Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Hier könnt ihr über Trailer, Video-Fazit & Co diskutieren.

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Kajetan »

Usul hat geschrieben: Aber es geht mir eben nicht nur um die kommerziellen Aspekte: Denn ich sehe neben dem Geld, das Ubisoft mit AC verdient, auch die Millionen von Spielern, die mit AC schlichtweg ihren Spaß haben. Und es steht mir nicht zu, ihnen diesen Spaß abzusprechen.
Was Matthias nicht tut, nirgendwo. Ich übrigens auch nicht. Von daher ...
Mit anderen Worten: Daß AC kommerziell gut läuft und Ubisoft Geld in die Kassen bringt, kann man ja nicht völlig losgelöst vom Unterhaltungsaspekt der Reihe betrachten.
"Unterhaltung" ist aber kein Qualitätsaspekt. Ich kann mich mit einem Vergrößerungsglas und einem Haufen Ameisen vergnügen. Das macht das Verbruzzeln kleiner Chitinpanzer noch lange nicht zu einer qualitativen, hochwertigen Beschäftigung. Die Transformer-Filme sind kommerziell erfolgreich, machen ihren Zuschauern Spass ... und dennoch glänzen sie höchstens im handwerklichen Bereich, wenn sich haushohe Roboter gegenseitig die Rübe einschlagen. Der Rest ist weniger gut, um es mal ganz höflich auszudrücken.
Benutzeravatar
Alter Sack
Beiträge: 5191
Registriert: 20.03.2013 13:25
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Alter Sack »

Ich glaube das werden sie mit Syndicate aber jetzt merken. ich habe nicht das Gefühl das es so gut läuft im Verkauf wie die vorherigen Titel. ich bin mal gespannt in einem Monat oder so ob sie sich melden wie erfolgreich sie waren.
Benutzeravatar
Usul
Beiträge: 11398
Registriert: 13.06.2010 06:54
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Usul »

Kajetan hat geschrieben:Der Rest ist weniger gut, um es mal ganz höflich auszudrücken.
Aber nun die Frage der Fragen: Und? Ich wiederhole mich: Wenn es mir Spaß macht (und ich nicht gezwungen werde), wo ist das Problem? Es gibt doch genügend andere Filme, die anspruchsvoller sind... wer an Transformers keinen Spaß hat, schaut sich halt was anderes an. Nur weil etwas nicht den höchsten künstlerischen Ansprüchen entspricht, ist es ja nicht so, daß es keine Existenzberechtigung hätte. Und genau das ist der Punkt: Wenn es nach den Kritiker von AC oder Transformers ginge, würde es AC oder Transformers in der jetzigen Form nicht geben. Und die vielen Menschen, die Spaß daran haben, würden in die Röhre schauen (bzw. sich ebenfalls alternative seichte Unterhaltung suchen).

Und in dem Punkt wird den Leuten eben doch der Spaß abgesprochen.

Um in deinem unpassenden Bild zu bleiben: Wenn das Quälen von Tieren eine weit verbreitete Beschäftigung wäre und man dafür normalerweise hochkomplizierte und technisch atemberaubende Maschinen verwenden würde... und aber viele Leute daneben auch ihren Spaß damit hätten, einfach mit einer Lupe Ameisen zu quälen... warum sollte man ihnen dann ständig sagen, daß das doch so Scheiße ist?

Über langfristige Folgen von AC bzw. von einfachen Unterhaltungsformaten kann man sich gerne unterhalten. So könnte man z.B. sagen, daß Ubisoft ja mittlerweile so etwas wie eine Standard-Blaupause für Open-World-Spiele entwickelt hat, die den einen nervt, den anderen kalt läßt, wieder einen anderen fesselt... und daß durch solche Standardisierungen eine gewisse Belanglosigkeit oder Langeweile Einzug in die Spielewelt hält... und daß auch andere Entwickler sich das Ganze abgucken... und daß plötzlich nur noch solche Spiele entwickelt werden - das ist ja öfter der Vorwurf an CoD... daß das gesamte Shooter-Genre CoD-versucht sei... darüber kann man gerne reden.
Aber die Lösung davon kann nicht sein, daß man bei jedem neuen Teil wie ein Kleinkind herumjammert und sagt, daß die doch endlich mal aufhören sollen. Es gibt wie gesagt genügend Auswahl heutzutage. Und wie jeder Trend wird sich der CoD-, AC-, Transformers-Trend irgendwann zu Tode geritten haben. Und dann kommen andere Trends nach - und auch das wird den Kritikern nicht gefallen.

