Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Umsatz als erwartet; Digitalverkäufe legen zu; PS4 und PC sind die stärksten Plattformen

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OriginalSchlagen
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von OriginalSchlagen »

Mr. Gameexperte hat geschrieben:Wow. Doppelt so viele Verkäufe auf dem PC im Vergleich zur Xbox One. Und der PC ist nur noch knapp hinter der PS4.

Man, warum hocken sich die Firmen nicht mal ernsthaft an gute PC Ports? Wie viele Beweise, dass der PC nicht tot ist (ganz im Gegenteil!), braucht man denn noch???

Hoffe, und vermute, dass die Xbox noch etwas zulegen wird.

Ist er das? Hinter einer Konsole mit einer Userbasis von etwas über 20 Mio.? :roll:
Seppel21
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von Seppel21 »

Kajetan hat geschrieben:
sphinx2k hat geschrieben:Btw. zwingt Steam niemand DRM auf, das steht jedem Publisher/Entwickler frei selbst zu entscheiden.
Wer es noch nicht kennt ... http://steam.wikia.com/wiki/List_of_DRM-free_games
Und wo sind die ganzen DRM-freien Triple A -Titel?
sphinx2k hat geschrieben:Btw. zwingt Steam niemand DRM auf, das steht jedem Publisher/Entwickler frei selbst zu entscheiden.
Valve hat die Infratstruktur entwickelt, die das implementieren ihres DRM erst möglich macht. Und sie verdienen gut daran mit.

Du argumentierst genau so wie die Leute die sagen dass die Waffenindustrie ja keine Mitschuld daran hätte, dass mit ihren Produkten Menschen getötet würden.
Ja, ein krasser Vergleich, aber Du verstehst sicher worauf ich hinaus will. :wink:
bloub
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von bloub »

OriginalSchlagen hat geschrieben:
Mr. Gameexperte hat geschrieben:Wow. Doppelt so viele Verkäufe auf dem PC im Vergleich zur Xbox One. Und der PC ist nur noch knapp hinter der PS4.

Man, warum hocken sich die Firmen nicht mal ernsthaft an gute PC Ports? Wie viele Beweise, dass der PC nicht tot ist (ganz im Gegenteil!), braucht man denn noch???

Hoffe, und vermute, dass die Xbox noch etwas zulegen wird.

Ist er das? Hinter einer Konsole mit einer Userbasis von etwas über 20 Mio.? :roll:
offenbar schon. man muss immer bedenken das ubisoft einer der wenigen publisher ist, die jeglichen mist auf die konsole kriegen. bei anderen publisher sehen die zahlen logischerweise dann deutlicher aus zu ungunsten der konsolen.
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chichi27
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von chichi27 »

bloub hat geschrieben:
OriginalSchlagen hat geschrieben:
Mr. Gameexperte hat geschrieben:Wow. Doppelt so viele Verkäufe auf dem PC im Vergleich zur Xbox One. Und der PC ist nur noch knapp hinter der PS4.

Man, warum hocken sich die Firmen nicht mal ernsthaft an gute PC Ports? Wie viele Beweise, dass der PC nicht tot ist (ganz im Gegenteil!), braucht man denn noch???

Hoffe, und vermute, dass die Xbox noch etwas zulegen wird.

Ist er das? Hinter einer Konsole mit einer Userbasis von etwas über 20 Mio.? :roll:
offenbar schon. man muss immer bedenken das ubisoft einer der wenigen publisher ist, die jeglichen mist auf die konsole kriegen. bei anderen publisher sehen die zahlen logischerweise dann deutlicher aus zu ungunsten der konsolen.
Ubisoft hat einige PC exklusive Titel wie sieht es denn umgekehrt aus ? Dieser Geschäftsbericht sagt genau gar nix zu der Situation auf dem PC aus.
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sphinx2k
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von sphinx2k »

Seppel21 hat geschrieben:[x2k"]Btw. zwingt Steam niemand DRM auf, das steht jedem Publisher/Entwickler frei selbst zu entscheiden.
Valve hat die Infratstruktur entwickelt, die das implementieren ihres DRM erst möglich macht. Und sie verdienen gut daran mit.[/quote]

