Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

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Imperator Palpatine
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Imperator Palpatine »

ZackeZells hat geschrieben:Will sagen es fehlen Persönlichkeiten in der deutschen Politiklandschaft.
Die es vermögen auch mal ein unbequemes Thema durchzudrücken und es dennoch als Heilmittel für alle verkaufen zu können.
Ich war über mehrere Jahre auch in der Lokalpolitik tätig, zu Beginn auch als Vorsitzender der Jugendorganisation.

" Persönlichkeiten " sind dort bisweilen nicht gerne gesehen wie ich selbst feststellen durfte, denn sie wecken die Eifersucht der Parteifreunde. Nicht umsonst geht die Auflistung Feind - Erzfeind - Parteifreund.

Der andere Punkt ist dass man mit einem gewissen - nennen wir es Charisma - und Qualifikation der Politik sehr schnell den Rücken kehrt und sich in den meisten Fällen der freien Wirtschaft oder anderen Bereichen zuwendet. Denn irgendwann ( und ich beziehe das folgende speziell auf mich ) hat man einfach keine Lust mehr auf lächerliche Ränkeschmiede in verrauchten Hinterzimmern von Kneipen oder dass Personen die absolut keine Ahnung von einem bestimmten Sachthema haben einen belehren wollen , gleichwohl man selbst in diesem Bereich sein Geld verdient.
Garniert wird dies dann mit den bereits erwähnten Kompromissen die natürlich Teil der Politik sind aber wenn man A) nur noch gut und gerne 20 % seiner eigenen Idee im endgültigen Vorschlag sieht oder B ) jemand anderes diese Idee als seine eigene ausgibt, hat man irgendwann genug.

Zudem ist die Geduld sich durch jene Niederungen zu kämpfen bis man an Positionen ist an denen man wirklich etwas bewegen kann, schnell erloschen.

Dies galt zumindest für mich und ich habe meine Entscheidung keine einzige Minute bereut.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 31.08.2015 23:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Arkatrex
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Arkatrex »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
ZackeZells hat geschrieben:Will sagen es fehlen Persönlichkeiten in der deutschen Politiklandschaft.
Die es vermögen auch mal ein unbequemes Thema durchzudrücken und es dennoch als Heilmittel für alle verkaufen zu können.
Ich war über mehrere Jahre auch in der Lokalpolitik tätig, zu Beginn auch als Vorsitzender der Jugendorganisation.

" Persönlichkeiten " sind dort bisweilen nicht gerne gesehen wie ich selbst feststellen durfte, denn sie wecken die Eifersucht der Parteifreunde. Nicht umsonst geht die Auflistung Feind - Erzfeind - Parteifreund.

Der andere Punkt ist dass man mit einem gewissen - nennen wir es Charisma - und Qualifikation der Politik sehr schnell den Rücken kehrt und sich in den meisten Fällen der freien Wirtschaft oder anderen Bereichen zuwendet. Denn irgendwann ( und ich beziehe das folgende speziell auf mich ) hat man einfach keine Lust mehr auf lächerliche Ränkeschmiede in verrauchten Hintzerzimmern von Kneipen oder dass Personen die absolut keine Ahnung von einem bestimmten Sachthema haben einen belehren wollen , gleichwohl man selbst in diesem Bereich sein Geld verdient.
Garniert wird dies dann mit den bereits erwähnten Kompromissen die natürlich Teil der Politik sind aber wenn man A) nur noch gut und gerne 20 % seiner eigenen Idee im endgültigen Vorschlag sieht oder B ) jemand anderes diese Idee als seine eigene ausgibt, hat man irgendwann genug.

Zudem ist die Geduld sich durch jene Niederungen zu kämpfen bis man an Positionen ist an denen man wirklich etwas bewegen kann, schnell erloschen.

Dies galt zumindest für mich und ich habe meine Entscheidung keine einzige Minute bereut.
Genau so ist es. Und hat man es doch an die gewünschte Position geschafft und kann endlich sein Thema der Motivation anbringen, kommt der nächsthöhere und verpasst Dir einen Knebel samt Drohung.

