No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

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unknown_18
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von unknown_18 »

Ja, stimmt schon, das Landen und so wirkt in NMS schon recht billig. Bei meiner ersten Landung in ED, in der Closed Beta damals noch, hab ich gleich mal das Schiff geschrottet. ;) Generell hat es eine Weile gedauert, auch gerade bei neuen Schiffen wieder, bis ich mich sicher beim Landeanflug fühlte. Das ist schon ein Aspekt, den ich mag und dessen fehlen man nicht unterschätzen sollte. Dennoch, ich weiß das es bei NMS einfacher ist und kann mich darauf einstellen.


Gerade bei GoG drüber gestolpert:
Die Veröffentlichung von No Man's Sky ist für den 09. August in den USA, 10. August in Europa und Australien und 12. August in Großbritannien und dem Rest der Welt geplant.
Vielleicht bezog sich der 12. August nicht wirklich auf uns und wir kriegen es eben doch am 10.?
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Dantohr
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von Dantohr »

Natürlich am 10.
De gehört immer noch zu Europa.
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casanoffi
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von casanoffi »

Kajetan hat geschrieben:Deswegen bin ich mit dieser Art Gameplay auch durch. Ich habe früher Frontier: Elite II bis zum Exzess gespielt. Seit dem geht mir bei all diesen Grind-Sandbox-Crafting-Spielen, von Minecraft über Terraria bis zu Was-weiß-ich-neuester-hit-auf-Steam sehr schnell die spielerische Puste aus. Ich bin fertig mit dieser Art Gameplay und brauche eine dicke, rote, narrative Linie, um am nächsten Tag wieder den Rechner anzuschalten. Sandbox zieht einfach nicht mehr. Die Wahrscheinlichkeit, dass NMS nach ein paar lustigen Stunden auf immer in der Bibliothek verstauben wird, ist nicht gerade klein.
Selbsterfüllende Prophezeiung? :D

Für Grind-Sandbox-Crafting habe ich für gewöhnlich auch nicht viel übrig.
Mit Minecraft z. B. kann man mich jagen.

Bei mir kommt es sehr auf das Setting an, ob ich mich in der jeweiligen Welt wohl fühle.
Bei Elite Dangerous funktioniert das wunderbar. Und in NMS könnte das auch funktionieren.

Meine größte Sorge wird sein, dass sich das Fliegen selbst viel zu simpel gestalten wird.
Ich bin mir bewusst, das NMS keine Flug-Sim sein wird, aber ich hoffe trotzdem, dass das Fluggefühl nicht komplett unter den Teppich gekehrt wird.

Balmung hat geschrieben:Ein solches Spiel gefällt einem entweder oder es ist rein gar nichts für einen.

Und daher wird das Spiel auch wieder zwei stark ausgeprägte Lager haben: die Fans und die Hater. So wie es oft bei besonderen Spielen ist, entweder man liebt es oder man hasst es. Das sind keine Spiele die es allen Recht machen wollen.
Viel schlimmer als die Hater finde ich die Fanboys, die ein Spiel eigentlich lieben, aber genau aus dem Grund der Meinung sind, dass die Punkte, die sie nicht leiden können, genau so sein müssen, wie sie es sich vorstellen.
Bei NMS ist diese Gefahr ja recht klein, weil das Spiel voraussichtlich mehr oder weniger fertig sein wird.

Bei einem Langzeit-Projekt allerdings können diese Fanboys dafür sogen, dass sich ein Projekt in eine Richtung entwickelt, die die Entwickler nie geplant hatten und sich rein aus Anbiederung an die Mistgabel schwingende Meute ihre eigentliche Vision verraten.

