The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

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Raksoris
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Raksoris »

m85nrw hat geschrieben:
Raksoris hat geschrieben:
BalphemorVonPunin hat geschrieben:Witcher3 war atemberaubend in der Inszenierung der kleinen, ruhigen Momente. Die Nebenmissionen waren auch durch die cineastische Darstellung der Gesprächspartner sehr sehr gut. Die Hauptstory und das leere Drumherum (von den 238i284595454*23034 Ausrüstungsmissionen fang ich nicht erst an) war aber genauso scheiße/großartig wie in allen Open-World-RPG. Da wurde das Rad entgegen vollmundiger Ankündigugn nicht neu erfunden und: ich bleib dabei - Skyrim fand ich da sogar atmosphärischer und vor allem EPISCHER
Geh weiter 30 Tränke schlucken während der Drache(von denen es ja dutzende gibt, die sich in beinahe Nichts unterscheiden ) Feuer auf dich spuckt und du einfach nur die linke Maustatse drückst um in diesem epischen Kampf zu gewinnen :lol:
Dann kannst ja in die größte Stadt von Skyrim aufbrechen, die mit sage und schreibe 10 Häusern und 30 NPCS aufwarten kann. Vielleicht hast du ja auch noch Lust in einen Dungeon zu gehen, der wie jeder andere Dungeon gleich aufgebaut ist, gleiche Assets besitzt um gegen immer die selben Draugr zu kämpfen, um wieder das epische Gefühl zu bekommen.

So zum Thema: Ich habe es immer noch nicht durchgespielt ich glaube aber das ich nahe dran bin, die Erweiterung kaufe ich mir dann natürlich auch :)
Wenn du das Gefühl hast, dass das Spiel storyseitig nun richtig los geht, bist du fast durch. Was habt ihr denn alles für Spiele gespielt um dieses Spiel dermaßen hoch zu loben? Gefühlte 3/4 des Spiels drehen sich darum Ciri zu finden.

Die Wilde Jagd, die angeblich das Land überfallen hat, findet man sehr selten in kleinen Grüppchen.

Aber als wäre der schwache Story Schwerpunkt nicht schon genug, kommen auch noch gravierende Probleme bei der Kollisionsabfrage und anderen technischen Punkten hinzu. Da wird schon mal Schaden angerichtet, den man aufgrund der grausigen Kollisionsabfrage nicht spüren kann.

Gefühlt hatte ich den eigentlichen Konflikt mit Wasserleichen, Banditen und Wölfen. Alle anderen an zwei Händen abzählbaren Gegnertypen kamen nur vereinzelt vor.

Wer hier vom Spiel des Jahrzehnts spricht, hat schlicht und einfach das meiste an Spielen verpasst oder nur einen geringen Anspruch an Spiele.
Die einzgen Probleme die ich bei der Kollisionabfrage hatte waren bei den Faustkämpfen wo ich manchmal von einer Arena eingeengt worden bin ), bei allen anderen bin ich einfach ausgewichen oder habe Quen benutzt, da war z.b Dark Souls 2 mit seinen Schockwellen ein ganz anderes Kaliber wenn es um Kollisionsabfrage ging. Und wenn jemand meinen Post zitiert wo ich mich über Skyrim auslasse und dann noch technische Probleme anspricht, weiß ich nicht ob ich ihn ernst nehmen soll da bis jetzt jedes TES Game eine mittlere Katastrophe war.
Und eben die Story da schwach zu finden, wo sie einen eklatanten anderen Ansatzpunkt hat als 99% der anderen RPG ( Wo man immer der Außerwählte ist das das alte Böse zu besiegen, dass die Welt terrorisiert ) ist man in The Witcher 3 schlicht und ergreifen Geralt, der sich für Dinge entscheiden kann deren Auswirkungen man anfangs nicht erahnen kann.
Krasser Vergleich dazu Skyrim, wo man der Außerwählte ist, alles machen kann ( man kann z.b der Meister der Kampfgilde sein aber gleichzeitig Meuchelmörder bei der Bruderschaft was absolut keinen Sinn macht ) was man will und die einzige Entscheidung die von Bedeutung ist ob man dem Aufstand beiwohnt oder nicht. Hier muss man Ciri finden, die trotz ihrere Kraft trotzdem zum Spielball der Mächte wird.

