Ich habe da einfach aus persönlicher Erfahrung gesprochen, mit der Historie dahinter habe ich mich nicht groß beschäftigt.
Wie auch immer, ist einfach ein schwieriges Thema..
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Das müsstest du mir noch ein wenig genauer erklären.billy coen 80 hat geschrieben: Stattdessen ist es Geschlechterpolitisch halt von höchstem Belang, dass Managerposten wegen imaginierter gläserner Decken mehrheitlich von Männern besetzt sind, ungeachtet dessen, dass dies nichts weiter ist, als lächerliche Klientelpolitik, von der nur ein verschwindend kleiner Anteil von Frauen profitiert, die ohnehin schon in durchaus gut situierten Arbeitsverhältnissen standen oder stehen.
Weisst du was ich anstrengend finde bzw finden würde? Wenn man erst ein Airbag für das eine Geschlecht entwickeln und dann nochmal ganz von vorn, an einem ganz anderen Ort, zu einer ganz anderen Zeit für das andere Geschlecht anfangen würde.MannyCalavera hat geschrieben:
Noch weniger nachvollziehen kann ich aber diese Gegen-Raktionen (ich nenne es mal extra nicht Relativierungen), nach denen man mittlerweile echt die Uhr stellen kann. Es ging hier um Beleidigungen gegenüber weiblichen Zockern. Wir haben von celynn sogar schon bestätigt bekommen, dass sie relativ oft angebaggert wird, sobald sie sich als Frau zu erkennen gibt. Und trotzdem kommt leider immer das große ABER. ABER Männer werden auch beleidigt. ABER Männer werden auch sexuell diskriminiert und so weiter und so fort. Das finde ich persönlich mittlerweile echt anstrengend.
Nein, eigentlich ging es in diesem Thread nur darum, wieviele Deutsche mittlerweile Videospiele spielen.
Wozu? Es ging um die alltäglichen Probleme von weiblichen zockern. Nicht um Feministen Foren oder dergleichen. Da kann ich auch in irgendwelche Männerforen gehen, die Angst vor einer Gleichstellung der Geschlechter haben. In solchen Foren findet man meistens nur Blödsinn.
Um hier die Seite nicht elendig in die Länge zu ziehen, setze ich den kompletten Kommentar mal in einen Spoiler-Tag.Chibiterasu hat geschrieben:...
Da gehe ich auch gerne drauf ein.Chibiterasu hat geschrieben:Das müsstest du mir noch ein wenig genauer erklären.billy coen 80 hat geschrieben: Stattdessen ist es Geschlechterpolitisch halt von höchstem Belang, dass Managerposten wegen imaginierter gläserner Decken mehrheitlich von Männern besetzt sind, ungeachtet dessen, dass dies nichts weiter ist, als lächerliche Klientelpolitik, von der nur ein verschwindend kleiner Anteil von Frauen profitiert, die ohnehin schon in durchaus gut situierten Arbeitsverhältnissen standen oder stehen.
Die Akademikerrate nimmt bei Frauen immer weiter zu und ist mittlerweile bei Frauen höher als bei Männern (speziell in den jungen Generationen). Das schlägt sich noch sehr wenig in der Bezahlung/Jobposition der Frauen nieder.
Wieso denkst du, dass nur wenige Frauen davon profitieren, wenn die Besetzung von hohen Positionen durch Frauen gefördert wird?
Natürlich kommen da Frauen in Frage, die bereits eine gewisse Karriere gemacht haben und somit schon gut situiert sind (ist ja bei Männern auch nicht anders) aber im Idealfall kommen von der "Basis" eben immer neue Frauen nach.
Frauen in Führungspositionen sind evtl. auch ein Ansporn für andere Frauen, die nicht mehr das Gefühl haben keine Chance zu haben in die Boys Clubs einzutreten.
Nee, jetzt echt??? Kurz zuvor wurden Leute, die ähnlich gegen die Frauenquote argumentierten noch von unserer Küstenbarbie und ihren Stiefelleckern pauschal mit dem Vorwurf, ewig gestrige, männerprivilgienverteidigende Machos zu sein, zum Schweigen gebracht.eine Gruppe sexistischer Pseudorechtssachverständiger hat geschrieben:Diese Form der "Männerförderung" sei verfassungswidrig, stellten mehrere Experten fest. Denn allein aus der Feststellung, dass ein Geschlecht in einem bestimmten Bereich in der Minderheit sei, folge noch keine tatsächliche Benachteiligung.