Bei Elite Dangerous z. B. schwingt diese Gefahr seit dem ersten Tag an wie ein Schwert des Damocles darüber.
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Kajetan
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von Kajetan »

casanoffi hat geschrieben:Selbsterfüllende Prophezeiung? :D
Nö, simple Erfahrungswerte :)

Egal, Zeit dafür hätte ich momentan eh nicht, von daher kann ich in Ruhe abwarten, wie die Reaktionen ausfallen.
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casanoffi
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von casanoffi »

Kajetan hat geschrieben:
casanoffi hat geschrieben:Selbsterfüllende Prophezeiung? :D
Nö, simple Erfahrungswerte :)
Kenne ich gut - man weiß förmlich, dass es einen schnell langweilen wird und kauft es sich trotzdem.
Man handelt wider besseren Wissens. Ganz blöde Sache...
unknown_18
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von unknown_18 »

casanoffi hat geschrieben:Viel schlimmer als die Hater finde ich die Fanboys, die ein Spiel eigentlich lieben, aber genau aus dem Grund der Meinung sind, dass die Punkte, die sie nicht leiden können, genau so sein müssen, wie sie es sich vorstellen.
Bei NMS ist diese Gefahr ja recht klein, weil das Spiel voraussichtlich mehr oder weniger fertig sein wird.

Bei einem Langzeit-Projekt allerdings können diese Fanboys dafür sogen, dass sich ein Projekt in eine Richtung entwickelt, die die Entwickler nie geplant hatten und sich rein aus Anbiederung an die Mistgabel schwingende Meute ihre eigentliche Vision verraten.

Bei Elite Dangerous z. B. schwingt diese Gefahr seit dem ersten Tag an wie ein Schwert des Damocles darüber.
Ja, stimmt, aber man muss schon aufpassen, weil das kann dann sehr schnell sehr chaotisch werden, wenn die einen Behaupten das nur die Fanboys das toll finden, wenn die Motivation aber nicht von den normalen Fans kommt sondern eher aus Richtung der Hater.

Manche Dinge sind daher durchaus gut so wie sie sind und trotzdem kriegt man dann ein "Fanboy" an den Kopf geworfen.

Das schlimmste an solchen Langzeitprojekten oder simpel ausgedrückt an Spiele, die nach dem Release stetig weiter entwickelt werden, sind die Spieler, die meinen das Spiel müsste sich gerade in ihre Richtung entwickeln. Das die heutigen Spieler sehr oft extreme Egoisten sind, die nur an sich denken und nach ihnen kommt die Sintflut, ist ja nichts neues.
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Sir Richfield
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von Sir Richfield »

Balmung hat geschrieben:Das die heutigen Spieler sehr oft extreme Egoisten sind, die nur an sich denken und nach ihnen kommt die Sintflut, ist ja nichts neues.
Ja, aber wenn du jetzt nicht an die denkst, die denken, dass eine Investion von Summe X in den Entwickler zu etwas berechtigt, ist das dann nicht auch egoistisch?

Und was ist jetzt mit Moddern, die einfach so das Programm so umbiegen, wie es ihnen gefällt?

Wie viel des von dir Beschriebenen liegt nicht an den heutigen Spielern, sondern an den heutigen Möglichkeiten, mit den Entwicklern direkt in Kontakt zu treten?

Oder auch: Ab und an klingst du in einem Unmut gegenüber "die hater", als ob du die hassen würdest...
unknown_18
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von unknown_18 »

Sir Richfield hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Das die heutigen Spieler sehr oft extreme Egoisten sind, die nur an sich denken und nach ihnen kommt die Sintflut, ist ja nichts neues.
Ja, aber wenn du jetzt nicht an die denkst, die denken, dass eine Investion von Summe X in den Entwickler zu etwas berechtigt, ist das dann nicht auch egoistisch?
Mag sein, nur das eine völlig andere Motivation dahinter steckt. Vor allem eben auch der, das man das Spiel mag wie es ist und nicht einsieht, dass das Spiel für die verbogen wird die es nicht mögen wie es ist. Wobei es da nicht um generelle Verbesserungen geht sondern um Änderungen, die stark den Sinn des Spieles verbiegen würden.

