Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

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BigEl_nobody
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von BigEl_nobody »

Bachstail hat geschrieben:
Mich wundert ja eigentlich dass sich gewisse Personen noch nicht darüber echauffiert haben dass jede Rasse im Mass Effect Universum Englisch spricht und dass das ganze " billig " gelöst wurde in dem es heisst jeder trägt einen persönlichen Translator.
Gut, dass dies mal jemand anspricht, denn ich habe mich spaßeshalber auch schon oft gefragt, warum eigentlich alle Rassen fließend Englisch sprechen.

Es ist seltsam, dass nahezu jedes Wesen im Universum diesen Translator besitzt.

Für mich ist dies kein Kritikpunkt, finde es aber ganz amüsant, darüber nachzudenken.
In KOTOR war das lustigerweise noch nicht der Fall, da haben Aliens noch ihre eigene Sprache gesprochen. Verstanden hat man die meisten zwar, aber eben nicht alle was durchaus für interessante Situationen und Aspekte gesorgt hat (z.B. mit den Sandleuten oder dem blinden Passagier auf der Ebon Hawk). Und selbst bei denen die man verstanden hat gabs ein paar lustige Fälle von Dialekten wie die Jawas, verleiht den Rassen halt einfach mehr Charakter.

Klar perfekt wars nicht, vor allem da die Anzahl der tatsächlichen gesprochenen Wörter und Sätze der Aliensprachen stark limitiert waren und sich sehr schnell wiederholt haben. Trotzdem hilft es der Immersion ungemein tatsächlich mit völlig anderen Kulturen aus dem Weltraum zu tun zu haben.
Bei Mass Effect hat man aufgrund des Aufwands wohl einfach drauf verzichtet, was gerade bei der Story und der Mission der Crew in Andromeda interessant gewesen wäre.
johndoe827318
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von johndoe827318 »

Fand den Trailer jetzt herzlich nichtssagend (mal abgesehen davon, dass der Antagonist REICHLICH plump vorgestellt wird und wir ein paar potentielle Love Interests gesehen haben).

Habe nach ME 3 und Inquisition zwar keine Hoffnung mehr auf ein gescheites (A)RPG von Bioware, aber schauen wir mal.
Vielleicht zieht wider Erwarten ja das Writing wieder etwas an.
Weiß man, welche Autoren an Andromeda gewerkelt haben?
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Imperator Palpatine
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von Imperator Palpatine »

hydro-bank_418 hat geschrieben: Warum nicht ? Ich weiß nimma wers das geschrieben hat, aber dabei gings eher darum, warum man bei einem neuen ME nicht eher auf bestehende Lore eingeht, statt das ganze quasi zu rebooten und in ner neuen Galaxie wieder das selbe Schema abzieht. Wenn man ein neues Spiel macht, warum behandelt man nicht die bestehende Lore tiefer, wie es auch bspw. bei TES geschieht. Ein ME, das in der Zeit der Rachni Wars oder der Krogan Rebellions spielt oder wenn man unbedingt menschen drin haben will, die first contact wars behandelt ? Oder andere Konflikte zwischen diesen Rassen, wenn die Menschen schon etabliert sind. Ein Spiel, das eben das bstehende vertieft, statt eben ne Art reboot.
Ein Mass Effect in dem keine Menschen vorkommen wird Bioware aus guten Gründen nie entwickeln, dementsprechend fallen die Rachni Kriege oder die anschliessenden Kroganischen Rebellionen weg.

Der First Contact War verdient dabei schon fast die Bezeichnung Krieg nicht denn ist laut der Lore war er ein dreimonatiger Konflikt wobei nur die Belagerung von Shanxi der einzig nenneswerte Schauplatz war an dem Menschen und Turianer gegeneinander gekämpft haben. Ich habe grosse Schwierigkeiten mir in dieser Hinsicht ein komplettes Spiel vorzustellen. Insbesondere da einfache Dinge wie auf ausserirdischen Stationen Quests durchzuführen dann etwas unlogisch wären.