<ironie>Stimmt weil ohne Steam gäbe und gab es kein DRM </ironie>
Das soll das ganze weder verteidigen noch schönfärben. Hier geistern eben wie immer falsche Fakten umher, das Steam = DRM ist was einfach falsch ist.
Du argumentierst genau so wie die Leute die sagen dass die Waffenindustrie ja keine Mitschuld daran hätte, dass mit ihren Produkten Menschen getötet würden.
Ja, ein krasser Vergleich, aber Du verstehst sicher worauf ich hinaus will. :wink:
Ich verstehe was du sagen möchtest trotzdem passt das nicht. Valve sagt nicht, ihr dürft euer Spiel nur hier verkaufen wenn ihr DRM nutzt. Ehr anders herum da sie Sachen verkaufen wollen, und sie von vielen Publishern nur Spiele für ihren Shop bekommen wenn diese Geschützt sind haben sie eine Lösung für diesen Zweck.
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Temeter 
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von Temeter  »

Steam zeichnet sich durch zwei Eigenschaften aus, erstens den Store, zweitens das DRM. Zu ersterem muss man nicht viel sagen, und die massenhafte Accountbindung von Tripple-A Titeln ist eben unter Mithilfe von Steam geschehen, siehe Steamworks.

PCs deswegen den Rang einer offenen Platform abzusprechen, ist allerdings absurd. Da steckt viel mehr hinter. Konfigurationsmöglichkeiten in Technik und Gameplay, Modding, keinen Ärger mit Abwertskompatibilität, freie Hardware, Diversität im Angebot, etc, etc.
Es gibt einen großen Markt abseits der Tripple-A Titel. Ubis Bericht zeugt eigentlich nur davon, wie Computer auf den AAA-Mainstreammarkt wieder besser abschneiden.
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Kivlov
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von Kivlov »

Temeter  hat geschrieben:PCs deswegen den Rang einer offenen Platform abzusprechen, ist allerdings absurd. Da steckt viel mehr hinter. Konfigurationsmöglichkeiten in Technik und Gameplay, Modding, keinen Ärger mit Abwertskompatibilität, freie Hardware, Diversität im Angebot, etc, etc.
Es gibt einen großen Markt abseits der Tripple-A Titel. Ubis Bericht zeugt eigentlich nur davon, wie Computer auf den AAA-Mainstreammarkt wieder besser abschneiden.
Ich hätte es nicht besser sagen können. :danke:
EightySix86
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von EightySix86 »

Temeter  hat geschrieben:Steam zeichnet sich durch zwei Eigenschaften aus, erstens den Store, zweitens das DRM.

...keinen Ärger mit Abwertskompatibilität,...
Du hast den wichtigsten Punkt vergessen: Einfache und unkomplizierte Verwaltung der eigenen Spielebibliothek - das, ist das was Steam mMn wirklich auszeichnet und auch der Grund warum ich, wenn ich denn mal am PC zocke immer gerne Steam nutze (Ja, für Gelegenheitsspieler gibt es auch Nachteile wenn Steam erst mal Tonnenweise Updates laden will, aber das kann man ja auch beeinflussen :wink: )
Generell ist die Plattform genial, auch wenn weniger DRM natürlich immer wünschenswert ist, so ist bei Steam zumindest alles spielbar und ich brauche keine verschiedenen Anwendungen wenn ich was anderes spielen will. Online spielen klappt einfach und unkompliziert (man haben wir manchmal rum geeiert bis wir ein Spiel zum laufen bekommen haben mit dem spieleigenen Klient - jetzt müssen nur alle die Updates laden und los gehts (meistens zumindest :wink: )).
Und was passiert wenn man auf Steam verzichtet haben wir schon öfters gesehen, siehe Origins oder Uplay zB - es ist ja nicht wirklich so, dass die großen auf DRM verzichten, wenn sie nicht bei Steam sind...

