Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

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Wulgaru
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Wulgaru »

Amokbunny hat geschrieben:
Temeter hat geschrieben:
Culgan hat geschrieben:Bei den Bioware Spielen der letzten Zeit fühlt sich die Party wie ein bunter Haufen an und damit meine ich nicht die Hautfarbe oder Rassenzugehörigkeit. Es ist einfach nicht glaubwürdig wenn die Truppe jedesmal so zusammengewürfelt ist, als könnte es jeder mit jedem treiben. Alleine in Dragon Age Inquisition, ein Schwuler, eine Lesbe und zwei Bi. Ich habe ja kein Problem damit aber das ist einfach aufgesetzt hoch 10, vor allem wenn sie es auch immer rausposaunen müssen wie stolz sie darauf sind. Typisches hinterherhecheln eines Trends von Bioware.
So, deine Multi-Spezies Abenteurer-Truppe ist dir also nicht glaubwürdig genug. :lol:

Zeigt sich doch schon, dass bei dir was da nicht stimmt, wenn über-diverse Sexualität wirklich das einzige Problem ist.
Das Stichwort ist "Beliebigkeit". So bunt eine RP-Truppe auch ist, sie ist nie beliebig. Wenn nun aber auf einmal ein Charakterelement als beliebig für die Mehrheit der Charaktere daregstellt wird hat dies schon ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Auch ein Spiel spielt nicht im Nichts, sondern in einem Kontext, einer Welt. Auch eine fiktive Welt hat Regeln, muß (mit Ausnahmen) logisch nachvollziehbar sein. Und ja, dann ist es unglaubwürdig wenn meine ganze Welt außerhalb der Gruppe "Normalverteilung" hat, meine Gruppe aber eine weit mehr als signifikant andere Verteilung. Das ist schlicht und ergreifend beschissenes Schreiben.
Aber warum wird eine Figur durch eine sexuelle Präferenz beliebig? Schließt das etwa aus das sie irgendwelche anderen Charaktereigenschaften haben kann? Ich finde das ergibt keinerlei Sinn. Außerdem muss ich schmunzeln wenn man jetzt mein mit Statistikbegriffen wie Normalverteilung anzukommen.

Eine normale Rollenspieltruppe arbeitet doch auch sonst mit Klischees. Da ist der Komiker, die Ice-Queen, der bärbeißige, das flippige Girl usw. usw. ist das etwa realistisch? Wie wahrscheinlich ist es denn das sich eine Truppe per Zufall zusammenstellt (meistens passiert es in einer Story ja eher ungeplant), wo die Charaktereigenschaften genau voneinander abgrenzbar sind? Warum ist das kein unrealistisches Problem, aber bei sexuellen Präferenzen schon?
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Imperator Palpatine
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Imperator Palpatine »

Wulgaru hat geschrieben: Eine normale Rollenspieltruppe arbeitet doch auch sonst mit Klischees. Da ist der Komiker, die Ice-Queen, der bärbeißige, das flippige Girl usw. usw. ist das etwa realistisch? Wie wahrscheinlich ist es denn das sich eine Truppe per Zufall zusammenstellt (meistens passiert es in einer Story ja eher ungeplant), wo die Charaktereigenschaften genau voneinander abgrenzbar sind? Warum ist das kein unrealistisches Problem, aber bei sexuellen Präferenzen schon?
Von mir aus könnte man diese Klischeeverteilung gerne aufbrechen nur scheitert dies wahrscheinlich an der Kreativität der Schreiber.
Z.b. drei Soldatentypen in der Party/dem Team und ihre Aktionen und Verhältnis untereinander aufgrund dieses Hintergrundes könnte man mit Sicherheit interessant darstellen ohne das es langweilig wirkt.
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SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von SethSteiner »