Mass Effect hat sich mit dem alles überlagernden Reaper Krieg und dem ziemlich unbefriedigenden Ende selbst limitiert. Da kann es, wie bei TES nur noch in die Zukunft gehen.

( Wobei ich fast schon Geld darauf wetten würde dass die Andromeda Task Force " Besuch " aus unserer Heimat Galaxie bekommt. Denn während erstere 600 Jahre lang im Tiefschlaf war, hat die Allianz - und die anderen Rassen - die Reaper besiegt und genug Zeit gehabt um alles wieder aufzubauen und neue Technologien zu entwicklen.... )

Und wenn du dir die Beiträge von z.B Jacky Rocks auf Seite 3 durchliest sind da Wünsche nach der tiefergehenden Betrachtung von ausserirdischen Kulturen für die man entweder ein eigenständiges Spiel bräuchte oder einen kompletten DLC. Und dann wird unter Garantie auch kritisiert dass Bioware/EA bewusst alles aufteilt/beschneidet um mehr Geld zu verdienen

Man kann es einen billigen Kniff nennen aber der Sprung nach Andromeda gibt Bioware die Chance auf der Grundlage schon bestehender Lore freier vorzugehen. Ich persönliche hoffe der Aspekt von " Wir sind nun die ausserirdischen Entdecker /Invasoren " kommt dabei nicht zu kurz.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 29.01.2017 13:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Bachstail
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von Bachstail »

In KOTOR war das lustigerweise noch nicht der Fall, da haben Aliens noch ihre eigene Sprache gesprochen.
Daran hatte ich auch schon gedacht.

In KOTOR war es ziemlich gut gelöst, trotz der Tatsache, dass es - wie du schriebst - sehr limitiert war, bei Mass Effect ist es für mich absolut nicht schlimm, ich finde nur den Grund, dass jeder einen Translator besitzt, ganz gleich, wie unbedeutend dieses Lebewesen innerhalb dieses Universums ist, recht amüsant.

Aus spielerischer Sicht ergibt das Ganze aber durchaus Sinn, da es nicht wenig Spieler gibt, welche ungern Untertitel lesen, welche sie bei eigenständigen Sprachen aber zwingend hätten lesen müssen.
johndoe1544206
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von johndoe1544206 »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
hydro-bank_418 hat geschrieben: Warum nicht ? Ich weiß nimma wers das geschrieben hat, aber dabei gings eher darum, warum man bei einem neuen ME nicht eher auf bestehende Lore eingeht, statt das ganze quasi zu rebooten und in ner neuen Galaxie wieder das selbe Schema abzieht. Wenn man ein neues Spiel macht, warum behandelt man nicht die bestehende Lore tiefer, wie es auch bspw. bei TES geschieht. Ein ME, das in der Zeit der Rachni Wars oder der Krogan Rebellions spielt oder wenn man unbedingt menschen drin haben will, die first contact wars behandelt ? Oder andere Konflikte zwischen diesen Rassen, wenn die Menschen schon etabliert sind. Ein Spiel, das eben das bstehende vertieft, statt eben ne Art reboot.
1 Ein Mass Effect in dem keine Menschen vorkommen wird Bioware aus guten Gründen nie entwickeln, dementsprechend fallen die Rachni Kriege oder die anschliessenden Kroganischen Rebellionen weg.

2Der First Contact War verdient dabei schon fast die Bezeichnung Krieg nicht denn ist laut der Lore war er ein dreimonatiger Konflikt wobei nur die Belagerung von Shanxi der einzig nenneswerte Ort war an dem Menschen und Turianer gegeneinander gekämpft haben. Ich habe grosse Schwierigkeiten mir in dieser Hinsicht ein komplettes Spiel vorzustellen. Insbesondere da einfache Dinge wie auf ausserirdischen Stationen Quests durchzuführen dann etwas unlogisch wäre.

