Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsumenten" überhaupt bekannt sei

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Imperator Palpatine
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Imperator Palpatine »

Shackal hat geschrieben: Korrekt nur viele Menschen sehen es eher als Gescheiterter Sozialismus an,weil der Start noch recht gut gelungen ist aber dann andere Kräfte die Macht übernahmen.
Es ist wie du gesagt hast eine Diktatur gewesen wo man zwar so tat als würde man Kommunismus/Sozialismus Ausüben aber die oben an der macht waren haben im Absoluten Luxus gelebt wie auch die je nach Rang auch gut gelebt habend er Rest musste Zahlen und das nicht wenig und war halt nur eine andere Form des Kapitalismus.
Der Start ist recht gut gelungen ?!?
Vielleicht solltest du dich einmal mit den Taten der Bolschewiki unter Lenin beschäftigen bevor du so etwas behauptest. Ihre quasi Gegenspieler die Menschewiki waren von Anfang an in der Minderheit deren Mehrzahl im russischen Bürgerkrieg das Land verlassen musste.

Die Richtung war von Anfang an deutlich und klar.
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Kajetan
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Kajetan »

Shackal hat geschrieben:Korrekt nur viele Menschen sehen es eher als Gescheiterter Sozialismus an,weil der Start noch recht gut gelungen ist aber dann andere Kräfte die Macht übernahmen.
Es ist wie du gesagt hast eine Diktatur gewesen wo man zwar so tat als würde man Kommunismus/Sozialismus Ausüben aber die oben an der macht waren haben im Absoluten Luxus gelebt wie auch die je nach Rang auch gut gelebt habend er Rest musste Zahlen und das nicht wenig und war halt nur eine andere Form des Kapitalismus.
what?

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johndoe713862
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von johndoe713862 »

Wundert mich nach der Aussage nicht sonderlich dass die Battlefields immer anspruchsloser werden.
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Guffi McGuffinstein
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Guffi McGuffinstein »

ronny_83 hat geschrieben:
Elderbunnie hat geschrieben:Viel schlimmer finde ich, dass die deutsche Entstehungsgeschichte zumindest bei mir, eher lapidar abgehandelt wurde. Deutsch-Französischer Krieg, Bißmarck... wurde alles in kürzester Zeit durchgerissen um dann 10 mal in ein jüdisches Museum zu gehen und die Nazi Zeit jahrelang immer wieder durchzukauen. Irgendwann kam dann noch die DDR und der Mauerfall dazu. Kalter Krieg, Eiserner Vorhang oder Kuba Krise blieben dabei aber auch direkt mal wieder ziemlich auf der Strecke.
Die Schule dient ja auch nicht unbedingt dazu, dich zu einem ausnahmslosen Experten auf allen Gebieten zu machen, sondern dir vor allem Weiterbildungsanreize zu bieten und dir Grundkenntnisse zu vermitteln.
Danütlich gibt es überall Verbesserungsbedarf. Aber du sollst auch animiert werden, dich selbst weiterzubilden.
Ich sage auch gar nicht, dass mir alles vermittelt werden soll, aber die Diskrepanz war zumindest zu meiner Zeit (mein Abi ist 12 Jahre her) einfach zu krass. Gefühlt zwei Drittel meines kompletten Geschichtsunterrichts bestand aus dem zweiten Weltkrieg, Holocaust und entsprechender Literatur dazu. Natürlich ist es wichtig besonders in Deutschland für eine entsprechende Sensibilität zu sorgen aber das darf meiner Meinung nach nicht bedeuten, dass sich alles darauf fixiert und wichtige Geschehnisse davor und danach kaum behandelt werden. Aber vielleicht hat sich das mittlerweile mit den folgenden Generationen von Lehrern usw. auch verändert und ich schimpfe hier auf längst Vergangenes.

Immerhin hab' ich hier aber noch mein Referat zur Schlacht um Verdun irgendwo im Schrank. An viel mehr aus der Schule dazu kann ich mich aber nicht mehr erinnern. "Im Westen nichts Neues" hab' ich auch erst Jahre später aus eigenem Interesse gelesen.

Ich bin nach wie vor gespannt wie ernsthaft bzw. "verträglich" DICE die Sache mit dem Giftgas umgesetzt hat. Ob einem da einfach Lebenspunkte abgezogen werden oder wird es doch drastischer dargestellt? Mal abgesehen von den rein konventionellen Kriegsmitteln die man aus allen anderen Shootern kennt ist das nämlich in meinen Augen schon eine etwas andere Angelegenheit.
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SethSteiner
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von SethSteiner »

Letztendlich ist es ja auch ein wenig kontraproduktiv, wenn man einerseits nicht will, dass sich dieser harte Nationalismus wiederholt, dann aber quasi die Menschheitsgeschichte auf den zweiten Weltkrieg und Deutschland reduziert, anstatt lieber den Blick aufa ndere Kulturen zu fördern.
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Imperator Palpatine
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Imperator Palpatine »

Elderbunnie hat geschrieben: Ich bin nach wie vor gespannt wie ernsthaft bzw. "verträglich" DICE die Sache mit dem Giftgas umgesetzt hat. Ob einem da einfach Lebenspunkte abgezogen werden oder wird es doch drastischer dargestellt? Mal abgesehen von den rein konventionellen Kriegsmitteln die man aus allen anderen Shootern kennt ist das nämlich in meinen Augen schon eine etwas andere Angelegenheit.
Da wird schlicht und ergreifend der Multiplayer den Ton vorgeben. Eine ellenlange, auch für die Mitspieler sichtbare " drastische " Darstellung wird es aufgrund dessen sicherlich nicht geben. Es wäre auch nicht das erste mal dass in Shootern Gasgranaten genutzt werden.
Bei der Single Player Kampagne sieht das unter Umständen anders aus....
johndoe984149
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von johndoe984149 »

Kajetan hat geschrieben:
Shackal hat geschrieben:Korrekt nur viele Menschen sehen es eher als Gescheiterter Sozialismus an,weil der Start noch recht gut gelungen ist aber dann andere Kräfte die Macht übernahmen.
Es ist wie du gesagt hast eine Diktatur gewesen wo man zwar so tat als würde man Kommunismus/Sozialismus Ausüben aber die oben an der macht waren haben im Absoluten Luxus gelebt wie auch die je nach Rang auch gut gelebt habend er Rest musste Zahlen und das nicht wenig und war halt nur eine andere Form des Kapitalismus.
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Übersetzung? Hallo? Jemand zu Hause?
Nö keiner mehr da alle gegangen und hören dich nicht mehr und wenn du mich ließt,weiß du das du in einer Illusion lebst denn ich habe nie wirklich etwas geschrieben.
johndoe984149
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von johndoe984149 »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
Shackal hat geschrieben: Korrekt nur viele Menschen sehen es eher als Gescheiterter Sozialismus an,weil der Start noch recht gut gelungen ist aber dann andere Kräfte die Macht übernahmen.
Es ist wie du gesagt hast eine Diktatur gewesen wo man zwar so tat als würde man Kommunismus/Sozialismus Ausüben aber die oben an der macht waren haben im Absoluten Luxus gelebt wie auch die je nach Rang auch gut gelebt habend er Rest musste Zahlen und das nicht wenig und war halt nur eine andere Form des Kapitalismus.
Der Start ist recht gut gelungen ?!?
Vielleicht solltest du dich einmal mit den Taten der Bolschewiki unter Lenin beschäftigen bevor du so etwas behauptest. Ihre quasi Gegenspieler die Menschewiki waren von Anfang an in der Minderheit deren Mehrzahl im russischen Bürgerkrieg das Land verlassen musste.

Die Richtung war von Anfang an deutlich und klar.
nene besser lass ich mich nicht manipulierend afür kann sich in unserer Zeit alles von heute auf Morgen verändern auch altes Wissen was durchaus Wertvoll sein kann.
Es lebe die Jedis die retter des Universums und ein Guter rebel :P
Baralin
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Baralin »

Vielleicht nimmt ja der eine oder andere Spieler von Battlefield 1 das Spiel zum Anlass, sich über den ersten Weltkrieg zu informieren? Nur so ein Gedanke.
Kaaruzo
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Kaaruzo »

Das Problem ist halt, dass der erste Weltkrieg halt auch (vorsicht, das ist nicht böse gemeint) spannungsmäßig sehr eintönig und langweilig ist.

Der zweite Weltkrieg bietet einfach viel mehr Abwechslung. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass es viel mehr Bücher, Serien, Filme und Spiele über den zweiten als über den ersten Weltkrieg gibt.
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Kajetan
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Kajetan »

Kaaruzo hat geschrieben:Das Problem ist halt, dass der erste Weltkrieg halt auch (vorsicht, das ist nicht böse gemeint) spannungsmäßig sehr eintönig und langweilig ist.

Der zweite Weltkrieg bietet einfach viel mehr Abwechslung. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass es viel mehr Bücher, Serien, Filme und Spiele über den zweiten als über den ersten Weltkrieg gibt.
Daran lag es nicht. Nicht wirklich :)

Der erste Weltkrieg war für die Europäer eine selbstverschuldete Katastrophe, in die man mit schier unglaublicher Naivität reingestolpert ist. Da gab es nichts, worauf man stolz sein konnte. Niemand hat sich so wirklich als "Sieger" gefühlt. Auch in den USA war der erste Weltkrieg nicht wirklich populär. Man hatte zwar nach der Versenkung der Lusitania wüste Rache den hunnischen Horden geschworen, aber so richtig wohl gefühlt hatte sich da auch niemand. Die zurückkehrenden Veteranen wurden kaum als Helden verehrt. Die Eindrücke aus den Massenschlachten in Flandern, die erstmalige Industrialisierung der Kriegsführung, der Totale Krieg, der keinen Unterschied dabei macht, ob Zivilisten, adelige Offiziere oder gemeine Soldaten durch Artilleriegranaten zerfetzt werden, hat die Menschen in eine Art Schockstarre versetzt.

Der Zweite Weltkrieg war hingegen für die Siegermächte ein gerechter Krieg, seine Veteranen Helden und große Sieger. An die Schrecken der modernen Kriegsführung hatte man sich ratzfatz gewöhnt, die A-Bombe schien nur als logische Fortsetzung. Deswegen haben sie die Menschen auch sehr viel leichter mit WK2 beschäftigt als dem WK1. Der Stellungskrieg des WK1 hatte die unfassbare Vernichtungskraft moderner Technik auf einen Punkt konzentriert, während die mobile Kriegsführung des WK2 den Schrecken "besser" verteilt hatte, er nicht so einfach wahrgenommen werden konnte. Deswegen galt der WK1 lange Zeit als Bäää!Ihgitt!, während D-Day und Co. halt schnell zu coolen Filmabenteuern wurden.

Was zu der etwas seltsamen Situation führt, dass "Saving Private Ryan" als unterhaltsamer Popcorn-Film angeschaut werden kann, während "Im Westen nichts neues", ein Film aus dem Jahr 1930, heute noch sehr bedrückend und eindringlich wirkt.
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Temeter 
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Temeter  »

Jim Sterling hat das übrigens auch in einem seiner Videos mit kommentiert.
http://www.thejimquisition.com/the-jimq ... ng-idiots/

Sehr passender Name.
Kajetan hat geschrieben:Der erste Weltkrieg war für die Europäer eine selbstverschuldete Katastrophe, in die man mit schier unglaublicher Naivität reingestolpert ist. Da gab es nichts, worauf man stolz sein konnte. Niemand hat sich so wirklich als "Sieger" gefühlt. Auch in den USA war der erste Weltkrieg nicht wirklich populär. Man hatte zwar nach der Versenkung der Lusitania wüste Rache den hunnischen Horden geschworen, aber so richtig wohl gefühlt hatte sich da auch niemand. Die zurückkehrenden Veteranen wurden kaum als Helden verehrt. Die Eindrücke aus den Massenschlachten in Flandern, die erstmalige Industrialisierung der Kriegsführung, der Totale Krieg, der keinen Unterschied dabei macht, ob Zivilisten, adelige Offiziere oder gemeine Soldaten durch Artilleriegranaten zerfetzt werden, hat die Menschen in eine Art Schockstarre versetzt.
Naja, genaugenommen hat man auf den industrialisierten Massenkrieg schon in den napoleonischen Kriegen einen Vorgeschmack bekommen, und danach gabs auch immer wieder Geplänkel. Sind allerdings hundert Jahre zwischen den großen Kriegen, also genug Zeit für Vergessen und Ignoranz. Wobei es nichts in dem Ausmaß gab, und gerade politisch hat der erste Weltkrieg ja fast jedem mit einem Trümmerhaufen hinterlassen.
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Imperator Palpatine
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Imperator Palpatine »

Temeter  hat geschrieben:Jim Sterling hat das übrigens auch in einem seiner Videos mit kommentiert.
http://www.thejimquisition.com/the-jimq ... ng-idiots/

Sehr passender Name.
Kajetan hat geschrieben:Der erste Weltkrieg war für die Europäer eine selbstverschuldete Katastrophe, in die man mit schier unglaublicher Naivität reingestolpert ist. Da gab es nichts, worauf man stolz sein konnte. Niemand hat sich so wirklich als "Sieger" gefühlt. Auch in den USA war der erste Weltkrieg nicht wirklich populär. Man hatte zwar nach der Versenkung der Lusitania wüste Rache den hunnischen Horden geschworen, aber so richtig wohl gefühlt hatte sich da auch niemand. Die zurückkehrenden Veteranen wurden kaum als Helden verehrt. Die Eindrücke aus den Massenschlachten in Flandern, die erstmalige Industrialisierung der Kriegsführung, der Totale Krieg, der keinen Unterschied dabei macht, ob Zivilisten, adelige Offiziere oder gemeine Soldaten durch Artilleriegranaten zerfetzt werden, hat die Menschen in eine Art Schockstarre versetzt.
Naja, genaugenommen hat man auf den industrialisierten Massenkrieg schon in den napoleonischen Kriegen einen Vorgeschmack bekommen, und danach gabs auch immer wieder Geplänkel. Sind allerdings hundert Jahre zwischen den großen Kriegen, also genug Zeit für Vergessen und Ignoranz. Wobei es nichts in dem Ausmaß gab, und gerade politisch hat der erste Weltkrieg ja fast jedem mit einem Trümmerhaufen hinterlassen.

Militärhistorisch - und Technisch betrachtet kann man den amerikanischen Bürgerkrieg als den erste Krieg betrachten bei dem Faktoren wie die industrielle Massenproduktion und die Aufhebung von zivilen und militärischen Zielen bzw der " totale krieg " ( nicht im Goebellschen Sinne ) zum tragen gekommen sind.
Beispielhaft ist hierfür General William Tecumseh Sherman und seine Kriegsführung zu nennen.
Grabenkämpfe und sich nicht bewegende Frontverläufe waren auch hier schon ein prägendes Bild gleichwohl natürlich aufgrund der schieren Grösse und anders gelagerter Geographie wie fünzig jahre später an der Westfront oder dem Isonzo.
Die Verwüstungen im Süden der USA wirkten sich noch Jahrzehnte später aus, bis ins 20 Jahrhundert hinein.
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Kajetan
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Kajetan »

Temeter  hat geschrieben: Naja, genaugenommen hat man auf den industrialisierten Massenkrieg schon in den napoleonischen Kriegen einen Vorgeschmack bekommen, und danach gabs auch immer wieder Geplänkel. Sind allerdings hundert Jahre zwischen den großen Kriegen, also genug Zeit für Vergessen und Ignoranz. Wobei es nichts in dem Ausmaß gab, und gerade politisch hat der erste Weltkrieg ja fast jedem mit einem Trümmerhaufen hinterlassen.
Jepp, das Ausmaß war das Entscheidente. Das Zermürben ganzer Landstriche durch tagelanges (!) Artilleriefeuer. Die schleichenden Giftgasnebel. Flammenwerfer. Der Horror von Infanteriesturmangriffen auf eine simple Maschinengewehrstellung, die mit dem unpräzisen und langsamen Musketenfeuer vergangener Schützenreihen nicht einmal ansatzweise zu vergleichen war. Die Opferzahlen einzelner Schlacht waren höher als alles, was man damals kannte. Es gab nichts vergleichbares, die Menschen fanden kaum Worte, um dieses Schlachten zum umschreiben.

Aber Menschen lernen schnell, gewöhnen sich schnell an Neues. WK2 wirkte fast schon Alltagsgeschäft, obwohl die Verluste an Soldaten und Zivilisten und die großflächigen Zerstörungen von Infrastruktur und Städten ja noch eine ganze Größenordnung heftiger war.
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Temeter 
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Temeter  »

Kajetan hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben: Naja, genaugenommen hat man auf den industrialisierten Massenkrieg schon in den napoleonischen Kriegen einen Vorgeschmack bekommen, und danach gabs auch immer wieder Geplänkel. Sind allerdings hundert Jahre zwischen den großen Kriegen, also genug Zeit für Vergessen und Ignoranz. Wobei es nichts in dem Ausmaß gab, und gerade politisch hat der erste Weltkrieg ja fast jedem mit einem Trümmerhaufen hinterlassen.
Jepp, das Ausmaß war das Entscheidente. Das Zermürben ganzer Landstriche durch tagelanges (!) Artilleriefeuer. Die schleichenden Giftgasnebel. Flammenwerfer. Der Horror von Infanteriesturmangriffen auf eine simple Maschinengewehrstellung, die mit dem unpräzisen und langsamen Musketenfeuer vergangener Schützenreihen nicht einmal ansatzweise zu vergleichen war. Die Opferzahlen einzelner Schlacht waren höher als alles, was man damals kannte. Es gab nichts vergleichbares, die Menschen fanden kaum Worte, um dieses Schlachten zum umschreiben.

Aber Menschen lernen schnell, gewöhnen sich schnell an Neues. WK2 wirkte fast schon Alltagsgeschäft, obwohl die Verluste an Soldaten und Zivilisten und die großflächigen Zerstörungen von Infrastruktur und Städten ja noch eine ganze Größenordnung heftiger war.
Oder gar das Massaker an den Zivilbevölkerungen, eigentlich noch das schlimmste am WK2. Hatte irgendwas zwischen 40 und 50 Millionen tote Zivilisten IRC. Und das wurde dann zum Last Good War...