Und das hat nichts mit geringem Anspruch zu tun, sondern zu einem Fakt das The Witcher 3 eines der besten Open World RPGS der letzten Jahre ist. Z.b kräht nach Dragen Age : I kein Hahn mehr weil es in jedem Punkt schlechter war als Geralt in seinem Abenteuer.
Wortgewandt
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Wortgewandt »

Ich finde das Spiel generell auch prima. Was mir nur total fehlt, ist einfach das Epische. Die Welt sieht super aus, aber ich finde alles irgendwie so klein. Die Häuser, die Bäume, die Burgen. Da war Skyrim in jedem Fall wesentlich imposanter und beeindruckender.

Davon abgesehen ist für mich immer noch AC Unity das derzeit imposanteste Open World Spiel. Da fliegt mir immer noch regelmäßig die Kinnlade runter.

Ausserdem nervt mich das störrische Pferd und der unglaublich miese Schwimmmodus.

Aber trotz der Mängel ist die Geschichte wahnsinnig toll geschrieben und prima inszeniert.

Eine Frage: Ich habe Ciri nun gefunden und bin wieder in Kaer Morhen. Wieviele Stunden erwarten mich denn noch? Denn ich muss echt gestehen, dass mir das Spiel schon fast zu lang ist und ich endlich das Ende erreichen will.
Jieüüüp
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Jieüüüp »

Immer dieser Vergleich mit Skyrim... wie unnötig, weil eigentlich nicht vergleichbar.

Habe jede Sekunde in W3 genossen. Die Story war für mein Empfinden sehr sehr gut. Luft nach oben? Ja, aber nicht viel. Freue mich auf die DLCs.
Gesichtselfmeter
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Gesichtselfmeter »

BalphemorVonPunin hat geschrieben:WoW einzigartigere Bosskämpfe, ein bisschen mehr Landstriche und sagenhafte VIER Trankplätze! GEILOMAT!

Wie wärs mal mit einem absoluten REBOOT der kotzbeschissenlangweiligen Hauptstory des dritten Teils?
Punin, bin bei Dir :D

Auch 2X durch und Platinum geholt (keine Ahnung warum). Gleiches Problem wie bei TPP nur das im Witcher für mich die Story schon nach dem ersten Drittel (nach Baron)komplett zusammengefallen ist. Der Rest war für mich typischer Western-RPG-Kitsch. Die Muhmen wären ein deutlich besser Antagonist gewesen als Sauron 2.0. Sorry, aber ich habe alles gesehen und keine Expansion repariert die Probleme des Spiels für mich,

Edit: um es deutlich zu machen. Wer das "schlechte" Ende gespielt hat...genauso hätte ich mir die Stimmung für das ganze Spiel gewünscht, aber zu versuchen eine gritty Fantasy-Welt aufzuziehen mit Krieg und Elend und dann Theaterquatsch und Comic-Relief Momente ohne Ende einzubauen funktioniert nur bei den Japanern.