Der Kauf eines Spiels gibt eben nun mal nur ein Recht: es spielen zu dürfen wie es ist und natürlich auch Feedback geben zu dürfen, die Ideen beinhalten. Aber Forderungen gehören da nicht dazu und bei vielen klingt es nicht nach Wunsch ala "es wäre schön wenn..." sondern klar nach Forderung ala "Ich will/möchte...".
Und was ist jetzt mit Moddern, die einfach so das Programm so umbiegen, wie es ihnen gefällt?
Völlig egal so lange es kein Online Titel ist und die Mods ihnen Vorteile gegenüber anderen Spielern bringt. Von daher war ich schon bei Release von WoW kritisch gegenüber dessen UI Mod API. Das ist also keine neue Einstellung von mir.
Wie viel des von dir Beschriebenen liegt nicht an den heutigen Spielern, sondern an den heutigen Möglichkeiten, mit den Entwicklern direkt in Kontakt zu treten?
Sicherlich verstärkt es das Ganze, aber hat das wirklich etwas damit zu tun ob Spieler egoistisch sind oder nicht? Ich denken nein, der Egoismus kommt von den Spielern selbst, von dessen Charakter.
Oder auch: Ab und an klingst du in einem Unmut gegenüber "die hater", als ob du die hassen würdest...
Da schwingt durchaus auch öfters Hass mit, ja, dafür sehe ich mir nun schon zu lange an wie mein Main Hobby den Bach runter geht wegen solchen Einstellungen bei den Spielern. Erst recht wenn es um so ein kindisches Gehabe geht Spiele schlecht zu machen, nur weil sie nicht akzeptieren wollen, dass sie nicht zur anvisierten Zielgruppe des Spiels gehören oder schlicht es nicht ganz ihr Geschmack ist. In vielen Augen der Spieler hat sich ein Spiel gefälligst an sie anzupassen, an ihre Art wie sie ein Spiel spielen.

Ich bin nun mal zu einer Zeit aufgewachsen, da waren Spiele immer nur das was die Spielentwickler in den Laden gestellt haben und ich habe mich dann auf die Spiele eingelassen und mich selbst angepasst und so sollte es auch heute noch sein, denn allen kann man es sowieso nicht Recht machen und ändert man ein Spiel um es Anderen recht zu machen, versaut man es immer auch anderen Spielern, denen es vorher besser gefallen hat.

Für mich lautet das Motto ganz klar: Du willst mitspielen? Gerne, wenn du mit unseren Regeln kein Problem hast.

In einer kleinen Gruppe aus wenigen Leuten kann man dieses Motto sicherlich auch mal links liegen lassen und sich auf neue Regeln einstellen, aber je mehr Mitspieler dabei sind, desto unantastbarer wird dieses Motto oder man versaut es allen. Und in dem Punkt sind dann sicherlich auch die Spiele Anbieter mit Schuld, die ihn ihrer Geld gier dann doch lieber mal am Spiel etwas ändern gegen den Willen der Spieler, nur damit es noch mehr Gewinn abwirft.
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Sir Richfield
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von Sir Richfield »

Balmung hat geschrieben:
Wie viel des von dir Beschriebenen liegt nicht an den heutigen Spielern, sondern an den heutigen Möglichkeiten, mit den Entwicklern direkt in Kontakt zu treten?
Sicherlich verstärkt es das Ganze, aber hat das wirklich etwas damit zu tun ob Spieler egoistisch sind oder nicht? Ich denken nein, der Egoismus kommt von den Spielern selbst, von dessen Charakter.
Ja.
Mein Einwand bezog sich ja auf das "heutige".
Spieler, also Menschen, waren immer schon so. Nur jetzt kann das jeder sehen.

Davon ab sehe ich halt Vieles differenzierter.
Mag daran liegen, dass ich mich schon mit Entwicklern um vermeintliche Details gestritten habe. Die Motivation dazu war primär egoistisch, hatte allerdings auch altruistische Züge.
Und dann haben wir es ja im Bereich Videospiele nicht mit "reiner" Kunst zu tun. Jeder Entwickler, gerade wenn er einen Publisher hat, will ja am Markt erfolgreich sein.
Das ist man nicht, wenn man konträr zur Zielgruppe arbeitet.

