Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.com

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Wulgaru
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wulgaru »

Wigggenz hat geschrieben:Schwarzbrennerei bezeichnet illegale Alkoholproduktion, Schwarzmarkt illegalen Handel und Schwarzarbeit illegal abgewickelte Arbeit. Übrigens ist Schwarzfahren das illegale Nutzen von Transportmitteln und damit auch nichts "Physisches". All diese Begriffe sind zwar umgangssprachlich und leicht vereinfachend, aber nicht in der Sache verfälschend im Gegensatz zu Raubkopie.

Die Assoziationen zu Panschen und Steuerhinterziehungentstehen erst über mehrere Ecken und sind nicht zu vergleichen mit dem, was "Raubkopie" mit sich bringt, denn schon der Begriff des Raubes setzt eine Gewaltanwendung oder entsprechende Androhung in Verbindung mit der Wegnahme einer physischen Sache voraus.

Und mir ist nach wie vor nicht klar warum die Verwendung des Begriffs Schwarzkopie etwas verharmlosen sollte. Welches Element des illegalen Kopierens ist in diesem Begriff nicht erfasst?
Nun, bei allen Schwarzbegriffen entsteht ein tatsächlicher Schaden Schaden, jetzt nicht nur dem Fiskus gegenüber (wobei ich jetzt nicht sehe, das das nicht schlimm ist, sofern man nicht von einer Randischen Perspektive kommt) sondern natürlich auch anderen Wettbewerbern und das ist sehr direkt. Ich sehe auch nicht warum die indirekten Risiken die bei sowas wie schwarzbrennen entstehen, erstmal ignorieren sollte. Lebensmittelbestimmungen sind nun kein Spaß. Schwarzfahren fällt da eventuell als einziges heraus, allerdings auch nur weil dies schwerer zu erfassen ist.

Die Argumentation ist aber ja, das durch eine Schwarzkopie kein Schaden entsteht bzw. der Nachweis dafür noch erbracht werden muss. Deswegen soll der Begriff Raubkopie nicht benutzt werden, das es um Gewalt geht und er in erster Linie deswegen unpräzise ist, wäre zwar ebenfalls zutreffend, aber es geht ja vor allem um ersteres. Ich habe ja eben erläutert das die meisten "Schwarzbegriffe" eben einen Schaden erzeugen und daher wäre Schwarzkopie, wenn man ihn explizit benutzt um das gegenteilige auszudrücken unpräzise.

Und genau deswegen schreibe ich Kunstwort, es ist ein Ersatzbegriff der nicht wirklich durchdacht, aber allgemein akzeptiert ist. Das verharmlosende bringst du mit der Gewalt-Assoziation von Raub ja selbst ins Spiel, die bei Schwarz natürlich nicht vorhanden ist. Zusätzlich natürlich, weil sowas wie schwarzarbeiten usw. häufig als Kavaliersdelikte gesehen werden, abermals sehr viel schwächer als der Begriff Raub.

Edit:
Und wie ich eingangs schrieb.....über Sinn und Unsinn von Schwarzkopie und Raubkopie zu diskutieren, über ihre Bedeutungen usw. ist dann doch in jedem Falle etwas was eine Diskussion um ein eigentliches Thema regelmäßig verhindert. Passiert mir ja auch gerade, womit ich wie gesagt wieder bei meinem ersten Post wäre. :wink:
Zuletzt geändert von Wulgaru am 30.12.2016 20:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Kensuke Tanabe
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Wer bestimmt denn nun was allgemein aktzeptiert ist?
Also hier merke ich das dem nicht so ist.
Der Begriff „Raubkopie“ wird oft als ungenau und übertrieben bezeichnet.[29][4] Das Wort beinhalte den Vorwurf eines Raubes, also ein Verbrechen im Sinne des StGB, was von der Kampagne Raubkopierer sind Verbrecher auch so transportiert wurde: die Werbespots, die sich an die Verbraucher richteten und vor allem auch in Kinos liefen, suggerierten, dass man als „Raubkopierer“ mit einer Strafe von bis zu 5 Jahren Haft rechnen müsse. Dies wurde jedoch als irreführend kritisiert,[30] da sich diese gesetzlich im deutschen Urheberrecht verankerte Höchststrafe (§ 108a UrhG) an gewerbliche Schwarzkopierer richtet.[3] Abseits davon verwendete selbst der Verband Zukunft Medien Marketing, von dem diese Werbespots initiiert wurden, die Bezeichnung „illegale Kopien“.[29]

Rhetorisch betrachtet handelt es sich bei den Worten „Rauben“ im Sinne von Diebstahl und „Kopieren“ um Gegensätze und sich somit ausschließende Begriffe, was das Wort „Raubkopie“ zum Widerspruch in sich selbst macht – also zu einem Oxymoron.[31]

