Dann schalte doch die verdammte Minimap ab, in den Optionen kann man fast alle (wenn nicht alle) Anzeigen auf dem Bildschirm komplett abschalten
Sorry, sei mir nicht böse, aber das ist ne alberne Aussage. Klar, ich kann auch ne COD-Kampane auf 20h strecken, indem ich einarmig spiele. Das Spiel ist in seiner Gesammtheit so designt, dass die Hilfsmittel notwendig sind und es gibt keinen
Anreiz durch das Spiel selbst daraf zu verzichten - ich bin leider nur ein Mensch und der Mensch macht sich idR. sein Leben nicht unnötig schwer. Das ist der springende Punkt. Davon ganz abgesehen, würde ich dann nach Stunden des Herumirrens nur der Immersion willen dann durch andere Designmechanismen aus der Illusion gerissen (Z.B. Im Menü vor dem Kampf Öl auf Schwert packen, 5 schwere Rüsungsteile mitschleppen, die ja angeblich in den Sattletaschen meines magischen teleporter-Ponnies unter kommen,....) Was ich damit sagen will - es gibt auch andere Faktoren, die mich dazu bewegen nicht 1000 Stunden in so ein Spiel zu stecken, denn so gut sind die positiven Aspekte nun auch wieder nicht. Das alte, blöde Argument: Wenn ein Spiel hauptsächlich durch die Story glänzt, kann ich auch ein Buch lesen oder nen Film gucken.
im großen und ganzen liegts aber am weltdesign an sich. beim hexer gibt's nicht ganz so viele manstopper wie Gebirge, schluchten etc. die verhindern dass man einfach geradeaus aufs ziel zureite
t
Genau das meine ich maho, merci. Man kann ein Spiel auch besser designen, um es von Hilfsmitteln wie Markern und Minimaps unabhängig zu machen. Die Maps in fast allen OW Games sind grob-kreisförmige Inseln oder Quader und der Spieler wird am Anfang in der Mitte plaziert und von da an quer durch die Welt gejagt. Warum entwirft man nicht mal eine Karte mit der etwaigen qm Fläche eines GTAV und macht daraus einen extrem langen aber breiten Schlauch mit vielen Abzweigungen. In den meisten Fantasy-Szenarien geht es sowieso meist um eine Reise von A nach B. Ich würde mir genau das mal wünschen - Eine simples Setup "Erreiche X weil Y"- wo die Reise letztlich das Ziel ist. In etwa ein Last of us Semi-Open-World. Die Welt und die entsprechenden Reisewege im Witcher wurden mir irgendwann zur Last - und Leute, ich habe am Anfang einige Quests komplett überlastet durchgezogen und habe Schnellreisen und das Pferd! gemieden - aber irgendwann wars die Mühe nicht mehr wert...ich mach doch nicht krampfhaft auf Realismus, wenn der Rest trotzdem unrealistisch bleibt. Was ist dann der nächste Vorschlag? Nur ins Inventar packen, was auch realistisch reinpasst? Das ist wie die umgekehrte Dikussion um den den Schwierigkeitsgrad der Souls-Spiele, wo Befürworter eines Easy-Modus den Hardcore-Spielern sagen "Du musst es ja nicht auf easy spielen"Also, bitte...