greenelve hat geschrieben:Damit kann man jeglichen Exploit schönreden.
Natürlich. Und das tun Exploiter ja auch. Gerade, wenn sie keine irgendwie gearteten Konsequenzen befürchten müssen.
Warum melden, wenn es im Spiel ist, denn dann gehört es ja wohl dazu? Und es macht den Leuten Spaß.
Wenn wie hier ein Gegner zu krasse Dropraten hat, dann fällt das vielen Leuten auf, auch Spielern wie dir und du wirst das sicher mindestens im Spieleigenen Forum vermerken.
Weil du ein starkes Interesse daran hast, dass das behoben wird.
Es greift nicht zu kurz. Es greift nur nicht die Schwäche auf, das Spiel außerhalb seiner Regeln spielen zu wollen, um völlig überlegen zu sein. Ein weiteres Problem, was dadurch entsteht, ist der Frust und die Enttäuschung, wenn der Fehler behoben wird und es zu den normalen Dropraten zurückgeht. Die natürlich dann schlechter sind.
Ja, aber dieses "Problem" betrifft ja nur die Exploiter. Selber schuld, kann ich da nur sagen.
Wenn man seinen Spaß nur daraus ziehen kann, stupide einen Fehler auszunutzen, dann hat man sich in meinen Augen nicht zu beschweren, wenn das Problem dann behoben wird.
Bei einem Multiplayerspiel, bei dem alle Spiele die selben Dropraten haben und die auf Dauer angepasst wird, ausgehend davon, wie Spieler grundsätzlich ausgerüstet sind bzw. wie sie die Dropraten empfinden? Nun, dann fällt die Antwort bei The Division ziemlich leicht. Und dabei noch gar nicht die Dark Zone mit einbezogen.
357er-Argument hat da die bessere Antwort geliefert.
Danke, 357er-Argument!
Hatte ich übersehen, dass The Division sich ja auch ein PvP Element auf die Fahne geschrieben hat.
Zwar ein furchtbar unbalanciertes von dem, was ich da las, aber immerhin.
Man kann die Leute nicht vom Exploiten abhalten, aber man kann ihnen das unangenehme Gefühl geben, etwas schlechtes zu machen, wenn sie einen Exploit ausnutzen - was schlecht ist.
Nö, kannst du nicht. Jedenfalls nicht in Masse.
Ein oder zwei wirst du vielleicht wirklich "überzeugen" können, der Rest lacht dich aus.
Den Frust würde ich mir nicht antun.
Was den Entwickler betrifft, da bestätigt der Herr von Leitner gerade ein wenig mein Weltbild:
http://blog.fefe.de/?ts=a80f9d23
Aber dem gegenüber stehen dann Einsendungen aus der Spielebranche. So F2P- und Browserspiele meine ich jetzt. Die haben ja nun "wir schaden uns nur selbst" als Extrem, sozusagen in Reinform. Dem Argument folgend müssten die ja alle Bugs immer sofort fixen. Tun sie aber nicht. Im Gegenteil, da bleibt auch alles liegen. Deren Metriken sind die Rate der neu angelegten Accounts und die reinkommende Kohle pro Tag. Das heißt, dass die Bugs ganz schnell schließen, mit denen man beispielsweise bescheißen kann, oder den Server abstürzen lassen kann. Die zweite Reihe sind Bugs, mit denen man andere Leute ärgern kann. Die werden auch gefixt, aber nur, wenn sie außen bekannt werden und weiträumig ausgenutzt werden.
Kontext:
http://blog.fefe.de/?ts=a80eed03
(HINWEIS: Über die Relevanz von Herrn Leitner lässt sich streiten und man sollte dringend die FAQ zu seinem Blog lesen.

)
Hier scheint das Problem ja jetzt relativ zügig behoben worden zu sein. Sehr gut.
Hoffentlich werden die anderen Baustellen auch angegangen. Sonst kann Ubisoft die Franchise gleich wieder begraben und das wäre eigentlich schade.