Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Technologien und optischen Verbesserungen

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SaperioN_ist_weg
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Te

Beitrag von SaperioN_ist_weg »

Marobod hat geschrieben: Das das Umland die nahe Einschlagszone wieder neu befruchtet,das kann stimmen, aber Strahlung setzt Vegetation nicht so stark zu wie Tieren.
Das das land verdorrt und trocken aussieht, ist daher schwachsinn, es sei denn, es explodiert regelmaeßig etwas, oder die Wolkendecke war Jahrzehnte lang durch Partikel behangen und daher eine ewige Nacht, dann mueßte aber auch mehr Asche und Kaelte vorherrschen. Saurer regen koennte noch eine ursache sein, aber der Faellt nicht auf ewig und nicht alle Pflanzen gehen ein wenn die Salinen Werte hoeher ausfallen.

Bild
Versuch hier mal deine Erdbeeren anzupflanzen.
Marobod hat geschrieben: Eine Postapokalypse kann sehr wohl mit intakter Vegetation inszeniert werden, siehe Last of us, Walking Dead (wo ich mich da aber immer frage wer die Kernreaktoren ueberwacht und wann die eigentlich dann hoch gehen mueßten)
Sprich Die Natur waechst in die Staedte rein.
Die Szenarien Walking Dead und Last of us handeln von Virusausbruch und nicht Atombombenapokalypse du Experte :hammer:
Marobod hat geschrieben: Aber ich bin kein Apokalypsenexperte wie mancher hier
Bei dem Thema muss es meiner Meinung nach nicht nach politischer Korrektheit gehen, sondern nach Atmosphäre und das hat Bethesda sehr gut eingefangen,
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adventureFAN
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Te

Beitrag von adventureFAN »

@Marobod
Schau dir btw. mal "The Road" an ;D
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prepareforthefuture
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering

Beitrag von prepareforthefuture »

Nur mal ein Hinweis: Im Fallout-Boston bzw. im Trailer explodiert eine nukleare Bombe (nur Uran od. Plutonium). Die Arsenale der Supermächte bestehen hingegen aus thermonuklearen Bomben (+Wasserstoff) im Megatonnen-Bereich. Daher ist die Fallout-Welt zumindest in Teil 3 und 4 unrealistisch. Niemand würde eine kleine Bombe (sieht wie eine taktische Kilotonnen-Bombe aus) auf einen Vorort von Boston schießen. Vom Kapitol oder den Monumenten Washingtons würde auch kein Stein mehr stehen. Aber das stört mich persönlich beim Spielen überhaupt nicht.
maho76
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering

Beitrag von maho76 »

Bei dem Thema muss es meiner Meinung nach nicht nach politischer Korrektheit gehen, sondern nach Atmosphäre und das hat Bethesda sehr gut eingefangen,
this. nix gegen Walking dead (virusding, also eh nicht das Thema) und Stalker, aber kein game hat die postapokalypse so stylish eingefangen bisher wie FO3, und da haben die verkrüppelten bäume ihren Anteil dran. ich hab die reforestoration-mod mal auf FO3 installiert, das Feeling war sofort weg. zumal OASIS dann auch nie so extrem auffällig gewesen wäre (habs ingame zufällig entdeckt ohne vorher screenshots gesehen zu haben. ist das geil zu anfang nach all dem braunen Trübsinn einen winzig kleinen grünen Busch zu finden... der Effekt wäre mit voller Vegetation komplett weg.
nicht zu vergessen dass FO nunmal eben auch das 50er jahre scifi-setting beibehält und wohl auch eben diesen Zeitgeist und Vorstellungen der zeit transportieren will, da passt eine atomic Devastation eher als die Überraschung die pypriat nach ein paar jahren bot (hat ja auch keiner mit gerechnet in den 90ern dass die Flora/Fauna sich dort so schnell erholen würde).
nee, lasst den grafikstil mal schön so wie er ist, das ist Endzeit wie sie sein sollte. :)
Zuletzt geändert von maho76 am 05.11.2015 11:27, insgesamt 2-mal geändert.
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SaperioN_ist_weg
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Te

