieren muss - man konnte schon immer jedes MMO(RPG) alleine spielen. Nur blieben dann einem eben gewisse Dinge verwehrt, die man alleine nicht erreichen konnte.
unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von unknown_18 »

Und das war ja auch gut so. Nicht immer loggte man sich ein und die üblichen Mitspieler waren auch gerade online. Manchmal braucht man ja auch mal eine Pause vom Gruppenspiel und da ist es immer schön, wenn man auch gewisse Dinge alleine machen konnte.

Nur war das Hauptmerkmal des Genres eben Multiplayer und nicht Singleplayer, aber man musste ja immer mehr Singleplayer rein locken um seinen Kundenkreis zu vergrößern. Und schon bald hörte man die Sprüche wie "Gruppenspiel interessiert mich nicht, will ich auch gar nicht, ich will nur in Ruhe die Story durchspielen, mit den anderen Spielern will ich nichts zu tun haben!". Und so mussten sich die MMO Fans schon bald die Frage stellen, warum zum Geier solche Spieler dann überhaupt ein MMORPG spielen müssen... gibt genug Singleplayer Story Spiele. Aber natürlich kommt dann der Spruch "die haben aber nicht so eine lange Storyline und so viel Inhalte wofür man Wochen braucht". Hat aber eben nur null mit einem MMORPG zu tun.

Bei Final Fantasy XI war es damals noch so, dass man bis ca. Level 10 Solo voran kam, danach ging ohne Gruppe fast gar nichts mehr. Und so war es auch in vielen anderen MMORPGs, alle nicht Singleplayer freundlich. Inzwischen sind wir längst beim umgekehrt Punkt, Singleplayer freundlich und Multiplayer feindlich. Wo man früher zusammen spielen konnte werden einem heute Gameplay Knüppel zwischen die Beine geworfen. Und das bisschen was noch Multiplayer ist, wird immer kleiner. Oder im Falle von Black Desert Online: das ist teils schon Singleplayer und Multiplayer feundlich, weil es sich teils selbst spielt, ohne Zutun vom Spieler. ^^

Es ist einfach zum Haare raufen was aus dem Genre wurde. Schon lange hätte man die Genre Bezeichnung ändern müssen, damit das MMORPG Genre nebenher existieren kann, aber inzwischen ist der Begriff einfach nichts mehr wert. Sollte jemals wieder ein echtes MMORPG kommen, muss es sich eine neue Genre Bezeichnung einfallen lassen, weil MMORPG steht nur noch für eines: hunderte/tausende von Spieler latschen in der gleichen Spielwelt rum, Ende.

Wer schreit denn heute noch "hurra", wenn ein Entwickler ankommt "wir haben ein neues echtes richtig gutes MMORPG!"? Da lächelt doch von den alten MMOlern nur noch Jeder und dreht sich weg, weil er nur noch die Spiele der letzten Jahre aus dem Genre im Kopf hat und sofort angewidert ist. Da bleibt echt nur noch eine neue Genre Bezeichnung, bei der sich die Spieler erst mal über das Spiel schlau machen müssen und nicht einfach schon anhand des Genres (fehl-)urteilen können. Und man hat vielleicht damit auch das Glück das die heutige "MMORPG" Community vielleicht fern bleiben, aber das ist wohl dank zahlreicher mieser MMO Fanseiten nur ein frommer Wunschgedanke...
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Bachstail
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von Bachstail »

@winkekatze
Selbst in WoW war man in den Anfangstagen, vor X-Realm und automatisierter Gruppensuche und DailyQ´s, darauf angewiesen mit anderen Spielern, teilweise auch in "Großgruppen" zu Kooperieren.
Das ist heute aber nicht sonderlich anders.

Ich spiele WoW seit 2008 und habe somit etliche Entwicklungen mitgemacht und kann sagen, dass sich an diesem Aspekt nichts geändert hat.

