Temeter hat geschrieben:
Ich mein, was wollen sie denn machen? Char kommt um die Ecke, sieht einen Zombie an einer Leiche knabbern? Solche Klischee-Szenen erschrecken heute niemanden mehr. Im Grunde ist es fast verständlich, dass man sich nach dem sowieso weniger gruseligen - wenn auch atmosphärischen - Resi4 lieber auf die Aktion des Spiels konzentriert hat; beim Horror gabs nicht mehr viel zu machen, das nicht bereits getan wurde.
Deswegen meine ich, da muss schon arg was neues kommen. Und ob ich das von Pubisher und Entwickler zutrauen würde?
Eine gute Neuigkeit ist wenigstens die Ego-Perspektive, das zeigt ja die Bereitschaft für was neues. Außerdem können sie kein TPS draus machen.
Resi4 war eine Terrorbombe. Das Neue bei den "Zombies" war, sie konnten einen überall hin verfolgen. Man war quasi ständig auf der Flucht. Man konnte nicht in eine Ecke, es waren zuviele Gegner oder einfach so stehen bleiben, da hinter einem gespawnt sind (sagt mein Gedächtnis mit dem ersten Dorfteil). Dadurch entstand die Angst ums Überleben.
Mit der Egoperspektive kann man Gegner auch nicht lange anschauen, Rückwärtsrennen kommt nicht so gut. Damit hast man den von dir beschriebenen Effekt der Gegner aus Amnesia.
Was den Horror bei "Resi-Zombies" nimmt, ist, man kennt ihre Geschichte - Umbrella, GT Virus - und ihr Verhalten* aus bisherigen Titeln. Vom Gefühl her fehlt das Frische, Überraschende.
Aber wir wissen nicht, wie man die Gegner in Resi7 bekämpft, ob es Taser usw. zur Verteidigung gibt. Wenn die Gegner wieder die Prämisse aus Teil 1 haben, schier unbesiegbare Gegner vor denen man lieber wegläuft, dann können sie auch wieder furchteinflößend sein.
*das war ab dem See in Resi4 so toll, Kopfschüsse hatten eine hohe Chance, dass Gegner sich verwandeln und deutlich gefährlicher werden. Dieses bekannte Muster, Gegner schneller zu erledigen, war plötzlich mit Risiko verbunden.