Auch wird das Wort „Schwarzkopie“ als weniger wertende Bezeichnung für die illegale Kopie angesehen als das Wort „Raubkopie“.[32] Argumentiert wird, dass es analog dazu Begriffe wie „Schwarzfahren“ und „Schwarzarbeit“ gibt, die wie die illegale Kopie ebenfalls ein Vergehen (und kein Verbrechen) beschreiben.
Ich finde es in Ordnung wenn Leute die gerade so über die Runden kommen, sich ihre Sachen kopieren, oder Kinder und Jugendliche die arme Eltern haben. Die Kinder haben eh weniger Geld für Sportvereine und sonstige Freizeitaktivitäten. Natürlich kann man sagen: Pech gehabt! Hätten die mal was bessere lernen sollen, oder Kinder sollen eh nicht so viel Videospiele spielen oder Hartzer brauchen keinen großen TV, etc. Ich sehe das aber anders. Ich habe das Glück genügend Geld zu haben und mir das ganze Zeug zu holen, deswegen kaufe ich mir meine Spiele, aber leider hat nicht jeder so viel Glück wie ich.

So das ist meine Meinung zu kopien.
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Wigggenz
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wigggenz »

Wulgaru hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Schwarzbrennerei bezeichnet illegale Alkoholproduktion, Schwarzmarkt illegalen Handel und Schwarzarbeit illegal abgewickelte Arbeit. Übrigens ist Schwarzfahren das illegale Nutzen von Transportmitteln und damit auch nichts "Physisches". All diese Begriffe sind zwar umgangssprachlich und leicht vereinfachend, aber nicht in der Sache verfälschend im Gegensatz zu Raubkopie.

Die Assoziationen zu Panschen und Steuerhinterziehungentstehen erst über mehrere Ecken und sind nicht zu vergleichen mit dem, was "Raubkopie" mit sich bringt, denn schon der Begriff des Raubes setzt eine Gewaltanwendung oder entsprechende Androhung in Verbindung mit der Wegnahme einer physischen Sache voraus.

Und mir ist nach wie vor nicht klar warum die Verwendung des Begriffs Schwarzkopie etwas verharmlosen sollte. Welches Element des illegalen Kopierens ist in diesem Begriff nicht erfasst?
Nun, bei allen Schwarzbegriffen entsteht ein tatsächlicher Schaden Schaden, jetzt nicht nur dem Fiskus gegenüber (wobei ich jetzt nicht sehe, das das nicht schlimm ist, sofern man nicht von einer Randischen Perspektive kommt) sondern natürlich auch anderen Wettbewerbern und das ist sehr direkt. Ich sehe auch nicht warum die indirekten Risiken die bei sowas wie schwarzbrennen entstehen, erstmal ignorieren sollte. Lebensmittelbestimmungen sind nun kein Spaß. Schwarzfahren fällt da eventuell als einziges heraus, allerdings auch nur weil dies schwerer zu erfassen ist.

Die Argumentation ist aber ja, das durch eine Schwarzkopie kein Schaden entsteht bzw. der Nachweis dafür noch erbracht werden muss. Deswegen soll der Begriff Raubkopie nicht benutzt werden, das es um Gewalt geht und er in erster Linie deswegen unpräzise ist, wäre zwar ebenfalls zutreffend, aber es geht ja vor allem um ersteres. Ich habe ja eben erläutert das die meisten "Schwarzbegriffe" eben einen Schaden erzeugen und daher wäre Schwarzkopie, wenn man ihn explizit benutzt um das gegenteilige auszudrücken unpräzise.

Und genau deswegen schreibe ich Kunstwort, es ist ein Ersatzbegriff der nicht wirklich durchdacht, aber allgemein akzeptiert ist. Das verharmlosende bringst du mit der Gewalt-Assoziation von Raub ja selbst ins Spiel, die bei Schwarz natürlich nicht vorhanden ist. Zusätzlich natürlich, weil sowas wie schwarzarbeiten usw. häufig als Kavaliersdelikte gesehen werden, abermals sehr viel schwächer als der Begriff Raub.

Edit:
Und wie ich eingangs schrieb.....über Sinn und Unsinn von Schwarzkopie und Raubkopie zu diskutieren, über ihre Bedeutungen usw. ist dann doch in jedem Falle etwas was eine Diskussion um ein eigentliches Thema regelmäßig verhindert. Passiert mir ja auch gerade, womit ich wie gesagt wieder bei meinem ersten Post wäre. :wink:
Der Punkt Schaden oder nicht ist in der Diskussion um die Begriffsbezeichnung völlig irrelevant und wird erst interessant, wenn zur Debatte steht, wie Publisher auf Schwarzkopien reagieren, weil es an dieser Stelle ein Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit (von DRM-Maßnahmen etwa) gegenüber dem zahlenden Kunden sein kann.