Wenn man raiden möchte, muss man sich nach wie vor eine Gruppe suchen und mit den Spielern per TS kommunizieren, das war damals so und ist auch heute noch so.

Gerade mit dem aktuellen Add On, welches verstärkt auf Gruppen-Content ausgelegt ist.

Ich würde behaupten, dass das Hauptaugenmerk des Add Ons die Mythic-Instanzen sind und diese kann man beispielsweise nur mit einer festen Gruppe besuchen, hier kann man sich nicht per Dungeon-Browser anmelden.

Selbst der eigentliche Solo-Content, die World Quests, sind nur eingeschränkt nutzbar, da es durchaus viele Quests gibt, welche eine Gruppe erfordern.

Allgemein werden für Wolrd Quests sehr gerne Gruppen gebaut, da es sich zusammen wesentlich schneller und effizienter questet als alleine.

Am Grundkonzept hat sich über die Jahre also nicht sonderlich viel verändert, wenn man heute etwas erreichen möchte (Raiden, Arena, Rated Battle Grounds), braucht man immer noch eine vernünftige Gruppe.

Die mangelnde Kommunikation kann durchaus ein Kritikpunkt sein, beschränkt sich aber eher auf Content, welcher schnell durchgenudelt ist wie heroische Instanten, der LFR oder auch Quests.

Dass der Ton über die Jahre rauer geworden ist, kann ich erst einmal nicht bestätigen.

Dazu hörte und lese ich zu viel unterschiedliches, die einen Sagen, die Community ist schlimmer geworden, die anderen sagen, sie sei besser geworden.

Meine subjektiven Erfahrungen gehören zu letzterem, allerdings bin ich nur eine Person von vielen und mitnichten ein Abbild der Mehrheit, nur weil mein Empfinden aussagt, dass die Community über die Jahre besser geworden ist (meine schlimmsten Erfahrungen mit der Community in WoW hatte ich, BEVOR der Dungeon Browser kam), muss dies definitiv nicht der Realität entsprechen.

@Balmung
echtes MMORPG
Was ist denn in Deinen Augen ein "echtes" MMO ?

Es hat nie jemand definiert, was ein MMO zu sein und wie es auszusehen hat.

Man konnte auch damals schon MMOs alleine spielen.

Ich habe vor WoW zum Beispiel Dark Age of Camelot gespielt und habe dort alleine PvP betrieben, ganz ohne Gruppe oder andere Mitspieler, selbiges gilt für WoW, ich habe damit 2008 angefangen, sprich zu Burning Crusade und auch da habe ich im End Game ausschließlich PvP betrieben, auch hier wieder ohne Gruppe oder andere Mitspieler (wenn auch nur bedingt, da man in BGs ja andere Mitspieler braucht aber die Suche funktioniert automatisch).

Und mir war klar, dass mir mit dieser Spielweise viel Content unzugänglich bleibt aber dies habe ich in Kauf genommen und ist - zumindest in Bezug auf WoW, ich weiß nicht, wie es in anderen MMOs aussieht - immer noch so.

Ein MMO hat einem immer nur die OPTION geboten, mit anderen Spielern zu spielen, Pflicht war es nie, ergo ist die Definition, welche du voller Ablehnung in die Tasten tipptest
weil MMORPG steht nur noch für eines: hunderte/tausende von Spieler latschen in der gleichen Spielwelt rum, Ende.
auch damals bereits richtig gewesen.

Und ob die Leute ein MMO nur wegen der Story spielen und sich nicht am Gruppen-Content beteiligen mögen, ist doch deren Sache, oder nicht ?

Ich kenne zum Beispiel Spieler, welche nichts anderes tun, als den ganzen Tag vor dem Auktionshaus zu sitzen und Dinge zu verkaufen.

Diese Spieler questen nicht, besuchen keine Dungeons, raiden nicht und betreiben kein PvP, sie verkaufen ausschließlich Dinge im Auktionshaus.