Edit2: Für mich taugt Witcher 3 lediglich als Traumfrauensimulator 2015. Da wurde nix ausgelassen, da ist für jeden eine dabei...die herrische Schwarzhaarige, der devote dennoch starke Red-Head, eine süsse künstlerische Blondine, eine britsch reservierte Blondine, die burschikose Brünette, paar Exotinnen mit Hörnern und ein Ladyboy mit spitzen Ohren, ne weißhaarige, die einem auch mal den Arsch retten kann....und alle haben den selben plastischen Chirurgen. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Vtec
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Vtec »

Raksoris hat geschrieben:
Die einzgen Probleme die ich bei der Kollisionabfrage hatte waren bei den Faustkämpfen wo ich manchmal von einer Arena eingeengt worden bin ), bei allen anderen bin ich einfach ausgewichen oder habe Quen benutzt, da war z.b Dark Souls 2 mit seinen Schockwellen ein ganz anderes Kaliber wenn es um Kollisionsabfrage ging. Und wenn jemand meinen Post zitiert wo ich mich über Skyrim auslasse und dann noch technische Probleme anspricht, weiß ich nicht ob ich ihn ernst nehmen soll da bis jetzt jedes TES Game eine mittlere Katastrophe war.
Und eben die Story da schwach zu finden, wo sie einen eklatanten anderen Ansatzpunkt hat als 99% der anderen RPG ( Wo man immer der Außerwählte ist das das alte Böse zu besiegen, dass die Welt terrorisiert ) ist man in The Witcher 3 schlicht und ergreifen Geralt, der sich für Dinge entscheiden kann deren Auswirkungen man anfangs nicht erahnen kann.
Krasser Vergleich dazu Skyrim, wo man der Außerwählte ist, alles machen kann ( man kann z.b der Meister der Kampfgilde sein aber gleichzeitig Meuchelmörder bei der Bruderschaft was absolut keinen Sinn macht ) was man will und die einzige Entscheidung die von Bedeutung ist ob man dem Aufstand beiwohnt oder nicht. Hier muss man Ciri finden, die trotz ihrere Kraft trotzdem zum Spielball der Mächte wird.

Und das hat nichts mit geringem Anspruch zu tun, sondern zu einem Fakt das The Witcher 3 eines der besten Open World RPGS der letzten Jahre ist. Z.b kräht nach Dragen Age : I kein Hahn mehr weil es in jedem Punkt schlechter war als Geralt in seinem Abenteuer.
die story in jedem TES spiel (skyrim, oblivion.. morrowind habe ich nicht gespielt) war bisher fragwürdig, aber auch nie von großer bedeutung. aus meiner sicht dient die hauptquest dort nur als starthilfe in die spielwelt, was du daraus machst bleibt dir überlassen.
genau das ist auch einer der hauptgründe warum skyrim als open-world-rpg funktioniert, und bis heute eines der besten sandkästen für fantasy-liebhaber darstellt. du kannst der diebesgilde beitreten und gleichzeitig im auftrag der dunklen bruderschaft massenhaft morden, und das spiel würde dein aus logischer sicht falsches verhalten nicht kritisieren. dein "held", dein abenteuer.

hat skyrim fehler? unmengen, und ich würde ehrlich gesagt nie auf die idee kommen es ohne eine ausgewählte lliste von mods zu spielen. das ist aber ein anderes thema.


the witcher war auf der anderen seite schon immer ein story fokussiertes spiel, welches mehr durch großartige charaktere geglänzt hat als durch reines gameplay.
die steuerung war nie besonders gut, das kampfsystem ungemein schlecht oder erträglich und von den dauerhaft schlechten menus ganz zu schweigen.

das problem mit dem 3. teil ist einfach: es wäre gerne etwas, was es nicht sein kann.
klar ist es schick, hat eine welt in der man sich verlieren kann und gute geschichten, nur leidet die hauptstory unter den gleichen kritikpunkten wie in fast jedem open-world-titel.

und abgesehen von dem oben genannten bleibt was? ein geralt der sich schlechter steuern lässt als das pferd auf dem er reitet (dieser ständige extra-schritt, sinnloses vor und zurück im wasser, looten.. nicht die kerze, looten! gott verdammt die kerze ist wieder an....), ein kampfssystem was für dich kämpft und selbst auf "death march" dermaßen leicht ist, das nie ein gefühl von befriedigung aufkommt.. ach und nicht zu vergessen "monster nest 174 mit wegwerf loot". muss ich das extrem vereinfachte, magische alchemie-system überhaupt erwähnen?



