The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Probleme; keine weibliche Version von Link

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AtzenMiro
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von AtzenMiro »

Krulemuk hat geschrieben:Das sehe ich anders. Du bringst einige mehr oder weniger geeignete Gegenbeispiele, die zeigen, dass es nicht ganz schwarz-weiß ist. Als Ergänzung wirken diese Beispiele daher durchaus relativierend. Das Problem liegt ja aber gerade eher in der Tendenz, also wenn man die Rolle von Frauen km Medium Videospiel aggregiert.

Natürlich ist das Spiel und Genre abhängig. Du zählst z.b. Baldurs Gute auf. Das Spiel erzählt eine tiefe & vielschichtige Geschichte. Platte Game-Babes würden die Welt unauthentisch wirken lassen. Ähnliches gilt für den witcher. Im Gegensatz zum Film steht in Videospielen aber oftmals das Gameplay im Vordergrund und die Charaktere und Story bleiben oberflächlich. Und genau hier wird eben auf Stereotypen zurückgegriffen, was prinzipiell auch völlig legitim ist. Das in einer Vielzahl der Spiele Frauen aber nur entweder als vollbusige Game-Babes oder als devot-schüchterne Prinzessinnen vorkommen, die entweder Trophäe oder Zierde sind, sehen Feministinnen eben als Problem an...
Mäh, das sehe ich genau andersrum. Man sieht es auch ganz aktuell am Warcraft-Film. Das Problem von Filmen ist es, dass sie zu kurz sind, um wirkliche Charakterentwicklung zuzulassen, daher wird vorallem bei Filmen viel mehr mit Charakter-Schablonen für den visuellen Zweck gearbeitet.

Spiele haben den Vorteil etwas komplexere Charakter zuzulassen, ohne sie zu sehr zu fokussieren. In Warcraft hat man das aktuell ganz gut mitbekommen. Während im Film ein Charakter nach dem anderen eingeführt wird, ohne ihn zu erläutern, oder wie schwerwiegend der Charakter für die Geschichte ist, rast die Geschichte voran. Während in den Spielen, vorallen Warcraft 1 + 2, wo die Geschichtenerzählung nicht im Vordergrund stand, sondern wie du erwähnst das Gameplay, die Charaktere nach und nach eingeführt werden ohne dem Spieler aufzuzwingen und man lernt sie der Reihe nach kennen.

Auch ein ganz gutes Beispiel ist Tomb Raider, weil es auch hiervon Film und Spiel gibt. Ein Spiel wie der Tomb Raider Reboot funktioniert in Spielfilmlänge nur eingeschränkt, die Charakterzeichnung würde in Filmlänge flach bleiben, während man im Videospiel einfach zig Stunden hat für den Aufbau eines Charakters.

Das Problem bei Filmen ist viel mehr der Plot, der innerhalb von wenigen Stunden (im Schnitt 2h) irgendwie vorangeführt werden muss. Wo also deiner Meinung nach in Videospielen unter dem Gameplay die Charakterzeichnung leidet, leidet sie um so mehr unter dem Plot in Spielfilme.
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Temeter 
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Temeter  »