Amokbunny hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:Ich habe deinen Text schon gelesen aber bestimmte Sätze erzeugen einen bestimmten Klang. Sachen wie "figuren nicht weil sie interessant sind, sondern aus Grund XY" kommen auch ständig nur bei Homosexualität. Man braucht schon nur mal sagen, dass es sie gibt (wie bei Bioware) und zack: "Oha, Quotentucken für die linksgrünversifften Gutmenschen und SWJler". Und selbst wenn es dann tatsächlich einen Shitstorm gäbe, wenn Leute ihren Missmut äußern, was ist daran eigentlich so schlecht? Ich will nun Mal keine weiße, männliche Hete spielen, wenn also ein Rollenspiel eine Charakterauswahl bietet aber keine Frau, dann find ich das blöd und sag das auch, wenn es Beziehungen bietet aber keine homosexuellen, dann ebenfalls.
Also der Shitstorm "pro" wird begrüßt, der Shitstorm "dagegen" ist allerdings sexistisches Teufelszeug? Das ist genau das Problem, es wird eine Toleranz eingefordert die man selbst nicht zu leisten imstande ist. Es kann nicht jedes Spiel für jeden Spieler gemacht werden, und es soll auch nicht. Willst Du in jedem Spiel, Film, Buch völlige Beliebigkeit, so daß sich ja auch jeder irgendwie mit irgendwas identifizieren kann? Wobei diese Einstellung schon den Einheitsbrei erklärt, der dem Kunden mehr und mehr vorgesetzt wird. Wenn Beliebigkeit zum hervorstehenden Merkmal wird finde ich das einfach Schade, denn Unterschiede haben Reiz.
Ich will auch so vieles nicht - aber da hatte mein alter Vater einen gutes Argument: Bub, mach die Augen zu, dann siehste was Du bekommst. Meint: Etwas arrangieren und anpassen gehört eben dazu. "Anything goes" ist zivilisationslose Anarchie - einfach mal Clockwork Orange schauen.
Wieso soll man einem Shitstorm gegen Homosexuelle oder Frauen Toleranz entgegenbringen? Das ist doch absurd. Im einen Fall geht es um mehr, im anderen Fall um Hass und Ausgrenzung. Ziemlich verdrehte Logik.
Darüber hinaus, solltest du natürlich auch richtig lesen. Es geht um Wahlmöglichkeit und Gameplayelemente. Es ist schon interessant, wie sobald es um Diversität geht auf ein Mal Beliebigkeit unterstellt wird als wäre sexuelle Orientierung, Hautfarbe, Geschlecht Charakterbestimmend. Besonders komisch, wenn wir uns ansehen worüber wir sprechen und wie allgemein akzeptiert doch typische Rollen sind aber behüte wenn der Krieger und Aufreisser schwul oder eine Frau wäre.
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Imperator Palpatine
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Imperator Palpatine »

SethSteiner hat geschrieben: Besonders komisch, wenn wir uns ansehen worüber wir sprechen und wie allgemein akzeptiert doch typische Rollen sind aber behüte wenn der Krieger und Aufreisser schwul oder eine Frau wäre.
Ist es nicht aber so dass bestimmte sehr lautstarke Gruppierungen mittlerweile ein Drama darum machen wenn z.B Frauen nicht ! als übertrieben stark und unabhängig in jeder Lebenssituation innerhalb von Medien dargestellt werden ?
Man erinnere sich nur an den lächerlichen Aufstand bezüglich Black Widow im letzten Avengers Film oder um die absurde Posse aufgrund dieses Filmplakates:
Spoiler
Show
Bild
http://www.hollywoodreporter.com/rambli ... men-898538
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SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von SethSteiner »

Das ist aber noch mal etwas völlig anderes. Da geht es ja nicht darum,dass es nett wäre wenn eine Frau dabei wäre oder wenn sie in einer starken Rolle wäre, sondern kontextlos jedes Bild einer Frau als Opfer zu verbannen. Also der Frau eine Sonderrolle zuzusprechen und das ist genauso radikal und destruktiv wie radikale Maskulinisten, die keine Schwulen oder starke Frauen ertragen können. Und ja DIESE Gruppen sollte man auch ignorieren, denn mit Vielfalt und Diversität ist es dann nicht mehr weit her.
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Imperator Palpatine
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Imperator Palpatine »

SethSteiner hat geschrieben:Das ist aber noch mal etwas völlig anderes. Da geht es ja nicht darum,dass es nett wäre wenn eine Frau dabei wäre oder wenn sie in einer starken Rolle wäre, sondern kontextlos jedes Bild einer Frau als Opfer zu verbannen. Also der Frau eine Sonderrolle zuzusprechen und das ist genauso radikal und destruktiv wie radikale Maskulinisten, die keine Schwulen oder starke Frauen ertragen können.
Der Punkt ist aber dass die Kreativen in den Film und Entwicklerstudios von diesen " Shitstorms " beeinflusst werden bzw beeinflusst werden können. Und dies wirkt sich dann auf den nächsten kreativen Prozess aus - natürlich beeinflusst durch die Executives - weil die Schere im Kopf bloss keinem auf die Füsse zu treten zum tragen kommt.
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SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von SethSteiner »