Beitrag von SaperioN_ist_weg »

Komisch das sich so viele Leute an den "200 Jahre vergangen " so verbeissen, die Zahl hat Bethesda nur genommen um Ihre ach so tolle und spannende Story erzählen zu können.
Stell dir einfach vor der Atomkrieg ist nicht lang her.
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prepareforthefuture
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Te

Beitrag von prepareforthefuture »

SaperioN hat geschrieben:Komisch das sich so viele Leute an den "200 Jahre vergangen " so verbeissen, die Zahl hat Bethesda nur genommen um Ihre ach so tolle und spannende Story erzählen zu können.
Stell dir einfach vor der Atomkrieg ist nicht lang her.
Stell die mal vor, Du würdest Sugarbombs oder steinhartes Falloubst aus Zeiten der Völkerschlacht von Leipzig essen. Freilich radioaktiv konserviert...
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SaperioN_ist_weg
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Te

Beitrag von SaperioN_ist_weg »

prepareforthefuture hat geschrieben:
SaperioN hat geschrieben:Komisch das sich so viele Leute an den "200 Jahre vergangen " so verbeissen, die Zahl hat Bethesda nur genommen um Ihre ach so tolle und spannende Story erzählen zu können.
Stell dir einfach vor der Atomkrieg ist nicht lang her.
Stell die mal vor, Du würdest Sugarbombs oder steinhartes Falloubst aus Zeiten der Völkerschlacht von Leipzig essen. Freilich radioaktiv konserviert...
Immer noch besser als das Essen was ich gerade auf der Speisekarte meiner Kantine sehe.
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adventureFAN
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Te

Beitrag von adventureFAN »

Dörrobst und in Zucker konservierte Cerealien x]
Und in Fallout ist das Essen ja tatsächlich immer ein wenig radioaktiv verseucht.

Man sollte Fallout jetzt wirklich nicht ZU realisitisch sehen, das will Bethesda offensichtlich auch nicht.
Ein bisschen mehr "Suspension of disbelief" zulassen, dann klappt es auch mit Fallout =D
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casanoffi
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Te

Beitrag von casanoffi »

SaperioN hat geschrieben:
prepareforthefuture hat geschrieben:Stell die mal vor, Du würdest Sugarbombs oder steinhartes Falloubst aus Zeiten der Völkerschlacht von Leipzig essen. Freilich radioaktiv konserviert...
Immer noch besser als das Essen was ich gerade auf der Speisekarte meiner Kantine sehe.
Sehr gut :lol:

Das erinnert mich ein wenig an meine Zeit beim Militär - als ich damals (war beim Nachschub) die Kantine beliefern sollte, konnte ich es nicht fassen, was auf den Kartoffelsäcken gedruckt war:
Nur für Bundeswehr und Schweinezucht. ^^
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SaperioN_ist_weg
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Te

Beitrag von SaperioN_ist_weg »

casanoffi hat geschrieben:
SaperioN hat geschrieben:
prepareforthefuture hat geschrieben:Stell die mal vor, Du würdest Sugarbombs oder steinhartes Falloubst aus Zeiten der Völkerschlacht von Leipzig essen. Freilich radioaktiv konserviert...
Immer noch besser als das Essen was ich gerade auf der Speisekarte meiner Kantine sehe.
Sehr gut :lol:

Das erinnert mich ein wenig an meine Zeit beim Militär - als ich damals (war beim Nachschub) die Kantine beliefern sollte, konnte ich es nicht fassen, was auf den Kartoffelsäcken gedruckt war:
Nur für Bundeswehr und Schweinezucht. ^^
:Salut:
haha geil
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AkaSuzaku
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering

Beitrag von AkaSuzaku »

maho76 hat geschrieben:
Bei dem Thema muss es meiner Meinung nach nicht nach politischer Korrektheit gehen, sondern nach Atmosphäre und das hat Bethesda sehr gut eingefangen,
this. nix gegen Walking dead (virusding, also eh nicht das Thema) und Stalker, aber kein game hat die postapokalypse so stylish eingefangen bisher wie FO3, und da haben die verkrüppelten bäume ihren Anteil dran. [...]
nee, lasst den grafikstil mal schön so wie er ist, das ist Endzeit wie sie sein sollte. :)
Absolut nachvollziehbar, zumal Fallout wirklich die Bilder wiedergibt, die man spontan mit einer nuklearen Katastrophe in Verbindung bringt, denn das sind eher weniger die, die drei Jahrzehnte nach dem Atomschlag/GAU entstehen.

Trotzdem wurde The Last of Us nicht ohne Grund für seinen Stil hochgelobt, und mir hätte Vergleichbares - aber mit ungleich mehr Zerstörung - für Fallout nicht nur deshalb besser gefallen, weil es die Naturwissenschaft so hergibt* , sondern auch, weil die Engine v.a. mit kargen, unbewaldeten Gebieten zu kämpfen hat, da gerade die Bodentexturen ein großes Manko sind. Oblivion gefällt mir heute optisch in mancher Hinsicht deshalb noch besser, als alle nachfolgenden Spiele von Bethesda.

*Um ehrlich zu sein, hat das sogar fast gar nichts damit zu tun. :Blauesauge:
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prepareforthefuture
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Te

Beitrag von prepareforthefuture »

SaperioN hat geschrieben:Immer noch besser als das Essen was ich gerade auf der Speisekarte meiner Kantine sehe.
Das ist ein gutes Argument!
:)
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Alter Sack
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Re: Fallout 4: Physikbasiertes Rendering, volumetrische Beleuchtung und Tesselation: Bethesda spricht über die Grafik-Te

Beitrag von Alter Sack »

MrPink hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben: Gerade was die Charaktererstellung und -entwicklung angeht sowie das Setting und die NPCs mit ihren Quests sind doch Dinge an denen auch Modder nicht mehr viel was machen.
Das waren immer die ersten Dinge, nach dem Balancing, welche ich mit Mods korrigiert habe.
Ich meinte Modder nicht Cheater :lol:
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Grabo
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Bethesda spricht über die Grafik-Technologien und optischen Verbesserungen

Beitrag von Grabo »

Kann mir vielleicht noch mal jemand erklären was die Bewegungs-Unschärfe in so einem Spiel bewirkt?
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AkaSuzaku
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Re: Bethesda spricht über die Grafik-Technologien und optischen Verbesserungen

Beitrag von AkaSuzaku »

Grabo hat geschrieben:Kann mir vielleicht noch mal jemand erklären was die Bewegungs-Unschärfe in so einem Spiel bewirkt?
Eine relativ niedrige Framerate, sagen wir mal <40fps, hat insbesondere bei schnellen Drehungen der Kamera den Nachteil, dass das sehr abgehackt und unrund wirkt. Dem wirkt die Bewegungsunschärfe entgegen, indem sie das Bild in der Drehung zusätzlich verschwimmen lässt.
Bei mehr Bildern pro Sekunde sollte sie aber unbedingt abgeschaltet werden, sonst bekämpft man etwas, das gar nicht vorhanden ist. Gibt übrigens auch genügend Leute, bei denen die Unschärfe Motion Sickness hervorruft.

Motion Blur kennt man auch von Rennspielen mit 30fps. Da wird gerne ab einer gewissen Geschwindigkeit mit der Unschärfe, häufig auch in Kombination mit Schlieren ziehenden Lichtern, gearbeitet, um eine hohe Geschwindigkeit zu suggerieren.
Bei 60fps+ kommt das Gefühl von ganz alleine rüber.