Krulemuk hat geschrieben:Das sehe ich anders. Du bringst einige mehr oder weniger geeignete Gegenbeispiele, die zeigen, dass es nicht ganz schwarz-weiß ist. Als Ergänzung wirken diese Beispiele daher durchaus relativierend. Das Problem liegt ja aber gerade eher in der Tendenz, also wenn man die Rolle von Frauen km Medium Videospiel aggregiert.
Gegenbeispiele mit dem kompletten Auslassen von Beispielen zu relativieren ist aber ziemlich schwache Argumentation. :P
Natürlich ist das Spiel und Genre abhängig. Du zählst z.b. Baldurs Gute auf. Das Spiel erzählt eine tiefe & vielschichtige Geschichte. Platte Game-Babes würden die Welt unauthentisch wirken lassen. Ähnliches gilt für den witcher. Im Gegensatz zum Film steht in Videospielen aber oftmals das Gameplay im Vordergrund und die Charaktere und Story bleiben oberflächlich. Und genau hier wird eben auf Stereotypen zurückgegriffen, was prinzipiell auch völlig legitim ist. Das in einer Vielzahl der Spiele Frauen aber nur entweder als vollbusige Game-Babes oder als devot-schüchterne Prinzessinnen vorkommen, die entweder Trophäe oder Zierde sind, sehen Feministinnen eben als Problem an...
Du kannst auch gerne Anita Sarkeesian schreiben, nicht einfach 'Feministinnen', denn das ist tatsächlich Relativierung. Sarkeesian wird tastächlich auch regelmäßig von Feministinnen kritisiert, auch ihre Abwehrhaltung gegenüber jeglicher offener Diskussion. Und jep, ich habe die Videos gesehen, aber die waren eher enttäuschend in der Hinsicht. Viel mehr als einfach eine TVTropes-Liste von Damsels - wo der Begriff in vielerlei Hinsicht schon falsch benutzt wurde - und gelegentliche Polemik, z.B. die unkommentierte Aussage, 'Medien beinflussen Leute', oder die plötzlich eingeworfene Vergewaltigungstatistik, gab es darüber hinaus allerdings nicht.

Die Dame hat es tatsächlich geschafft, Jade von Dying Light auf eine Liste von Damseln zu setzen, wenn die eine der extremsten Beispiele einer Mary Sues in der ganzen Spielegeschichte ist. Mehr daneben geht nicht mehr.

Genauso die herabwürdigung der Vollbusigen Charachtere. Ganz zu schweigen vom Thema des Body-Shaming, welches Antia selnst oft vorgeworfen wurde, macht das einen sexy Charachter nicht gleich schlecht oder minderwertig, sowas ist ziemlich gefährliche Logik. Natürlich gab es massig Versuche von fanservice a la DOA Volley Ball, und das war klar sexistisch, aber auch schon im Sinne eines Softpornos.

Andererseits wird auch da konstant falsch klassifiziert: Die vollbusige, sexy Kämpferin wird als 'objektifiziert' hingestellt, wenn ein Fighting Game von Anfang das Gegenteil, eine Power-Fantasy ist. Und natürlich werden immer nur die sexy Chars hingestellt, und z.B. der weibliche Char in schwerer Plattenpanzerung völlig ignoriert - das ist wohl zu viel Diversität. Natürlich genauso wie die ganzen shirtlosen, männlichen Kämpfer, die ebenfalls auf Sexy getrimmt sind - teils sogar unterteilt in feminin und maskulin.


Also nope, feministische Arbeit in diesem Bereich ist leider ziemlich armselig und nicht unbedingt, was man als Argument zitieren kann.
eigentlichegal
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von eigentlichegal »

Die Überschrift macht mir ein wenig Angst. Xenoblade X beschäftigt mich seit einem halben Jahr und ich hab immer noch nicht das Gefühl es durch zu haben.... Das ist tatsächlich auch meine größte Befürchtung für das neue Zelda: Es wird zu groß. Diese 1% Aussage zu dem bisher gezeigten tut ihr Übriges um mich zu verunsichern. Meine Lebensrealität sieht einfach so aus, dass Spiele dieses Ausmaßes einfach zu viel für mich sind. Wenn ich mir zum Beispiel Xenoblade anschaue, dann stehe ich bei knappen 150 Stunden und es gibt noch so viel zu tun. Ich liebe dieses Spiel wirklich, aber nach einem halben Jahr entstehen doch Ermüdungserscheinungen. Ich fände es schade, wenn Zelda dasselbe Problem hätte. Natürlich sind das Luxusprobleme, weil ich auch schon OpenWorld Spiele gespielt habe, die einfach nach einem Drittel der Zeit langweilig wurden. :P Nur möchte ich mir für ein Zelda eigentlich nicht ein volles Jahr Zeit nehmen müssen um es komplett durchzuspielen.