Kreative, Studios und Co. wurden schon immer von Reaktionen beeinflusst, das gibt es ja nicht erst seit der Erfindung des Wortes Shitstorm. Man muss eben nur abwägen und wenn radikale Gruppierungen wie in deinem Beispiel Veränderungen einfordern, ist das ein anderer Einfluss als wenn bspw. kritisiert wird, dass in X-Men Erste Entscheidung alles im Bezug auf die weiblichen Figuren irgendwie auf Sex hinausläuft. Das Problem ist nicht Beeinflussung, sondern wenn man selbst den Extremisten noch entgegenkommen will, weil man meint sonst zu viel zu verlieren. Und ich meine damit alle diese Gruppen bspw. auch die One Million Moms.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von borammstein »

Hätten Bioware sie nicht Hübscher machen können? :-D . Die Charakter Modelle haben sie wohl nicht sehr verbessert?
johndoe1544206
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von johndoe1544206 »

Wulgaru hat geschrieben:
Amokbunny hat geschrieben:
Temeter hat geschrieben: So, deine Multi-Spezies Abenteurer-Truppe ist dir also nicht glaubwürdig genug. :lol:

Zeigt sich doch schon, dass bei dir was da nicht stimmt, wenn über-diverse Sexualität wirklich das einzige Problem ist.
Eine normale Rollenspieltruppe arbeitet doch auch sonst mit Klischees. Da ist der Komiker, die Ice-Queen, der bärbeißige, das flippige Girl usw. usw. ist das etwa realistisch? Wie wahrscheinlich ist es denn das sich eine Truppe per Zufall zusammenstellt (meistens passiert es in einer Story ja eher ungeplant), wo die Charaktereigenschaften genau voneinander abgrenzbar sind? Warum ist das kein unrealistisches Problem, aber bei sexuellen Präferenzen schon?
Ich finde es ebenfalls beliebig und aufgesetzt wenn in den Spielen jeder jeden vögeln kann. Ein Mensch ( oder eben Zwerg , alien etc) hat bestimmte charaktereigenschaften. Die können dann wie du oben geschrieben hast in RPGS oft klischeehaft verteilt sein. Zu den Charaktereigenschaften gehört aber auch die sexuelle Orientierung. Diese wird aber hier um jeden zufrieden zu stellen aufgeweicht. Als Erwachsener hat man doch seine sexuelle Orientierung gefunden und ist sich dieser sicher. Das kann hetero, homo oder bi sein, aber man wechselt das nicht wie wild durch, je nachdem, wer einen gerade anbaggert.

So wirds aber anscheinend verlangt. Je nachdem was der PC ist, soll auch der NPC so sein. Dann kannste auch fordern dass die vordefinierte Ice-Queen doch eher das flippige Girl ist umgekehrt, weil ich das als PC gerne so hätte.

Sprich: wenn jeder NPC plötzlich bi ist, geht mir die glaubwürdigkeit des charakterpools verloren. Alles wird so hingebastelt, dass ich als PC im Mittelpunkt stehe. Und dadurch wirkt es beliebig und verwaschen. Überall fordert man Konsequenzen in Rollenspielen und Entscheidungen, die sich auswirken. Aber wenns um poppen geht, sollen einen alle geil finden :?:

und tante edith wollte noch hinzufügen:

ob der spielercharakter als männlich oder weiblich beworben wird? Es ist mir scheiß egal ^^
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SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von SethSteiner »

Die sexuelle Orientierung ist keine Charaktereigenschaft.
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Imperator Palpatine
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Imperator Palpatine »

SethSteiner hat geschrieben:Die sexuelle Orientierung ist keine Charaktereigenschaft.
Erzähl das Bioware...

" BioWare writer David Gaider believes his personally penned Dragon Age character, Dorian, may be "controversial in some corners," but "a fully realized character to fans in the end." Dorian, a gay mage from Tevinter, joins the cast of Dragon Age: Inquisition having rejected the ruling hierarchy of his homeland.

