JackyRocks hat geschrieben:Ich liebe Star Wars genau so wie Star Trek, aber ich will keinen Ryder der im alten Lodenmantel interstellare Drachen bekämpft.
Boah. Dickes *SIGNED*. Auch deine Posts davor.
StarTrek-ScienceFiction war damals immer nerdiger, technischer, logischer. Alles wurde versucht zu erklären. Es galten weitest möglich unsere physikalischen Gesetze und es wurde dem Zuschauer immer kommuniziert, wenn diese gebrochen wurden und durch welche Technik das möglich war.
StarWars-ScienceFiction ist im Prinzip Fantasy. Das ist auch cool. Aber ein ganz anderes Genre. Man einigt sich darauf, dass es Lichtschwert schwingende Weltraumzauberer gibt und dann läuft die Story. Hier mit Technik-details zu kommen (siehe Mediclorians) zerstört nur die mystische Story.
Zurück zu Mass Effect:
ME1 war StarTrek-ScienceFiction. Aber dann wandelte sich die Serie Stück für Stück, mit ME2 und schließlich ME3, zu StarWars-ScienceFiction. Und das schmerzt die Fans von ersterem. Denn es gibt kaum Spiele in diesem Subgenre.
Deswegen verstehe ich hier auch nicht die Argumente: "Man kann doch nicht, die Hintergründe in der ganzen Rassen beleuchten, welches Spiel macht denn sowas?"
Ja eben! Außer MassEffect1, welches ein ganzes verschissenes Universum ausm Bodengestampft und dem Spieler erklärt hat, gibt es kaum so detail-verliebte Spiele. Und Ab Teil2 wurde es so stumpf wie die breite Masse der anderen Computer-Spiele. Gott behüte, dass sich das Medium mal weiter entwickelt und mehr als stumpfe Action-Unterhaltung bietet.
Heruwath hat geschrieben:Ich habe das Gefühl, dass der Grund, warum viele Spieler das Spiel kritisieren auf einem "Brotkrümel" basiert, weil alles andere drum herum unterhaltsam, nachhvollziehbar und erklärbar ist.
Nee, nachvollziehbar war ab Teil2 kaum noch etwas. Unterhaltsam, ja. Ich sag nicht, dass ich das Spiel nicht gern gespielt hab. Aber was die Story angeht war die gefüllt mit Plotholes. Das hab ich auch in einer früheren Post in diesem Thread versucht, oberflächlich zu begründen.
Ich finde auch die genauere Auseinandersetzung mit dem Thema Lazarus-Projekt und Normandy 2 gut. Wem das zu viel ist, der braucht es doch nicht lesen. Eine kurze Anmerkung dazu ohne auf die ganzen Detail-Punkte einzugehen:
Du brauchst nicht nur die Mittel für das neue Schiff, du brauchst auch die ganze Infrastruktur. Und das so geheim, dass die Alianz nich mal eben jemanden vorbei schickt, der alles kaputt macht. Und wer zu Hölle arbeitet denn bitte noch für die Bekloppten von Cerberus? Gibt es eine einzige Basis von denen, die man betritt in der sie nicht total sinnlos und unnötig ihr komplettes Personal meucheln oder sonst welche Verbrechen an der Menschlichkeit begehen?
Ach... es gibt so viele Sinnlosigkeiten. Angefangen bei der dämlichen Design-Entscheidung die Hauptgegner von mystische Halbgöttern zu ner 08/15 Menschen-Nazi-Terror-Organisation zu wechseln. Oder will jemand bestreiten, dass man in ME3 öfters auf Cerberus als auf die Reaper trifft? Getoppt mit dem vollidiotischen Space-Ninja mit Plotarmor. Der einem ins Gesicht zu schreien scheint: "Ich bin der Schreiber der Story! Schau nur wie cool mein NPC ist! BADE IN SEINER COOLNESS!"