Ich bezahle einen guten Anwalt, dass dieser gute Arbeit leistet. Gute Anwälte haben einen Ruf zu verlieren. Der gute Anwalt kann es sich nicht leisten halbherzige Scheisse zu produzieren. Selbst aussichtslose Fälle müssen mit wehenden Fahnen verloren werden. Das ist sein Job.Metroman hat geschrieben:Das kapitalistische Prinzip ist, dem Volk das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich bezweifle, daß die Juristerei sich dem entgegenstellt.Kajetan hat geschrieben:Würde ich soviel Geld haben, dass mir 20.000 oder 30.000 Euro nix ausmachen, würde ich mir einen guten Fachanwalt suchen und Klage einreichen. Aus Prinzip und weil zu viele Firmen mit zu viel Schweinereien durchkommen, nur weil sich die Kunden eben keine ausgedehnten Rechtsstreitigkeiten leisten können.
Werde ich gewinnen, wenn ich solche Anwälte engagiere? Nicht immer, nein. Oft genug würde ich auch verlieren. Aber mit genug Geld ausgerüstet, könnte ich den einen oder anderen wegweisenden Prozess gewinnen. Und DAS wäre es dann wert gewesen.
Es gibt genug Fälle, wo sich ausdauernde Kläger gegen die Interessen großer, internationaler Konzerne durchgesetzt haben. Dein Defätismus ist vollkommen fehl am Platz. Denn mit dieser Einstellung (Meh, man kann ja eh nix tun) haben die "anderen" schon gewonnen, ohne auch nur einen Finger krumm machen zu müssen.Man sieht ja an der Meldung, daß hier Hand in Hand im Sinne des Kapitalismus gearbeitet wird. Du kannst klagen, um Dich der illusion hinzugeben, etwas unternommen zu haben, oder einfach dieses und jenes nicht kaufen. Ich hatte NMS gebraucht gekauft und nach 10h für denselben Preis wieder verkauft. An mir haben die nix verdient.
Dummerweise habe ich nicht das Geld, um einen exzellenten Fachanwalt für nur einen Fall zu engagieren, geschweige denn für eine ganze Reihe von Klagen. Ich belasse es daher beim üblichen Konsumverzicht. Schweine bekommen nicht mein Geld!