Natürlich, aber das sage ich nicht erst seit der o.a. Diskussion, liegt die ganz große Kunst (der Community Manager) darin, die unvermeidliche Scheisse von tatsächlich sinnvollem Input zu trennen.
Da schwingt durchaus auch öfters Hass mit, ja, dafür sehe ich mir nun schon zu lange an wie mein Main Hobby den Bach runter geht wegen solchen Einstellungen bei den Spielern. Erst recht wenn es um so ein kindisches Gehabe geht Spiele schlecht zu machen, nur weil sie nicht akzeptieren wollen, dass sie nicht zur anvisierten Zielgruppe des Spiels gehören oder schlicht es nicht ganz ihr Geschmack ist. In vielen Augen der Spieler hat sich ein Spiel gefälligst an sie anzupassen, an ihre Art wie sie ein Spiel spielen.
Das bemerke ich halt nicht so.
Ich sehe eher Triple A Zeugs, das für mich immer uninteressanter wird, weil die Verantwortlichen irgendwelche Berechnungen anstellen, was jetzt am angesagtesten ist.
Und dann sehe ich einen Bereich, wo es immer massig Alternativen gibt.
Mein Hobby "Videospiele" sehe ich zu keiner Zeit gefährdet, irgendwas zum Zocken ist immer da.
Und wenn Entwickler A meint, er müsse nicht mehr seiner Vision folgen, sondern der Vision irgendwelcher Lautsprecher in Foren, dann will er halt mein Geld nicht, so einfach ist das (für mich.)
Ich bin nun mal zu einer Zeit aufgewachsen, da waren Spiele immer nur das was die Spielentwickler in den Laden gestellt haben und ich habe mich dann auf die Spiele eingelassen und mich selbst angepasst
Dito. Allerdings würde ich heute nicht mehr die Möglichkeit missen wollen, dass die Entwickler ihre verdammten Bugs fixen können. Denn vieles, was meine Generation heute als "Damals waren die Spiele halt hart" verklären ist nüchtern betrachtet einfach nur Codeschrott gewesen, den man hätte fixen sollen.
Aber die Mittel fehlten damals einfach, technisch wie finanziell.

Mir sind dann allerdings auch persönlich keine Spiele bekannt, die im Nachhinein aufgrund irgendwelcher Kreischer massiv geändert wurden.
Was dann nicht viel heißt, ich zock ja nicht alles. ;)
Gut, das Ende von Mass Effect, aber das war ja auch ein großer Tritt in die Weichteile.
(Nicht, dass ich es hätte besser machen können oder was anderes hätte erwarten sollen. Wie hätte man diese Reihe auch beenden sollen? Disclosure: Das angepasste Ende kenne ich nicht.)
unknown_18
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von unknown_18 »

Sir Richfield hat geschrieben:Ja.
Mein Einwand bezog sich ja auf das "heutige".
Spieler, also Menschen, waren immer schon so. Nur jetzt kann das jeder sehen.
Das mag so sein, aber da ich seit bald 20 Jahren im Internet unterwegs bin, kann ich mich nicht erinnern, dass es so extrem war wie es ist seit immer mehr die breite Masse mit Videospielen anfing.

Ich denke ich hab da sogar einen recht guter Erklärungsansatz: weil für die breite Masse Videospiele nicht so wichtig sind wie für leidenschaftliche Zocker, die eben schon vor der breiten Masse gespielt haben (und damals dafür noch belächelt wurden, auch von der Sorte Leute, die sich jetzt selbst Spieler nennen).
Davon ab sehe ich halt Vieles differenzierter.
Mag daran liegen, dass ich mich schon mit Entwicklern um vermeintliche Details gestritten habe. Die Motivation dazu war primär egoistisch, hatte allerdings auch altruistische Züge.
Naja, etwas Egoistisch ist wohl Jeder, die Frage ist halt nur in welchen Bereichen. ;)
Und dann haben wir es ja im Bereich Videospiele nicht mit "reiner" Kunst zu tun. Jeder Entwickler, gerade wenn er einen Publisher hat, will ja am Markt erfolgreich sein.
Das ist man nicht, wenn man konträr zur Zielgruppe arbeitet.