von einem addon hätte ich mir soviel mehr gewünscht, erstrecht als pc-spieler im jahr 2015. gerade weil mich die witcher-serie schon immer begeistert hat, und ich auch den 3. teil als gutes spiel bezeichne.. nur mit sicherheit nicht als gottes-geschenk unserer zeit. immerhin sind kleine, nötige verbesserung wie das tränke limit dabei, ein anfang.

bleibt die hoffnung das "generic-open-word-setting" genauso ausstirbt wie die "generic-fps-titel"-welle davor.
Astorek86
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Astorek86 »

Vtec hat geschrieben:die steuerung war nie besonders gut, das kampfsystem ungemein schlecht oder erträglich und von den dauerhaft schlechten menus ganz zu schweigen.
The Witcher hatte aber auch das Pech, irgendwie genau zur Blütezeit von Dark Souls zu erscheinen, in dem das Kampfsystem ein nie zuvor gekanntes Alleinstellungsmerkmal war. Aufgrund dessen waren die Witcher-Spiele bevorzugtes Ziel von Dark Souls-Anhängern - und irgendwie vergisst jeder, dass es so gut wie kein Spiel gibt, was es vom Kampfsystem her mit Dark Souls aufnehmen kann.

Aber was soll man machen, wenn selbst manche Redakteure bescheuerte Dark Souls-Vergleiche machen? (Stichwort "Eddie" aus RocketbeansTV, der da einen richtigen Troll-Vogel abschoss: Witcher 3 steht vor der Release-Tür, sämtliche Witcher-Fans sind auf das Review gespannt und Eddie überspringt sämtliche Dialoge (wenn er sich nicht darüber lustig macht und die Stimmung absichtlich untergräbt), macht das Tutorial nicht und beschwert sich dann hinterher so über das Kampfsystem, dass er in jedem Kampf 2 Minuten Lobpreisungen anstellt, wie viel tolliger das Dark Souls macht und Dark Souls doch sowieso der King der Rollenspiele ist... Der Typ wird mittlerweile zurecht nichtmehr für storylastige Spiele vor die Kamera gezerrt, der hat ja sogar mal zugegeben, in Mass Effect irgendwann die Dialoge geskippt zu haben, weil ihn das nicht interessierte... Ich schweife ab, Sorry^^).
das problem mit dem 3. teil ist einfach: es wäre gerne etwas, was es nicht sein kann.
klar ist es schick, hat eine welt in der man sich verlieren kann und gute geschichten, nur leidet die hauptstory unter den gleichen kritikpunkten wie in fast jedem open-world-titel.
Dennoch war diese so gut ausgeschmückt, dass es ein Alleinstellungsmerkmal ist.
ein geralt der sich schlechter steuern lässt als das pferd auf dem er reitet (dieser ständige extra-schritt, sinnloses vor und zurück im wasser, looten.. nicht die kerze, looten! gott verdammt die kerze ist wieder an....),
Du spielst eine ungepatchte Version; mittlerweile gibts eine alternative Bewegungssteuerung in den Optionen und Kerzen sind nurnoch anwählbar, wenn es nichts mehr zu looten gibt.
Mentiri
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Mentiri »

urgs, Dark Souls. Ich weiß, ich bin der Einzige aber ich kann es einfach nicht leiden. Zu hässlich und mit der Steuerung kann ich mich einfach nicht anfreunden.
Warsu
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Warsu »