Wen DRM tatsächlich so extrem stört, dass er selbst Steam deswegen meidet, der sollte schnell eine PS4 kaufen ... 8) :mrgreen:


Zu dem zweiten Punkt den ich im Zitat gelassen habe: Du hast wahrscheinlich die richtigen Klassiker nicht miterlebt, dass kann ein ganz schöner Kampf sein die zum Laufen zu bringen. Es ist kein Vorwurf, nur der Hinweis, dass es auf dem PC auch nicht immer einfach ist alte Spiele gut zum Laufen zu bekommen.
CritsJumper
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von CritsJumper »

Temeter  hat geschrieben: PCs deswegen den Rang einer offenen Platform abzusprechen, ist allerdings absurd. Da steckt viel mehr hinter. Konfigurationsmöglichkeiten in Technik und Gameplay, Modding, keinen Ärger mit Abwertskompatibilität, freie Hardware, Diversität im Angebot, etc, etc.
Es gibt einen großen Markt abseits der Tripple-A Titel. Ubis Bericht zeugt eigentlich nur davon, wie Computer auf den AAA-Mainstreammarkt wieder besser abschneiden.
Grundsätzlich ja. Es gibt noch viele offene Punkte und das ist gut so. Gleichzeitig wird Windows und Steam immer verschlossener. Was ist über die Jahre verloren gegangen? LAN-Modus und dedizierte Server, generell Spiele zu vernetzen ohne das Internet. Das Recht am Code einer Modifikation. Das Recht auf eine Privatkopie. Das Recht die Privatkopie im privaten Rahmen zu modifizieren.

Hardware gibt es nur noch mit TPM Chip und wenn Windows/Steam ein Treiber update hat und nicht auf dem aktuellen Stand ist verweigert es die Funktion. Sehr viele Programme wandern in Zukunft in die "Cloud", oder nutzen eben Onilne-Dienstleistungen (siehe SIRI oder andere Spracherkennung, Google-Maps/Routenplanung usw.), eben weil dann die Begründung weg fällt warum man es nicht offline realisieren kann. Software wird im Sinne von Steam immer mehr zu Dienstleistung als zur Ware. Das wird sehr bald auch das komplette Betriebssystem betreffen.

Ich prophezeie düstere Zeiten wo in 10 Jahren alles in der Cloud gespeichert wird. Nicht weil wir das wünschen, sondern weil es Gesetz ist Vorratsdatenspeicherung 2.0. Jedes auf genommene Foto, liegt dann in der Cloud mit deinem Namen und GPS-Daten versehen. Verschlüsseln ist dann gesellschaftlich verpönt und jeder der es trotzdem macht verdächtig.

Ich empfinde das Accounting und den aktuellen Onlinezwang vieler Anwendungen einfach als "das ist doch keine offene Plattform mehr". Genau wie Google, Facebook teile des Internets untergraben haben. Diese Entwicklung haben die Smartphones vorgemacht und es ist nur eine Frage der Zeit bis der PC nachzieht.
PCs deswegen den Rang einer offenen Platform abzusprechen, ist allerdings absurd.
Leihe mir doch einfach mal per Post, Assasins Creed Unity, Battlefield 4 oder Mortal Combat X. Auf der Konsole problemlos möglich. Bei PC eine Unmöglichkeit. Warum eigentlich? Mit GOG Titeln geht das genauso auf dem PC wie mit den Daedalic Titeln. Bei der DRM-Freien-Steam Liste begibst du dich trotzdem in eine Grauzone, weil du die Produkte nicht von deinem Account lösen kannst.

Doch ja, dort hat der super günstige verleih-Preis und die Möglichkeit Titel an Steam-Freunde aus zu leihen. Doch was wenn dein Account gesperrt wurde? Ich meine in China gibt es schon Menschen denen kein Personalausweis zugestanden wird, diese können kein Bank-Konto eröffnen, E-Mail Adressen auch nicht unter ihrem echten Namen führen und letztlich zieht sich die Schlinge (eine Identität als solches auf benutze Hardware, Email-Adressen zurückzuführen) immer engere Kreise. Da ist es für mich nur noch eine Frage der Zeit bis sich unsere Angela überlegt kleine Delikte sofort mit einer Drossel zu versehen.

Quasi: Hausaufgaben nicht gemacht? Schule geschwänzt? -> Kein Internet.

