Das liest sich so, als wäre eine Geschichte, in der ein Homosexueller nach einer Hetero-Bekanntschaft nicht mehr homosexuell ist, in jedwedem Falle homophob. Geschichten, in denen ein Heterosexueller nach einer Homo-Bekanntschaft nicht mehr Heterosexuell ist, sind jedoch politisch korrekte und realistische Aufklärung. Ich hab das hier mal ein bisschen überzogen, aber im Grunde kann das ja so nicht sein. Nach dem, was LePie über die falsche Übersetzung geschrieben hat, gibt es ja scheinbar auch von den Autoren keinerlei derartige Intention und keine homophobe Botschaft.Krulemuk hat geschrieben:Die ursprüngliche Interpretation ist doch, dass jeder Mensch schon hetero wird, wenn er erstmal auf den Geschmack gekommen ist - man kann Homosexualität heilen.
Hm... das finde ich wirklich etwas übertrieben. Es ist für Kinder verstörender, wenn eine Frau erst Frauen liebt und dann Männer liebt, als "literweise Blut"? Das sehe ich persönlich ganz genau anders herum. An Liebe ist eigentlich nicht viel verstörendes. Die Tatsache, das in einer fiktiven Welt ein Zaubertrank verwendet wird, ändert daran nichts.Krulemuk hat geschrieben:Ansonsten müsste die USK eigentlich so konsequent sein und einem solchen Spiel ein "Ab 18" geben. Denn genau so etwas halte ich für wesentlich gefährlicher als literweise Blut in einem sogenannten "Killerspiel"...
Wenn man es wollte, könnte man sämtliche Märchen und Sagen aller Weltkulturen haarklein auseinander nehmen und als schändlich, schädlich und moralisch unzulässig deklarieren. Aber will man das?