Natürlich, aber das sage ich nicht erst seit der o.a. Diskussion, liegt die ganz große Kunst (der Community Manager) darin, die unvermeidliche Scheisse von tatsächlich sinnvollem Input zu trennen.
Kann ich so unterschreiben. Das gelingt nicht jedem Entwickler, bei weitem nicht. Erst recht nicht wenn sie dann auch noch die Finanzabteilung einmischt.
Das bemerke ich halt nicht so.
Ich sehe eher Triple A Zeugs, das für mich immer uninteressanter wird, weil die Verantwortlichen irgendwelche Berechnungen anstellen, was jetzt am angesagtesten ist.
Und dann sehe ich einen Bereich, wo es immer massig Alternativen gibt.
Mein Hobby "Videospiele" sehe ich zu keiner Zeit gefährdet, irgendwas zum Zocken ist immer da.
Und wenn Entwickler A meint, er müsse nicht mehr seiner Vision folgen, sondern der Vision irgendwelcher Lautsprecher in Foren, dann will er halt mein Geld nicht, so einfach ist das (für mich.)
Natürlich findet man immer was zum zocken, das ist ja nicht das Problem. Aber fast Jeder hat doch eine Lieblingsart von Spiel, wenn dazu eben Spiele gehören, die zu aufwendig sind für kleinere Entwickler, dann guckt man eben doch ziemlich in die Röhre. Wie eben beispielsweise im MMORPG Genre seit Jahren, da wird nur noch für Casuals produziert.
Dito. Allerdings würde ich heute nicht mehr die Möglichkeit missen wollen, dass die Entwickler ihre verdammten Bugs fixen können. Denn vieles, was meine Generation heute als "Damals waren die Spiele halt hart" verklären ist nüchtern betrachtet einfach nur Codeschrott gewesen, den man hätte fixen sollen.
Aber die Mittel fehlten damals einfach, technisch wie finanziell.
Sicher, aber nicht immer waren Bugs wenn es schwer war. ;)

Und mal ehrlich, würde man so ein Spiel einem heutigen Spieler in die Hand drücken, der würde es keine 5 Minuten spielen und dann bereits aufgeben. Viel zu schwer! Viel zu frustrierend! Die breite Masse holt sich ihren Spielspaß eben aus anderen Dingen, die wollen Dauerbespaßung, bloß keine Frust, keine Arbeit, keinen Aufwand etc.

Siehe MMORPG vor 10 Jahren, da hatte Niemand ein Problem damit erst mal viele Minuten zu brauchen eine Gruppe zusammen zu kriegen mit der man dann los zog. Heute? Heute muss man spätestens nach 5 Minuten, nach dem man die Idee hatte eine Gruppe zu suchen, bereits in der Instanz stehen.