3Mass Effect hat sich mit dem alles überlagernden Reaper Krieg und dem ziemlich unbefriedigenden Ende selbst limitiert. Da kann es, anders als bei TES nur noch in die Vergangenheit gehen.
Und wenn du dir die Beiträge von z.B Jacky Rocks auf Seite 3 durchliest sind da Wünsche nach der tiefergehenden Betrachtung von ausserirdischen Kulturen für die man entweder ein eigenständiges Spiel bräuchte oder einen kompletten DLC. Und dann wird unter Garantie auch kritisiert dass Bioware/EA bewusst alles aufteilt/beschneidet um mehr Geld zu verdienen

Man kann es einen billigen Kniff nennen aber der Sprung nach Andromeda gibt Bioware die Chance auf der Grundlage schon bestehender Lore freier vorzugehen. Ich persönliche hoffe der Aspekt von " Wir sind nun die ausserirdischen Entdecker /Invasoren " kommt dabei nicht zu kurz.
1. OK, da keine Menschen, vma nicht, ich fänds trotzdem spannender als jetzt wieder die standarmenschencrew zu sehen

2. vma. Ich seh da dennoch Potential wirklich die Anfänge der Menschheit in der Milchstraße zu behandeln, wie jetzt auch in Andromeda. Es wird dann keine "wir gegen den bösen overlord" sondern vlt mal eher was bodenständiges, das dann aber genau so interessant sein kann

3. Warum ? Destruction Ende, paar Jahrhunderte nach vorne, relays repariert. Zwischen den friedlichen Rassen kommts doch wieder zu stress oder die Volus etc wollen doch auch endlich mal nen n Sitz im Council, genauso wie die Krogans und bäm, auf die fresse, oder wat weiß ich. Oder ned so weit nach vorn und es geht um irgendwelche menschlichen kolonien die in der nähe von asari, volus, hanar welten oder so gestrandet sind und verdienen da ihre brötchen als mercs und erhält mehr einblick in deren kulturen.

Man kann sich doch sicherlich mehr ausdenken als immer das selbe epische weltrettenkackscheißdreck indem man nen ultra overloard zur strecke bringt. Auch kleine Feinde , persönliche Geschcihten ergeben ne super story.
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Imperator Palpatine
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von Imperator Palpatine »

hydro-bank_418 hat geschrieben: 1. OK, da keine Menschen, vma nicht, ich fänds trotzdem spannender als jetzt wieder die standarmenschencrew zu sehen

2. vma. Ich seh da dennoch Potential wirklich die Anfänge der Menschheit in der Milchstraße zu behandeln, wie jetzt auch in Andromeda. Es wird dann keine "wir gegen den bösen overlord" sondern vlt mal eher was bodenständiges, das dann aber genau so interessant sein kann

3. Warum ? Destruction Ende, paar Jahrhunderte nach vorne, relays repariert. Zwischen den friedlichen Rassen kommts doch wieder zu stress oder die Volus etc wollen doch auch endlich mal nen n Sitz im Council, genauso wie die Krogans und bäm, auf die fresse, oder wat weiß ich. Oder ned so weit nach vorn und es geht um irgendwelche menschlichen kolonien die in der nähe von asari, volus, hanar welten oder so gestrandet sind und verdienen da ihre brötchen als mercs und erhält mehr einblick in deren kulturen.

Man kann sich doch sicherlich mehr ausdenken als immer das selbe epische weltrettenkackscheißdreck indem man nen ultra overloard zur strecke bringt. Auch kleine Feinde , persönliche Geschcihten ergeben ne super story.
Bei dem dritten Punkt bin ich ganz bei dir, ich hätte gerne eine Story gesehen die sich nach dem Ende des " roten " Reaper Krieges abspielt ( unabhängig wie früh oder spät nach Ende des Krieges ) und wo der der Wiederaufbau inklusive dem aufflammen neuer/alter Konflikte durch begrenzte Ressourcen eine Rolle spielt. Und/oder auch eine Nummer kleiner mit einem Protagonisten a la Han Solo im " Post Reaper War Mass Effect Universum ".

Ich kann nachvollziehen warum Bioware sich jetzt ! für diesen anderen Weg entschieden hat, hoffe aber dass wir die Milchstrassen Galaxie wiedersehen werden.
Dein Teddybaer
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von Dein Teddybaer »

SethSteiner hat geschrieben:
Dein Teddybaer hat geschrieben:Bei manchen Frage ich mich, ob es überhaupt Spiele gibt, die euch Spaß machen^^

Ich kenne keine Spiele, außer ein paar wenig komplexen Indie Titeln, die so umfassend und logische Hintergrund Material bereitstellen, wie es gefordert wird.
Siehe sollen bitte allen Spaß machen und nicht über physikalische Gesetze aufklären. Für so etwas gibt es (Lehr)bücher. Vielen dürfte es trotzdem Spaß machen, schade dass es bei euch nicht funktioniert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr bei solchen Anforderungen viele Spiele spielt.
Aber vielen Dank für die letzten, sehr lehrreichen Beiträge.
Was hat das eine mit dem anderen zutun? Kann man nur Spaß haben und Zocken, wenn man den den Kopf ausschaltet und das präsentierte nicht reflektiert? Nur weil man Kritik übt, Aspekte einem nicht gefallen, heisst das doch nicht dass man nicht auch Spaß haben kann und Spiele spielt, das ist absurd.
Es wird gemeckert, dass kein Spiel über die Hintergründe der verschiedenen Rassen entwickelt wird oder dass das Spiel von der Thematik zu einfach wäre. Da Frage ich mich nur, was diejenigen spielen, denn es gibt nun wirklich nicht viele Spiele, die diesen hohen Anforderungen gerecht werden. Das war keine Kritik an der Kritik.
Übrigens finde ich die Trailer überhaupt nicht aussagefähig, wie gut das Spiel am Ende werden könnte.
johndoe711686
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von johndoe711686 »

Bachstail hat geschrieben:
In KOTOR war das lustigerweise noch nicht der Fall, da haben Aliens noch ihre eigene Sprache gesprochen.
Daran hatte ich auch schon gedacht.

In KOTOR war es ziemlich gut gelöst, trotz der Tatsache, dass es - wie du schriebst - sehr limitiert war, bei Mass Effect ist es für mich absolut nicht schlimm, ich finde nur den Grund, dass jeder einen Translator besitzt, ganz gleich, wie unbedeutend dieses Lebewesen innerhalb dieses Universums ist, recht amüsant.

Aus spielerischer Sicht ergibt das Ganze aber durchaus Sinn, da es nicht wenig Spieler gibt, welche ungern Untertitel lesen, welche sie bei eigenständigen Sprachen aber zwingend hätten lesen müssen.
In KotOR sprechen sie ja alle noch ihre Sprache, man versteht sie nur dank der Macht. In ME wird alles direkt und automatisch übersetzt, in beide Richtungen, auch bei ganz neu entdeckten Lebensformen. Ein wenig wie in Star Trek TNG, allerdings galt es dort nur für bekannte Spezies.
Jim Panse
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von Jim Panse »

JackyRocks hat geschrieben:Ich liebe Star Wars genau so wie Star Trek, aber ich will keinen Ryder der im alten Lodenmantel interstellare Drachen bekämpft.
Boah. Dickes *SIGNED*. Auch deine Posts davor.

StarTrek-ScienceFiction war damals immer nerdiger, technischer, logischer. Alles wurde versucht zu erklären. Es galten weitest möglich unsere physikalischen Gesetze und es wurde dem Zuschauer immer kommuniziert, wenn diese gebrochen wurden und durch welche Technik das möglich war.

StarWars-ScienceFiction ist im Prinzip Fantasy. Das ist auch cool. Aber ein ganz anderes Genre. Man einigt sich darauf, dass es Lichtschwert schwingende Weltraumzauberer gibt und dann läuft die Story. Hier mit Technik-details zu kommen (siehe Mediclorians) zerstört nur die mystische Story.

Zurück zu Mass Effect:
ME1 war StarTrek-ScienceFiction. Aber dann wandelte sich die Serie Stück für Stück, mit ME2 und schließlich ME3, zu StarWars-ScienceFiction. Und das schmerzt die Fans von ersterem. Denn es gibt kaum Spiele in diesem Subgenre.