Einfach, weil diese Kritiker diesen ominösen Massengeschmack nicht teilen. Ganz gleich, wie man versucht, dem Massengeschmack zu entsprechen, die elitären Kritiker werden damit nicht vollends zufrieden sein.

Eine friedliche Koexistenz ist daher die Lösung. Und genau das macht Ubisoft - siehe etwa die UbiArt-Spiele. Und vermutlich dürften durch große Projekte bei großen Studios (die dem Massengeschmack entsprechen) viele Leute erst so richtig in die Branche einsteigen, um sich dann früher oder später von diesen Studios zu verabschieden und andere Herausforderungen zu suchen. Diese Blockbuster machen also nicht nur vielen Leuten Spaß, sondern stellen auch eine gewisse Triebkraft für die Branche selbst dar.

Kurz: Wir brauchen solche Werke wie AC oder CoD oder Transformers.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Kajetan »

Usul hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Der Rest ist weniger gut, um es mal ganz höflich auszudrücken.
Aber nun die Frage der Fragen: Und? Ich wiederhole mich: Wenn es mir Spaß macht (und ich nicht gezwungen werde), wo ist das Problem?
Habe ich gesagt, dass sei ein Problem? Habe ich gesagt, dass es Filme wie Transformers oder Spiele wie CoD nicht geben darf? Ich verweise nur auf die eher marginal ausgeprägte filmische und spielerische Qualität solcher Erzeugnisse. Warum Du hier dauernd einen Angriff auf Dein Spassverständnis konstruieren musst, ist mir ein kleines Rätsel.
c452h
Beiträge: 1150
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von c452h »

Es spricht doch niemand den Leuten ihren Spaß ab. Es wird nur kritisiert, dass man sich mit generischem 08/15 in der gefühlt hundertsten Variation zufrieden gibt. Die Masse hatte schon immer einen geringen Anspruch - sei es bei Musik, Film, Literatur usw. Darum lässt die Masse nur Rückschluss auf wirtschaftliche Erfolge zu und nicht auf die Qualität.

Und bevor jetzt wieder der Vorwurf des elitären Denkens kommt: Ich kann mich auch über "Bud Spencer"-Filme amüsieren.
Benutzeravatar
Usul
Beiträge: 11398
Registriert: 13.06.2010 06:54
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Usul »

Kajetan hat geschrieben:Habe ich gesagt, dass sei ein Problem? Habe ich gesagt, dass es Filme wie Transformers oder Spiele wie CoD nicht geben darf? Ich verweise nur auf die eher marginal ausgeprägte filmische und spielerische Qualität solcher Erzeugnisse. Warum Du hier dauernd einen Angriff auf Dein Spassverständnis konstruieren musst, ist mir ein kleines Rätsel.
Ich verstehe... du willst also Kritik um der Kritik wegen üben und sonst nichts damit erreichen? Gut, wenn du das so siehst, dann darfst du gerne bis in alle Ewigkeit vor dich hin kritisieren.
Benutzeravatar
Hattori-Sensei
Beiträge: 273
Registriert: 12.01.2005 16:03
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Hattori-Sensei »

Usul hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Habe ich gesagt, dass sei ein Problem? Habe ich gesagt, dass es Filme wie Transformers oder Spiele wie CoD nicht geben darf? Ich verweise nur auf die eher marginal ausgeprägte filmische und spielerische Qualität solcher Erzeugnisse. Warum Du hier dauernd einen Angriff auf Dein Spassverständnis konstruieren musst, ist mir ein kleines Rätsel.
Ich verstehe... du willst also Kritik um der Kritik wegen üben und sonst nichts damit erreichen? Gut, wenn du das so siehst, dann darfst du gerne bis in alle Ewigkeit vor dich hin kritisieren.
War doch nie anders ^^
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Kajetan »