Das MMORPG Genre hat halt gerade unter allen Spielen mir besonders viel bedeutet und da konnte ich diesen Verfall, wie er auch in anderen Genres zu sehen war, viel intensiver mitverfolgen wie von MMORPG zu MMORPG immer mehr verweichlicht und vereinfacht wurde um es noch zugängiger zu machen. In keinem anderen Genre haben sich die Entwickler derart der breiten Masse angebiedert wie in diesem. Und wie es so ist wenn man den Spielern eine Hand hinstreckt... da war der ganze Arm ab.
Mir sind dann allerdings auch persönlich keine Spiele bekannt, die im Nachhinein aufgrund irgendwelcher Kreischer massiv geändert wurden.
Man merkt du bist kein MMORPG Spieler, da könnte ich jedes davon aufzählen und hätte zu min 90% einen Volltreffer gelandet. ;)
Was dann nicht viel heißt, ich zock ja nicht alles. ;)
Ich auch nicht, aber in dem Fall wohl exakt die falschen Spiele. :)
Gut, das Ende von Mass Effect, aber das war ja auch ein großer Tritt in die Weichteile.
(Nicht, dass ich es hätte besser machen können oder was anderes hätte erwarten sollen. Wie hätte man diese Reihe auch beenden sollen? Disclosure: Das angepasste Ende kenne ich nicht.)
Haha, ME... seit Jahren hab ich den zweiten Teil aber nie gespielt, nach dessen Kauf fing bei mir der EA Boykott an und da ich deshalb ME3 gar nicht habe, hab ich ME gar nicht weiter gespielt. Dabei sind solche Weltraum RPG/Shooter Verschnitte eigentlich genau mein Ding. ^^
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Sir Richfield
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von Sir Richfield »

Ja, wenn ich eines nicht bin, dann ist das MMO Zocker.
Insofern, wenn das dein Fokus ist, können wir nur aneinander vorbei reden. :)

Letztes MMO, dass ich in irgendeiner Weise angefasst habe, war die BETA von WoW.
Und da habe ich mir gesagt, dass das nicht mein Genre ist. Zu viel Interaktion mit anderen Menschen.

Wo ich aber gerade über Blizzard nachdenke... Diablo III ist auch nicht mehr, was es Vanilla mal war.
Und ich habe mich schon bei Diablo II selig über diejenigen aufgeregt, denen das zu leicht war.
Aber die haben ja ihre Mod bekommen und Blizzard hat dann ein paar Mal das Meta geändert, bis alle glücklich waren.
Also die, die gerne Jahrelang grinden und ich, der ich einfach nur was totkloppen will.
Ist bei D3 ähnlich, mich juckt das Meta nicht, die wichtigen Saison Ziele sind auch für mich erreichbar, passt soweit.
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ZackeZells
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von ZackeZells »

Balmung hat geschrieben: Da schwingt durchaus auch öfters Hass mit, ja, dafür sehe ich mir nun schon zu lange an wie mein Main Hobby den Bach runter geht wegen solchen Einstellungen bei den Spielern. Erst recht wenn es um so ein kindisches Gehabe geht Spiele schlecht zu machen, nur weil sie nicht akzeptieren wollen, dass sie nicht zur anvisierten Zielgruppe des Spiels gehören oder schlicht es nicht ganz ihr Geschmack ist. In vielen Augen der Spieler hat sich ein Spiel gefälligst an sie anzupassen, an ihre Art wie sie ein Spiel spielen.

Ich bin nun mal zu einer Zeit aufgewachsen, da waren Spiele immer nur das was die Spielentwickler in den Laden gestellt haben und ich habe mich dann auf die Spiele eingelassen und mich selbst angepasst und so sollte es auch heute noch sein, denn allen kann man es sowieso nicht Recht machen und ändert man ein Spiel um es Anderen recht zu machen, versaut man es immer auch anderen Spielern, denen es vorher besser gefallen hat.
Da wir wissen das du "früher (TM)" auch gerne MMO´s gespielt hast - sage ich dir als ehemaliger MMO-Spieler, das du mir in nem MMO wie ein Spielertyp vorkammst, um den Leute wie ich (die Leute mit denen ich unterwegs war), der elitär daherkam, alles möglichst Intensiv erleben wollte und jmd. belehrt hat, wenn mal etwas missglückte,einen Bogen machte. Man wollte einfach nur Spass haben und sich um die Mechanik die da ablief nicht scheren.

Komm einfach mal runter, es geht wohl den meisten so die vor 10-20 Jahren leidenschaftlich zockten, dass heute zuviel heisse Luft im Angebot ist und vor allem die Vermarktung der selbigen Luft ein grobes Level erreicht hat, aber auch nur, weil heute "jeder" gerne spielt, egal ob casual, oder "core?".
Fakt ist das es heute mehr Auswahl gibt als je zuvor - und diese "früher, war alles besser Haltung" nichts bringt.

