Gut, so kann man zumindest versuchen das den Anlegern zu verkaufenFightingFurball hat geschrieben: Naja aber ein Wechsel der einer Verdoppelung der Rendite je verkaufter Einheit entspricht und potentiell höheren Langlebigkeit der Produkte da keine physischen Medien mehr notwendig sind.
Nein, wenn man sich bewusst macht, dass die Videospielindustrie so ab Ende der 1990er, Anfang 2000er z.T. mit zweistelligen (!) Prozentzahlen pro Jahr (!) gewachsen ist, ist im Vergleich zu damals heute einfach die Luft raus. Spürbares Umsatzwachstum ist fast nur noch mit immensem Marketingaufwand und entsprechenden Verlusten zu erzielen. Deswegen kommt es mitunter zu so komischen Bilanzergebnissen, dass der Umsatz zwar gesunken, der Gewinn dafür gewachsen ist, bzw. der Umsatz gut gesteigert werden konnte, am Ende der Tabelle aber eine tiefrote, sieben- bis neunstellige Millionenzahl steht. Was die Investoren dann aber auch nicht so dolle finden, weil ihr Umsatzwachstum nur mit derben Verlusten erkauft werden konnte, was dann auch wieder auf den Kurs drückt.
Nee, Du hast es ja schon gesagt ... je eher sich diese Heuschrecken aus der Spielebranche zurückziehen und woanders verbrannte Erde hinterlassen, umso besser für unser Hobby. Denn es ist ja nicht so, dass man hier kein Geld verdienen könnte. Dann müssten sich die Majors etwas gesundschrumpfen und umbauen, weil ihre ganze Struktur nur auf massives Umsatzwachstum ausgelegt ist, aber EA und Co. würde es immer noch geben. Nicht als Marke im Besitz gelangweilter Fond-Manager, sondern weiterhin als eigenständige Firma, die gute Geschäfte macht.
@Prof_Dr_Faust: kein Thema, denn ...
"Du kannst! So wolle nur!" - Vers 4544 / Faust
