Jazzdude hat geschrieben:
Fallout 3 habe ich damals 30 Stunden gespielt, Oblivion (auch mangels Alternativen als ich noch jünger war) gute 150 Stunden. Skyrim dann auch "nurnoch" 50.
Der erste Run Fallout 3 hat bei mir ziemlich genau 24h gedauert, dann war ich ohne jegliche Hilfen mit der Hauptstory durch. Danach hab ich nochmal knapp 200 Spielstunden draufgepackt, mit diversen Hilfen, also Komplettlösungen, Tips&Tricks, Übersichtskarten, etc. Das mag jetzt den Hardcoregamer vielleicht schockieren, weil ich mir aus einer Komplettlösung auch noch die versteckten Orte raussuche, aber wenn ich die selber ohne Hilfe suchen muss, brauche ich ja Jahre, da hab ich weder die Zeit, noch die Lust dazu.
Oblivion und Skyrim konnte mich dagegen auch nicht begeistern, aber das liegt schlicht daran, dass ich dieses Mittelaltersetting einfach nicht mag.
In Fallout NV bin ich dann nie weit gekommen. Selbst das war mir schon "zu gleich" zu Fallout 3 und konnte mich dann auch mit den Änderungen nicht mehr wirklich motivieren. Das gleiche habe ich zu F4 bereits zur Ankündigung befürchtet und es daher auch bisher gar nicht gekauft.
Jazzdude hat geschrieben:Bei Fallout 4 war ich immer froh, wenn ich endlich mal ballern durfte, ansonsten habe ich mich durch die ansehnliche, aber selbst für ein Wasteland erschreckend tote und leere Welt gehieft, bis ich endlich wieder weiter ballern durfte.
Mit nur 30h Spielzeit in F3 kannst du von Fallout3 nicht wirklich viel gesehen haben. Und mit obiger Aussage, drängt sich mir der Verdacht auf, dass Fallout, egal ob 3 oder 4, einfach nicht das richtige Spiel für dich ist.
Wenn du wert auf Ballern legst, aber trotzdem ein bischen RPG und Items sammeln willst, dann dürfte Borderlands was für dich sein. Nur die Interaktion mit der Umwelt oder spielerelevante Entscheidungen zu treffen, gibts da praktisch so gut wie gar nicht. Aber dafür sind die Gemetzel noch viel lustiger (vorallem im Multiplayer Coop, aber auch als Solospieler sehr unterhaltsam).
Jazzdude hat geschrieben:Der Drops ist einfach gelutscht, Bethesda baut zu sehr auf Sicherheit und altes Spielgefühl und das kann ich mittlerweile einfach nicht mehr sehen. Die Interaktionen mit der Umgebung sind einfahch immer schrecklich belanglos. Da kann man alle Gegenstände im Inventar rumtragen, so viele Türen öffnen und was weiß ich alles. Aber irgendwie bringt es einfach alles nichts!
Das beschränkt sich allerdings nicht auf Bethesdaspiele, sondern auf so ziemlich alles in dem Genre.
Jazzdude hat geschrieben:Ich frage mich, wann es der Mehrheit der Spieler endlich auch mal zum Hals raushängt, wenn sie das 200ste völlig gleich designte Dungeon in Skyrim mit den immer gleichen Gegnern und den immer gleichen Items leergefegt haben.
Mir hängts ja auch schon zum Hals raus.
Noch mehr als in dem Genre hängt mir das aber bei den ganzen 0815-Shootern raus. Wenn es dir schon schwer fällt zu verstehen, dass es manch anderen Leuten noch nicht zum Hals raushängt, wie erklärst du dir dann erst, dass Millionen Leute immernoch CoD und BF spielen, was quasi jährlich neu erscheint?
Aber frag nicht mich, ich verstehe das ja auch nicht.