Jo mei, dann ist halt NMS Overhyped - lass sie doch.
Ich werde in einigen Wochen sehen was abgeht. Wenn die div. Tests gut ausfallen und die Let´s Plays Lust auf mehr machen, könnte ich schwach werden.
unknown_18
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von unknown_18 »

ZackeZells hat geschrieben:Da wir wissen das du "früher (TM)" auch gerne MMO´s gespielt hast - sage ich dir als ehemaliger MMO-Spieler, das du mir in nem MMO wie ein Spielertyp vorkammst, um den Leute wie ich (die Leute mit denen ich unterwegs war), der elitär daherkam, alles möglichst Intensiv erleben wollte und jmd. belehrt hat, wenn mal etwas missglückte,einen Bogen machte. Man wollte einfach nur Spass haben und sich um die Mechanik die da ablief nicht scheren.
Dann muss ich dir leider sagen, dass das nicht der Fall war. Ich hab nie Jemand belehrt, höchstens mal Tipps gegeben, wenn ich z.B. die Instanz / das Gruppen Gebiet kannte. Ansonsten galt immer: Hauptsache wir schaffen es irgendwie, wenn nicht beim ersten oder zweiten mal, egal, dann halt beim dritten oder vierten mal. Von daher hatte ich immer einige User auf meiner Freundesliste, primär von Random Gruppen, die mich gerne als Heiler dabei hatten.

Damals als für mich die MMO Welt noch halbwegs in Ordnung war (zu Aion P2P Zeiten), hab ich nicht derart kritisiert wie heute, eigentlich hab ich kaum bis gar nicht kritisiert, denn ich war mit spielen beschäftigt und damit das Beste daraus zu machen was vorhanden ist. Und vor allem war Kritik über das Spiel / die Spieler Foren Sache, nicht InGame Sache.
Komm einfach mal runter, es geht wohl den meisten so die vor 10-20 Jahren leidenschaftlich zockten, dass heute zuviel heisse Luft im Angebot ist und vor allem die Vermarktung der selbigen Luft ein grobes Level erreicht hat, aber auch nur, weil heute "jeder" gerne spielt, egal ob casual, oder "core?".
Fakt ist das es heute mehr Auswahl gibt als je zuvor - und diese "früher, war alles besser Haltung" nichts bringt.
Was bringt eine große Auswahl, wenn das was man nicht sucht dabei ist, weil alles quasi die gleiche heisse Luft ist? Klar finde ich Sachen zum spielen, aber in anderen Genres, nur halt nicht dort was ich am liebsten spielen würde, worauf ich am meisten Bock hätte.

Es fühlt sich eben seltsam an, wenn zwar die Spielauswahl massiv gestiegen ist, aber die in Frage kommenden Spiele gesunken sind. Aber gut, meine Lust auf Spiele hat in den letzten Jahren auch arg gelitten, ich hab immer mal wieder Phasen, die gar mehrere Monate dauern können, in denen ich gar nichts spiele, das gab es früher nie.

Mir zumindest ist der Hype um NMS egal, ich werde mir ein eigenes Bild machen und Spaß an dem Spiel haben, die einzige Frage ist wie lange der Spaß dauern wird. Bin aber zuversichtlich das es genug Spielzeit werden wird, außer die PC Version ist verbuggt, dann bleibt es erst mal ein wenig liegen. Es müsste aber schon viel schief gehen das es auf meiner Liste der Fehlkäufe landet, dafür sind meine Erwartungen nicht hoch genug wie bei vielen Anderen. ^^


@Sir Richfield: och, mir ist die Meta an sich auch nicht so wichtig, ich hätte nur gerne eine richtig solide Basis, damit so ein Spiel, das auf Dauerspielspaß ausgelegt ist, auch wirklich auf Dauer Spaß macht und nicht nach kurzer Zeit bereits enttäuscht. Und für mich bedeutet das halt etwas mehr Anspruch, etwas weniger Belohnungen, damit das Erreichte sich am Ende auch noch nach etwas anfühlt.

Bei manchen Spielen ist es mit den Belohnungen für jeden Mist ja schon so extrem, dass ich mir nicht vor komme als hätte ich irgendwas erreicht, sondern das ich mir vorkomme als wäre ich der größte Depp auf Erden... Da frage ich mich öfters ganz gerne mal ob mich die Entwickler eigentlich für dumm verkaufen wollen bzw. frage mich für wie dumm die Entwickler ihre Spieler eigentlich halten. Erschreckender weise muss ich dann leider öfters feststellen, dass die Entwickler bei manchen Spielern auch noch recht haben...

Wobei wir hier auch wieder bei NMS sind, wie ich leider mit Schrecken feststellen musste werden interessante Orte mit eine Fragezeichen markiert, die man schon aus größerer Entfernung sieht, damit man es ja nicht übersieht... Und ehrlich gesagt erwarte ich nicht, dass man solche Hilfen in den Optionen abschalten kann. Bei einem Spiel das auf Exploring wert legt ein "hier gibt es etwas zu entdecken" Marker einzubauen...urks... muss so etwas sein? Das ist wirklich so der Klassiker unter den "für wie dumm halte ich meine Spieler" Punkten.
CritsJumper
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Re: No Man's Sky: Kleine Verschiebung der PC-Version; PS-Plus für Onlinemodus nicht erforderlich

Beitrag von CritsJumper »

Balmung hat geschrieben:Was bringt eine große Auswahl, wenn das was man nicht sucht dabei ist, weil alles quasi die gleiche heisse Luft ist?
Finde deine letzten Beiträge hier sehr gut und stimme deinem Standpunkt weitestgehend zu. Gleichzeitig kann ich es emotional aber auch absolut nachvollziehen wenn sich jemand auf ein Spiel freut und es dann absolut nicht die Erwartungen trifft. Anders als bei Filmen oder anderen Kunstwerken, ist es eher wie ein Essen, wo sehr viele ihre Wunschzusammenstellungen bekommen aber die einzelnen sind gekniffen weil man nicht auf ihren Wunsch geachtet hat, es zum Beispiel Fleisch enthält oder etwas gegen das man allergisch ist.

Aber gut die Spiele sind ein Zwischending, Zwischen Einzelkunstwerk, extra angefertigt für dich und Massenware. Gleichzeitig habe ich aber sehr oft kein Verständnis wenn bestimmte Einstellungen nicht direkt mit integriert werden, denn eigentlich sollte ein Videospiel schon in die Qualitätsklassen von Automobilen angekommen sein. Da gibt es zwar auch viele Teile von der Stange, aber die Anpassungen sind schon Kundenfreundlicher.

Aber das Problem ist hier auch das eben nicht übergreifend an Kernelementen zusammen gearbeitet wird.
Es fühlt sich eben seltsam an, wenn zwar die Spielauswahl massiv gestiegen ist, aber die in Frage kommenden Spiele gesunken sind. Aber gut, meine Lust auf Spiele hat in den letzten Jahren auch arg gelitten, ich hab immer mal wieder Phasen, die gar mehrere Monate dauern können, in denen ich gar nichts spiele, das gab es früher nie.
Vielleicht einfach lockerer an die Sache heran gehen. Eher als seien die Spiele Kulturwerke wie ein Theaterbesuch.. entsprechend gilt leider: Erst Nachher wie es einem selber gefallen hat. Für bestimmte Titel einfach eine Schnäppchen-Liste führen. Teilweise gebe ich den Spielen aber auch immer öfter eine zweite Chance. Aus Zeitphasen Gründen starte ich Spiele aber auch mal komplett neu, oder spiele nur bis 30%. Da sind jede Menge Spiele die auch einen weiteren anders eingenommenen Blick bei einem erneuten Spielen würdig sind.