Deine Ausführungen klingen für mich durchaus schlüssig warum man hier von betroffenen Männern wenig mitbekommt. Trotzdem würde es mich interessieren, wie solch eine häusliche Gewalt von Frauen gegen Männern in der Praxis aussieht? Ich will das wirklich nicht ins Lächerliche ziehen - ich kann es mir nur in der Breite einfach nicht vorstellen wie sich das zeigt. Bei gewaltbereiten Männern brauche ich da keine Fantasie dafür.billy coen 80 hat geschrieben: Doch gerade beim Thema der häuslichen Gewalt ist diese, wie ich sie gerne nenne, anekdotische Empirie nicht aussagekräftig.
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All das führt dazu, dass häusliche Gewalt gegen Männer als eines der immer noch größten Gesellschaftstabus des 21. Jahrhunderts gilt und die Kriminalistik von einer immensen Dunkelziffer ausgeht.
Hier gebe ich dir auf jeden Fall recht. Die Wahrnehmung ist eine andere.billy coen 80 hat geschrieben: Im Zusammenhang mit sexueller Belästigung ist die Gemängelage meines Erachtens auch nicht so eindeutig. Gerät man als Mann in Clubs z. B. in eine Gruppe angeheiterter (um es mal euphemistisch zu sagen) Frauen, ist das auch nicht immer so lustig, was einem da widerfährt. Oder Thema Stripper. Es ist eigentlich ein offenes Geheimnis, dass Frauen bei Stripveranstaltungen (ganz entgegen üblichen Klischees) als deutlich übergriffiger gelten als Männer.
Auch hier schlagen sich in der Wahrnehmung, würde ich werten, gesellschaftliche Konventionen und Stereotype nieder. Oft wird dieselbe Art von Anmache, dieselbe Art von Antatscherei bei Frauen als das erkannt, was es ist, nämlich sexuelle Belästigung, während es bei Männern, oft sogar von den direkt betroffenen, lediglich als Unhöflichkeit oder unangenehme Situation verbucht wird.
Das kann ich mir hier wirklich gut vorstellen. Als Mann sitzt man auf jeden Fall auf dem kürzeren Ast was das angeht.billy coen 80 hat geschrieben: Im Zuge meiner Betriebsratstätigkeit habe ich da erst kürzlich ähnliches mitbekommen. Da wurde auch ein Kollege beschuldigt, übergriffig zu sein (es ging dabei nicht um Busengrapschen oder ähnliches, sondern eher so um ungewollte Umarmungen). Im Vertrauen beschrieb mir der Kollege aber dann, wie sich die Frau, die ihn beschuldigte, selbst verhielt. So gab es Erlebnisse, dass sie während Gesprächen, die zwar flapsig, aber nicht sexueller Natur waren, gerne mal auf ihren blankrasierten Intimbereich zu sprechen kam. Als Mann denkt man sich dabei nichts weiter. Aber nach AGG ist auch das sexuelle Belästigung und ein Mann, der unter Frauen gerne mal über seinen rasierten Sack philosophiert, muss nicht überrascht sein, wenn er ne halbe Stunde später mal ein ernstes Gespräch mit dem Personalleiter hat. Umgekehrt erscheint es mir sehr unwahrscheinlich, dass es tatsächlich überhaupt zu einer Beschuldigung käme und wenn, würde diese, da bin ich gar überzeugt von, in nicht derselben Ernsthaftigkeit verfolgt werden.
Ist ein guter Punkt!billy coen 80 hat geschrieben: Es reicht nicht, einfach die Zahl von weiblichen Akademikern mit der Zahl von weiblichen Vorständen in großen Unternehmen zu vergleichen. Zum einen ist es schon mal fundamental wichtig, das Alter der Akademiker zu sehen. Diese Schwemme weiblicher Akademiker ist noch recht frisch, die dazu gehörigen Frauen mehrheitlich noch in einem Alter zwischen Mitte zwanzig bis Mitte dreißig. Dagegen schau dir einfach mal das übliche Alter von Männern und Frauen im gehobenen Management an. Da findet sich selten jemand unter vierzig, die meisten sind eher deutlich älter.