Die Diskussion um den korrekten Begriff hat nichts mit der Diskussion um den Schaden zu tun. Zwei völlig voneinander verschiedene Diskussionen mit jeweils eigenen Argumenten.

"Raub" setzt schon begrifflich Gewaltanwendung/-androhung und Sachwegnahme voraus und hat alleine deshalb schon bei illegalen Kopien wie wir sie kennen nichts verloren. Und eine Verharmlosung durch "Schwarzkopie" gäbe es nur, wenn eine Gewalt- und Wegnahmekomponente bei illegalen Kopien tatsächlich vorhanden wäre, dann würde diese unter den Tisch fallen und den Sachverhalt harmloser darstellen als er tatsächlich ist. Aber das ist ja gerade nicht der Fall.
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Ultimatix
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Ultimatix »

Die Spiele Industrie macht mittlerweile mehr Umsatz als Hollywood und das obwohl es die "bösen" Schwarzkopierer schon immer gegeben hat. Auch Hollywood geht es blendend trotz Schwarzkopierer. 8O Scheinbar sind die prophezeiten Weltuntergangs Szenarien von paranoiden/falschinformierten Leuten die durch Schwarzkopierer verursacht werden sollten nicht eingetroffen. Na sowas :D
Zuletzt geändert von Ultimatix am 30.12.2016 23:36, insgesamt 2-mal geändert.
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greenelve
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von greenelve »

Ultimatix hat geschrieben:Die Spiele Industrie macht mittlerweile mehr Umsatz als Hollywood und das obwohl es die "bösen" Schwarzkopierer schon immer gegeben hat. 8O Scheinbar sind die prophezeiten Weltuntergangs Szenarien von paranoiden/falschinformierten Leuten die durch Schwarzkopierer verursacht werden sollten nicht eingetroffen. Na sowas :D
Bei der Filmindustrie gibt es keine Raubmordkopien? :Kratz:
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Ultimatix
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Ultimatix »

Metal King Slime hat geschrieben:
So sieht meine Erfahrung auch aus.
Raubkopieren ist wie Tiere essen.
Und dann gibt es halt die Veganer die es moralisch verwerflich sehen, weil man anderen damit schadet. :wink:
Interessanter Vergleich, aber die Tiere verschwinden nach und nach wenn man sie isst. Doch was passiert bei Schwarzkopien? nichts. Die Daten bleiben trotzdem heil erhalten. Daten können nicht einfach so verschwinden.
greenelve hat geschrieben: Bei der Filmindustrie gibt es keine Raubmordkopien? :Kratz:
Habe Meinen Beitrag überarbeitet, nur für dich :^^:
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greenelve
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von greenelve »

Ultimatix hat geschrieben: Habe Meinen Beitrag überarbeitet, nur für dich :^^:
Hollywood geht es blendend? Na dann besteht ja kein Grund sich China anzubiedern und Filme, aus welchen Gründen auch immer, verstärkt in China stattfinden zu lassen.
Hollywood geht es so gut, dass die nischenhafte Spieleindustrie mehr Geld einbringt. 8)

Aber sollte es bei blendend und Raubmordkopien nicht darum gehen, inwieweit es ohne Raubmordkopien mehr Geld geben würde? Denn so hat es was von "Nen Multimilliardär ein paar hundert Euro klauen ist kein Problem, weil der hat ja trotzdem massig Geld". :Blauesauge:
(unabhängig von der Diskussion Raubmordkopien und Verlust beweisen; völlig konzentriert auf den Umstand, ihnen geht es gut, also gibt es kein Problem. Die Spieleindustrie ist mittlerweile ein riesiger Massenmarkt und nicht mehr so überraschend größer als die Filmindustrie. ....btw Konsole, wird bei Filmindustrie DVD/BR Player eingerechnet?)
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Temeter 
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Temeter  »

greenelve hat geschrieben:Hollywood geht es blendend? Na dann besteht ja kein Grund sich China anzubiedern und Filme, aus welchen Gründen auch immer, verstärkt in China stattfinden zu lassen.
Hollywood geht es so gut, dass die nischenhafte Spieleindustrie mehr Geld einbringt. 8)
Ne, die machen das einfach weil GELD < MEHR GELD. Der westliche Markt ist abgedeckt, aber der chinesische Markt hat in letzter Zeit, oft überraschend, Filme getragen, die im Westen gescheitert sind. China hat ein gewaltiges Publikum, also gibts dort viel Geld zu holen.

Vielleicht gibt es weniger große Filme, aber dafür machen die aktuellen einfach mehr Geld per Film. Ein Force Awakens spielte 2 Billionen ein, genauso wie Avatar, Age of Ultron war 1.5 Billionen. Und dann wollen ein Haufen Klickbaiter vorgeben, Kino sein ein sterbendes Medium.

Guck dir doch die erfolgreichsten Filme aller Zeiten an, 9 der Top 10 Filme sind 2009 und später veröffentlicht worden. 6 Stück in den letzten 3/4 Jahren:

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_h ... sing_films

Die Zahl der verkauften Tickets stagnierte in den letzten 20 Jahren, aber Umsatz aus Ticketverkäufen hat sich verdoppelt. Natürlich hast du Inflation, aber wenn du die einrechnest, dann stagnieren Filme seit 20 Jahren. Versuch das mal illegalen Privatkopien anzulasten.

http://www.the-numbers.com/market/

Und das alles parallel zu einem massiv wachsenden Digitalmarkt, wo Filme effizient weiter vermarktet werden können!

Um ehrlich zu sein, bin ich mir gerade nicht sicher, ob ich hier nicht einfach völlig den Sarkasmus in deinem Beitrag verpasse, so wenig Sinn macht er. :Blauesauge:
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Kensuke Tanabe
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Jetzt komm doch nicht mit Fakten! :roll:
bloub
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von bloub »

greenelve hat geschrieben: Hollywood geht es blendend?
ja hollywood geht es blendend. wer nahe an der pleite agiert, kann keine filme mit budgets von 100 millionen dollar und mehr produzieren.
Zinssm
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Zinssm »

Kriminelle Machenschaften machen sich zum Glück nicht daran fest wie arm oder reich das Opfer ist!
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Kajetan
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Kajetan »

Zinssm hat geschrieben:Kriminelle Machenschaften machen sich zum Glück nicht daran fest wie arm oder reich das Opfer ist!
Und ob sie das tun. Denn wenn das "Opfer" seit Jahren jammert, dass es ja so ganz arg chlimm "bestohlen" wird, es aber in dieser Zeit mehr Geld verdient als je zuvor und es weiterhin keinen Nachweis irgendeines Schadens gibt, dann kann an der Klage, man würde ja ganz arg chlimm "bestohlen" werden, irgendwas nicht stimmen.

Man könnte vermuten, dass hier eine unwichtige Randerscheinung zu einem großen Popanz aufgeblasen wird.
Man könnte vermuten, dass hier überhaupt kein Schaden vorliegt, da es dem Opfer seit Jahrzehnten nicht gelungen ist zweifelsfreie Beweise vorzulegen, dass es überhaupt "bestohlen" wurde.
Man könnte vermuten, dass einen das angebliche Opfer seit Jahrzehnten etwas vorlügt, um als vermeintliches Opfer zu diversen Vergünstigungen zu kommen.
Man könnte auch aufhören den Rechteverwertern höflicherweise solche Dinge nur vermutenderweise zu unterstellen und ihnen direkt auf den Kopf zusagen, dass sie seit Jahrzehnten in diesem Zusammenhang ganz bewusst nur lügen und betrügen.
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Levi 
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Levi  »

Illegale Kopien (privat ist absolut nichts daran, wenn sie aus dem Netz stammen!!) oder Urheberrechtsverletzung* und fertig.
Leute sollen einsehen, dass sie nie im Recht sind, wenn sie ein Produkt aus dem Internet laden, wo der Rechteinhaber eigentlich Geld sehen möche.
Am Ende ist es wie Wulgaru anfangs sagte: Leute streiten sich um Begrifflichkeiten, nur um... Ja warum eigentlich? Um sich weniger "illegal/unrecht" zu fühlen?

(Raubmordkinderschänderterroristenkopie vielleicht auc)

*)als Angelhaken
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Wigggenz
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Wigggenz »

Levi  hat geschrieben:Am Ende ist es wie Wulgaru anfangs sagte: Leute streiten sich um Begrifflichkeiten, nur um... Ja warum eigentlich? Um sich weniger "illegal/unrecht" zu fühlen?
Warum sollte man etwas Falsches, was unnötige Schärfe in das allgemeine Diskussionsklima bringt, einfach so stehen lassen?
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Kensuke Tanabe
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Re: Owlboy: Entwickler des Indie-Plattformers spricht über Software-Piraterie, Vorteile von Raubkopien, Steam und GOG.co

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Da ich nicht illegal kopiere, muß ich mich ja nicht weniger unrecht fühlen, oder? :wink:

Es ist ja auch ein so schönes einfaches Weltbild, wenn man den Begirff kritisiert, weil er flasch ist oder darauf hinweist das es kein Verbrechen ist, also einfach faktisch richtiges sagt, verteidigt das illegal kopieren und warum macht er das, weil er es selber tut, NA KLAR! :lol: