sabienchen hat geschrieben:Schwache Spieler meckern und pöbeln im VoiceChat...
WOW...
...das ist was ganz neues..
Ich glaube, du hast nichtmal ansatzweise verstanden, worum es geht. Das verlierende Spieler pöbeln ist zwar schon schlimm genug, aber für sich genommen entsteht daraus keine Benachteiligung aufgrund des Geschlechts. Wenn jedoch in ein und demselben Match Frauen häufiger angepöbelt werden als Männer, dann halte ich das eben für nicht richtig!
Pioneer82 hat geschrieben:Man kann die Studie eigentlich deuten wie man will.
Nein, kann man nicht. Die Studie belegt eindeutig, dass es Männer gibt, die Frauen häufiger anpöbeln als andere Männer.
OriginalSchlagen hat geschrieben:vorher haben geäusserte beleidigungen und hasstiraden in mp-spielen keine sau (die öffentlichkeit) interessiert. es ergibt sich der eindruck, wenn es weiblich spielerinnen betrifft zeigt man sich empört und es wird von der presse breitgeschlagen.
Ich sage es gerne noch einmal! Es geht nicht darum,
dass Frauen angepöbelt werden, denn das scheint, aus welchem Grund auch immer, zu einem Online-Match mit Sprachchat dazuzugehören. Das Problem ist, dass Frauen häufiger angepöbelt werden als Männer!
PanzerGrenadiere hat geschrieben:schlechte verlierer sind angepisst. hammer studie.
Ich frage mich gerade wirklich, ob ich noch ein drittes mal was zu diesem Schwachsinn sagen muss, oder ob es mittlerweile klar wird.....
Balla-Balla hat geschrieben:Schomma im Stadion gewesen wenn der eigene Verein verliert? Uiuiuiui.
Schonmal im Stadion gewesen und gedacht: Mensch, ich könnte diese fetten, schwitzigen Typen beleidigen, weil sie ein anderes Trikot anhaben als ich. Nee, doch lieber die Frauen, die daneben stehen.
???
Mir geht es einfach nur darum, dass sich hier wieder "nur" um den Sexismus in weiblicher Richtung gekümmert wird. Dabei ist das Sozialverhalten in Onlineforen und Onlinespielen, Chats und was auch immer allgemein unter aller Sau.
Fehlerhaftes Sozialverhalten und Sexismus sind eben zwei verschiedene paar Schuhe. Das das erste in Online-Matches Gang und Gäbe zu sein scheint ist eben nicht erforschungswürdig, sondern eine offensichtliche Tatsache. Das zweite hingegen ist durchaus erforschungswürdig, damit genau solche Argumente wie "Ja, aber die Männer werden doch auch beschimpft, genauso wie Frauen" entkräftet werden. Denn diese Studie zeigt ja eben, dass Männer eben
nicht genauso häufig beschimpft werden wie Frauen!
Bis zu einem gewissen Wert wohl.
Und 163 ist schon eher... ziemlich klein. Um die 1000 sollten es schon sein, um ein wirklich repräsentatives Bild der Gesamtgamerschaft zu vermitteln.
Nein, Repräsentativität ist ausschließlich eine Frage der Zusammenstellung deiner Grundgesamtheit. Was du durch die höhere Anzahl an Teilnehmern versuchst klein zu halten ist die Standardabweichung. Dadurch werden deine Ergebnisse verlässlicher, aber nicht repräsentativer. Das ist das eine.
Das andere ist, dass es nicht 163 Menschen waren, die befragt wurden, sondern es wurden 163 Matches bestritten. Wenn bei jedem Match 7 fremde Spieler mitspielen ergibt das nach meiner Rechnung über 1000 Menschen, die man getestet hat.
Als drittes möchte ich hinzufügen, dass die Frage nach Repräsentativität in diesem Zusammenhang vollkommener Unsinn ist. Ich fände es im Gegenteil regelrecht erschreckend, wenn eine repräsentative Stichprobe der männlichen Gamerschaft Frauen häufiger beleidigt als Männer. Das würde eben zeigen, dass die Gamer im allgemeinen einen an der Waffel haben, wenn es um das andere Geschlecht beim Zocken geht! Ohne die Repräsentativität jedoch zeigt die Studie einfach, dass es Idioten gibt, die offensichtlich nicht gut mit Frauen klar kommen. Das ist auch noch nicht überraschend, aber es bestätigt, dass es solche Probleme gibt und Frauen tatsächlich stärker von Anfeindungen betroffen sind als Männer, entgegen den beharrlichen Behauptungen(!) von dem ein oder anderen Forumsteilnehmer hier (siehe andere Frauenthreads).
Aravanon hat geschrieben:
Und die Studie hinterfragst du nach einer solchen Feststellung nicht? Armes Deutschland.
Außerdem habe ich, man stelle es sich vor, die News kommentiert und die darin enthaltenen Informationen, nicht die Gesamtstudie als solche.
.
1. Mir ist nicht bewusst, dass meine Wenigkeit einen so bedeutsamen Einfluss auf Deutschland hat, als dass es sich darum scheren würde, was ich sage.
2. Wieso sollte ich deswegen die Studie hinterfragen? Es ist nicht Gegenstand der Studie, wieviel Frauen den Sprachchat nutzen. Es geht auch nicht darum, dass diese Frauen, die geschwiegen haben vielleicht in Wahrheit Männer sind, weil diese Frauen sind nicht als Datensätze in die Studie eingeflossen. Also wieso sollte ich aufgrund eines Nebensatzes, der keine wirkliche Relevanz in der Studie selbst hat, die Studie hinterfragen? Außerdem behaupte ich, dass ich, zumindest nach den meisten Posts hier zu schließen, einer der wenigen bin, der sich tatsächlich die Originalstudie angeschaut hat. Weiter behaupte ich, dass ich diese Studie dahingehend gründlicher hinterfragt habe als jemand, der einfach nur seine Stammtischbehauptungen hier im Forum hinrotzt (was nicht notwendigerweise auf dich bezogen ist).
3. Hast du eine konkrete Frage zu der Studie gestellt, die ich dir beantwortet habe mit dem Verweis, dass du die Antwort hättest leicht selber finden können, hättest du in die Studie geschaut.
Noch einen kleinen Satz zu deinem vorangegangenen Post
Aravanon hat geschrieben:
Und jetzt mal ganz ehrlich, was erwartet ihr denn als spontane Reaktion von einem Mann?
Mehr als sinnlos fremde Menschen zu beleidigen. Wenn mir eine 16jährige Piepsstimme Obszönitäten ins Ohr brüllen würde, hätte ich dafür noch Verständnis. Von Erwachsenen erwarte ich jedoch, dass sie sich mittlerweile unter Kontrolle haben, egal ob sie gerade gewonnen oder verloren haben. Ich wurde zumindest in meinem ganzen Leben noch nicht bei normalen sportlichen Aktivitäten wie Tischtennis, Fußball, Basketball, etc. auf einmal aufs übelste beschimpft, nur weil ich gewonnen habe. Das gemurrt wurde gehört dazu, aber echte Beleidigungen gehören da nicht hin. Nur im Voice-Chat scheint das auf einmal nicht mehr von Männern verlangt zu werden. Übrigens scheinen es die Frauen, die so furchtbar schweigsam sind auch hinzukriegen nicht jede Form des BEnimms über Bord zu werfen.
Phips7 hat geschrieben:
Ne Studien beweisen gar nix. Die Vermutung wird einfach neu aufgebauscht sonst nix.
Komisch, dass das Wissenschaftler, die sich den ganzen Tag über sowas den Kopf zerbrechen anders sehen. Du kannst das natürlich alles anzweifeln, das ist dein gutes Recht. Du wirst jedoch sicherlich Verständnis dafür haben, dass wir irgendwelchen halbgaren Behauptungen deinerseits weniger Glauben schenken als einer Studie, die zumindest transparent macht, wie sie zu ihren Schlüssen kommt.
Phips7 hat geschrieben:
Davon mal abgesehen kann man nicht wissen was für ein Geschlecht die anderen haben.
Es tut mir sehr Leid für dich, dass du menschliche Stimmen nicht nach maskulin und feminin unterscheiden kannst. Die meisten Leute schaffen das nämlich ohne Probleme.
Phips7 hat geschrieben:
Huffington Post ist sowieso ein linkes Blatt
Was hat diese Zeitung damit zu tun? Die Studie wurde nicht von der Huffington Post durchgeführt.
Phips7 hat geschrieben:
Wenn man den Mann lange genug fertigmacht, glaubt man am schluss die Lösung jedes x beliebigen zugedröhntem Hippieweibes eher.
Interessant bei einer Studie, die belegt, dass Frauen häufiger beschimpft werden als Männer, davon zu sprechen, dass Männer fertig gemacht werden. Das das übrigens keineswegs wahr ist, was du da behauptest kannst du in dem Abschnitt von mir über Repräsentativität nachlesen!