Das ist richtig bez. eines Speedruns.sourcOr hat geschrieben:Vergleich das mit einem Speedrun, der segmentiert erfolgt: Ich kann jede schwierige Stelle gesondert probieren und die kürzesten Zeiten aneinander hängen. Erfolgt der Speedrun am Stück, muss alles stimmen, mehrere Situationen hintereinander müssen gemeistert werden.
Aber hier geht es um Komfort und Bequemlichkeit, nicht um Schwierigkeit. Das tolle am freien Speichern ist ja ... ich MUSS nicht speichern, wenn ich nicht will. Doom auf Ultraviolence bleibt gleich schwierig, ob ich nun zwischendurch speichere oder alles auf einen Rutsch durchspiele. Es ändert sich nur das Zeitmanagement des Spielers. Nehme ich mir die Zeit, um so lange zu üben, um alles auf einen Rutsch durchzuspielen oder höre ich zwischendrin auf, weil das Leben nicht nur aus Doom auf Ultraviolence besteht?
Savepoints sind nur eine Herausforderung an das Durchhaltevermögen eines Spielers, nicht an sein Können. Denn eine schwierige Stelle kann ich nur mit Können bewältigen. Ob ich kurz vor dieser Stelle speichern kann oder ich nur einen Savepoint fünf Minuten vorher habe, ändert ja nichts an der Schwierigkeit dieser speziellen Stelle.
Wo ich zustimme, dass Savepoints only oder freies Speichern einen Einfluss auf den Spielfluss hat. Extrembeispiel "Prey", wo man Dank des Ghostworld-Features ja nicht "stirbt", sondern konstant durchspielt. Hier speichert man nur, wenn man a) freiwillig die Ghostworld so wenig wie nur möglich aufsuchen will (hätte es damals schon Achievements dafür gegeben, eines wäre "Has never entered Ghostworld" gelautet) oder b) ins Bett geht.
