Todesglubsch hat geschrieben:Die Skala umfasst exakt drei Messpunkte, wobei ich das andere extrem noch nicht erlebt habe.
Und wenn du deutsche Synchros grundsätzlich nur als "scheiße" betitelst, keinerlei Abstufungen besitzt und garnicht weißt, wie eine Synchro sich anhört, die *wirklich* scheiße ist, dann gehörst du zu der angesprochenen Gruppe der rotznäsigen Spieler

Ich bin auch nicht erst gestern geboren und kann schon zwischen guter, mittelmäßiger und mieser Synchro unterscheiden.
Mein Punkt ist, dass ich die Gründe für die in meinen Augen schlechte Synchro zuletzt bei den Sprechern suche, um die es hier geht.
Du kannst als Sprecher noch so gut sein, du hast keine Chance, wenn du nicht mal im Ansatz die W-Fragen beantwortet hast: WER, WAS, WARUM.
Die bekommen da einen Zettel auf den Tisch und sagen "lies mal vor, mach hinne, Zeit = Geld".
Da *kann* nix bei rumkommen.
Dann verkacken gefühlt auch Leute wie Manfred Lehmann, Franziska Pigulla, Raimund Krone, Martin Keßler, Liane Rudolph in einer Deutschen Produktion.
(Bonuspunkte, wer errät, was ich meine)
Später, aber das ist mehr TV/Film, wird dir irgendwann bewußt, dass es nur eine handvoll (guter, gut bezahlter, oft gebuchter) Sprecher gibt. Und dann fragst du dich, warum Malcoms Mutter plötzlich schwarz ist und was Nicolas Cage auf der Titanic macht (sozusagen).
Übrigens kann auch aus genau den gleichen Gründen das Englische/Japanische/Französische/Südostchilenische Original "Scheisse" sein.
Ich bevorzuge Spiele im Englischen dann aber auch aus anderen Gründen als nur der simplen Tatsache, dass die Deutschen Sprecher meist noch weiter von dem Thema weg sind als die, die eine Chance haben, produktionsbegleitend zu sprechen.