Sie farmen maximal das, was sie verkaufen, in der Regel kaufen sie aber Dinge auf, um sie dann noch teuerer zu verkaufen.

Was ist daran verwerflich ?

Jeder muss selbst wissen, wie er ein Spiel zu spielen hat, wenn man gerne Dinge verkauft und ein MMO einem genau das bietet, warum soll man es dann nicht spielen dürfen ?

Ich verstehe die Problematik dahinter einfach nicht.

Was wer wie und warum spielt, bleibt jedem einzelnen Spieler selbst überlassen.

Diesen Satz
Da lächelt doch von den alten MMOlern nur noch Jeder und dreht sich weg, weil er nur noch die Spiele der letzten Jahre aus dem Genre im Kopf hat und sofort angewidert ist.
kann ich übrigens nicht bestätigen, denn ich kenne einige Spieler, welche ebenfalls mit DaoC und sogar Classic-WoW groß geworden sind, welche WoW heute noch spielen und zwar mit Freuden.

Eine mir bekannte Persönlichkeit als Beispiel (ich meine den Spieler Barlow, eine duchaus bekannte Persönlichkeit in der WoW-Szene, wer WoW spielt oder in der Vergangenheit gespielt hat, könnte diese Person kennen) spielte DaoC und wechselte dann zu WoW, welches er seit der Classic-Beta spielt.

Diese Person spielt heute noch und ist der Meinung, dass zum Beispiel WoW so gut wie nie ist und er einen Heidenspaß am aktuellen Add On hat.

Und mit dieser Meinung, gepaart mit seinen Erfahrungswerten, ist er nicht allein, denn ich schrieb, dass ich davon ein paar mehr Leute kenne.

Also zu schreiben, dass sich alte MMOler heute angewidert von heutigen MMOs (und dazu zähle ich WoW jetzt auch einfach mal, da es sich über die Jahre logischerweise verändert hat) abwenden würden, stimmt nicht.

Ich fasse noch einmal zusammen :

Es hat nie jemand definiert, was ein MMO zu sein und wie es auszusehen hat.

Der Kern eines MMOs, nämlich die Option (keine Pflicht) mit einer Masse anderer Spieler zu spielen, ist damals wie heute unverändert.

Sie ist sogar Pflicht, wenn an etwas erreichen möchte (Beispiel Raids).

Ich betone aber, dass ich kein anderes MMO außer WoW spiele, von daher weiß ich nicht, wie es in anderen MMOs aussieht.
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winkekatze
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von winkekatze »

Bachstail hat geschrieben:@winkekatze
Ich spiele WoW seit 2008 und habe somit etliche Entwicklungen mitgemacht und kann sagen, dass sich an diesem Aspekt nichts geändert hat.
Siehste mal, ich bin schon 2008 ausgestiegen weil mir die Entwicklung da schon nicht mehr gefallen hat...Du kannst dann doch gar nicht wissen wie es mal war...2008 gab es diese Komfort-Singleplayer-Funktionen und Casualisierungstendenz doch schon. Das fing alles schon mit TBC an.
Das es Leute gibt die WoW immer noch gut finden, und auch schon seit den Anfangstagen dabei sind, werde ich hier nicht in Frage stellen. Bei mir ist es aber anders.

edit: Dungeon Browser...wenn ich sowas schon höre wird mir übel
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Bachstail
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von Bachstail »

Du kannst dann doch gar nicht wissen wie es mal war
Doch, durchaus.

Natürlich nicht persönlich aber durch Erzählungen von Classic-Spielern und nicht wenige davon meinen, dass Classic aus heutiger Sicht nicht sonderlich gut war.

Natürlich gibt es auch andere Meinungen diesbezüglich, das ist nur logisch aber der Kern des Spiels war schon immer der gleiche :

Spiel wie du wilst aber willst du was erreichen, musst du dich mit anderen Spielern zusammentun.
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winkekatze
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von winkekatze »

Kann man meiner Meinung nach alles nicht vergleichen...Der Aufwand ist heute wesentlich geringer. Mach mal mindestens 60 Leute fit für BWL, Naxxramas oder AQ40...das sind "epische" Ausmaße gewesen. Oder Questreihen wie für Thunderfury oder die AQ Opening Questreihe an deren Ende das Unique Mount und der Titel standen. Da war noch Solidarität und Loyalität über laaaange Zeit nötig um irgendwas auf die Kette zu kriegen.

Edit: und natürlich gibs jede Menge Leute die froh sind dass es das nicht mehr gibt. Für mich war das aber ein entscheidender Teil der Faszination.
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Dunnkare
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von Dunnkare »

Für mich persönlich ist TESO immer noch eins der besten MMORPGs derzeit.
Nicht weil irgendein Teil des Spiels ultimativ viel besser wäre als in allen anderen Spielen des Genres, sondern weil es Bethesda/Zenimax (mittlerweile) geschafft hat, in allen wichtigen Bereichen ein ordentliches Fundament zu liefern. Man kann prima solo spielen, es gibt eine (bzw. drei) schöne, soll vertonte Geschichte(n), jede Menge Nebenquests und interessante Orte zu entdecken und unendlich viel Hintergrundgeschichte, wenn man sich die Zeit nimmt und die unzähligen Bücher liest, die in der Welt verteilt sind. Das Kampfsystem ist ein solider Mix aus Action und Fähigkeiten, bei dem nie zu viel Hektik aufkommt, man aber auch nie nur blöd rumsteht und Zahlentasten drückt. Und das Ganze wird ergänzt durch spaßige Dungeons, Bosse, Raids und das spannend gestaltete Fraktions-PvP, die man mit kleinen und großen Gruppen bestreiten kann. Dank des Scalings seit dem One Tamriel Updates stellen inzwischen auch Mini-Bosse und teilweise sogar Standard Gegner in allen Gebieten eine etwas größere Herausforderung dar, so dass man auch in der Solophase öfter dazu angehalten wird, sich Verstärkung zu suchen.
Dazu gibt es ein umfangreiches Handwerkssystem, sehr vielfältige und flexible Möglichkeiten der Charakterentwicklung und nicht zu vergessen eins der fairsten Bezahlmodelle auf dem Markt.
Ich freue mich auf jeden Fall auf die Morrowind Erweiterung und kann jedem Elder Scrolls Liebhaber nur empfehlen, TESO (noch) eine Chance zu geben. Das Basisspiel bekommt man mittlerweile für kleines Geld und damit kann man bereits die komplette Hauptstory durchspielen, ohne einen weiteren Cent ausgeben zu müssen.
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Bachstail
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von Bachstail »

Kann man meiner Meinung nach alles nicht vergleichen...Der Aufwand ist heute wesentlich geringer. Mach mal mindestens 60 Leute fit für BWL, Naxxramas oder AQ40...das sind "epische" Ausmaße gewesen. Oder Questreihen wie für Thunderfury oder die AQ Opening Questreihe an deren Ende das Unique Mount und der Titel standen. Da war noch Solidarität und Loyalität über laaaange Zeit nötig um irgendwas auf die Kette zu kriegen.
Diesen Teil möchte ich gar nicht bestreiten.

Während man sich bezüglich alter Raids durchaus noch streiten kann, denn das Raid-System war damals in meinen Augen schlechter als im Vergleich zu heute, so hast du definitiv recht mit den langen Questreihen.

Ich bin relativ häufig im offiziellen Forum unterwegs und dort wird oft gewünscht, eben jene Questreihen zurückzubringen.

