Kajetan hat geschrieben:
Ebend.
Gut das wir uns hier einig sind
- Ich liebe die Charaktere, klischees habe ich da wirklich sehr selten gesehen. Verglichen zu tales of xillia war das nichts

Meiner Meinung nach, konnte man auch wirklich die Charakterentwicklung spüren..
Das will ich hier auch nicht endlos ausdiskutieren, aber wenn ich nach drei, vier Stunden das kaum stillbare Bedürfnis habe ALLEN (!) Charakteren, ohne Ausnahme, beim nächsten Pieps, den diese Pappnasen von sich geben, meine Faust ungespitzt in den Bildschirm zu rammen ... dazu gehört viel, das passiert mir normalerweise nicht. Nie. Nur hier. Ohne Ausnahme bei jedem. G R A U E N V O L L !!! Ich bin von JRPGs ja Kitsch gewohnt. Is halt so, gehört dazu. Manchmal funktioniert das sogar richtig geil, wenn ich an den Kitsch von FF9 denke. Weil da alles gepasst hat. Hier jedoch ... wtf?
Ja, die Linie zwischen Kitsch und Schrunz ist dünn

Das ist hier halt ziemlich subjektiv. Ich z.B. fand das Casting ziemlich gut.
Lightning war halt jemand die nur Serah retten wollte und am Ende sie aus Rache und Hass alle Fal´cies killen wollte.
Alleingängerin die irgendwann den Wert der Freundschaft erkennt und in Hope sogar sowas wie einen kleinen Bruder.
Hope, ich versteh nicht was die alle bei Hope haben. Er ist ein 15(!!!) jähriger Junge, der gerade seine Mutter verloren hat, als Staatsverbrecher gebrandmarkt und der Meinung ist der Mörder seiner Mutter reist mit ihm. Ich mein was erwartet man da? Dass er auf Cool guy macht?
Snow war da eher der Kerl, der ein Anführer ist und nicht zugeben darf, dass es zu viel für ihn wird bzw. er für die Aufgabe nicht gewachsen ist.
Vanille war eher so optimistin die durch gespielte Fröhlichkeit versucht hat ihre Trauer zu überdecken.
Die anderen zwei lass ich mal raus, weil ich mich nicht mehr so gut an sie erinnere ^^
Aber Kitsch? Sorry habe ich nicht bemerkt, also an anderen FF´s kann ich dazu nichts sagen. Ich kann nur als Beispiel Xillia bringen: Alvin, der wannabe cool guy mit diesen Gestiken, wo ich ihn meistens schlagen könnte. Jude, der typische Shounen Protagonist, Leia typische "Kindheitsfreundin, die auf den Protagonisten steht". Das Spiel war schon gut, die ganzen Gruppen talks waren super!
Die Linearität wäre auch nicht so schlimm gewesen, wenn mir die Charaktere mehr am Herzen gelegen hätten. So aber kam ich mir manchmal vor mit einem Haufen Deppen in einen klitzekleinen Zimmer eingesperrt zu sein

wie gesagt subjektivität siehe oben. Ich kann nur sagen wie ich es fand.
Nein, das lag an einer höchst beschissenen Entwicklung. Wenn man sich diverse Post Mortems durchliest und Interviews von Teammitgliedern ... da hat nicht viel funktioniert. Man hatte bis kurz vor Schluss kein zusammenhängendes Spiel, sondern viele verschiedene Features ohne inneren Zusammenhang. Es gab keine klare Zieldefinition, zu viele Teammitglieder hatten zu unterschiedliche Meinungen darüber, was für eine Spiel man gerade macht. Diesem Projekt hat die leitende Hand und strafende Faust gefehlt, die Projektleitung. Es wurde lange Zeit nur verwaltet, aber nicht geleitet. Und das merkt man dem Spiel so überdeutlich an.
Das Hintergrundwissen usw habe ich jetzt nicht, aber ich müsste es mir mal anschauen. Kann natürlich auch daran liegen. Es war auch bisschen verwirrend die Story, ich müsste sie mal wieder spielen damit ich es wieder weiß. Ich weiß, aufjedenfall, dass ich das Spiel beim ersten Durchgang bis Pulse gespielt habe dann die Lust verloren hatte(lag nicht an dem Spiel) und irgendwann wieder rein, wobei ich das meiste vergessen und deswegen sehr viele Story verständnis Probleme hatte. Nach einem zweiten Durchspielen wusste ich eben alles bis auf das Ende