Da kann der PC dann noch so offen und Konfigurations freundlich sein, wenn deine Router-Box oder dein Mobiltelefon dir die Verbindung verweigert wird es kompliziert.
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sphinx2k
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von sphinx2k »

ChrisJumper hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben: PCs deswegen den Rang einer offenen Platform abzusprechen, ist allerdings absurd. Da steckt viel mehr hinter. Konfigurationsmöglichkeiten in Technik und Gameplay, Modding, keinen Ärger mit Abwertskompatibilität, freie Hardware, Diversität im Angebot, etc, etc.
Es gibt einen großen Markt abseits der Tripple-A Titel. Ubis Bericht zeugt eigentlich nur davon, wie Computer auf den AAA-Mainstreammarkt wieder besser abschneiden.
Grundsätzlich ja. Es gibt noch viele offene Punkte und das ist gut so. Gleichzeitig wird Windows und Steam immer verschlossener. Was ist über die Jahre verloren gegangen? LAN-Modus und dedizierte Server, generell Spiele zu vernetzen ohne das Internet. Das Recht am Code einer Modifikation. Das Recht auf eine Privatkopie. Das Recht die Privatkopie im privaten Rahmen zu modifizieren.
Für das Vernetzten können aber auch wieder weder Windows noch Steam etwas, das ist reine Publisher/Entwickler entscheidung. Führ gewöhnlich deshalb weil es bei Konsolen so etwas nicht geben kann.
Das Recht am Code einer Modifikation hat man noch immer (Monetarisieren ist aber etwas anderes), ebenso wie das recht auf eine Privatkopie. Und auf der eigenen Platte kann man auch weiterhin treiben was man möchte.
Hardware gibt es nur noch mit TPM Chip und wenn Windows/Steam ein Treiber update hat und nicht auf dem aktuellen Stand ist verweigert es die Funktion.
What? Ich hab weder einen TPM Chip auf meinem Mainboard noch gibt es nicht weiterhin Boards ohne TPM Modul. Und ich mache nur selten ein Treiber Update und bis jetzt hat noch nie etwas den Start verweigert.
Sehr viele Programme wandern in Zukunft in die "Cloud", oder nutzen eben Onilne-Dienstleistungen (siehe SIRI oder andere Spracherkennung, Google-Maps/Routenplanung usw.), eben weil dann die Begründung weg fällt warum man es nicht offline realisieren kann. Software wird im Sinne von Steam immer mehr zu Dienstleistung als zur Ware. Das wird sehr bald auch das komplette Betriebssystem betreffen.
Das das von den großen wünschenswert ist, leuchtet ein. Noch ist es aber weder so noch kann man sicher davon ausgehen das daran kein weg vorbei führt.
Ich prophezeie düstere Zeiten wo in 10 Jahren alles in der Cloud gespeichert wird. Nicht weil wir das wünschen, sondern weil es Gesetz ist Vorratsdatenspeicherung 2.0. Jedes auf genommene Foto, liegt dann in der Cloud mit deinem Namen und GPS-Daten versehen. Verschlüsseln ist dann gesellschaftlich verpönt und jeder der es trotzdem macht verdächtig.
Dann wird es zeit für ne Revolution. Ja wenn man die USA Verfolgt die gerade ein Verbot von Harter Verschlüsselung fordern, müssen wir stark aufpassen das nicht unsere Grundrechte irgendwann den Bach runter gehen.
Ich empfinde das Accounting und den aktuellen Onlinezwang vieler Anwendungen einfach als "das ist doch keine offene Plattform mehr". Genau wie Google, Facebook teile des Internets untergraben haben. Diese Entwicklung haben die Smartphones vorgemacht und es ist nur eine Frage der Zeit bis der PC nachzieht.
Solange man noch Software nach eigenen wünsche selbst schreiben und installieren kann ist es offen.


Um das ganze abzukürzen. Ja vieles was du schreibst ist eine mögliche Zukunft. Noch sind wir davon aber einen schritt entfernt, und ich hoffe Stark das dieser Schritt nicht gemacht wird.
Seppel21
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von Seppel21 »

Kivlov hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:PCs deswegen den Rang einer offenen Platform abzusprechen, ist allerdings absurd. Da steckt viel mehr hinter. Konfigurationsmöglichkeiten in Technik und Gameplay, Modding, keinen Ärger mit Abwertskompatibilität, freie Hardware, Diversität im Angebot, etc, etc.
Es gibt einen großen Markt abseits der Tripple-A Titel. Ubis Bericht zeugt eigentlich nur davon, wie Computer auf den AAA-Mainstreammarkt wieder besser abschneiden.
Ich hätte es nicht besser sagen können. :danke:
Du weisst auch nicht wie man Abwärtskompatibilität richtig schreibt?
CritsJumper
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von CritsJumper »

sphinx2k,
es stimmt schon das wir noch einen Schritt davon entfernt sind. Ich wünsche mir jeden Tag ein paar Schritte wieder zurück. Hatte die letzten Jahre immer wieder ein "Das kann doch jetzt nicht deren Ernst sein." Erlebnis. Daher betrachte ich das ganze wohl recht negativ.

Das selbe aber auch bei der PS4, wäre dort der ganze Online-Kram nicht Optional sondern fest verankert würde ich es nicht nutzen wollen. So, muss ich zugeben nutze ich den auch relativ häufig. Aber ich freue mich immer wieder wenn ich die PS4 auch mal Offline schalten kann.

Etwas das ich beim PC schon nicht machen kann, weil dort das System online sein muss. Und eine Anwendugnsfirewall.. naja. Ist recht aufwendig und es gibt so viele Löcher.
Liesel Weppen
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von Liesel Weppen »

Mr. Gameexperte hat geschrieben: Man, warum hocken sich die Firmen nicht mal ernsthaft an gute PC Ports?
Ports? Was soll ich mit Ports? Ich will PC-Spiele! Keine Krüppel-Konsolen-Ports.
Ein Port ist immer nur eine Zweitverwertung, der auf ein anderes Bedienkonzept umgefrickelt wird und damit so gut wie nie volltauglich ist. Das geht schlicht und einfach nicht, für eine komplette Anpassung wäre es meistens nötig, die Hälfte des Codes zu ändern.

Und nein, DRM bei Steam interessiert mich nicht, denn es tut einfach, ohne das ich irgendwelche Einschränkungen habe oder frickeln muss. Die meisten Spiele spiele ich eine zeitlang und danach interessieren sie mich nicht mehr, ist mir also auch egal, wenn Steam in 5 Jahren weg vom Fenster sein sollte. Und das ist auf Konsolen nicht anders. Schon gar nicht bei den Onlinekäufen. Selbst wenn man sich eine Disc kauft, läuft das Spiel nur solange die Disc lesbar ist und die Konsole nicht verreckt. Meine X-Wing und Tie-Fighter Disketten wurden samt Backups schon vor Jahrzehnten irgendwo verbrannt, denn sie waren nicht mehr lesbar, selbst wenn irgendjemand heutzutage noch ein funktionierendes Diskettenlaufwerk hätte.

Und wenn die PC-Spieler keine 70€ für einen neuen Titel zahlen wollen, dann ist das Marktregulierung. Ich zahl auch keine 70€ für einen neuen Titel, das hab ich auch auf der PS3 nicht gemacht. Das letzte da war GT5 für 55€ vorbestellt und das war ein absoluter reinfall. Uncharted 3 hatte ich noch für 50€ und das wars mir wert, hätte ich auch aufm PC bezahlt.
Ich hege einfach die Vermutung, dass die PC-Spieler reifer sind und nicht jeden Mist direkt zum Release für teuer Geld vorbestellen, sondern erstmal schauen, was rauskommt. Und/oder einfach warten können.

Oder eben nicht warten können, jeden Early-Access-Scheiß kaufen und dann aber ganz lauthals meckern, dass das Spiel scheiße ist. Wie immer ist das eine Umgebung, mit der man auch irgendwo wissen muss, wie man damit umgehen sollte. Es ist halt nicht alles Gold was glänzt.
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Temeter 
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von Temeter  »

ChrisJumper hat geschrieben:
Spoiler
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Grundsätzlich ja. Es gibt noch viele offene Punkte und das ist gut so. Gleichzeitig wird Windows und Steam immer verschlossener. Was ist über die Jahre verloren gegangen? LAN-Modus und dedizierte Server, generell Spiele zu vernetzen ohne das Internet. Das Recht am Code einer Modifikation. Das Recht auf eine Privatkopie. Das Recht die Privatkopie im privaten Rahmen zu modifizieren.