Deswegen verstehe ich hier auch nicht die Argumente: "Man kann doch nicht, die Hintergründe in der ganzen Rassen beleuchten, welches Spiel macht denn sowas?"

Ja eben! Außer MassEffect1, welches ein ganzes verschissenes Universum ausm Bodengestampft und dem Spieler erklärt hat, gibt es kaum so detail-verliebte Spiele. Und Ab Teil2 wurde es so stumpf wie die breite Masse der anderen Computer-Spiele. Gott behüte, dass sich das Medium mal weiter entwickelt und mehr als stumpfe Action-Unterhaltung bietet.
Heruwath hat geschrieben:Ich habe das Gefühl, dass der Grund, warum viele Spieler das Spiel kritisieren auf einem "Brotkrümel" basiert, weil alles andere drum herum unterhaltsam, nachhvollziehbar und erklärbar ist.
Nee, nachvollziehbar war ab Teil2 kaum noch etwas. Unterhaltsam, ja. Ich sag nicht, dass ich das Spiel nicht gern gespielt hab. Aber was die Story angeht war die gefüllt mit Plotholes. Das hab ich auch in einer früheren Post in diesem Thread versucht, oberflächlich zu begründen.

Ich finde auch die genauere Auseinandersetzung mit dem Thema Lazarus-Projekt und Normandy 2 gut. Wem das zu viel ist, der braucht es doch nicht lesen. Eine kurze Anmerkung dazu ohne auf die ganzen Detail-Punkte einzugehen:

Du brauchst nicht nur die Mittel für das neue Schiff, du brauchst auch die ganze Infrastruktur. Und das so geheim, dass die Alianz nich mal eben jemanden vorbei schickt, der alles kaputt macht. Und wer zu Hölle arbeitet denn bitte noch für die Bekloppten von Cerberus? Gibt es eine einzige Basis von denen, die man betritt in der sie nicht total sinnlos und unnötig ihr komplettes Personal meucheln oder sonst welche Verbrechen an der Menschlichkeit begehen?

Ach... es gibt so viele Sinnlosigkeiten. Angefangen bei der dämlichen Design-Entscheidung die Hauptgegner von mystische Halbgöttern zu ner 08/15 Menschen-Nazi-Terror-Organisation zu wechseln. Oder will jemand bestreiten, dass man in ME3 öfters auf Cerberus als auf die Reaper trifft? Getoppt mit dem vollidiotischen Space-Ninja mit Plotarmor. Der einem ins Gesicht zu schreien scheint: "Ich bin der Schreiber der Story! Schau nur wie cool mein NPC ist! BADE IN SEINER COOLNESS!"
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JackyRocks
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von JackyRocks »

Hinsichtlich der Thematik: Wer macht denn solche Spiele? Wieso denn nicht? Was bitte ist so uninteressant an dem Setting: interstellare Reisen sind kaum möglich bzw. dauern ewig weil die Relays im Eimer sind? Du kannst doch sogar die Prämisse des neuen Schiffs dafür nutzen. Kontakt zwischen den Rassen halten durch ewig lange Reisen in denen die Reisenden regelmäßig in Stasis versetzt werden. So hättest du die Möglichkeit in über mehrere Teile den Kontakt wieder herzustellen. Im ersten Teil könnte es um aufkeimende Anarchie auf der Erde gehen und das Problem wie man die Flotten der einzelnen Rassen für den interstellaren Flug ohne Relays fit macht und man besucht die nächstgelegene große Heimatwelt. Sagen wir die Turians. Die haben auch die Volus in ihrer Einflussphäre, entsprechend könnte auch ein Abstecher in ihre Heimatwelt möglich sein.

