Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, das war pure Absicht von der Dame um ihren eigenen Hals zu retten. Denn wenn alle Schüler in ihrer Klasse ne gute Note haben, kann sie ja nicht so schlecht sein. Meiner Erfahrung nach sind Referendare da sehr einfallsreich und wenn ich richtig liege, hat sie euch aktiv zum Abschreiben manipuliert.Liesel Weppen hat geschrieben: Oh, ich hatte eine Referendarin in Latein in der 8ten, die war jung und frisch von der Uni und auch nicht ganz unhübsch. Aber sie hatte den ultimativen Plan, wie sie das Schulsystem renovieren konnte und abschreiben völlig unmöglich macht. Sie hat dazu einfach die schlechten Schüler bei Prüfungen neben die guten Schülker gesetzt, somit kann man ja nicht abschreiben. Ich war damals der schlechteste in der Klasse und wurde somit zur Prüfung neben die Klassenbeste gesetzt. Die Referendarin war sich ihres Systems so ultimativ sicher, dass sie während der Prüfung auch gar nicht aufpassen musste, sondern Zeitung gelesen hat. Nun, was soll ich sagen, meine Sitznachbarin hatte eine 1 mit 0 Fehler, ich hatte auch eine 1 mit einem Fehler. Hab mich da wohl verlesen. Diese eine einzige 1 hat mich im Jahreszeugnis von einer 6 auf eine 5 gerettet und ich musste keine Ehrenrunde drehen. Nachzuweisen war mir ja nichts, wir hatten keine gleichen Fehler, obwohl jedem, auch der Referendarin nachher komplett klar war, was genau da abgelaufen ist.![]()
Manchmal kann Unterricht halt auch sehr praxisbezogen sein, wenn auch eher unfreiwillig
Hatten in Chemie (urks) auch nen jungen Lehrer. Hatte sein erstes eigenes Lehrjahr und war eigentlich immer recht locker drauf. In einer Stunde war der Rektor zu Besuch, Unterrichtsbewertung und so, das übliche halt. Unser Junglehrer hat, ganz zufällig, natürlich in dieser Stunde nur die Einser-Schülerinnen drangenommen und, ganz schlimm, er gab uns eine Hausaufgabe!
...die er zurückgezogen hat nachdem der Rektor das Zimmer verlassen hatte.
Im Gegensatz zu Französisch hab ich Chemie aber mit ner fünf abgewählt
