Sich Helden und weiße Ritter vorstellen, denen es "um die Fans" geht, ist so mit das Naivste, was man bezüglich der Videospielbranche tun kann. "Fans" sind nur eine abbaubare Ressource, die kostenlos Marketing machen. Valve, bzw. Gabe ist kein Held, bei CDP sind sie keine Helden. Sie sind nur nicht ganz so widerwärtig wie der Rest.Jim Panse hat geschrieben:Grobe Verallgemeinerungen und Schubladendenken hat noch nie die Realität abgebildet.Kajetan hat geschrieben:Es gibt diesen einen nicht. Alle haben sie Dreck am Stecken. Der eine mehr als der andere, aber ohne Leichen im Keller ist da niemand. Weil es nicht um Weltverbesserung und die hehre Kunst geht, sondern ganz nüchtern nur um das Geschäft, ums Geld verdienen.
Gabe hat lediglich begriffen, dass Valve mit einer etwas entspannteren Haltung in Sachen Copyright besser Geld verdienen kann. Weil Valve sich auch in einer besonderen Position befindet, wo das Dank Steam schnell und einfach lukrativ werden kann. Gabe kann sich die Haltung auch leisten, weil Valve keine börsennotierte Firma ist, wo man gegenüber den Investoren nachweisen muss, dass man mit juristischen Nuklearsprengköpfen alles eingeäschert hat, was auch nur ansatzweise das eigene "Geistige Eigentum" gefährden könnte.
Ja, meine Meinung über Firmen mag ein wenig harsch und brutal klingen. Angesichts meiner eigenen Erfahrungen und dem, was man so jeden Tag mitbekommt, sehe ich aber keine Veranlassung Firmen und ihre Führungspersonen als Heilige auf einen Altar zu stellen.