Siehe oben. Ich fühle mich nicht mehr in diese Rolle gedrängt.billy coen 80 hat geschrieben: Aber auch hier ist es auffällig, wie stets nur die weiblichen Geschlechterrollenprobleme gesellschaftlich thematisiert werden. Dass gerade das nämlich männliche Rollen erhärtet, wird dabei gar nicht zur Kenntnis genommen. Nachdem der Feminismus der zweiten Welle die Erwerbstätigkeit zur Befreiung der Frau verklärt hatte, fällt es den Feminstinnen der dritten Welle nämlich plötzlich auf, dass das Berufsleben doch nicht so chillig ist, wie früher immer angenommen, als man noch den Männern vorwarf, sich vor den Qualen des Haushaltsalltags faul in ihren Büros und auf Baustellen zu verkriechen. Nun ist der Tenor, die Arbeitswelt frauengerechter zu machen. Mehr Work-Life-Balance, leichterer Zugang zu Teilzeitbeschäftigung (was im Übrigen auch einem Aufstig in die obersten Etagen im Wege steht; kein Unternehmen kann sich einen Teilzeitvorstand leisten).
Da aber Firmen für all das sicher keine Vollzeitlöhne zahlen werden, stellt sich die Frage, wer denn nun die Familie versorgen soll. Und da fallen wieder alle Blicke auf den Mann. Während man im Feminismus gerne skandalisiert, dass Mädchen angeblich ständig nur zu Hausfrauen erzogen wurden und werden, ist es ihnen irgendwie immer herzlich egal gewesen, dass die andere Seite derselben Medaille immer so aussah, das Jungen von Anfang an auf die Bürde des Ernährers hinerzogen wurden; ob sie es wirklich toll fanden, dafür ständig von Frau und Kind getrennt sein zu müssen, hat sie auch nie jemand gefragt. Und feminstische Arbeitsmarktpolitik verbessert an diesen Zuständen nichts.
Okay, 2 Kurze Antworten nur:Scipione hat geschrieben: 2 kurze Fragen nur: a) Was wäre so verdammt schwierig, oder geradezu unmöglich daran, generell und für beide Geschlechter gegen (Online)Mobbing aufzutreten bzw beiden Opfern davon zu helfen?
und b) Inwiefern ist es überhaupt ethisch oder moralisch vertretbar dies aus offensichtlich reiner Nickeligkeit nicht zu tun?
Du ignorierst die letzten paar Thread-Seiten, in denen eindeutig eine Diskussion zum Thema Gewalt gg Frauen geführt wurde und reduzierst sie auf die Überschrift des Artikels. OK.. Du sprichst von "feministischen Subreddits", und wenn ich dann etwas erwiedere, erweiterst Du es auf Twitter, tumblr und Co.Scipione hat geschrieben: Nein, eigentlich ging es in diesem Thread nur darum, wieviele Deutsche mittlerweile Videospiele spielen.
Dein offtopic-Einwand hättest du also schon vorher einbringen müssen, und nicht erst dann wenn ein offtopic-Beitrag einen anderen offtopic-Beitrag etwas gerade rückt, weil dieser etwas schief und krumm war.
Davon abgesehen, wenn diese Foren, Twitter, tumblr und Co. nicht exemplarisch für den Grossteil heutiger Feministinnen sind, an was sollte ich mich denn dann deiner Meinung nach orientieren, was ein ähnlich oder besser noch grösseres Volumen hat, so dass sie nicht nur Ausnahmen bilden, die die Regel bestätigen?
Hier weiss es augenscheinlich anscheinend jeder besser. Trolle wie ZackeZells und dergleichen runden den digitalen Auswurf den man hier betrachten muss mit ihren tollen Kommentaren dann noch ab. Behauptungen werden aufgestellt dann wird meistens nachgefragt was das nun heissen soll und man wird unhöflich auf Google verwiesen. Das Ironiesmiley nicht vergessen. Also das neue digitale "Fick dich" und fertig ist dein qualifizierter Kommentar. Nicht das meiner etwas anderes wäre aber naja.casanoffi hat geschrieben:Hier gibt´s keine Themen, bei denen sich manche nicht gegenseitig die Scheiße ins Gesicht hauen wollen ^^
Nennt man das neu-deutsche Streitkultur?
Oder gab´s das schon immer und ich hab´s nur verpennt?