Da hackt sich keine Krähe der anderen ein Auge aus, sonst ist gleich die ganze Krähe weg.

Ich will nicht soweit gehen und in die Aluhut Mentalität einsteigen, aber wer auch nur ein bisschen mit offenen Augen durch die Politikwelt geht weiß wie der Hase läuft.

Und wie bereits erwähnt, es geht nicht darum was Merkel falsch oder richtig macht, sondern (eher nichts) das man auch einen Schimpansen im Koma an die Stelle setzen könnte. Der Aktionsradius wird sich nicht ändern.

Weshalb so wenig Menschen wählen gehen? Keine Ahnung. Warum alle an der immer gleichen Partei samt Politik festhalten? Vielleicht Angst vor Veränderung? Who knows.

Vielleicht sollte man von der Wählerschaft noch die Personen abziehen die sich für das Thema eh nicht interessieren und dann nochmal die, denen Deutschland samt Zukunft sowieso am Arsch vorbeigeht.

Das Wort Stammwähler kann ich auch nicht mehr hören :mrgreen:

Edit: Gerne hätte ich auch Lösungsvorschläge vorzubringen, aber ich habe weder Erfahrung in der Politik noch die Finanzen die nötig wären. Somit bleibt mir nur die Wahlurne.

Trotzdem Sorge ich mich um die Zukunft auch der nächsten Generationen. Diese sehe ich schon wegschwimmen.
Freakstyles
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Freakstyles »

chrische5 hat geschrieben:hallo
ZackeZells hat geschrieben:Will sagen es fehlen Persönlichkeiten in der deutschen Politiklandschaft.
Die es vermögen auch mal ein unbequemes Thema durchzudrücken und es dennoch als Heilmittel für alle verkaufen zu können.
sehe ich anders. die politiker einer jeden zeit sind unbeliebt. erst in der retrospektive werden sie zu persönlichkeiten...

chrische
Sehe ich auch anders, es gab durchaus beliebte Politiker.

An Zacke, davon haben wir jede menge Politik-persöhnlichkeiten, schaue dir doch mal demiziere oder schäuble an, die drücken jeden Tag ungeliebte Themen durch und verkaufen die als heilmittel. Sachen die man als Heilmittel verkaufen muss, sind logischerweise immer mit Nachteilen behaftet.
Ich weiß dennoch in welche Richtung du dir so jemanden wünscht, nur was die Vorteile des einen sind, sind nunmal die Nachteile des anderen. Sprich ja, wir brauchen jemanden der das allgemeine wohl vor den Wohlstand einiger weniger stellt, doch der wird selbstverständlich massiven Gegenwind bekommen. Auch und vor allem durch die Medien. Und wenn die großen Medien gegen dich sind, dann auch ein Teil der Bevölkerung die den Medien blindes Vertrauen schenken.

Ich behaupte mal solange das Volk die nicht alle auf die Straße setzt, solange ändert sich da auch nix. Diese ganze Maschenerie ist so groß, sie ist so eng mit Wirtschaft und Medien verknüpft, da kommt man als Parteimitglied garnicht gegen an.

Mich würde wirklich mal interessieren was passiert wenn die Linke an die Macht kommen würde. So wie die gegen alles wettern würde mich mal interessieren wieviel davon noch übrig bleibt wenn einem die starke wirtschaftslobby und die Banken einmal gegenüber sitzen. Kann ein Politiker überhaupt soviel macht haben das er den Banken und der Wirtschaft ungeliebte Riegel vorschiebt? Ich glaube nicht. Nicht bevor da einmal gründlich gereinigt worden ist.
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Kajetan
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Kajetan »

Freakstyles hat geschrieben:Kann ein Politiker überhaupt soviel macht haben das er den Banken und der Wirtschaft ungeliebte Riegel vorschiebt? Ich glaube nicht. Nicht bevor da einmal gründlich gereinigt worden ist.
Wer soll da was reinigen? Das ist doch auch nur Wischiwaschi :)

Da muss nichts "gereinigt" werden. Es muss nur genügend öffentlicher Druck entstehen, damit die Politik entsprechend handeln MUSS, wollen die Personen, die derzeit an der Macht sind, weiterhin an der Macht bleiben. "Öffentlicher Druck" heisst hier das Zauberwort, denn von alleine passiert nichts. Da kommt kein weißer Ritter, der halt mal so macht, wie man das gerne hätte. Wir alle müssen wollen, dass der Finanzsektor wieder Zügel angelegt bekommt. Wir alle müssen wollen, dass wir wieder Bürger sind und nicht einfach nur willenlose Konsumenten und Arbeitnehmer/Sklaven ohne Rechte. Wenn genügend Leute eine Sache wollen, dann wird diese Sache auch umgesetzt. Früher fanden Vermögensumverteilungen und soziale Veränderungen statt durch Revolten, Aufstände und Bürgerkriege. Heute durch Terror und manchmal sogar durch friedliche Demonstrationen. Letzteres ist kein Hexenwerk. Wir müssen uns nur daran erinnern, dass die Regierenden nichts tun können, wenn wir nicht so tun, wie sie wollen :)
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GamepadPro
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von GamepadPro »

Wir alle müssen wollen, dass der Finanzsektor wieder Zügel angelegt bekommt.
ist mir völlig egal. eine diagrammkurve, die rauf und runtergeht wird dann eben in der mitte gehalten.
hört man doch oft genug, dass es der wirtschaft schaden könnte, den Aufschwung gefährdet.
keine unterproduktion ohne vorheriger Überproduktion.dass in Spanien sinnlose Häuser gebaut wurden; arbeitsplätze wurden dadurch geschaffen.
was soll schon eine krise sein? das Geld ist doch nicht weg, das haben jetzt nur andere.
AtzenMiro
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von AtzenMiro »

Kajetan hat geschrieben:
Flextastic hat geschrieben:linkes lager der cdu? wer? kein einziger der gründungsmitglieder.
Das habe ich mich auch gerade gefragt. Die AFD war eine Reaktion auf den seit Jahren anhaltenden "Links"-Kurs der CDU, wo enttäuschte Ex-CDU-Wähler glaubten endlich wieder eine konservative Heimat gefunden zu haben. Wo man die gute, alte Adenauer-West-BRD rekonstituieren wollte. So mit EWG und ohne all diesen Umwelt/Frauen/Euro-Quark.

Die HerzJesu-Sozialisten vom Blüm haben mit der AFD nun wirklich gar nichts zu tun.
Bitte was? Habe ich was die letzten 10 Jahre verpasst, seit wann war denn die CDU, oder repetiv die gesamte Union, jemals linkrgerichtet? Links-Kurs? Seriously? Gerade in den letzten 10 Jahren war es ausschließlich die CDU, die sich immer wieder gegen linke Reformen ausgesprochen haben, immer nur den halben Weg gegangen sind, weil sie ihren rechten Rand nicht vor dem Kopf stoßen wollte, ob es Integrations- oder ihre EU-Politik ist. Auch ist dieser Wischiwaschi-Kurs der CDU in der aktuellen Flüchtlinkspolitik gut zu erkennen. Statt was für die Situation für die Flüchtlinge zu tun, ist man sich lediglich einig geschlossen und vereint gegen die ach so bösen Schlepper vorzugehen, weil es vereinzelt zu teils katastrophalen Konsequenzen geführt hat, was widerum aber nur eine Konsequenz unserer fehlgeleiteten Flüchtlingspolitik ist.

Das selbe bei der Integrationspolitik. Statt wie von Links (also nicht nur der Links-Partei, sondern dem gesamten linken Flügel) den hier in Deutschland geborenen automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft zu geben, geht man nur den halben Weg und gibt lediglich denen, die hier in Deutschland geboren sind, aber auch einen erfolgreichen Schulabschluss geschafft haben die Chance. Also alle, die in der Schule scheitern, aus was für Gründen auch immer, wird die Deutsche Staatsbürgerschaft nach wie vor verweigert, auch wenn sie hier in Deutschland geboren sind. Jedem, der im Ausland sein Abschluss macht, genau so. Neben andere Voraussetzungen wie unbefristete Aufenthalterlaubnis, was nicht alle hier in Deutschland Geborene unbedingt haben, keinelei Straftaten etc. kommen noch dazu.

Es gibt zig Beispiele in den letzten zehn Jahre, die den Rechtskurs der CDU nur noch bestärken. Und dazu zähle ich noch nicht mal die ganzen Verplapperer von irgendwelchen Politiker, die volksverhetzende Allgemeinaussagen tätigen. Welch Ironie, dass ausgrechnet wegen so einem Verplapperer ein bekannter Innenpolitiker aktuell wieder Schlagzeile macht. Ein Schelm, wer böses denkt.

Jaja, die CDU und Links-Kurs. Der war lustig. Die CDU wissen ganz genau, wer ihre Wähler sind. Und die sind alles andere als links.
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sourcOr
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von sourcOr »

AtzenMiro hat geschrieben:Das selbe bei der Integrationspolitik. Statt wie von Links (also nicht nur der Links-Partei, sondern dem gesamten linken Flügel) den hier in Deutschland geborenen automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft zu geben, geht man nur den halben Weg und gibt lediglich denen, die hier in Deutschland geboren sind, aber auch einen erfolgreichen Schulabschluss geschafft haben die Chance. Also alle, die in der Schule scheitern, aus was für Gründen auch immer, wird die Deutsche Staatsbürgerschaft nach wie vor verweigert, auch wenn sie hier in Deutschland geboren sind. Jedem, der im Ausland sein Abschluss macht, genau so. Neben andere Voraussetzungen wie unbefristete Aufenthalterlaubnis, was nicht alle hier in Deutschland Geborene unbedingt haben, keinelei Straftaten etc. kommen noch dazu.
Wo haste denn den Quatsch her?
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von AtzenMiro »

sourcOr hat geschrieben:
AtzenMiro hat geschrieben:Das selbe bei der Integrationspolitik. Statt wie von Links (also nicht nur der Links-Partei, sondern dem gesamten linken Flügel) den hier in Deutschland geborenen automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft zu geben, geht man nur den halben Weg und gibt lediglich denen, die hier in Deutschland geboren sind, aber auch einen erfolgreichen Schulabschluss geschafft haben die Chance. Also alle, die in der Schule scheitern, aus was für Gründen auch immer, wird die Deutsche Staatsbürgerschaft nach wie vor verweigert, auch wenn sie hier in Deutschland geboren sind. Jedem, der im Ausland sein Abschluss macht, genau so. Neben andere Voraussetzungen wie unbefristete Aufenthalterlaubnis, was nicht alle hier in Deutschland Geborene unbedingt haben, keinelei Straftaten etc. kommen noch dazu.
Wo haste denn den Quatsch her?
Öhm, das sogenannte StAG (Staatsangehörigkeitsgesetz), die sehr harte Vorgaben zur Einbürgerung vorgeben?

Edit:
Ich zum Beispiel habe nur deswegen eine Chance auf deutsche Staatsbürgerschaft gehabt, weil meine Mutter bei unserer Einreise nach Deutschland vorgegeben hat, keine gültigen Papiere zu haben, wodurch sie aufgrund ihrer Deutschen Abstammung (Oberschlesien halt) dann einen beantragen konnte. Andere Ausländer zum Beispiel, die hier in Deutschland geboren sind, qualifzieren sich nur deswegen nicht für die deutsche Staatsangehörigkeit, weil deren Eltern und damit aucfh sie, keine permanente Aufenthaltserlaubnis haben. Aber die sind hier in Deutschland geboren. Wäre nur ein Elternteil deutsch, dann könnte er auch im Ausland geboren sein und er hätte die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen können. Das soll mal einer verstehen.
Zuletzt geändert von AtzenMiro am 01.09.2015 16:43, insgesamt 1-mal geändert.
AtzenMiro
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von AtzenMiro »

Doppelpost durch versehentlichen Zitat beim Editieren.
Freakstyles
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Freakstyles »

Kajetan hat geschrieben:
Freakstyles hat geschrieben:Kann ein Politiker überhaupt soviel macht haben das er den Banken und der Wirtschaft ungeliebte Riegel vorschiebt? Ich glaube nicht. Nicht bevor da einmal gründlich gereinigt worden ist.
Wer soll da was reinigen? Das ist doch auch nur Wischiwaschi :)

Da muss nichts "gereinigt" werden. Es muss nur genügend öffentlicher Druck entstehen, damit die Politik entsprechend handeln MUSS, wollen die Personen, die derzeit an der Macht sind, weiterhin an der Macht bleiben. "Öffentlicher Druck" heisst hier das Zauberwort, denn von alleine passiert nichts. Da kommt kein weißer Ritter, der halt mal so macht, wie man das gerne hätte. Wir alle müssen wollen, dass der Finanzsektor wieder Zügel angelegt bekommt. Wir alle müssen wollen, dass wir wieder Bürger sind und nicht einfach nur willenlose Konsumenten und Arbeitnehmer/Sklaven ohne Rechte. Wenn genügend Leute eine Sache wollen, dann wird diese Sache auch umgesetzt. Früher fanden Vermögensumverteilungen und soziale Veränderungen statt durch Revolten, Aufstände und Bürgerkriege. Heute durch Terror und manchmal sogar durch friedliche Demonstrationen. Letzteres ist kein Hexenwerk. Wir müssen uns nur daran erinnern, dass die Regierenden nichts tun können, wenn wir nicht so tun, wie sie wollen :)
Du möchtest die ganzen Kriegs- und Mebschenrechtsverletzer an der Macht lassen und genau diese Leute sollen sich dann für unsere Interessen einsetzen? Aufgrund von öffentlichen
Druck? Sry, aber das halte für äußerst unrealistisch ;)

Ich persönlich glaube an weiße Ritter, die sind freilich niemals ganz weiß, jeder hat ja an irgendwas etwas auszusetzen, aber das da mal ein sozial verträglicher Mensch mit Weitsicht Das Ruder übernimmt, warum nicht, ist ja nicht so als ob es diese Menschen nicht gäbe. Dafür müsste man aber wohl so aus dem nichts auftauchen wie Obama und kein langjähriges Parteimitglied sein ;)

Nicht das ich Obama für einen weißen Ritter halte, bitte nicht falsch verstehen ^^
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sourcOr
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von sourcOr »

AtzenMiro hat geschrieben:
sourcOr hat geschrieben:
AtzenMiro hat geschrieben:Das selbe bei der Integrationspolitik. Statt wie von Links (also nicht nur der Links-Partei, sondern dem gesamten linken Flügel) den hier in Deutschland geborenen automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft zu geben, geht man nur den halben Weg und gibt lediglich denen, die hier in Deutschland geboren sind, aber auch einen erfolgreichen Schulabschluss geschafft haben die Chance. Also alle, die in der Schule scheitern, aus was für Gründen auch immer, wird die Deutsche Staatsbürgerschaft nach wie vor verweigert, auch wenn sie hier in Deutschland geboren sind. Jedem, der im Ausland sein Abschluss macht, genau so. Neben andere Voraussetzungen wie unbefristete Aufenthalterlaubnis, was nicht alle hier in Deutschland Geborene unbedingt haben, keinelei Straftaten etc. kommen noch dazu.
Wo haste denn den Quatsch her?
Öhm, das sogenannte StAG (Staatsangehörigkeitsgesetz), die sehr harte Vorgaben zur Einbürgerung vorgeben?
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Einre ... _node.html