Ich hätte übrigens einen weiblichen Link ziemlich cool gefunden. Meiner Meinung nach hätte man auch absolut nichts an der Geschichte ändern müssen (ohne sie zu kennen). Ich denke auch Frauen können das Triforce des Mutes haben und wenn man sich vor einer lesbischen Romanze scheut, hätte man eine innige Freunschaftsgeschichte zwischen Linkle und Zelda machen können. Um wieder auf Xenoblade zu kommen, auch da habe ich gerne mit einem weiblichen Avatar gespielt und mir Mühe gegeben sie nicht wie das nächste 08/15 Püppchen ausschauen zu lassen. Dementsprechend: Linkle for the win!!
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JesusOfCool
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von JesusOfCool »

Temeter  hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben:und jetzt sag mir bitte welcher mensch link in OoT als frau wahrgenommen hat. ^^
Der Entwickler kann mit seiner Serie durchaus machen, was er will. :P

Und bitte, Links feminine Natur is ein konstanter Running Gag. Das war nun wirklich unübersehbar.
natürlich können sie damit machen was sie wollen, aber je nachdem was sie machen wird eben anders darauf reagiert werden.
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Krulemuk
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Krulemuk »

@AtzenMiro Kommt aufs Genre an. Es gibt ja auch Charakterdramen und nicht nur Popcorn-Kino. Nimm mal z.b there will be blood. Verglichen mit Marvel, Fantasy, uä schneiden Videospiele mit Sicherheit nicht schlechter ab, da hast du Recht.

@Temeter ihr bin leider gerade verhindert, dir umfassend zu antworten, obwohl es mir natürlich unter den Nägeln brennt. Nur soviel: Ich kenne die Dame und das von dir beschriebene Video leider überhaupt nicht.
Und ich habe bewusst keine Beispiele genannt, noch bin ich auf deine Beispiele allzu tief eingegangen, weil ich mich nicht in einer Diskussion von Einzelfällen verlieren möchte. Auch sind wir glaube ich gar nicht so weit voneinander entfernt. Ich sehe Sexismus in Spielen, möchte es aber den Rezipienten überlassen, damit umzugehen. Solange es auch viele starke und vielschichtige weibliche Charaktere gibt, habe ich nichts dagegen, wenn auch sowas sexistisches wie DoA existiert. Diversität halte ich für wichtig. Ich wundere mich nur nicht darüber, wenn einige sexistische Inhalte kritischer sehen.
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Temeter 
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Temeter  »

Krulemuk hat geschrieben:sexistisches wie DoA
Du könntest dich wenigstens informieren. Zum Beispiel ist DoA, während immer noch ein bischen auf Fanservice getrimmt, immer noch etwas ganz anderes als Beach Volleyball. Dort kannst du btw auch mit einem Mädchen Männer verprügeln, die in etwas genauso viel Stoff anhaben wie sie.

Nicht gerade sexistisch im Kontext.
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Krulemuk
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Krulemuk »

Bitte unterlasse künftig Sätze wie "Du könntest dich wenigstens informieren." So etwas erzeugt nur Gegengewalt und weckt mein (männliches) Ego, ist der Diskussionskultur also nicht zuträglich. Ich ignoriere es mal...

Und natürlich ist DoA sexistisch. :D Es geht doch bei Sexismus nicht darum, ob Männer ähnlich halb nackt gezeigt werden so das es sich dann wieder ausgleicht. Es geht darum, dass Menschen objektiviert dargestellt werden. Sexismus ist auch nicht gleich Sexismus. Wenn bei der EM eine weibliche Kommentatorin aufgrund ihres Geschlechts beleidigt wird mit "Die dumme F**** soll sich einen Penis wachsen lassen oder Abendbrot für ihren Mann machen, statt uns den Fußball zu versauen" (genau so massenhaft passiert) dann ist das sexistisch und menschenverachtend und hat natürlich eine ganz andere Qualität als der softporno namens DoA. Hier gilt es also zu differenzieren. Trotzdem ist DoA hier eindeutig. Dass bei diesem Beachten Volleyball noch mal eine Schippe drauf gelegt wird zeigt ja auch eindeutig, wo die Reise hin geht...
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Sir Richfield
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Sir Richfield »

Mal was wichtiges:

Jemand aus der Red. möge bitte den folgenden Satz entweder neu formulieren oder wenigstens um ein "der" und "ge" anreichern.:
Einerseits hätten die Probleme mit Physik-Engine viel Zeit kostet und andererseits mussten sie den Zeitplan anpassen, als der Entschluss fiel, den Titel auch für Nintendo NX umzusetzen - sonst hätte die neue Konsole erst nach mehreren Jahren mit einem neuen Zelda-Titel versorgt werden können.
;)
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Temeter 
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Temeter  »

Krulemuk hat geschrieben:Bitte unterlasse künftig Sätze wie "Du könntest dich wenigstens informieren." So etwas erzeugt nur Gegengewalt und weckt mein (männliches) Ego, ist der Diskussionskultur also nicht zuträglich. Ich ignoriere es mal...

Und natürlich ist DoA sexistisch. :D Es geht doch bei Sexismus nicht darum, ob Männer ähnlich halb nackt gezeigt werden so das es sich dann wieder ausgleicht. Es geht darum, dass Menschen objektiviert dargestellt werden. Sexismus ist auch nicht gleich Sexismus. Wenn bei der EM eine weibliche Kommentatorin aufgrund ihres Geschlechts beleidigt wird mit "Die dumme F**** soll sich einen Penis wachsen lassen oder Abendbrot für ihren Mann machen, statt uns den Fußball zu versauen" (genau so massenhaft passiert) dann ist das sexistisch und menschenverachtend und hat natürlich eine ganz andere Qualität als der softporno namens DoA. Hier gilt es also zu differenzieren. Trotzdem ist DoA hier eindeutig. Dass bei diesem Beachten Volleyball noch mal eine Schippe drauf gelegt wird zeigt ja auch eindeutig, wo die Reise hin geht...
Also in eine Burka hüllen und gut ist? :mrgreen:

Spaß beiseite, ich finde diese Diskussionen immer viel zu oberflächlich. Nimm mal Objektivierung, das Schlagwort, um das vieles der Kritik aufgebaut ist. Was beudetet das Wort?

Wikipedia sagt:

https://en.wikipedia.org/wiki/Objectification

1. Instrumentality – treating the person as a tool for another's purposes
- Ne, die kloppen allesamt für sich selbst. Oder eine abstruse Background Story, die kaum jemanden interessiert. Maximal 'Werkzeuge' des Spieler, aber das ist halt ein interaktives Spiel.
2. Denial of autonomy – treating the person as lacking in autonomy or self-determination
- Das sind erfahrene Solo-Kämpfer, die brauchen keine Anleitung.
3. Inertness – treating the person as lacking in agency or activity
- Agency as fuck, ganz zu schweigen von der Aktivität. Wäre maximal, wenn sie zu dem Kleidungsstil gezwungen werden sollten, aber ist ein bischen weit hergeholt.
4. Fungibility – treating the person as interchangeable with (other) objects
- Ganz sicher nicht, die Chars sind in ihrem Kampfstil klar auf Badass getrimmt und einzigartig.
5. Violability – treating the person as lacking in boundary integrity and violable, "as something that it is permissible to break up, smash, break into."
- Ne, die smashen andere. Würd mich nicht mit denen anlegen.
6. Ownership – treating the person as if they can be owned, bought, or sold
- Wenn, dann ownen die andere. Nun, wir können über DLC reden, aber... :P
7. Denial of subjectivity – treating the person as if there is no need for concern for their experiences or feelings
- Chars sind einzigartig, allesamt mit eigenem Kampfstil, den du lernen musst - sprich, das Spiel behandelt sie als einzigartig..

