Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

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Mr_v_der_Muehle
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von Mr_v_der_Muehle »

thatssobvrst hat geschrieben: ...

Battleborn ist ein nettes Spiel, doch nach gut 45 Stunden fehlt mir der Spaß an der Sache. Neue Story-Missionen verstecken sich hinter einem Season Pass und die hübschen Skins müssen mit Premium-Währung gekauft werden, die erst ab 4,99 Euro erhältlich ist. Das große Winter Update kommt leider viel zu spät und fügt Dinge hinzu, die Alpha Tester bereits vor einem Jahr haben wollten.

Die Schuld liegt nicht bei Overwatch, sondern bei 2K Games. Der Publisher hat bereits mit Evolve beweisen, dass er keine Ahnung von Onlinespielen hat und beauftragt nun ein Studio, welches im Competitive Sektor ebenso viel Expertise besitzt. Natürlich dürfte der mittlerweile, schlechte Ruf von Gearbox sein übriges dazu tun, ebenso wie die oftmals mangelnde Qualität an ihren finalen Produkten.
Und ich dachte, Battleborn wird erst Free2Play? Stattdessen ließt es sich ja jetzt bereits so. Ich habe den Titel selbst noch nicht gespielt, habe mir vor kurzem aber für 0,50 Cent die Retail bei GameStop gekauft. Das sagt ja vom Prinzip her schon alles über den Erfolg des Spiels aus.

2k wird in der derzeitigen Form so einfach nicht weiter machen können. Abgesehen von seinen Sportlizenzen wird man 2017 bestimmt nicht mehr viele Spiele sehen. Da war der Ausblick auf die fetten Gewinne wohl zu groß. Man hat sich bei den aktuellen Trends (Teambasierte MP! AAA Action in einer Open World, Gesellschaftskritik!) ohne die dafür nötige Expertise bedienen wollen. Bis auf XCOM (was ja auch kein Megaseller war) fällt mir jetzt auch nichts ein, was wirklich großen Anklang fand. Ich will nicht wissen, was da an Marketing reingebuttert wurde.

Die Borderlands Collection hat sich über das Jahr am Ende noch gewinnbringender verkauft, als Battleborn. Vllt. sollte man einfach da weitermachen. Ohne die ganzen Stückel DLC warte ich auch erst nicht auf die Goty. :mrgreen:
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Todesglubsch
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von Todesglubsch »

Mr_v_der_Muehle hat geschrieben: 2k wird in der derzeitigen Form so einfach nicht weiter machen können.
Bioshock-Collection lief gut.
Mafia 3 hat sich, trotz der Wertungen, wohl recht gut verkauft.
Das neuste Civ lief wohl auch recht gut.
Und die Aktionäre und Investoren werden mit Red Dead Redemption 2 recht gut unterhalten.

2k geht's gut :)
Flojoe
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von Flojoe »

Stirb Gearbox stirb ! :Häschen:
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DonDonat
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von DonDonat »

Jazzdude hat geschrieben: Hätte denn wirklich noch jemand Interesse an Borderlands?
Wie ich schon in meinem vorherigen Beitrag hier geschrieben habe: wenn man etwas mehr RPG draus macht und sich, nach dem eher mäßigen The Pre Sequel, etwas in Sachen Abwechselung und Charakter-/ Story-Writing steigert, wäre ich bei einem Borderlands 3 auf jeden Fall mit dabei :)

Looten & Leveln + unterhaltsame Story im Coop ist halt schon was feines, wenn dazu noch Abwechselung und die handelnden Charaktere stimmen kann aus einem "nur" unterhaltsamen Spiel auch schnell ein sehr gutes werden^^
Billy_Bob_bean
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von Billy_Bob_bean »

Wieso auch immer auf Produkte gehen, bei denen die Konkurrenz verbreiteter/beliebter/besser vermarktet und/oder besser sind???

ich checks nicht, war doch klar



Hättet ihr ein gescheites Brothers in Arms entwickelt, würden euch die Fans zu Füßen liegen (ww2 Taktik shooter mit gutem Gameplay und Story)

Abeier NEIIIN, VR-krimskrams und Mobashooterzeug wo scheitern vorprogrammiert ist
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Melcor
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von Melcor »

Man kann nur hoffen. Leider wird Pitchford seine Schäfchen schon alle im Trockenen haben. Wenn es jemand verdient hat Bankrott zu gehen, dann dieser Typ.
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Provo
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von Provo »

Auf ein aktuelles Brothers in Arms hätte ich ja eher Bock.
Alles andere von der Bude interessiert mich überhaupt nicht.
johndoe1740845
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von johndoe1740845 »

Mr_v_der_Muehle hat geschrieben:Und ich dachte, Battleborn wird erst Free2Play? Stattdessen ließt es sich ja jetzt bereits so. Ich habe den Titel selbst noch nicht gespielt, habe mir vor kurzem aber für 0,50 Cent die Retail bei GameStop gekauft. Das sagt ja vom Prinzip her schon alles über den Erfolg des Spiels aus.

