leifman hat geschrieben:welchen verdienst hat sie denn eingefahren? man muss alles immer in relation sehen.
sie schreibt ja selber, dass sie sich für die karriere entschieden hat und entsprechend bereit war "opfer" zu bringen.
greetingz
Das mag stimmen. Aber du vergisst was: Amy Hennig ist in einer Führungsposition. Es ist also nicht nur ihre eigene Entscheidung. Jeder der in so einem Job schonmal gearbeitet hat, weiß, dass man nicht einfach so zuhause bleibt, wenn der Chef/Vorarbeiter/Vorgesetze auch arbeitet.
Zumindest ist da der soziale Druck zweifelsfrei vorhanden, dem sich viele Menschen dann auch beugen, einfach weil sie Angst haben ansonsten im Team als Hindernis oder als Problemverursacher zu gelten
Ergo hatte Hennigs Entscheidung auch Signalwirkung. Wenn der Chef länger beleibt, dann "liegt etwas im argen". Und somit folgen diesem "Beispiel" dann auch meist die unergebenen Mitarbeiter. Letzendlich hatte das ganze Team entschieden Überstunden zu machen. So einfach kann man das nicht auf "persönliche Verantwortung" abwälzen...
MfG Ska