Es ist zwar dem Namen nach ein Animationsfilm, aber behandelt dabei ein ernstes Thema und hat nichts gemein mit einer freudigen-Angelegenheit-für-die-ganze-Familie™.
Es ist deprimierend, schonungslos und wirft vor allem Anfang Fragen auf. Letzteres macht auch den Reiz des Films aus.
Auch aus der Feder Charlie Kaufman's ist das hier eine Geschichte über die Krankheit (nicht Gesundheit!), Träume, das Alter, die Angst vorm Sterben, die Angst seine Gefühle zu offenbaren, das Theater, das sich Leben nennt - in der Phillip Seymour Hofman die Hauptrolle spielt.
Es ist sehr bruchstückhaft erzählt, aber das ist eben die Prämisse dieses Films. Alles gleitet vorüber und wird zur Routine. Selbst Dinge, die man nicht mag - nur um nicht loslassen zu müssen.
Ok, den "Bedarf" an deprimierenden Filmen habe ich hiermit für dieses Jahr ausreichend abgedeckt.
Chigai hat geschrieben:Vorsicht! Dachte ich früher auch so über Netflixserien, als ich mich dann 1 Folge Shadowhunters des Besseren belehrt hat. Lässt sogar Arrow viel besser dastehen.

Ich schaue mir auch nicht jede Netflix-Serie an.
House of Cards, Daredevil, Jessica Jones, Sense8, Marco Polo, BoJack Horseman, Master of None und Love sind mMn passable bis sehr gute Serien. Vor allem Master of None hat mich etwas überrascht, da ich Aziz Ansari ansonsten nicht gerade zugetan war. Schade das die zweite Hälfte so stark abgebaut hat.
Auch Netflix hat Serien, die mir nicht zusagen: Bloodline, Unbreakable Kimmy Schmidt und Orange is the New Black. Da habe ich jeweils kurz reingeschaut und erkannt, dass es nichts für mich ist.