Ich weiß noch, wie es damals mit dem Hexer- und Paladin-Mount war und so etwas fehlt heute in der Tat und etwas vergleichbares gibt es nicht.
und natürlich gibs jede Menge Leute die froh sind dass es das nicht mehr gibt. Für mich war das aber ein entscheidender Teil der Faszination.
Und genau darauf lässt sich das ganze Thema herunterbrechen, jeder hat hier seine individuellen Präferenzen und ob dieser Tatsache sind Aussagen wie "Das MMO-Genre ist tot und alte MMO-Veteranen wenden sich heute angewidert von heutigen MMOs ab" einfach falsch und absolut fragwürdig.

Mag sein, dass man eine eher negative Meinung bezüglich MMOs besitzt aber es dann auf die Allgemeinheit münzen zu wollen und die eigene Meinung als unumstößliches Faktum darzustellen, halte ich für arg elitär und einer sachlichen Auseinandersetzung nicht förderlich (und keine Sorge, Du bist damit nicht gemeint, denn Du hast etwaiges nicht geschrieben).
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bohni
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von bohni »

Mich hat der frühere stärkere "Zwang" zum organisierten "Zusammenspielen" von MMOs abgeschreckt.
Ich will mein Real-Live nämlich nicht um das virtuelle planen müßen .. und ich kenne Typen die was z.B. wegen WOW machen.
So gesehen sind mit wenige RAIDS mit Add-Hoc Teambildung und vergleichsweise kurze Questreihen, für die man andere Spieler braucht, lieber.

Sonst wäre meine Lebenwirklichkeit halt nicht MMO kompatibel.
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winkekatze
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von winkekatze »

Bachstail hat geschrieben:
Kann man meiner Meinung nach alles nicht vergleichen...Der Aufwand ist heute wesentlich geringer. Mach mal mindestens 60 Leute fit für BWL, Naxxramas oder AQ40...das sind "epische" Ausmaße gewesen. Oder Questreihen wie für Thunderfury oder die AQ Opening Questreihe an deren Ende das Unique Mount und der Titel standen. Da war noch Solidarität und Loyalität über laaaange Zeit nötig um irgendwas auf die Kette zu kriegen.
Diesen Teil möchte ich gar nicht bestreiten.

Während man sich bezüglich alter Raids durchaus noch streiten kann, denn das Raid-System war damals in meinen Augen schlechter als im Vergleich zu heute, so hast du definitiv recht mit den langen Questreihen.

Ich bin relativ häufig im offiziellen Forum unterwegs und dort wird oft gewünscht, eben jene Questreihen zurückzubringen.

Ich weiß noch, wie es damals mit dem Hexer- und Paladin-Mount war und so etwas fehlt heute in der Tat und etwas vergleichbares gibt es nicht.
.
Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen. Bitte lies dich doch mal ein was, was die TF Questreihe und die AQ Opening Questreihe betrifft..das hat überhaupt nichts mit Hexer- und Palamount Quest zu tun. Das sind Quests die ganze Raidallianzen (damals also so 60-80 Leute) monatelang beschäftigt haben. Keine Quests wo man mal die Hilfe von ein paar Freunden braucht für bestimmte Abschnitte.

Lange (Individual-) Questreihen sind nice to have und echt schade wenn es soetwas nicht mehr geben sollte. Das war aber nicht das was ich meinte.

Das soll nicht Ausdruck meiner leetness sein, ich möchte nur dass du verstehst was ich meine, damit wir nicht aneinander vorbeireden. ♥

Edit: Dass das nicht "Lebenskompatibel" war, steht wohl auf einem anderen Blatt...Ich stimme da aber im Nachhinein voll zu. Ich war mal so ein Opfer mit 179 Tagen /Played auf dem Mainchar allein in Classic WoW. Die Zeiten sind zum glück aber lange vorbei :oops:
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von Sindri »

bohni hat geschrieben:Mich hat der frühere stärkere "Zwang" zum organisierten "Zusammenspielen" von MMOs abgeschreckt.
Ich will mein Real-Live nämlich nicht um das virtuelle planen müßen .. und ich kenne Typen die was z.B. wegen WOW machen.
So gesehen sind mit wenige RAIDS mit Add-Hoc Teambildung und vergleichsweise kurze Questreihen, für die man andere Spieler braucht, lieber.