Usul hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Habe ich gesagt, dass sei ein Problem? Habe ich gesagt, dass es Filme wie Transformers oder Spiele wie CoD nicht geben darf? Ich verweise nur auf die eher marginal ausgeprägte filmische und spielerische Qualität solcher Erzeugnisse. Warum Du hier dauernd einen Angriff auf Dein Spassverständnis konstruieren musst, ist mir ein kleines Rätsel.
Ich verstehe... du willst also Kritik um der Kritik wegen üben und sonst nichts damit erreichen? Gut, wenn du das so siehst, dann darfst du gerne bis in alle Ewigkeit vor dich hin kritisieren.
Ich sehe das nicht so. Das ist nur Deine, mir derzeit etwas unverständliche Interpretation meiner Aussagen.
Benutzeravatar
Ivan1914
Beiträge: 644
Registriert: 11.10.2006 01:16
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Ivan1914 »

Ja, wir "brauchen" solche Werke wie AC, CoD und DA:I heutzutage, genauso wie wir Transformers, GnTM und DsdS "brauchen". Die Masse will und benötigt es halt. Und seit Computerspiele salonfähig geworden sind ist auch das Medium Computerspiel eine Massenware. Darüber freuen sich eine Menge Menschen, sogar mehr auf der zur Ausgabe bereiten Seite des Geldbeutels als auf der anderen.

Dennoch gibt es Menschen, die sich darüber nicht erfreuen können.

Ich persönlich hatte mir - jung und gesellschaftlich unerfahren wie ich seinerzeit war - nichts sehnlicher gewünscht, als dass Computerspiele einen größeren Markt und eine bessere gesellschaftliche Akzeptanz hätten. Wie viel hat mich dieses noch junge Medium gelehrt und mir im weiteren Leben geholfen, im Gegensatz zu anderen heimischen Freizeitbeschäftigungen wie TV, Magazine oder Filme. Bücher waren leider damals nicht so meins, sind heute aber eine Art Zuflucht geworden.

Jetzt sind Spiele seit einigen Jahren massentauglich, es wird Geld ohne Ende verdient und wieder in Produktionen gesteckt. Und worauf läuft es hinaus ist das Geld mal da? Grafik-Blim-Bim, seichte Unterhaltung und Melkerei.

Tiefgang? Zu unangenehm für die Masse, gestrichen.

Verbesserung der KI? Zu teuer und man bräuchte gebildetes Personal, gestrichen.

Natürlich gab es auch Ende der 80'er, Anfang der 90'er seichte Unterhaltung im Spielebereich und dagegen ist auch nichts einzuwenden. Was allerdings sehr ärgerlich ist ist, dass nahezu alle AAA Produktionen (also wo das Geld sitzt) auf diesen weichgekochten Einheitsbrei brauen um die (blöde) Kuh immer weiter zu melken.

Immerhin gibt es seit einigen Jahren eine Indie-Szene, die sich Hinterwäldler wie mich als Zielgruppe auf die Fahne geschrieben hat.

Somit hat sich für mich so gut wie nichts geändert.
Heute muss ich zwar keinem meiner Freunde mehr das Medium, mit dem ich mich am liebsten beschäftige, umschreiben, dafür aber die Spiele von denen ich spreche. Dabei fühle ich mich genau wie damals, als ich versuchte die Vorzüge von Computerspielen gegenüber fernsehn aufzuzeigen.