Hardware gibt es nur noch mit TPM Chip und wenn Windows/Steam ein Treiber update hat und nicht auf dem aktuellen Stand ist verweigert es die Funktion. Sehr viele Programme wandern in Zukunft in die "Cloud", oder nutzen eben Onilne-Dienstleistungen (siehe SIRI oder andere Spracherkennung, Google-Maps/Routenplanung usw.), eben weil dann die Begründung weg fällt warum man es nicht offline realisieren kann. Software wird im Sinne von Steam immer mehr zu Dienstleistung als zur Ware. Das wird sehr bald auch das komplette Betriebssystem betreffen.

Ich prophezeie düstere Zeiten wo in 10 Jahren alles in der Cloud gespeichert wird. Nicht weil wir das wünschen, sondern weil es Gesetz ist Vorratsdatenspeicherung 2.0. Jedes auf genommene Foto, liegt dann in der Cloud mit deinem Namen und GPS-Daten versehen. Verschlüsseln ist dann gesellschaftlich verpönt und jeder der es trotzdem macht verdächtig.

Ich empfinde das Accounting und den aktuellen Onlinezwang vieler Anwendungen einfach als "das ist doch keine offene Plattform mehr". Genau wie Google, Facebook teile des Internets untergraben haben. Diese Entwicklung haben die Smartphones vorgemacht und es ist nur eine Frage der Zeit bis der PC nachzieht.
Es gibt einen Haufen unangenehmer Entwicklungen, aber nein, dass heißt erstmal gar nichts. Alles, was du hier prophezeist, ist reine Theorie. Funktionen wie die TPM-chips sind absolut nichts neues, solche Pseudo-'Sicherheitsfunktionen' gibt es schon lange. Genauso gibt es HDCP-chips, bei denen die Wiedergabe über DVI, HDMI, etc-Kabel durch Inhalte selbst eingeschränkt werden können. Und wenn MS dir etwas sperren will, kann es das auch tun. Wie war das noch, W7 hat eine Hintertür für die NSA? Schaut auch nicht mehr so unwahrscheinlich aus.

Ja, es könnte irgendwann alles den Bach runtergehen. Nein, so etwas geht nicht so leicht über die Bühne gehen. Es sind schauerliche, aber theoretische Probleme. All die potentielle Kontrolle mag eine tickende Zeitbombe sein, aber die könnte auch genauso die Anbieter treffen. Das bleibt einfach abzusehen.

Deine Online-Dienste, die in die Cloud 'verlagert' werden, existierten in der Form übrigens niemals Offline. So etwas wie Siri oder den Umfang von Google Maps gab es einfach nicht.

Ob Battlefield 4 nun dedizierte Server bzw. Lan hat oder nicht, ist für den Rest des PCs auch eher Wumpe. Das einfach sind allgemeine Entwicklungen in der Tripple A Spieleindustrie.
Spoiler
Show
Leihe mir doch einfach mal per Post, Assasins Creed Unity, Battlefield 4 oder Mortal Combat X. Auf der Konsole problemlos möglich. Bei PC eine Unmöglichkeit. Warum eigentlich? Mit GOG Titeln geht das genauso auf dem PC wie mit den Daedalic Titeln. Bei der DRM-Freien-Steam Liste begibst du dich trotzdem in eine Grauzone, weil du die Produkte nicht von deinem Account lösen kannst.

Doch ja, dort hat der super günstige verleih-Preis und die Möglichkeit Titel an Steam-Freunde aus zu leihen. Doch was wenn dein Account gesperrt wurde? Ich meine in China gibt es schon Menschen denen kein Personalausweis zugestanden wird, diese können kein Bank-Konto eröffnen, E-Mail Adressen auch nicht unter ihrem echten Namen führen und letztlich zieht sich die Schlinge (eine Identität als solches auf benutze Hardware, Email-Adressen zurückzuführen) immer engere Kreise. Da ist es für mich nur noch eine Frage der Zeit bis sich unsere Angela überlegt kleine Delikte sofort mit einer Drossel zu versehen.

Quasi: Hausaufgaben nicht gemacht? Schule geschwänzt? -> Kein Internet.