Sonst wäre meine Lebenwirklichkeit halt nicht MMO kompatibel.
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Das was man alles zu Vanilla machen musste, konnte man nur als Schüler/Student/Arbeitsloser machen oder man musste das RL komplett vernachlässigen.
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Bachstail
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von Bachstail »

Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen. Bitte lies dich doch mal ein was, was die TF Questreihe und die AQ Opening Questreihe betrifft..das hat überhaupt nichts mit Hexer- und Palamount Quest zu tun. Das sind Quests die ganze Raidallianzen (damals also so 60-80 Leute) monatelang beschäftigt haben. Keine Quests wo man mal die Hilfe von ein paar Freunden braucht für bestimmte Abschnitte.
Auch wenn ich Classic nicht gespielt habe, weiß ich diesbezüglich mehr als so manch anderer, ergo muss ich mich nicht einlesen, mir ist bewusst, dass man für die Öffnung von AQ den ganzen Server gebraucht hat.

Nur stellt sich die Frage, ob die Spieler heutzutage eine SOLCHE Quest/Events wieder haben wollen würden.

Es wird natürlich welche geben, ganz klar aber es wird auch welche geben, die sich daran stören würden, vor allem jene, welche darauf angewiesen sind, möglichst schnell die Raids clear zu haben, da sie damit zum Beispiel ihr Geld verdienen.

Diese Spieler wären dann auf die Mitarbeit ihres Servers angewiesen und bei eher kleinen Servern kann so etwas dann auch mal sehr gerne ein sehr negativer Aspekt sein.

Blizzard müsste also dafür sorgen, dass der Fortschritt dieser Quest bei kleinen Servern dementsprechend angepasst würde, damit kleine Server in etwa genauso viel Zeit brauchen, wie ein großer Server, sonst wäre der Unmut groß.

Eine Möglichkeit wäre noch, Cross Realm zu aktivieren aber dies würde dann auch wieder für Unmut sorgen, da Cross Realm kein allzu beliebtes Feature ist.

Solche Events/Quests würden das Zusammenspiel auf den Servern stärken, keine Frage aber dies setzt vorraus, dass auch wirklich alle an einem Strang ziehen und das ist je nach Server hier gut und da schlecht möglich.
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Stalkingwolf
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Re: The Elder Scrolls Online: Morrowind - Große Erweiterung führt nach Vvardenfell; Klasse Hüter kommt ins Spiel

Beitrag von Stalkingwolf »

Spiele gerade TESO auf dem PC und muss nach 3 Tagen (erneut) sagen das es es absolut langweilig ist.
Nicht irgendwas haut mich aus dem Stuhl oder lässt mich wirklich interessiert irgendetwas spielen/lesen/erleben.
Das Spiel ist irgendwie nicht schlecht. Das kann man ihm nicht unterstellen. Aber es ist alles so 0815 belanglose das es wirklich weh tut beim spielen.

Die aktuellen Änderungen mit dem anpassen vom Level ist ... Scheiße. Das hat mich schon bei anderen Spielen gestört und setzt sich hier fort. Vor allem da die Balance ab und zu gar nicht passt. Dazu die Dungeons und Gruppen Quest bei denen ständig Spieler hin und her laufen, Gegner (re)spawnen und Scripte in verschiedenen Fortschritten sind das reißt einen extrem aus der Immersion.

Aber auch der Rest ist einfach langweilig. Quest sind zwar vertont aber 0815. Und das ist egal welche Quest. Es nimmt an keiner Steller fahrt auf und packt einen. Ich weiß nicht mal wie man das hinbekommt. Das ist einfach absoluter langweiliger Durchschnitt.

Ne da warte ich lieber auf das nächste Elder Scrolls Game.