Mentiri hat geschrieben:urgs, Dark Souls. Ich weiß, ich bin der Einzige aber ich kann es einfach nicht leiden. Zu hässlich und mit der Steuerung kann ich mich einfach nicht anfreunden.
Der einzige bist du da sicherlich nicht. Ich bin damit auch absolut nicht warm geworden. Ich finde es nicht mal unbedingt hässlich, aber hatte nie das Bedürfnis die Dinger richtig zu spielen. Die Steuerung finde ich irgendwie anstrengend und der ganze Aufbau gefällt mir nicht. Aber jedem das seine.
Ich bin mit dem Witcher, so wie er ist, eigentlich sehr zufrieden. Der war gut investiertes Geld, nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe mich eh damit abgefunden, dass nie wieder irgendwas an KOTOR1 ran kommt :wink:
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Guffi McGuffinstein
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Re: The Witcher 3: Hearts of Stone - Bosskämpfe, vier Trankplätze, Runenwörter und mehr

Beitrag von Guffi McGuffinstein »

Gesichtselfmeter hat geschrieben:Edit: um es deutlich zu machen. Wer das "schlechte" Ende gespielt hat...genauso hätte ich mir die Stimmung für das ganze Spiel gewünscht, aber zu versuchen eine gritty Fantasy-Welt aufzuziehen mit Krieg und Elend und dann Theaterquatsch und Comic-Relief Momente ohne Ende einzubauen funktioniert nur bei den Japanern.
Ich muss sagen, was das Düstere angeht war für mich Witcher 1 am besten. Es war dreckig und es wurde geflucht und gef***t ohne Ende. Diese Stimmung haben beide Nachfolger nicht mehr hinbekommen. Vielleicht auch weil die Optik etwas zu "shiny" ist.

Teil 2 war ja eher ein Polit Thriller bei dem man höllisch aufpassen musste um nicht die ganzen Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren. Meiner Meinung nach aber auch sehr interessant da die ganzen Verstrickungen richtig gut gemacht waren. Allein das ist schon recht ungewöhnlich für ein RPG. Und z.B. Charaktere wie Letho oder Iorveth so zu schreiben, dass man sie nach einiger Zeit eben gar nicht mehr so für die Bösewichte hält, wie man am Anfang dachte und anfängt an seinen ursprünglichen Motiven zu zweifeln ist in den so oft zu findenden Gut vs. Böse Geschichten in RPGs auch schon was besonderes.

Teil 3 ist dann das emotionale Finale bei dem alle Stricke zusammen kommen. Da stimme ich in sofern zu, dass diese Bedrohung durch den Krieg irgendwie nie richtig rüber kommt. Da scheint sich CDPR mehr auf die Charaktere und die Bedrohung durch die Wild Hunt konzentriert zu haben.
Gesichtselfmeter hat geschrieben:Edit2: Für mich taugt Witcher 3 lediglich als Traumfrauensimulator 2015. Da wurde nix ausgelassen, da ist für jeden eine dabei...die herrische Schwarzhaarige, der devote dennoch starke Red-Head, eine süsse künstlerische Blondine, eine britsch reservierte Blondine, die burschikose Brünette, paar Exotinnen mit Hörnern und ein Ladyboy mit spitzen Ohren, ne weißhaarige, die einem auch mal den Arsch retten kann....und alle haben den selben plastischen Chirurgen. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Naja, das war bei Witcher aber schon immer so. In Teil 1 konnte man ja sogar mit 'ner Dryade (so 'ne sexy grüne Baumfrau hat auch was) in die Kiste. :lol: Finde es aber grundsätzlich gut, dass man eben auch gelegentlichen Sex (ob nun mit emotionalem Hintergrund oder ohne) als selbstverständlich mit drin hat. Das ist halt das schöne an 'nem polnischen Entwicklerstudio dass sich um amerikanische Nippelphobie einen Dreck schert. :lol: Wobei mir die Inszenierung mit den Zeichnungen im ersten Teil am besten gefallen hat. Das Uncanny Valley ist bei dem Rumgemache bei Teil 3 doch eher mehr verstörend als "geil". :roll:


Nebenbei: Ich bin erst letztens beim Bloody Baron im Keller mal auf das Easteregg mit dem Gimp aus Pulp Fiction gestoßen. Gibt ja haufenweise so Zeug aber das kannte ich noch nicht. :lol: