Balmung hat geschrieben:Auch sollte es nicht der Maßstab sein als was Firmen etwas verkaufen. Und wenn Firmen uns Jahre lang Äpfel für Birnen verkaufen wollen, es bleiben Äpfel.
Hier muss ich entschieden widersprechen, bzw. das anders formulieren.
Natürlich sollte es ein Maßstab sein, was die Firmen uns versprechen. Daran muss man das tatsächlich gelieferte messen!
Damit man dann sagen kann: Nintendo ist damit auf die Nase gefallen, den Virtual Boy als VR zu verkaufen.
So wie MS mehr oder minder daran gescheitert ist, die Kinect als neue Form des Controllers zu verkaufen.
Oder die XBOX ONE als Ersatz für alle deine Geräte im Wohn-/Mediazimmer.
Ich halte es nur für unsinnig, das Zeug an heutigen Maßstäben zu messen. Hindsight is 20/20, wie die Angelsachsen so schön sagen.
Natürlich ist es aber auch unredlich, die Aussage "Nintendo ist mit einer VR Idee gescheitert", als Argument gegen die heutige VR Technik zu nutzen.
Das ist natürlich vollkommener Quatsch, eben weil die Technik dahinter in großen Teilen komplett anders ist, bzw. andere Aufgaben hat.
Das einzige, was der VR und die Oculus gemeinsam haben ist, dass man sich einen "Monitor" vor's Auge schnallt, der für beide Augen ein jeweils anderes Bild liefert. (In der Hoffnung, dass dieses Bild das gleiche zeigt, nur perspektivisch versetzt.).
In der Hoffnung, dass mein Text dir zeigt, dass ich bei dir bin, wenn du sagst, dass der VB und die Oculus so gut wie nicht zu vergleichen sind, da die Oculus auch das Headtracking und die Latenz Kopfbewegung-Bildanzeige und vieles mehr als Thema hat.