IMO alles sehr verständlich, aber ich sehe da nicht wirklich die klassische Objektifizierung. Wenn du das anders siehst, nur zu!

Interessanter wirds maximal bei Langtons Kriterien, nur sind die arg umstritten, gerade unter Feministen. Unter anderem fühlen sich Sexarbeiter von den verdammt beleidigt, da kann ich dir sagen. Die fühlen sich eher, als würden prüdere Personen ihnen ihren Lebensweg erklären (was ironischerweise als Objektifizierung gesehen werden könnte - denial of subjectivity oder so?).
Trotz dem Draga wirds wieder eher vage:

1. Reduction to body – the treatment of a person as identified with their body, or body parts;
- Auf den ersten Blick sticht deren Design durchaus hervor. Auf den zweiten sind es alles fähige Kämpfer mit ihren eigenen Stilen.
2. Reduction to appearance – the treatment of a person primarily in terms of how they look, or how they appear to the senses;
- Nicht im geringsten. Deren Fähigkeiten im Kampf sind das zentrale Element des Spiels, das sind keine Cheerleader.
3. Silencing – the treatment of a person as if they are silent, lacking the capacity to speak.
- Ziemlich sicher das die alle Sprechen. Und wie gesagt, die sind alle ziemlich schlagkräftig, die machen einen Eindruck ob sie sprechen oder nicht.

Wieder fällt es mir schwer zu sehen, einen zentralen Punkt zu sehen, dabei sind diese Dinge hier strittig. Naja, deine Meinung zu den Punkten?
Zuletzt geändert von Temeter  am 20.06.2016 16:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Sir Richfield
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Sir Richfield »

yopparai hat geschrieben:
kindred_riegel hat geschrieben:Was, Samus ist 'ne Frau????
Und warum kann Metroid nicht kriechen?
Wie immer sind die Kommentare noch das beste:
metronome49 hat geschrieben:Metroid raised that jellyfish . It's like his jellyfish baby.
Das ist so herrlich falsch in fast jeder Beziehung, das ist kurz vor hoher Kunst.
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Krulemuk
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Krulemuk »

@Temeter
Erstmal vielen Dank für den Beitrag. Ich wollte extra keine Beispiele nennen, um eine solche Diskussion zu vermeiden - nun unterhalten wir uns darüber in wie fern ein bestimmtes Spiel (DoA) sexistisch ist oder nicht. Du hast mich genau da, wo du mich haben wolltest :D

Dabei machst du es mir mit DoA sogar noch recht leicht. Es hätten sich sicherlich umstrittenere Titel finden können. Tatsächlich sehe ich viele der von dir recherchierten Punkte anders und für DoA erfüllt, bei einigen kann ich dir aber folgen. Trotzdem werde ich nun nicht den Fehler machen und die Punkte im Detail mit dir durchgehen, um am Ende einen Katalog mit Kriterien mit dir zu erarbeiten.

Wenn wir nochmal auf den Beginn unserer kleinen Debatte blicken, dann ging es mir lediglich darum ein subjektiv wahrgenommenes Rollenverständnis von Mann und Frau in Videospielen zu skizzieren, dass auch ich trotz all der Vielfalt und trotz der vielen Gegenbeispiele tendenziell für oberflächlich und einseitig halte. Ich kann als Mann damit leben, wenn Männer in manchen Spielen als primitive, muskelbepackte Hohlbirnen dargestellt werden. Manche Frauen sind bei weiblichen Darstellungsformen eben sensibler, haben die Schnauze voll und reagieren punktuell evtl. auch über. Die Darstellung von Männern erscheint mir aber prinzipiell facettenreicher und interessanter zu sein. Ich wollte in der Diskussion um das Geschlecht der Hauptrolle im neuen Zelda nur einmal diese Perspektive in den Raum werfen, ohne mich auf das schwierige und leidige Pakett der Genderdiskussionen zu begeben. Das ist mir nicht gelungen, stattdessen habe ich eine vom Zaun gebrochen. ;)
Zuletzt geändert von Krulemuk am 20.06.2016 17:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Dragon-Yoshi
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Dragon-Yoshi »

Stefan51278 hat geschrieben:
Dragon-Yoshi hat geschrieben:Nintendo hat sich die letzten 10-15 Jahre kaum weiter entwickelt. Jedes Mario, Zelda usw. laufen nahezu gleich ab.

Auch im neuen wird Link wahrscheinlich 3 Tempel für 3 Sachen machen müssen, dann geht's zum Master Sword und dann gibt's wieder 4-8 Tempel und am Ende trifft man wieder auf Ganondorf.

Es wurde zwar erwähnt es soll an die 100 Dungeons/Tempel geben, aber ich denke die meisten geben nicht viel. Also 10 Haupttempel + ca. 10 Besondere + ca. 80 Höhlen die keine 5 Minuten dauern (Herzteil drin oder so).

Nintendo ist toll und SIe machen auch viele Spiele die Spaß machen, erwarten werde ich trotzdem nicht viel. Es wird einfach wie immer (was nicht unbedingt schlecht sein muss, aber trotzdem schade).
Und das, meine lieben Kinder, passiert, wenn man nur die Überschriften liest, sich von den Stunden Gameplaymaterial nichts anschaut und schlaue Kommentare zum Thema abgibt.
Und das ... passiert wenn man mich nicht korrekt liest. Ich habe Vermutungen angestellt, basierend auf der Vergangenheit. Zelda hat sich bis heute nur in Kleinigkeiten geändert. Link kann nicht sprechen wie immer, Ganondorf ist der Böse am Ende wie immer, das Master Sword muss zwischendurch gefunden werden wie immer. Die üblichen Dungeons sind drin wie immer usw. usw.

Nur weil Nintendo plötzlich die große Open World Keule schwingt, was Andere bereits seit vielen Jahren umsetzen, heißt es noch lange nicht, dies wird ein neues völlig anderes Zelda. Deswegen meinte ich es wird wie immer, im Vergleich zu OoT oder TP wird einfach alles etwas größer, hübscher und dynamischer.

Es sieht toll aus und wird bestimmt viel Spaß machen, bis jetzt gibt es aber wenig zu "hypen".
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Temeter 
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Temeter  »

Krulemuk hat geschrieben:@Temeter
Erstmal vielen Dank für den Beitrag. Ich wollte extra keine Beispiele nennen, um eine solche Diskussion zu vermeiden - nun unterhalten wir uns darüber in wie fern ein bestimmtes Spiel (DoA) sexistisch ist oder nicht. Du hast mich genau da, wo du mich haben wolltest :D

Dabei machst du es mir mit DoA sogar noch recht leicht. Es hätten sich sicherlich umstrittenere Titel finden können. Tatsächlich sehe ich viele der von dir recherchierten Punkte anders und für DoA erfüllt, bei einigen kann ich dir aber folgen. Trotzdem werde ich nun nicht den Fehler machen und die Punkte im Detail mit dir durchgehen, um am Ende einen Katalog mit Kriterien mit dir zu erarbeiten.

