DARK-THREAT hat geschrieben:Sowas würde ich, egal in welcher Branche, lieber nicht verneinen. Zwang entsteht immer, wenn etwas gewollt wird. Klar geht man dann aus eigenem Antrieb länger auf Arbeit, denn einen freien Willen hat jeder, aber die meisten Arbeitstätigen wollen es sich nicht verscherzen. Daher entsteht ein Zwang.
Wenn ich an einem Samstag am Schichtplan stehe, dann war das meist ohne mich zu fragen und ich bin gegangen und gut ist. Letztens habe ich mich sogar freiwillig für einen Samstag angemeldet, weil nicht produziert wurde, sondern eine Maschine aufgebaut wurde. Und da wirkt das recht gut gegenüber dem Chef und Schichtleiter, wenn man das tut - natürlich bezahlt.
PS
Bei Überstunden darf man auch nicht körperliche oder geistige Arbeit unterscheiden. Arbeit ist Arbeit. Jede auf ihre Art. Und das sage ich als Angestellter der nicht im Büro sitzt.
Also ist es kein Zwang von außen (dritten Personen), sondern von innen (von einem selbst).
Tja, entweder man befreit sich von diesem (inneren) Zwang und zieht die Konsequenzen oder man lebt damit.
Ergo, ihr Problem.
SethSteiner hat geschrieben:Das Problem ist, dass deine Argumentation keine ist.
Wie zuvor schon geschrieben, auch Kinderarbeit lief und läuft freiwillig ab und doch ist sie verboten, genauso wie betrügerische Türgeschäfte bei denen alte Menschen übers Ohr gehauen wurden obwohl sie ihre Brieftasche ganz freiwillig aufmachen. Es ist schlichtweg irrelevant ob etwas freiwillig geschieht.
Ähmm nein, ist es in vielen Fälle nicht.
BTW: Schönes Beispiel von Äpfel und Birnen, dass du da lieferst.
Eine erwachsene Frau die freiwillig etwas entschieden hat mit Kinder (kannst dich ja mal über die „Freiwilligkeit“ eben jener belesen) oder älteren Menschen, die aktiv ausgenutzt werden, zu vergleichen.
Diese Frau wurde nicht gezwungen und hat sich freiwillig dafür entschieden. Es gibt kein Problem, weil keines vorhanden ist.