Auch heute würde ich mir wieder wünschen, dass Nischenprodukte wie KSP, Undertale oder sogar AoD einen größeren Markt bzw. größeres Budget hätten. Aber nun bin ich weiser und weiß worauf das hinausläuft.
Cas27
Beiträge: 857
Registriert: 24.12.2004 03:21
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Cas27 »

Jetzt sind Spiele seit einigen Jahren massentauglich, es wird Geld ohne Ende verdient und wieder in Produktionen gesteckt. Und worauf läuft es hinaus ist das Geld mal da? Grafik-Blim-Bim, seichte Unterhaltung und Melkerei.
Ich spiele seit über 20 Jahren und muss ehrlich gestehen das 2015 eines der unterhaltsamsten Spielejahre ist. Sowohl im Mainstream, als auch im Nischensektor. Du hast zwar nicht ganz unrecht, aber man muss das ganze doch letztendlich differenzierter betrachten. "Tiefgang" oder "anspruchsvolle KI" bedeuten nicht automatisch Spielspaß. Man kann Kreativität auch nicht mit Geld kaufen. 100 Mitarbeiter können eine große Open World bauen und hübsch aussehen lassen. 100 Mitarbeiter schreiben dir aber keine gute Story oder programmieren dir die nächste Generation der KI.

Auch wenn AC wohl nie mehr auf meiner jährlichen Top Liste landen wird, so macht es mir dennoch Spaß.
Wenn nur noch das nächste Ausnahmespiel spaß macht, dann sollte man vielleicht generell eine Pause machen.
Benutzeravatar
Ivan1914
Beiträge: 644
Registriert: 11.10.2006 01:16
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Ivan1914 »

Cas27 hat geschrieben: Ich spiele seit über 20 Jahren und muss ehrlich gestehen das 2015 eines der unterhaltsamsten Spielejahre ist. Sowohl im Mainstream, als auch im Nischensektor.
Da hast Du völlig recht und das habe ich wirklich vergessen in dem Post zu erwähnen. 2015 ist wirklich ein besonderes Jahr, sowohl im Mainstream als auch im Nischensektor. Was aber die letzten Jahre nicht der Fall war, daher habe ich es vergessen aufzuführen.
Cas27 hat geschrieben: Du hast zwar nicht ganz unrecht, aber man muss das ganze doch letztendlich differenzierter betrachten. "Tiefgang" oder "anspruchsvolle KI" bedeuten nicht automatisch Spielspaß. Man kann Kreativität auch nicht mit Geld kaufen. 100 Mitarbeiter können eine große Open World bauen und hübsch aussehen lassen. 100 Mitarbeiter schreiben dir aber keine gute Story oder programmieren dir die nächste Generation der KI.
Aber genau daran scheitert es leider immer wieder. Wenn man das Medium in die nächste Generation bringen will, muss genau da angesetzt, und genau das erreicht werden. Dafür braucht es auch nicht unbedingt 100 Mitarbeiter pro Seite.
Da reichen auch 10 auf der einen und einer auf der anderen Seite :)

Ich widerspreche Dir jedoch dabei, dass anspruchsvolle KI und Tiefgang negativ sind. In den Anfängen waren Computerspiele noch educational (was heißt das noch gleich auf Deutscheland?). Aus welchem Grund auch immer, auch wenn das heute so nicht mehr 1:1 umsetzbar wäre.
otothegoglu
Beiträge: 1788
Registriert: 01.01.2008 15:06
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von otothegoglu »

Ich gebe Mathias und allen anderen die ihm Recht geben hier Recht.

Es ist verständlich, dass Ubisoft AC braucht. Es ist auch OK, dass ein AC existiert für die Fans und dass man sich nicht zu sehr von seiner Fanbase verabschiedet (Hallo Splinter Cell! Rainbow Six!).