Wenn wir nochmal auf den Beginn unserer kleinen Debatte blicken, dann ging es mir lediglich darum ein subjektiv wahrgenommenes Rollenverständnis von Mann und Frau in Videospielen zu skizzieren, dass auch ich trotz all der Vielfalt und trotz der vielen Gegenbeispiele tendenziell für oberflächlich und einseitig halte. Ich kann als Mann damit leben, wenn Männer in manchen Spielen als primitive, muskelbepackte Hohlbirnen dargestellt werden. Manche Frauen sind bei weiblichen Darstellungsformen eben sensibler, haben die Schnauze voll und reagieren punktuell evtl. auch über. Die Darstellung von Männern erscheint mir aber prinzipiell facettenreicher und interessanter zu sein. Ich wollte in der Diskussion um das Geschlecht der Hauptrolle im neuen Zelda nur einmal diese Perspektive in den Raum werfen, ohne mich auf das schwierige und leidige Pakett der Genderdiskussionen zu begeben. Das ist mir nicht gelungen, stattdessen habe ich eine vom Zaun gebrochen. ;)
Weißt du, Objektifitzierung und Seximsus vorzuwerfen ist eine ziemlich arge Sache, also solltest du damit nicht einfach so rumwerfen, wenn du zu Faul bist, das tatsächlich zu erklären. Gerade mit kommentare wie 'Dabei machst du es mir mit DoA sogar noch recht leicht' wirkst du verdammt arrogant. Ganz zu schweigen, wie du offensichtlich für alle Frauen sprechen willst, wenn dein Wissen gerademal aus einer feimininen Ecken zu kommen scheint, wenn man sich deine Kommentare anschaut.

Idk, deine Posts wirken eher wie eine narzistische Deliberation darüber, wie richtig du eigentlich bist; du verschwendet tatsächlich eine Menge Worte darüber, während du vorgibts, nichts wirklich von dir aus presigeben zu wollen. Im Grunde druchaus etwas, was sich ab und zu in weniger respektierten feministischen Kreisen wiederfinden lässt.
yopparai
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von yopparai »

eigentlichegal hat geschrieben:Die Überschrift macht mir ein wenig Angst. Xenoblade X beschäftigt mich seit einem halben Jahr und ich hab immer noch nicht das Gefühl es durch zu haben.... Das ist tatsächlich auch meine größte Befürchtung für das neue Zelda: Es wird zu groß. Diese 1% Aussage zu dem bisher gezeigten tut ihr Übriges um mich zu verunsichern. Meine Lebensrealität sieht einfach so aus, dass Spiele dieses Ausmaßes einfach zu viel für mich sind. Wenn ich mir zum Beispiel Xenoblade anschaue, dann stehe ich bei knappen 150 Stunden und es gibt noch so viel zu tun. Ich liebe dieses Spiel wirklich, aber nach einem halben Jahr entstehen doch Ermüdungserscheinungen. Ich fände es schade, wenn Zelda dasselbe Problem hätte. Natürlich sind das Luxusprobleme, weil ich auch schon OpenWorld Spiele gespielt habe, die einfach nach einem Drittel der Zeit langweilig wurden. :P Nur möchte ich mir für ein Zelda eigentlich nicht ein volles Jahr Zeit nehmen müssen um es komplett durchzuspielen.
Ich fühle mit dir, mir geht's genau so. Nur dass ich erst bei etwa 60h bin und nur noch zwei von zwölf Story-Quests vor mir habe (ich mach natürlich auch nicht alle Sidequests). Jetzt komm ich mir vor als wär ich da durchgehetzt...
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Krulemuk
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Monolith Soft (Xenoblade Chronicles X) hilft mit; Physik-Engine machte Pro

Beitrag von Krulemuk »

Temeter  hat geschrieben:Idk, deine Posts wirken eher wie eine narzistische Deliberation darüber, wie richtig du eigentlich bist; du verschwendet tatsächlich eine Menge Worte darüber, während du vorgibts, nichts wirklich von dir aus presigeben zu wollen. Im Grunde druchaus etwas, was sich ab und zu in weniger respektierten feministischen Kreisen wiederfinden lässt.
Alles klar, Dr. Freud. Es freut mich, dass du eine Schublade für mich gefunden hast. :roll:

@ Xenoblade X: Ich habe auch etwa 60 Stunden gebraucht, habe mir aber auch angewöhnt durch OpenWorld spiele relativ zügig zu gehen und nicht jedes Nebenquest mitzunehmen. Diese Spiele hatten in der Vergangenheit bei mir immer eine hohe Abbruchquote also versuche ich die meist doch recht linearen Hauptquests zu verfolgen und immer mit einem Ziel von A nach B zu reisen.