Denn ich verstand einfach den Sinn nicht wieso, sie dann am Ende doch gekämpft haben.
Ich dachte immer der Grund war: Dass sie gegen das Schicksal sich auflehnen wollten. Orphanus besiegen und trotzdem Cocoon trotzdem retten möchten.
.
Ansich wurde die Story ja am Ende von 13-3 wieder kurz aufgegriffen und ordentlich abgeschlossen? Wenn ich mich nicht irre.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich dieses Fabula Nova Crystallis unfassbar gefeiert habe. Man hätte es aber in 13 besser umsetzten können, weil das ja sozusagen kein relevanten Punkt genommen hat.
In Pulse hätte es anstatt nur Steppe auch Dörfer geben können, die einem die Hintergrundgeschichte/Religion besser erklären könnte. Die Missionen hätten auch einen ordentlichen Faden haben können, worum es auch ging die Story zu erfahren. Hätte es nicht auch eine optionale Stadt oder sowas wie ein Dungeon gegeben, man es aber wegen Zeit und Budget gestrichen hat ?
PS: Das secret end von 13-3 könnte wirklich darauf implizieren dass es der Prolog zu FFXV ist
Zum Beispiel das Crafting? Wozu? Kann man geflissentlich ignorieren, ohne im Spiel nennenswerte Nachteile zu haben.
Darf ich fragen wie weit du das Spiel gespielt hast? Komplett? Also alle Nebenmissionen oder nur die Story? Ich kann dir nicht sagen wie es mit der Story war, aber das Ding hat einen ordentlichen Bonus gegeben und für Nebenmissionen waren gecraftete Accessoires unabdinglich ! Das System war aber schwer durchzublicken, wie z.B. organische Stoffe erhöhen den Multiplikator und technische sind besser um das Level zu erhöhen.
Alleine dass der Katalysator für Ultima waffen, im Shop 2,2 Mio kostet (man auch kein Geld in den Kämpfen bekommt) und wenn man es farmen möchte, dürfte man mal schön gegen den stärksten Gegner im ganzen Spiel kämpfen -.-, die Droprate war ja dazu auch noch eher sehr selten. Dies wurde sehr sehr dumm gelöst.
Solange wir halbwegs höflich miteinander bleiben, kann das gerne ausarten

Versuche ich doch immer

Gib mir ruhig bescheid wenn ich das nicht bin
Alles in allem fande ich das Spiel grandios, ich liebe Lightning als Protagonistin und das Kampfsystem ist sehr durchgedacht und komplex meiner Meinung nach. Es wäre schön, wenn es weniger Storylücken gegeben hätte, man vielleicht in Pulse mehr zum entdecken gegeben hätte und es sowas wie eine Stadt mit mehr Nebenmissionen geben würde.

ok ist schon extrem ausgeartet haha
casanoffi hat geschrieben:
Es kann natürlich gut sein, dass ich FF-XIII zum falschen Zeitpunkt mit vollkommen falscher Erwartungshaltung angefangen hatte. Mit Linearität habe ich prinzipiell überhaupt kein Problem, sowas tut dem Spielfluss imho oftmals sehr gut.
4 bis 5 Stunden ist ja, wie Du schon erwähnt hast, für ein Final Fantasy ja eigentlich nicht mal das Intro...
So wie´s aussieht, muss ich dem Spiel nochmal eine Chance geben ^^
Hab´s am PC, die japanische Tonspur ist sowieso Pflicht :wink:
Ja, außer in KH haha, da habe ich lieber deutsche oder englische

Ich finde du kannst das Spiel einfach wie einen Film betrachten und wenn du 100% willst solltest sprich die Nebenmissionen machen solltest du nicht vergessen den Datenlog durch zulesen

vergiss an sich nicht den Datenlog durchzulesen

und falls es dir dann doch nicht gefällt so hast du dem Spiel ja wenigstens eine Chance gegeben
ps: Das mit dem Datenlog und dem sich durchlesen erinnert einen schon bisschen an Dark souls
EDIT:
VincentValentine hat geschrieben:
Hauptproblem war dabei anscheinend die White Crystal Engine von Square Enix, mit der man massive Probleme hatte und diese erst um 2007 herum fertig gestellt wurde (zumindest auf dem Nivau das man Spiele darauf entwickeln kann)
Generell hatten die meisten japanischen Studios doch Probleme mit den Wandel zu HD
Da gibt es Interview von Square Enix wo man gemeint hat, das Städte in HD nicht möglich seien.
Wenn ich ehrlich bin dachte ich an sowas ähnliches auch schon. Man hat eh schon ein bisschen schaden am Ruf bekommen, weil man das Spiel viel zu früh vorgestellt hat und konnte nicht mehr Ressourcen dafür aufopfern und so hat man halt paar Sachen gecuttet.