Ich dachte auch, dass wir hier bei der aktuellen Lage bleiben und nicht wild in der Vergangenheit rumwühlen, "was mal gewesen ist". :Blauesauge: Wie lange muss denn das her sein, wenn deine Mutter in Oberschlesien "deutsch" geboren wurde?
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von AtzenMiro »

sourcOr hat geschrieben:http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Einre ... _node.html

Ich dachte auch, dass wir hier bei der aktuellen Lage bleiben und nicht wild in der Vergangenheit rumwühlen, "was mal gewesen ist". :Blauesauge: Wie lange muss denn das her sein, wenn deine Mutter in Oberschlesien "deutsch" geboren wurde?
Meine Mutter ist im polnischen Schlesien geboren, von meiner Oma und Opa, die widerum im deutschen Schlesien geboren ist. Das Problem war eher die politische Lage innerhalb von Polen und zwischen West-Deutschland und Polen, sprich wenn Theorie auf Realität trifft.

Das war aber nicht mein eigentlicher Vorwurf. In Ländern wie den USA und Frankreich hat jeder dort Geborene automatisch deren Staatsangehörigkeit. Warum nicht in Deutschland auch? Das war der Vorwurf. Warum ist das so fucking schwer, sowas hier in Deutschland durchzusetzen. Und auch, wenn die Gesetze mittlerweile wesentlich fortschrittlicher sind, als noch vor 20 Jahren, so hilft es wenig Leuten, die eben davon betroffen sind, weil sie diese Voraussetzungen nicht erfüllen.

Dein Link zählt die Voraussetzungen auf, die ich so unfair finde. Ein hier in Deutschland geborenes Kind kann doch nichts dafür, wenn seinen Eltern eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis verweigert wird, weil sich zum Beispiel berufliche Umstände geändert haben. Das macht das Kind doch nicht weniger Deutsch als ein Kind, dessen Eltern tatsächlich eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis hat. Ich kenne halt zufällig gleich mehrere, die davon betroffen sind.

Edit:
Der CDU einen Links-Kurs attestieren, während sie den Links-Kurs aber nie ganz gegangen sind, sondern wie gesagt nur den halben Weg, macht es halt etwas unglaubwürdig.
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von chrische5 »

hallo
Freakstyles hat geschrieben: Sehe ich auch anders, es gab durchaus beliebte Politiker.
na klar. nur waren das in der regel eben nicht die, die große veränderungen gebracht haben. das erzeugt grundsätzlich widerstände. erst in der retrospektive werden diese leistungen dann eventuell gewürdigt.

chrische
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Kajetan
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von Kajetan »

AtzenMiro hat geschrieben: Der CDU einen Links-Kurs attestieren, während sie den Links-Kurs aber nie ganz gegangen sind, sondern wie gesagt nur den halben Weg, macht es halt etwas unglaubwürdig.
Die AFD wurde von Leuten mitgegründet, denen die CDU zu links geworden ist. Du hast hingegen vor ein paar Tagen geschrieben, dass die AFD vom linken Flügel der CDU gegründet wurde.

Der linke Flügel der CDU (immer relativ gesehen) besteht aus Leuten wie z.B. Norbert Blüm. Man nennt sie auch den Arbeitnehmerflügel oder HerzJesu-Sozialisten. DIESE Leute haben mit der AFD nun wirklich nix am Hut. Weder personell, noch programmatisch.
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Re: Democracy 3: Großteil der Spieler tendiert zu linkspolitischen und liberalen Entscheidungen

Beitrag von keldana »

the curie-ous hat geschrieben:
Dann sollte es aber in einem Verhältnis stehen.

Bremen

Anteil Ausländer: rund 13-14%, die Zahl schwankt durch den massiven Flüchtlings- und Asylantenzustrom.
Straftaten von nichtdeutschen Tatverdächtigen: rund 33%.
Bravo ... Du hast den Unterschied zwischen Tatverdächtigem und Täter verstanden ... NICHT ! :roll: