Willst du damit jetzt allen Ernstes sagen, so nen Transgenderperversling sollte in Spielen zu finden sein, wenn der anständig in die Geschichte reingeschrieben sei? Willst dich wohl bei irgendwen anbiedern.Scipione hat geschrieben:
Das vorliegende Spiel ist aus Kundensicht in keinster Weise irgendeine Ausnahme, eine Sonderfall. Es gehört allerdings zu den wenigen, traurigen Fällen, wo die Entwickler meinen unfair behandelt zu werden und alles und jeden für das eigene Versagen verantwortlich zu machen. Und einige Medien sind dann noch die dritte Partei, die diesen Ball aufnimmt und das Gewhine der Entwickler weiterträgt, statt es wie in anderen Fällen sarkastisch zu kommentieren.
Denn klar, man darf es schlechte Schreibe nennen, wenn in einem FarCry ein College-Boy von einer Sekunde zur anderen zum Super-Rambo wird. Man darf es aber nicht schlechte Schreibe nennen, wenn man einen transsexuellen Charakter mit der Brechstange präsentiert und seine Sexualität zur bestimmenden Eigenschaft macht.![]()
Auch lustig, wie offenbar viele zu vergessen scheinen, wieviele homosexuelle oder transgender oder androgyne Charaktere es vor allem in vielen japanischen Spielen gibt, und wo sich kein Schwein jemals drüber aufgeregt hat.
Aber klar, das stünde ja im Widerspruch zu dem Bild, das man so gerne transportieren möchte -> dass die Gamerschaft überwiegend die Moral fundamentalistischer Christen hätte. Was für eine Ironie - denn ausgerechnet diejenigen, die anderen solch eine Moral zuschieben wollen, sind die gleichen, die beim Anblick eines harmlosen Polygon-Pos gleich auf die Knie fallen und 533 Ave Maria beten, auf das wir vor dem Zorn Gottes verschont werden würden, der schon die wolllüstig-sündhaften Städte Sodom und Gomorrha heimsuchte.
Das hat in Spielen nix zu suchen, davon gibt's doch sowieso höchstens 300 in der Welt. Warum muss immer jede Pupsminderheit überall präsentiert sein. Reicht ja wohl, wenn es schon Schwule gibt. Damit sollte dieses ganze Spektrum abgedeckt sein. Eigentlich ist mir das schon zu wider, gibt fast nichts mehr was man mal ohne irgendwelchen Quatsch genießen kann.