Da kann der PC dann noch so offen und Konfigurations freundlich sein, wenn deine Router-Box oder dein Mobiltelefon dir die Verbindung verweigert wird es kompliziert.
Willkürlich Kommunikationsmittel einzuschränken wird in naher Zukunft nicht durchsetzbar sein. Das ist völlig absurd. Falls du es nicht weißt, Kommunikation ist ein Grundrecht. Und das Internet ebenfalls, das wurde vor 2 Jahren erst vom BGH entschieden. Übrigens auf Bestreben der Politik, nicht konträr.

Warum PCs trotz DRM-Spielen immer noch offene Platformen sind:
PCs deswegen den Rang einer offenen Platform abzusprechen, ist allerdings absurd. Da steckt viel mehr hinter. Konfigurationsmöglichkeiten in Technik und Gameplay, Modding, keinen Ärger mit Abwertskompatibilität, freie Hardware, Diversität im Angebot, etc, etc.
Es gibt einen großen Markt abseits der Tripple-A Titel. Ubis Bericht zeugt eigentlich nur davon, wie Computer auf den AAA-Mainstreammarkt wieder besser abschneiden.
Steam selbst ist übrigens keine offene Platform. Und Steam ist auch nicht PC.
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Re: Ubisoft - Geschäftsbericht des ersten Quartals: Mehr Ums

Beitrag von CritsJumper »

Temeter hat geschrieben:So etwas wie Siri oder den Umfang von Google Maps gab es einfach nicht.
Es ist natürlich immer ein gewisser Grad: Online, verspricht eine angemessene Aktualisierung auf der einen Seite. Vielleicht auch etwas unheimlich komplexes extern zu erledigen.

Das verlangt aber nicht das man dafür unbedingt einen Account benötigt, oder das ganze nicht auch auf anonymen IP-Adressen machen kann. Es kommt halt auf die Art und Weise an. Wo auf einem Mobiltelefon, die Rechenleistung eventuell nicht ausreicht um eine Rechtschreibeprüfung zu machen, ist es ja noch angebracht das auf einen Server auszulagern.

Das ganze aber als Dienstleistung in einen Browser zu implementieren, bei dem dann jedes geschriebene Wort von einem zentralen Dienst überprüft wird... ich hoffe du verstehst was ich damit zum Ausdruck bringen will. Bei Spielen ist es nicht so schlimm wie bei den Webanwendungen.

Ja auch auf dem PC gibt es da (noch) alternativen, aber die werden immer weniger. Immer weniger Nutzer geben sich die mühe danach zu suchen oder diese auszuprobieren oder zu verwenden.

Der Umfang von Siri und Google-Maps ist natürlich gewaltig. Ich will das auch nicht in Abrede stellen oder die Leistung Anerkennen welche Apple und Google hier vollbracht haben. Aber eben das es keine gleichwertige Alternative gibt, ist weil es nicht entwickelt/Angeboten wird. Nicht weil es sich nicht Umsätzen ließe.
Ob Battlefield 4 nun dedizierte Server bzw. Lan hat oder nicht, ist für den Rest des PCs auch eher Wumpe.
Nun mit der Einstellung, verschiebt sich der PC immer mehr Richtung Konsole, und endet schlimmstenfalls als Fernseher oder lediglich als Browser.
Willkürlich Kommunikationsmittel einzuschränken wird in naher Zukunft nicht durchsetzbar sein.
Natürlich nicht willkürlich. Ganz gezielt, werden diejenigen bestraft die sich falsch verhalten. "Hier mal in dritter Reihe geparkt, dort mal einen angerempelt.." und bei der Umsetzung: "Das muss man einfach Machen.". So wie die aktuellen Entscheidungen zur "Netzneutralität". Machen die Niederlande nicht so, macht die USA auch nicht. Deutschland hält es aber für eine "gute Idee" die Möglichkeit einer "Digitalen Überholspur" für Provider und Dienstanbieter zu beschließen.
Und Steam ist auch nicht PC.
Doch ist es. Andernfalls wäre es ja kein PC-Spiel sondern ein Steam-Spiel. Letzteres würdest du mir aber eher beipflichten bei der Theorie das der PC lediglich die Steam-Konsole emuliert. Jetzt verstehe ich deine Differenzierung und deine Sichtweise.