2k wird in der derzeitigen Form so einfach nicht weiter machen können. Abgesehen von seinen Sportlizenzen wird man 2017 bestimmt nicht mehr viele Spiele sehen. Da war der Ausblick auf die fetten Gewinne wohl zu groß. Man hat sich bei den aktuellen Trends (Teambasierte MP! AAA Action in einer Open World, Gesellschaftskritik!) ohne die dafür nötige Expertise bedienen wollen. Bis auf XCOM (was ja auch kein Megaseller war) fällt mir jetzt auch nichts ein, was wirklich großen Anklang fand. Ich will nicht wissen, was da an Marketing reingebuttert wurde.

Die Borderlands Collection hat sich über das Jahr am Ende noch gewinnbringender verkauft, als Battleborn. Vllt. sollte man einfach da weitermachen. Ohne die ganzen Stückel DLC warte ich auch erst nicht auf die Goty. :mrgreen:
Premium-Währung in Onlinespielen ist eigentlich nichts ungewöhnliches. Die meisten Spiele ermöglichen aber das freispielen solcher Währung, ohne dass man sofort zusätzlich Geld ausgeben muss. Es wäre auch in Battleborn kein Problem, wenn man nicht noch Charaktere und Maps in einem Season Pass horten würde. Das eigentliche Gold droppt in zu geringen Mengen und man soll dann ca. 50.000 Goldmünzen für einen Charakter bezahlen, oder man greift halt zu Premium-Währung. Dann sind einige Basis-Charaktere an eine Levelgrenze gebunden und das Aufleveln dauert ewig, denn nach 45 Stunden bin ich noch immer auf Level 35 von 100.

2K Games scheint aber wirklich nicht viel auf Lager zu haben. Bioshock ist keine Marke, die regelmäßige Nachfolger verträgt und auch ein XCOM muss nicht jedes Jahr fortgesetzt werden. Bei CIV würde es noch weniger Sinn machen. Aber ja, man deckt den Markt ab mit Shootern, Open-World, sowie ein wenig Strategie und einigen Sportspielen. Abseits von Bioshock, XCOM und CIV sehe ich aber auch kaum Relevanz für den Publisher.

Free2Play bringt auch nur etwas, wenn die Leute es spielen wollen, was ja schon bei Evolve nicht geklappt hat. Battleborn könnte eine Chance haben, aber gerade am PC gibt's bessere MOBA und auf Konsolen gibt es das viel bessere SMITE.

Todesglubsch hat geschrieben: Und die Aktionäre und Investoren werden mit Red Dead Redemption 2 recht gut unterhalten.
Das hat aber nichts mit 2K Games zu tun. Rockstar Games ist eine Tochter- bzw. Partnergesellschaft von Take-Two und somit ein Publisher. Es gibt sieben Studios unter Rockstar Games, die für die bekannten Marken verantwortlich sind. Das eigentliche Studio wäre dann z.B. Rockstar North, welches das Spiel produziert. Take-Two ist auf den Erfolg von Rockstar Games angewiesen und bedient sein Tagesgeschäft mit 2K Games. Im Grunde also wie bei Activision und Blizzard.
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Todesglubsch
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von Todesglubsch »

thatssobvrst hat geschrieben: Das hat aber nichts mit 2K Games zu tun. Rockstar Games ist eine Tochter- bzw. Partnergesellschaft von Take-Two und somit ein Publisher. Es gibt sieben Studios unter Rockstar Games, die für die bekannten Marken verantwortlich sind. Das eigentliche Studio wäre dann z.B. Rockstar North, welches das Spiel produziert. Take-Two ist auf den Erfolg von Rockstar Games angewiesen und bedient sein Tagesgeschäft mit 2K Games. Im Grunde also wie bei Activision und Blizzard.
Ja, aber Take 2 wird schon dank Rockstar nicht pleite gehen - und solange Take 2 nicht geht, wird auch 2k Games nicht gehen.
johndoe1740845
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von johndoe1740845 »

Todesglubsch hat geschrieben:
thatssobvrst hat geschrieben: Das hat aber nichts mit 2K Games zu tun. Rockstar Games ist eine Tochter- bzw. Partnergesellschaft von Take-Two und somit ein Publisher. Es gibt sieben Studios unter Rockstar Games, die für die bekannten Marken verantwortlich sind. Das eigentliche Studio wäre dann z.B. Rockstar North, welches das Spiel produziert. Take-Two ist auf den Erfolg von Rockstar Games angewiesen und bedient sein Tagesgeschäft mit 2K Games. Im Grunde also wie bei Activision und Blizzard.
Ja, aber Take 2 wird schon dank Rockstar nicht pleite gehen - und solange Take 2 nicht geht, wird auch 2K Games nicht gehen.
Was hat die finanzielle Lage von Take-Two und Rockstar Games mit den kontinuierlichen Fehlschlägen von 2K Games zu tun? Wenn 2K Games nur noch Miese fährt, wird auch Take-Two nicht an einem Weiterbestehen interessiert sein und ggf. sogar IPs verkaufen und lizenzieren, was ja im Fall von Borderlands und Telltale sehr gut geklappt hat. So wie es jetzt ist, kann das ja nicht mehr lange gut gehen.
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Todesglubsch
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von Todesglubsch »

thatssobvrst hat geschrieben: Was hat die finanzielle Lage von Take-Two und Rockstar Games mit den kontinuierlichen Fehlschlägen von 2K Games zu tun?
Du wirfst hier zu vieles in einen Topf. 2k Games ist ein Vertrieb. Sie vertreiben unter anderem alle Rockstar-Titel. Wenn Take 2 meint, all ihre Developer schließen zu müssen, würde 2k Games weiterhin existieren und Spiele vertreiben. Eben die von Rockstar oder von Drittanbietern.

Was du meinst ist, dass Take 2s Studios keinen großen Hit geschaffen haben - und diese Studios tragen, zur Markenbindung, eben auch alle den Namen 2k Games. Aber deren Fortbestand hat nichts mit dem Fortbestand von 2k Games zu tun was, letzten Endes, eben nur ein Label ist.
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an_druid
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von an_druid »

Borderlands ist gerade noch so Mitelmaß, ist mir egal obs Fortführtgeführt wird. Hier haben sie die Steuerung u. Dialoge gut hinbekommen alles andere sieht wie dahingeschmissen aus. Das sich dann daraus ein Postapocalyptisches Szenario am besten eignet, liegt schon auf der Hand. Gearbox wirds schon geschnallt haben das die jetzt mal was rausblasen müssen. Ich würd mich freuen wenn mal wieder ne neue IP vorgestellt wird.
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Knarfe1000
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von Knarfe1000 »

Also mit ACM hat Gearbox bei mir jeglichen Kredit verspielt.

Und ein 3. Borderlands brauche ich jetzt auch nicht unbedingt, das Spielprinzip ist nach 2 Teilen durch.
Zuletzt geändert von Knarfe1000 am 03.01.2017 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe1740845
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Re: Gearbox Software: Es könnte ein schwieriges Jahr für die Battleborn- und Borderlands-Macher bevorstehen

Beitrag von johndoe1740845 »

Todesglubsch hat geschrieben:
thatssobvrst hat geschrieben: Was hat die finanzielle Lage von Take-Two und Rockstar Games mit den kontinuierlichen Fehlschlägen von 2K Games zu tun?
Du wirfst hier zu vieles in einen Topf. 2k Games ist ein Vertrieb. Sie vertreiben unter anderem alle Rockstar-Titel. Wenn Take 2 meint, all ihre Developer schließen zu müssen, würde 2k Games weiterhin existieren und Spiele vertreiben. Eben die von Rockstar oder von Drittanbietern.

Was du meinst ist, dass Take 2s Studios keinen großen Hit geschaffen haben - und diese Studios tragen, zur Markenbindung, eben auch alle den Namen 2k Games. Aber deren Fortbestand hat nichts mit dem Fortbestand von 2k Games zu tun was, letzten Endes, eben nur ein Label ist.
Nein, da kann ich dir leider nicht zustimmen. Rockstar Games ist ein Publisher und vertreibt seine Eigenproduktionen sie sind Tochtergesellschaft von Take-Two, welche sowohl Verleger als auch Vertrieb sind. Take-Two hat zuerst den Vertrieb über Jack of All Games geleitet, diese Aufgaben dann aber 2008 an Ditan Distribution übergeben. Take-Two übernimmt den Vertrieb von Rockstar Spielen auf globaler Ebene, ebenso wie von 2K Games.

2K Games ist der Nachfolger von Gathering of Developers und ein simpler Publisher. Ja, 2K Games könnte auch ohne Eigenproduktionen als reiner Verleger funktionieren, doch dürfte dies bestimmt nicht im Sinne von Take-Two sein, die hier eine distinktive Marke erschaffen wollen. Take-Two vertreibt diese Spiele aber, während 2K Games ein Verleger ist und somit auf seinen Mutterkonzern angewiesen ist. Da Rockstar Games aber auch ein Verleger ist, nimmt man hierfür nicht 2K Games als Verleger und Take-Two wickelt auch hier den Vertrieb ab.

Am Ende hat immer Take-Two die Kontrolle und Rockstar Games hat nichts mit dem Aufstieg oder Untergang von 2K Games am Hut, da sie die Arbeit ihrer Studios unter ihrem Label veröffentlichen. Dafür baut 2K Games ja sein eigenes Portfolio auf und hat in den letzten 2 Jahren auch oftmals ins Klo gegriffen.
Wikipedia hat geschrieben:Die meisten Take-2-Spiele werden über die Tochtergesellschaften Rockstar Games und 2K Games vertrieben

https://de.wikipedia.org/wiki/Take_2_Interactive
https://de.wikipedia.org/wiki/Rockstar_Games
https://de.wikipedia.org/wiki/2K_Games