Teil 2 wären dann die Asari und die Elcor, Teil 3 könnten Krogan und Salarians darstellen und die Quarians und Geth, die Hahnar und Drell sowie potentiell Diskussionen über einen neuen Heimatplaneten für die Batarians und die Rechte anderer Rassen wie die Vorcha könnte in allen Teilen eingestreut werden. Die große und vor Allem interessante Thematik wäre: Was ist jetzt? Jedem ist bewusst, dass die Citadel quasi einen Weg vorgegeben hat, wenn auch eher indirekt. Es könnte nun auf Heimatplaneten der einzelnen Rassen und zwischen den Rassen zu Diskussionen kommen wie es weiter geht und ob die galaktische Regierung wieder genau so aussehen sollte oder vielleicht doch inklusiver und aktiver. Es gibt mehr als genug Möglichkeiten auf den einzelnen Planeten große Rifts entstehen zu lassen mit denen man als Abgesandter der Rassen und zum Beispiel, letzter lebender Spector und damit vertreter des alten Rates zu dealen hat. Turians könnten die Frage stellen: Wenn die Hierarchie uns nicht schützen konnte, ist es dann falsch eine quasi Militärdiktatur zu haben? Wäre eine offene Gesellschaft nicht besser und wie geht man mit Protesten um die es bisher nie gab? Bei den Asari könnte es eine Diskussion geben ob es nicht Sinn macht auf Grund der langen Lebensspanne und der biologischen Kompatibilität mit allen Rassen alleine die Führungsrolle zu beanspruchen und quasi wie die Protheans zu herrschen. Salarians könnten die Frage stellen ob die Geheimhaltung und Spionage so eine gute Idee ist, wenn dieses ganze heimlich Getue dazu führt, dass in einer Zeit des Krieges und der Krise der Jenige, der die Galaxy gegen die Reaper führen will erpresst wird um eine ganze Rasse auszulöschen die seit Jahrzehnten in Ruinen lebt. Da gibt es zig Themen.

Du könntest, wie schon gesagt wurde, ein Prequel machen. Die ersten Schritte der Menschheit ins All und der First Contact war oder aber du hast die Eier mal auf Menschen zu verzichten und beleuchtest die Entstehung des Spectre Programms. Der erste Spectre (der Salarian) Beelo Gurji klang nämlich wie ein richtiger Badass und es würde trotzdem Rassenauswahl erlauben. Asari, Salarian oder potentiell Turian. Gleichzeitig wurden die Spectre ja formiert um einen eventuellen Angriff der Krogan auf die Citadell abzuwehren, was sie ja auch getan haben. Das wäre also ziemlich cool und lässt massig Zeit offen um als außerirdischer Spectre andere Welten zu besuchen. Es gibt so viel, dass man hätte machen können um das bestehende Universum zu nutzen und ohne jedes Mal nen neuen großen Bösewicht zu haben. Wieso nicht mal ohne übergreifenden Narrativ arbeiten einfach: ich bin ein Spectre und muss mir böse Jungs und Mädchen schnappen? Du kannst quasi in irgendwie zusammenhängenden Episoden sowieso meistens eine bessere und dichtere Geschichte erzählen und Nebenquests verbinden als wenn du versuchst ein 100 Stunden Spiel auf Zwang zu verdichten.
Heruwath
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von Heruwath »

so viele Meinungen und so viele Aussagen. Danke für die Diskussion. Hat mit auf jeden Fall geholfen es aus einer etwas anderen Perspektive zu sehen.

Mal schauen, was aus Andromeda wird.
SethSteiner hat geschrieben: Hydro hat aber Recht. Das Spiel präsentiert einem in Mass Effect eine Reihe von Punkten welche die Normandy zu etwas besonderem machen, ein Projekt immenser Größe, die wahnsinnige Kosten und Ressourcen verschlang. In Mass Effect 2 wiederum wird uns präsentiert wie Cerberus diese und noch viel mehr Kosten und Ressourcen ausgeben und dabei dennoch völlig verdeckt handeln. Das ist halt nicht mit Area 51 vergleichbar, das ja zum US Militärapparat gehört. Ich finde die Argumentation ist völlig ausreichend um das Präsentierte Unglaubwürdig zu nennen.
Natürlich hat er Recht, denn Glaubwürdigkeit ist subjektiv. Viel zu sehr von der Menge der Informationen abhängig. Viel zu sehr ist es auch von der Bereitschaft es logisch zu erklären abhängig. Und viel zu sehr von der Herangehensweise an die Logik dahinter.

Wenn er also sagt, es ist unglaubwürdig, dann hat er Recht. Für eine bestimmte Menge an Spielern, die eine ähnliche Einstellung und Auffassung haben ist es unglaubwürdig. Der wichtige Punkt für mich ist es zumindest zu versuchen den logischen Denkvorgang und die Gründe raus zu finden. Zu erfahren was eventuell besser gemacht werden könnte und vor allem wie genau.

Hätte Bioware es besser machen können? Aber klar, besser geht immer. Ich gebe mich nur nicht mit dem "es geht besser" "ist nicht gut genug" zufrieden. So nach dem Motto: "Was müsste Bioware in Andromeda anders bzw. mehr machen, damit es glaubwürdiger erscheint?"
Jim Panse
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von Jim Panse »

Heruwath hat geschrieben:"Was müsste Bioware in Andromeda anders bzw. mehr machen, damit es glaubwürdiger erscheint?"
Einfach die Story-Schreiber von ME1 einsetzen und die Schreiber die seit ME2 dazugekommen sind an andere Projekte setzen, bei denen es mehr um KrachBumm geht.

Aber ich glaub mit der Meinung bin ich nicht mehrheitsfähig. Dem Großteil der Spieler dürfte KrachBumm besser gefallen als eine StarTrek-ähnliche Herangehensweise.
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BigEl_nobody
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von BigEl_nobody »

Jim Panse hat geschrieben:
Heruwath hat geschrieben:"Was müsste Bioware in Andromeda anders bzw. mehr machen, damit es glaubwürdiger erscheint?"
Einfach die Story-Schreiber von ME1 einsetzen und die Schreiber die seit ME2 dazugekommen sind an andere Projekte setzen, bei denen es mehr um KrachBumm geht.

Aber ich glaub mit der Meinung bin ich nicht mehrheitsfähig. Dem Großteil der Spieler dürfte KrachBumm besser gefallen als eine StarTrek-ähnliche Herangehensweise.
Großteil der Spieler? Vielleicht, weshalb es evtl. zu dem Wahl kam. Aber Großteil der Fans? Glaube ich nicht, schließlich hat Bioware/EA ja einfach durchgezogen mit der neuen Ausrichtung. Ist ja mit allen Marken so die sich im Laufe der Zeit von ihrem ursprünglichen Kern abwandeln was Gameplay usw. angeht. Vermutlich ist es in den allermeisten Fällen der kommerzielle Konkurrenzdruck der Branche die zu der Auffassung führt man muss im Trend bleiben um vom Absatz her relevant zu sein.

Die Story Schreiber von ME1 und von Biowaretiteln davor sind ja vielleicht schon gar nicht mehr Teil des Studios... Auf solche Dinge hat die Gesamtheit der Spieler ja wenn überhaupt nur einen sehr sehr indirekten Einfluss (durch Trendsetting wie gesagt), spezifische Fangruppen noch weniger.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von Heruwath »

BigEl_nobody hat geschrieben:
Jim Panse hat geschrieben:
Heruwath hat geschrieben:"Was müsste Bioware in Andromeda anders bzw. mehr machen, damit es glaubwürdiger erscheint?"
Einfach die Story-Schreiber von ME1 einsetzen und die Schreiber die seit ME2 dazugekommen sind an andere Projekte setzen, bei denen es mehr um KrachBumm geht.

Aber ich glaub mit der Meinung bin ich nicht mehrheitsfähig. Dem Großteil der Spieler dürfte KrachBumm besser gefallen als eine StarTrek-ähnliche Herangehensweise.
Großteil der Spieler? Vielleicht, weshalb es evtl. zu dem Wahl kam. Aber Großteil der Fans? Glaube ich nicht, schließlich hat Bioware/EA ja einfach durchgezogen mit der neuen Ausrichtung. Ist ja mit allen Marken so die sich im Laufe der Zeit von ihrem ursprünglichen Kern abwandeln was Gameplay usw. angeht. Vermutlich ist es in den allermeisten Fällen der kommerzielle Konkurrenzdruck der Branche die zu der Auffassung führt man muss im Trend bleiben um vom Absatz her relevant zu sein.