" Though Dorian's sexual orientation is inextricably part of his character, Gaider says he is more complex as both a pariah and a partial idealist. "

https://www.engadget.com/2014/07/01/dra ... -of-magic/
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 26.06.2016 13:10, insgesamt 3-mal geändert.
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Amokbunny
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Amokbunny »

SethSteiner hat geschrieben:Wieso soll man einem Shitstorm gegen Homosexuelle oder Frauen Toleranz entgegenbringen? Das ist doch absurd. Im einen Fall geht es um mehr, im anderen Fall um Hass und Ausgrenzung. Ziemlich verdrehte Logik.
Darüber hinaus, solltest du natürlich auch richtig lesen. Es geht um Wahlmöglichkeit und Gameplayelemente. Es ist schon interessant, wie sobald es um Diversität geht auf ein Mal Beliebigkeit unterstellt wird als wäre sexuelle Orientierung, Hautfarbe, Geschlecht Charakterbestimmend. Besonders komisch, wenn wir uns ansehen worüber wir sprechen und wie allgemein akzeptiert doch typische Rollen sind aber behüte wenn der Krieger und Aufreisser schwul oder eine Frau wäre.
Nein um Gottes Willen, dem sollte man keinerlei Toleranz entgegenbringen, da bin ich völlig bei Dir :D
Verstehe mich nicht falsch: Mir geht diese Anti-alles-nichtkonforme auch komplett gegen den Strich. Ich sehe aber auch Entwicklungen auf der anderen Seite die ich weder für konstruktiv noch sinvoll erachte.
Beispiel Wahlmöglichkeit: Natürlich ,gerne. Aber bitte immer im Kontext der fiktiven Welt. Vorsicht, ich hole aus: Eine Geschichte ist im Prinzip eine sokratische Übung. Der Legende nach weckte dieser seine Schüler des Nachts und stellte ihnen immer die gleiche Aufgabe: "Suppose _______ (blank)". Klassisches was-wäre-wenn. Und völling unabhängig von Gender, Sex, Gameplay - ein "what-if" impliziert Kausalität. Wenn es in dieser angenommen Situation keine nachvollziehbaren Regeln gibt wird dies Unglaubwürdig, vgl Literaturwissenschaften. Und das ist mein Problem mit Implementierungen, bei denen in genau diesem Beispiel die restliche (Spiel-)Welt völlig abgekoppelt ist vom tatsächlichen Erleben des Spielers. Ein schönes Beispiel sind Magier in RP-Gruppen. Eigentlich sollten diese eher rar sein, dennoch häufen sich diese seltsamerweise in RP-Gruppen. Dies ist allerdings, hauptsächlich durch die klassischen Vorlagen - innerhalb der fiktiven Welt nachvollziehbar begründet, daher akzeptabel. Ich gebe zu die tatsächliche Implementierung in Spielen ist recht, nun, variabel, zugegeben meist schlecht, aber das ist nicht der Punkt. Will ich nun als Spieleentwickler Gleichberechtigung auf meine Fahnen schreiben - bin ich sofort dabei. Bravo! Aber bitte mit ähnlicher, nachvollziehbarer Einbettung in die Hintergrundgeschichte warum dies so ist. Dann bin ich der erste der Feuer und Flamme ist.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Amokbunny »

SethSteiner hat geschrieben:Die sexuelle Orientierung ist keine Charaktereigenschaft.
Was sonst?

Also persönlich empfinde ich meine sexuelle Orientierung durchaus als Teil meines Ichs, meines Charakters ;)
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SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von SethSteiner »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:Die sexuelle Orientierung ist keine Charaktereigenschaft.
Erzähl das Bioware...
Glaub mir, wenn die zuhören würde, würde ich denen das und noch vieles anderes erzählen, was mich so an ihren Spielen stört.

@Amokbunny
Zum Beispiel treu, gutherzig, jähzornig, naiv...?
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Amokbunny
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Amokbunny »

SethSteiner hat geschrieben: @Amokbunny
Zum Beispiel treu, gutherzig, jähzornig, naiv...?
Klar, natürlich. Aber warum hetero oder homo nicht? Genauso wie ich jähzornig bin kann ich doch auch schwul sein, ist doch beides Teil meines Ichs?
Ernstgemeinte Frage, ich verstehe Dein Argument im Moment einfach noch nicht.