Es geht auch nicht ums madig mache meines Verständnisses nach oder Kritik der Kritik wegen zu äußern. Ich bin der Meinung, dass Kritiker wichtig sind. Sie äußern ihren Unmut argumentativ und geben eine Diagnose und Prognose ab. Die Kritiker bemängeln, dass AC sich nicht weiterentwickelt. Die Prognose insofern lautet - mehr Kreativität sonst fährt der Karren vielleicht an die Wand. Ich sehe an dieser Kritik - ein Jahr Pause einzulegen - kein Problem, sondern auch für die Fans den Vorteil, dass sie der Serie langfristig auch treu bleiben.
Es liest sich ja nicht von irgendwo, dass immer mehr ehemalige AC-Fans der Serie den Rücken kehren. Ich bin selber so einer, BlackFlag war mein letztes AC was ich durchspielte und das fand ich super. Rogue hab ich noch nicht und Unitiy war eine Frechheit auf der PS4. Insofern täte Ubisoft sich gut daran eine Kreativitätspause einzulegen - nicht um der alten Fanbase willen, sondern für die aktuelle und kommende, so dass sie nicht die selben Symptome wie zB ich und viele ander mittlerweile mit dieser Serie hegen.
Möchte mich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber es gibt nun schon Syndicate zu guten Preisen unter 50 Euro in hiesigen Läden - wie bei Unity auch. Nach meinem Verständnis von BWL liegt dies doch an einer eher nicht so tollen Nachfrage basierend auf Ubisofts Angebot (prod. Einheiten). Sprich: Die Preisstabilität ist nicht stark.
Meiner Meinung nach sollte Ubisoft 2016 kein neues Assassins Creed rausbringen, dafür aber, um die Aktionäre nicht zu schlechte Zahlen zu präsentieren, Assassins Creed: Rogue Remastered rausbringen für die CurrentGen-Konsolen.
johndoe1686305
Beiträge: 942
Registriert: 23.10.2013 19:07
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von johndoe1686305 »

Da hat Tester Mathias Oertel aber echt lange durchgehalten. Für mich hatte sich das schon ein paar klitzekleine Jährchen früher lahm gelaufen. ;)
Benutzeravatar
Sabrehawk
Beiträge: 2738
Registriert: 25.05.2004 03:35
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Sabrehawk »

Meine Güte wer ist dem armen Matze denn übers Gesicht gefahren ...zu lange gezockt oder was :D ?
Benutzeravatar
Cry0n
Beiträge: 364
Registriert: 08.05.2007 10:33
Persönliche Nachricht:

Re: Assassin's Creed: Syndicate: Epilog: Warum Ubisoft eine Pause einlegen sollte

Beitrag von Cry0n »

Ivan1914 hat geschrieben:Jetzt sind Spiele seit einigen Jahren massentauglich, es wird Geld ohne Ende verdient und wieder in Produktionen gesteckt. Und worauf läuft es hinaus ist das Geld mal da? Grafik-Blim-Bim, seichte Unterhaltung und Melkerei.

Tiefgang? Zu unangenehm für die Masse, gestrichen.

Verbesserung der KI? Zu teuer und man bräuchte gebildetes Personal, gestrichen.[...]
Ich muss deinem Beitrag uneingeschränkt zustimmen, mir geht es gefühlt auch so, wobei unter Umständen auch bei uns Spielern gewisse Ermüdungserscheinungen auftreten... andererseits spiele ich jetzt wieder FF IX auf meinem 50" Fernseher und genieße es wie vor 15 Jahren..., während mich viele aktuelle Titel nicht begeistern können (Witcher 3 war mal seit langem wieder eine totale Überraschung).

Bzgl. Assassin's Creed:
Das war damals mein erstes Spiel für die PS3 und zu der Zeit ein Schock, ähnlich wie es GTA3 für die PS2 war. Hab dann noch die 3 Teile vom 2. Teil gespielt, wobei mir Ezio nicht so gefiel wie Altair und hab danach aufgehört...
Damals war ich schon müde vom immer gleichen, es fühlte sich wie das jährliche CoD oder PES an, nur das man solchen Spielen das eher verzeiht, AC spielte ich aber vor allem wegen der sehr interessanten und tiefgründigen Story, die mich an ein altertümliches Deus Ex erinnerte.

Ich weiß nicht, ob die Teile 3 und 4 noch wirklich so wichtig waren. Und spätestens mit Unity ist mir die Freude daran vergangen. Ich hatte zumindest vorgehabt, die Geschichte mit Altair beenden zu können...

Edit:
Viel zu viele Teile, Revelations habe ich begonnen und dann nicht weiter gespiel, Teil 3 und 4 noch nicht mal in Betracht gezogen... Eine kleine Pause würde der Reihe gut tun...