Die Story Schreiber von ME1 und von Biowaretiteln davor sind ja vielleicht schon gar nicht mehr Teil des Studios... Auf solche Dinge hat die Gesamtheit der Spieler ja wenn überhaupt nur einen sehr sehr indirekten Einfluss (durch Trendsetting wie gesagt), spezifische Fangruppen noch weniger.
"Trend" ist ein schwieriges Thema, es ist nicht umsonst ein Trend. Wenn es nicht angenommen wird, wird es auch kein Trend. Natürlich muss ein Trend einem persönlich nicht gefallen, aber das ist ein anderes Thema.

Ich möchte ganze spezifisch auf deinen letzten Ansatz eingehen. Als Beispiel bringe ich: Drew Karpyshyn. Er war senior writer für KOTOR, lead writer für Jade Empire und Mass Effect 1-2. Darüberhinaus hat er als designer für Wizard of the Coast gearbeitet und sogar 2 Novels rausgebracht. Nicht zu vergessen, dass er auch an der Baldur's Gate Serie beteiligt war. Jetzt ist es nicht mehr bei Bioware.

Die Spieler haben darauf keinen Einfluss, das stimmt. Allerdings würde ich mir wünschen, dass die Leute die Möglichkeiten des Internets nutzen um sich zumindest über eine Situation zu informieren.

"Einfach die Story-Schreiber von ME1 einsetzen" ist kein Lösungsansatz, weil daran viel mehr Parteien als nur Bioware oder EA beteiligt sind. Dieser Vorschlag basiert auch auf der Annahme, dass das Problem an den Writern liegt und nicht vielleicht an dem Arbeitsablauf, welcher dafür sorgen könnte, dass solche unglaubwürdige Stellen nicht rechtzeitig erkannt werden. Wobei der Vorschlag noch nicht mal darauf eingeht, welche Story Writer genau. Alle? Nur bestimmte?

Solch ein Vorschlag kann nicht vernünftig umgesetzt werden, denn er läßt viel zu viel Raum für Interpretation und verlagert die Entscheidung darüber, was einem gefällt wieder auf die andere Seite. Dann versucht Bioware das umzusetzen, heuert ein paar alte writer an, macht mit denen MEA2, released es und es ist gefällt immer noch nicht. Der Grund dafür? Ein Punkt wird überhaupt nicht beachtet: "Was genau hat bei ME1 für mehr Glaubwürdigkeit gesorgt". Ich kann garantieren, dass es dazu hunderte unterschiedliche Meinungen gibt.

Also ist die einzige wertvolle Information, welche man hier aus diesem Vorschlag raus ließt ist: "Mass Effect 1 war in diesem Punkt irgendwie besser". Ich halte das für kein wertvolles feedback, was mir helfen würde es tatsächlich besser zu machen.

Also nochmal "Was müsste Bioware in Andromeda anders bzw. mehr machen, damit es glaubwürdiger erscheint?"
Jim Panse
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Re: Mass Effect: Andromeda - Cinematic-Trailer veröffentlicht

Beitrag von Jim Panse »

Mhh... Ich dachte die Punkte, die in diesem Thread bereits großflächig, von vielen besprochen wurden, würden eine so grobe Zusammenfassung zulässig machen.

Aber ich kann das auch gerne anders formulieren:
  • Weg von "Drama First" hin zu "Details First". (Tolle Action-Szenen rechtfertigen keine unlogischen Twists.)
  • Weg vom StarWars-Subgenre und zurück zum StarTrek-Subgenre.
  • Mehr Zeit für Details und WorldBuilding so wie in ME1.
  • Die Vermeidung von Unmengen an Plotholes. (Über eine gewisse Anzahl an Patzern kann man ja noch hinweg sehen.)